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Inhaltsangabe

Christchurch,Neuseeland: Edward Hunter wurde schon als Kind zu einer lokalen Berühmtheit, nachdem sein Vater als Serienmörder verhaftet wurde. In den Folgejahren zerbrach die Familie. Seine Mutter brachte sich um, seine Schwester gab sich die Überdosis und Edward quälte der Gedanke inwieweit die Dämonen des Vaters auch seine eigenen Dämonen sein könnten. Es gelingt ihm die Vergangenheit abzuschütteln. Mittlerweile ist er selbst Familienvater und führt ein beschauliches Leben. Doch plötzlich holt ihn die Gewalt wieder ein, als er in einen Banküberfall gerät. Zwar kann er die Bankräuber davon abhalten eine Angestellte als Geisel zu nehmen, dafür töten sie aber seine Frau und entkommen. Überwältigt vom Schmerz des Verlusts und den eigenen Schuldgefühlen treiben ihn seine inneren Dämonen zu einem unerbittlichen Rachefeldzug. Das Unheil nimmt seinen Lauf als auch noch seine kleine Tochter entführt wird und sein Vater sich aus dem Gefängnis meldet.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2011 Audible Studios (P)2011 Audible Studios

Kritikerstimmen

Ein geradezu furchterregendes Talent.
-- Libro Journal

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    166
  • 4 Sterne
    156
  • 3 Sterne
    86
  • 2 Sterne
    11
  • 1 Stern
    17

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    93
  • 4 Sterne
    27
  • 3 Sterne
    4
  • 2 Sterne
    1
  • 1 Stern
    1

Geschichte

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    64
  • 4 Sterne
    37
  • 3 Sterne
    14
  • 2 Sterne
    7
  • 1 Stern
    4
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  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Rasant - Tiefgründig - Mörderisch

Wir sind zurück in Christchurch, einem Ort, der durch das Erdbeben vergangene Woche leider gerade eine traurige Aktualität erfährt. Allerdings hat Paul Cleave mir innerhalb kürzester Zeit noch ganz andere Gründe zum Schaudern gegeben.
Er nimmt mich am Ohr und führt mich zu Straßen und Häusern „die nur noch durch den Einsatz eines Molotow-Cocktails schöner werden könnten" - und dann noch viel tiefer hinab, in die Abgründe der menschlichen Psyche. Man tappt wie hypnotisiert hinter ihm her, kann sich der rasanten Story nicht entziehen.
In seinem unnachahmlich lapidar-sarkastischem Stil rechnet er mit seiner Stadt ab und schafft es, dies mit einer stark psycho-lastigen Story zu verknüpfen, die in sich so stimmig ist, dass man meinen könnte, sie wäre sie wie Popcorn fix und fertig in seinem Hirn aufgepoppt. Hier gibt es nirgendwo eine holperige Stelle, und Charaktere werden in einem Satz glasklar beschrieben - eine seltene Gabe bei Autoren.
Dass man sich dieses mal wieder für Martin Kessler als Sprecher entschieden hat war goldrichtig. Obwohl ja schon lange klar ist, dass er in der 1. Liga der Vokal-Artisten rangiert, hat ihm dieses Hörbuch meiner Ansicht nach den Schubs in den Olymp gegeben und die Tür fest hinter ihm verschlossen.
Es ist, als würde eine spezielle Verbindung zwischen Autor und Sprecher bestehen, eine Art Alchemie, welche dazu führt, die individuelle Kunst beider Individuen zur Genialität zu vervollkommnen.
Mein Fazit: Wer einen Schwedenkrimi erwartet, mit tiefgründiger Psychologie nichts anfangen kann oder Nicolas Cage nicht mag und beim Klang von Martin Kesslers Stimme sein Bild nicht aus dem Kopf bekommt, der sollte zu einem anderen Hörbuch greifen.
Allerdings beraubt er/sie sich dann auch eines ganz außergewöhnlichen 10 œ Stunden andauernden Kopfkinos der besonderen Art.
Ich würde sogar behaupten, dass wir hier eine Vorlage für eine Buchverfilmung haben, die - unter den entsprechenden Umständen - einen grandiosen Film ergeben würde.

