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  • Die Flutwelle

  • Von: Mikael Niemi
  • Gesprochen von: Gerd Köster
  • Spieldauer: 9 Std. und 22 Min.
  • 3,7 out of 5 stars (50 Bewertungen)

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Die Flutwelle Titelbild

Die Flutwelle

Von: Mikael Niemi
Gesprochen von: Gerd Köster
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    Inhaltsangabe

    Wie würdest du dich verhalten? Hoch oben im Norden Schwedens regnet es schon fast den ganzen Herbst. Und dann zeigen sich im obersten Staudamm des Lule älv tatsächlich Risse. Keiner kann sich vorstellen, dass er brechen könnte. Doch dann geschieht genau das - die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Inmitten des Infernos eine Gruppe von Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Der Hubschrauberpilot, der kurz vor einem Selbstmord stand. Die Künstlerin, die mit ihrer Malgruppe in den Wäldern umherstreift. Die Schwangere, die an einen Schornstein geklammert um ihr Überleben kämpft und von einem anderen Schiffbrüchigen ins Boot gezerrt wird. Zwei Ingenieurinnen, die schon lange vor der Gefahr gewarnt haben. Sie alle kämpfen nicht nur ums Überleben, sondern auch um ihre eigene Menschlichkeit...

    Zum Autor: Mikael Niemi, Jahrgang 1959, wuchs im hohen Norden Schwedens in Pajala auf, wo er heute noch lebt. Im Jahr 2000 erschien sein erster Roman "Populärmusik aus Vittula", für den er den renommiertesten Literaturpreis seines Landes, den Augustpreis, bekam. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste, wurde in 24 Sprachen übersetzt und ebenso erfolgreich verfilmt.
    ©2014 btb Verlag München, ein Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH, München. In der Übersetzung aus dem Schwedischen von Christel Hildebrandt. Gestaltung: semper smile Werbeagentur GmbH. Abbildungen: plainpicture / BY und Shutterstock / Angelina Babii (P)2014 Lindhardt og Ringhof

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    Ein düsterer Blick auf die Menschheit

    Als erstes möchte ich hier ein dickes DANKE an Audible aussprechen! Danke, dass ihr endlich den Slogan geändert habt!

    Dieses Hörbuch kaufte ich mir, da ich Storys um Wasserkraft/-gewalt liebe! Das hat für mich etwas übermächtiges, unbezwingbares. Und so war es auch. Der Damm bricht und der Fluss wird zu einer riesigen Flutwelle, die gnadenlos alles mit sich reißt, was sich in der Nähe befindet. Ich fand das sehr gut beschrieben, wie sich die Flutwelle erbarmungslos durchs Tal frisst und nichts dabei stehen lässt.

    In dieser Story werden Einzelschicksale beleuchtet. Die einzelnen Charaktere – sie sind wirklich äußerst unterschiedlich – werden sehr gut ausgearbeitet. Nur leider fand ich nur wenige, die mir einigermaßen sympathisch gewesen wären. Für mich ist das immer etwas schwierig, die Story wirklich gut zu finden, wenn ich fast keine Person habe, mit der ich von Herzen mitfiebern kann. Mir kamen die meisten Protagonisten sehr befremdlich vor, einen äußerst üblen Gesellen gab es natürlich auch. Hier wurden sehr viele menschliche/seelische Abgründe aufgezeigt, die sich selbst im Angesicht des Todes nicht anders verhielten, als sonst auch. Man lebt weiter in Neid und Hass – kann anscheinend nicht aus seiner Haut heraus. Wobei es hier auch keiner wirklich versuchte.

    Ich fragte mich dann des öfteren, wie würde ich mich denn in solch einer Situation verhalten? Wäre ich genauso abgebrüht und herzlos? Hm, ich kann es mir nicht vorstellen, aber ich war auch noch nie in solch einer Lage. Somit kann ich das natürlich nicht beurteilen. Die ganze Story hinterlässt einen äußerst düsteren Blick auf die Menschheit.

    Mir hat die Spannung der Geschichte recht gut gefallen, denn langweilig war sie nun wirklich nicht. Ich stand die gesamte Zeit “unter Strom”. Nur insgesamt konnte mich die Story nicht wirklich faszinieren, das sie mir einfach zu düster war.

    Gerd Köster als Sprecher fand ich gut.

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