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Der erste Sohn

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Der erste Sohn

Av: Philipp Meyer
Berättare: Hans Peter Hallwachs, Regina Lemnitz, Jürgen Tarrach
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Das literarische Ereignis des Jahres - Das große Epos über den Gründungsmythos Amerikas: Eli McCullough ist der erste Sohn der neuen Republik Texas, die am 2. März 1836 gegründet wird. Seine Eltern gehören zu jenen Siedlern, die sich ins Indianerland vorwagen, ein Paradies, das alles verheißt - nur keine Sicherheit. Bei einem Überfall wird seine Familie ausgelöscht. Eli wird verschleppt und wächst bei Indianern auf. Als diese dem Druck der Weißen nicht mehr standhalten können, kehrt er zurück in eine ihm fremd gewordene Welt. Mit Härte gegen sich und andere, mit Cleverness, Skrupellosigkeit und Wagemut begründet er eine Dynastie, die durch Viehzucht und Öl zu immensem Reichtum und politischer Macht kommt. Doch Elis Nachfahren drohen an seinem Vermächtnis zu zerbrechen...©2014 Knaus (P)2014 Der Hörverlag Belletristik Zeitgenössische Literatur

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Alla stjärnor
Mest relevant
Ja, es wird viel geschossen in diesem Texas-Epos, viel geblutet, viel geschuftet, viel geklaut, geritten, viel geweint.... und ich habe in jeder Zeile mitgelitten: "Der erste Sohn" ist gnadenlos, grausam und nur allzu menschlich. Motto: Land, Gold, Geld, Rinder und Kinder - Alles gehört schon irgendwem. Um es zu kriegen, muss man es sich nehmen.

Zum Inhalt will ich gar nichts sagen - da gibt der Klappentext genug her.

Mein Hör-Eindruck: Mir hat die Auswahl der Sprecher/Sprecherinnen, die drei Generationen der Familie McCullough repräsentieren, ausgesprochen gut gefallen:

Jürgen Tarrach als desillusionierter Peter, das "schwarze Schaf" der Familie.
Regina Lemnitz als Jeanne Ann, die sich in einer Männerwelt behaupten muss, um die Macht und den Reichtum ihres Ahnen zu verteidigen - zu einem verdammt hohen Preis.
Hans Peter Hallwachs als Eli, der erste Sohn, der als 100-Jähriger im Bett liegend auf seinen Tod wartet und entwaffnend ehrlich zurückblickt auf sein langes und skrupelloses Leben.
Einziges Manko: Dialogreiche Passagen liest Hallwachs leider oft "monologisierend" herunter. Daher fiel es mir manchmal schwer nachzuvollziehen, wer da grade spricht.

Fazit: Dieses Hörbuch hat mich gefesselt - bis zum Schluss. Absolut lohnenswerter Kauf.

Rauchende Colts und Reichtumsopfer

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...sondern um Geschichte. Wer dachte, die verträumten Geschichten um Winnetou und Old Shatterhand, wird hier in einem Generationen-Roman wiederholen, wird unsanft aus seinem Dornröschen-Schlaf erweckt werden. Dieses Hörbuch empfand ich als sehr hörenswert, denn es kommt vermutlich sehr nahe an die Wahrheit der damaligen Geschichte Mexikos und Texas sowie die, der blutigen Eroberungen und Vernichtungen heran und ist ein definitiv ein Augenöffner. Wer also interessiert ist, etwas von der Geschichte ohne Beschönigungen, sondern krass und brutal, offen und ehrlich, von diesem Teil der Erde zu lernen, für denjenigen wird dieser Roman von großem Wert sein.

Es geht hier nicht um Spannung.....

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Drei Geschichten bauen aufeinander auf, werden aber parallel erzählt. Das ist kein wirklich origineller Kunstgriff. Er lockert die sehr lange Geschichte etwas auf, tut aber sonst nichts zur Geschichte dazu. Nur die allererste Geschichte hat mich wirklich fasziniert: Ein Junge wird Mitte des 19. Jahrhunderts von Indianern entführt. Die Erzählung, die darauf folgt, ist den ganzen Rest des Buches wert. Hier wird der Fatalismus angelegt, der sich durch das gesamte Buch zieht. Jeder erschlägt jeden, foltert, vergewaltigt. All das klingt erschreckend authentisch. Solche Details kann man nicht erfinden. Lässt das Töten nach, bleibt nicht übrig als Langeweile. Ich weiß nicht, ob ich das Hörbuch wirklich empfehlen kann.

Sehr deprimierend

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Was hat Ihnen das Hörerlebnis von Der erste Sohn besonders unterhaltsam gemacht?

Die zeitlichen Versetzungen, in denen sich die Geschichte der Familie und die Charaktere entwickeln, das ist unglaublich gut gemacht und wird von den drei verschiedenen Sprechern auf das Lebendigste dargestellt

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Ein absolut interessanter Blick auf die Geschichte der USA in den letzten 180 Jahren, ein entlarvender Blick auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und die Indianerromantik des letzten Jahrhunderts. Teilweise nichts für schwache Nerven.

Geniale Geschichte mit genialen Sprechern

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Hmmmmm - was soll man zu diesem Hörbuch schreiben.
- daß die Überlebenden die Geschichte schreiben?
- daß es immer einen Stärkeren gibt?
Das war in kurzen Worten die Zusammenfassung der über 20 Stunden. Nicht uninteressant, am Ende gibt es auch eine minimale Verbindung, teilweise auch spannend aber in Erinnerung wird mir nicht allzu viel bleiben. Leider - hatte mir viel mehr versprochen.

Nichts sagend

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