41 von 42 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars

Es geht

Also ich muss mich der Meinung meiner Vorschreiber anschließen. Nach "Der siebte Tod" hatte ich etwas anderes erwartet.

Klar sind Geschichten nicht immer gleich auch wenn sie vom selben Autor stammen aber man erkennt doch die Schreiber immer wieder, da jeder eine eigene Handschrift hat.

So diesmal leider nicht. Die Spannung ging recht schnell verloren, da die Handlung sehr übersichtlich und Vorhersehbar ist.
Die Story hätte viel mehr hergegeben als dann letztendlich draus gemacht wurde.

Viele Stellen sind langatmig und daher auch langweilig und man hört nur mit halben Ohr hin.
Die letzten 20 Minuten musste ich mir geschlafene 12 mal anhören, weil ich zum Schluß immer merkte, dass ich nicht richtig zugehört hatte und daher nix mitbekommen habe. Das nervt und zeigte mir deutlich, dass es wohl doch nicht so Spannend war.

Ich hab es dann irgendwann doch hinbekommen. Aber...naja....keine wirklich interessante, überraschende und spannende Wendung.

Ich find es gibt wesentlich schlechtere Hörbücher daher kann man es noch hören. Aber ein zweites mal sicher nicht.

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • JK
  • Deutschland
  • 30.03.2011

Nichts für Feingeister

Die Idee ist spannend, die Ausführung sehr brutal und etwas vorhersehbar. Anhänger der feinen Psychothriller müssen woanders suchen.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Stephan
  • Augsburg, Deutschland
  • 06.03.2011

Düster und gekonnt

Ein wirklich toller, dunkler, harter Thriller - der dem ausgelutschten Serienmörder-Genre nochmals eine sehr mitreißende Variante abgewinnt. Und: fantastisch gelesen.

6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars

Interessante Idee

Schade; die Idee ist interessant und das Buch fängt vielversprechend an. Leider wird es zunehmend unrealistisch, insbesondere die Entwicklung des Protagonisten zu einem "Superhelden". Trotzdem, bei langen Autofahrten, unterhaltsam anzuhören.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    1 out of 5 stars

Primitives Gemetzel

Einfach gestrickte, linear verlaufende, vorhersehbare Geschichte mit kaum überraschenden Wendungen. Dafür aber eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von primitiven, abstossenden und blutrünstige Szenen des Gemetzels.

Selten musste ich mich so durch ein Hörbuch durchquälen. Da sind die üblichen Gedankengänge:

- Die Rezensionen waren gut, irgendwo muss das Hörbuch doch besser werden.
- Habe schliesslich dafür bezahlt, dann hör ich mir das auch an ;-)
- Das ist sicher nur die Vorgeschichte etc.

Normalerweise bin ich enttäuscht, wenn der erste Download beendet ist und der zweite angekündigt wird, aber diesmal war ich so was von erleichtert. Bei diesem Hörbuch war das Ende ein Geschenk.

Ich mag intelligente, psychologisch trickreiche und rundherum fachlich fundierte Bücher wie z.B. „Die Reinheit des Todes" von Vincent Kliesch oder „Roter Engel" von Tess Gerritsen. Die sind einfach genial, da kann ich mich nicht satt hören, die muss ich mir dann auch noch ein zweites Mal anhören. Dagegen ist dieses Buch einfach nur eine reisserisch dargebrachte, nicht enden wollende Gewaltfantasie.

Schade.

25 von 33 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Jan Cremer
  • Mönchengladbach, Deutschland
  • 29.05.2011

Was für ein billiges Gemetzel..

ohne jegliche Spannung, Überraschung, sprachliche Gewandtheit, dafür umso mehr Vorhersehbarkeit! Uiii, das böse Monster spricht wieder!! Gähn! Habe selten ein Buch gelesen/gehört, für das es so wenig Recherche-Arbeiten des Autors gebraucht haben muss, alles dermaßen oberflächlich und platt, dass es eine Qual ist...Paul Cleave kommt sofort auf den Punkt und fackelt nicht lange, und auch die Schilderungen des Sterbens habe ich bereits fesselnder verpackt erlebt..habe gerade begonnen, (endlich mal..) 'Verblendung' zu hören, in den ersten 5 Minuten steckt mehr Ausdruck als in diesem gesamten Buch...Zeitverschwendung, das Leben hat deutlich mehr zu bieten!

