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Die Erben wider Willen

Autor: Karl May
Sprecher: Karlheinz Gabor
Spieldauer: 1 Std. und 7 Min.

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Inhaltsangabe

"Die Erben wider Willen", auch "Die Universalerben: Eine rachgierige Geschichte von Karl Hohenthal" ist eine frühe Humoreske Karl Mays. Die Erzählung wurde erstmals im Januar 1879 unter dem Pseudonym Karl Hohenthal in All-Deutschland! und ihrer Parallelausgabe Für alle Welt! veröffentlicht. Schon im April des gleichen Jahres erfolgte ein nicht autorisierter Nachdruck unter dem Titel "Die Universal-Erben: Eine rachgierige Geschichte von Karl Hohenthal" im Novellen-Schatz im Verlag von S. Zickel, New York. Im September 1886 erschien die Geschichte unter dem (vermutlich von May geänderten) Titel "Vom Tode erstanden: Humoreske von Karl May" im Jahrgang 1887 des Kalenders Neuer deutscher Reichsbote. In den "Gesammelten Werken" ist der Text seit 1927 in bearbeiteter Form unter dem Titel "Die Erben wider Willen" in Band 47 "Professor Vitzliputzli" zu finden.

Der wohlhabende Rentier August Hildebrandt lebt mit seinem Diener Christian in Wiesenburg. Seine ebenfalls wohlhabende Cousine Auguste Hildebrandt lebt mit ihrer Dienerin Christine in Wiesenberg. Beide liebten einander einst, sind aber seit 1860 zerstritten, obwohl sie Photographien des anderen noch im Geheimen aufbewahren. Um den anderen zu enterben, haben sie Waisenkinder adoptiert: Er einen Jungen namens Paul, der inzwischen als Referendar in Wiesenthal lebt; sie ein Mädchen namens Pauline, das Lehrerin in Wiesenthal ist. Beide lieben sich.

Als beide unabhängig voneinander ihre Diener im Zorn entlassen, treffen diese sich zufällig in Wiesenthal. Sie beschließen, gemeinsam nach Amerika auszuwandern, zuvor aber ihren Herrschaften einen Streich zu spielen...
©2018 Karl-May-Verlag (P)2018 Karl-May-Verlag

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