5 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • folgren
  • Aachen, Deutschland
  • 31.03.2011

Im Schatten leben

Gestern noch war alles perfekt. Edward Hunter war glücklich verheiratet und selbst den dunklen Vaters schien er soweit aus seinem Leben gebannt zu haben, so dass er ein beschauliches Leben führen konnte. Wäre da nicht die Stimme in ihm, die ihn in der Bank dazu auffordert, eine Frau vor der Geiselnahme zu retten, was zu der Katastrophe führt, dass seine eigene Frau erschossen wird. Edward Hunter hat es nur gut gemeint. Er wollte Zivilcourage beweisen und muss seit diesem schicksalhaften Tag mit dem Vorwurf leben, dass seine Frau noch am Leben wäre, wäre er nicht eingeschritten. Was hat es mit dieser Stimme auf sich, die sich im Nachhinein immer wieder meldet, ihn zur Rache anhält, ihm in ausweglosen Situationen, wo er selber dem Tod ins Auge blickt, zur Seite steht? Edward Hunter wird sich im Verlauf der Geschichte schuldig machen, seinen Vater aufsuchen, als seine Tochter von den Bankräubern entführt wird, und ausgerechnet ihn um Hilfe bitten. Dem 1974 in Neuseeland geborene Paul Cleave gelingt es in "Der Tod in mir" nicht die übliche Massenware abzuliefern, bei der innere Dämonen unschuldige Menschen zu perversen Taten drängen. Cleave erzählt von der beklemmenden Angst die Edward Hunter befällt, nachdem er alles verloren hat. Von dem inneren Kampf nicht so wie sein Vater zu sein. Hunter wird umhergetrieben, kommt nicht zur Ruhe und das bittere Ende, das sich ihm eröffnet, verschuldet er wiederum selbst. Cleaves Thriller ist gelungene Spannungslektüre, bei der die Wendungen nicht vorhersehbar sind, erinnert im Ausloten des seelischen Abgrundes an John Katzenbachs "Die Anstalt". Auch wenn Edwards Wahnsinn sich nicht hinter geschlossenen Mauern austobt, sondern vielmehr den Weg nachweist, wie man draußen außer sich selbst geraten kann.

3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars

Ok

Ich hatte mich doch sehr auf ein weiteres Buch von Paul Cleave und vor allem gelesen von Martin Kessler gefreut. Das Buch beginnt gut und vielversprechend, allerdings wirkt doch alles etwas sehr konstruiert und es gibt gerade zum Ende hin eine Menge Längen. Irgendwie hatte ich auch damit gerechnet etwas schwarzen Humor aus "der siebte Tod" wiederzufinden, aber dem war leider gar nicht so. Deshalb und weil ich zum Ende hin doch etwas gelangweilt war, gibt es "nur" 3 Sterne.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • ludanies
  • Coswig, Deutschland
  • 18.12.2011

Entäuschend

Nach dem Hörbuch "Der siebte Tod" habe ich mich gefreut, etwas Neues von Paul Cleave zu entdecken. Doch man kann diese Bücher in keiner Weise vergleichen.

Bereits nach kurzer Zeit dachte ich, na gut - das erinnert mich an "Des Todes dunkler Bruder" - also geklaut. Mal schauen, wie es weiter geht....

Hier stolpert der Protagonist von einer Katastrophe in die Andere, tötet versehentlich, oder die Morde werden ihm sozusagen aus der Hand gerissen - er selbst wird natürlich nur unerheblich verletzt.
Aber ich will nicht zu viel verraten -
Wirklich interessant beschrieben ist die Beziehung zu dem Vater - allerdings auch nur bis.........
Ansonsten sehr konstruiert und absurd

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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