Jetzt kostenlos testen

Danach 9,95 € pro Monat. Jederzeit kündbar.

ODER
Im Warenkorb

Bist du Amazon Prime-Mitglied?

Audible 60 Tage kostenlos testen

    Inhaltsangabe

    1854, London: Ein grausamer Ritualmörder versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Detective Shawn Ryan verdächtigt den opiumsüchtigen Schriftsteller Thomas de Quincey. Mit seiner Abhandlung "Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet" hatte dieser kurz zuvor einen Skandal ausgelöst und seinen Ruf als Enfant terrible gefestigt.

    Als sich Ryans Verdacht als falsche Fährte erweist, schließen sich die beiden zu einem kongenialen Ermittlerpaar zusammen. Schon bald führen ihre Nachforschungen in höchste politische Kreise und in die Schattenwelt des Opiumschmuggels.

    >> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung genießt du exklusiv nur bei Audible.

    ©2015 Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG. (P)2015 Audible Studios

    Das könnte dir auch gefallen

    Weitere Titel des Sprechers

    Das sagen andere Hörer zu Der Opiummörder

    Bewertung
    Gesamt
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      952
    • 4 Sterne
      573
    • 3 Sterne
      183
    • 2 Sterne
      32
    • 1 Stern
      29
    Sprecher
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      1.161
    • 4 Sterne
      387
    • 3 Sterne
      80
    • 2 Sterne
      22
    • 1 Stern
      6
    Geschichte
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      866
    • 4 Sterne
      523
    • 3 Sterne
      194
    • 2 Sterne
      41
    • 1 Stern
      27

    Rezensionen - mit Klick auf einen der beiden Reiter können Sie die Quelle der Rezensionen bestimmen.

    Sortieren nach:
    Filtern:
    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Krimi, historischer Roman und Sachbuch in einem

    Was dieses Hörbuch zu etwas Besonderem macht, ist die perfekte Synchronisation zwischen Kriminalfall, Historie und einem erklärenden Sachbuch. Eine tolle Idee und brillant umgesetzt. Anfangs etwas schwergängig, nimmt die Story jedoch rasch an Fahrt auf und entführt den Leser oder Hörer in das London von 1854, in dem es unwahrscheinlich scheint, dass ein gebildeter Mann zu einer Mordtat fähig sein könnte. Nein, solche Gewalttaten müssen ganz einfach von ungebildeten Menschen stammen.

    Es ist interessant zuzuhören, welche Fährten und Stategien die Ermittler verfolgen, werden ihnen doch nicht selten Steine in den Weg gelegt. Thomas de Quincey, ein opiumsüchtiger Schriftsteller, der die Fähigkeit besitzt, sich in die Gedankenwelt eines Mörders hineinzuversetzen und den Tathergang eines vor 34 Jahren verübten Mehrfachmordes detailgetreu wiederzugeben, fungiert hier als Berater der Kriminalpolizei. So werden Schlussfolgerungen gezogen, Fährten aufgenommen und schlussendlich der Mörder enttarnt.

    Doch auch de Quinceys Tochter Emily verfügt über eine rasche Auffassungsgabe und ist für das London des 19. Jahrhunderts erfrischend modern eingestellt, nicht nur die Kleidermode, sondern auch ihre fortschrittlichen Ideen betreffend.

    Immer wieder werden sehr sachlich Erklärungen abgegeben, wie sich das Leben zu dieser Zeit in der Metropole London abspielte, und das nicht nur als beigefügtes Attribut, sondern mit einer kompletten Erklärung wie bei Wikipedia. Ob dies wohl umfangreiche Fußnoten waren, die ganz normal mit eingelesen wurden? Das Hören machte auf jeden Fall eine Menge Spaß. Erich Räuker hat gewohntem Engagement gesprochen und die Story lebendig werden lassen.

    Ich gebe 09/10 Punkte.

    26 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Brilliant! Intelligent! Actionreich!

    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Eine subtil-morbide Story, kombiniert mit intelligenten Helden, die alle ihre Schwächen haben, ein detailliertes Gesellschaftsbild des viktorianischen Englands und nicht zuletzt ein hervorragend "kultivierter" Killer mit einem echten Trauma...ein wahrer Ohrenöffner-keine Frage!

    17 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Gut dass ich nicht wusste...

    ...das David Morrell der Autor von Rambo ist. Warum eigentlich? Keine Ahnung,
    vermutlich Vorurteile, ich hätte den Opiummörder sicher ausgelassen. Jedenfalls kam ich so in den wahrhaften Genuss eines historisch ummantelten Krimis englischen Ripper-Milieus und wurde grandios unterhalten. Die detaillierten Beschreibungen schaffen eine faszinierende Atmosphäre, einer Zeitreise gleich, transportieren eine gut aufgebaute Story ohne überflüssige Schnörkel bis zu dessen Finale. Erich Räuker's Vortrag ist das Sahnehäubchen dieses Hörbuches. Packend!!! Mehr wird nicht verraten...

    13 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Decius Cecilius Metellus im 19. Jahrhundert...

    Hat Ihnen Erich Räuker an der Geschichte etwas vermittelt, was Sie vielleicht beim Selberlesen gar nicht bemerkt hätten?

    Räuker könnte mir das Telefonbuch von Peking vorlesen und ich würde mich auf das von Shanghai freuen.

    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    ....wer die SPQR-Reihe kennt wird fortwährend an den o.a. römischen Ermittler erinnert. Das liegt in der tollen Stimme von Erich Räuker begründet, der beide Bücher liest. Räuker steht für Qualität. Nicht nur seiner Stimme wegen. Er kann sich wohl mittlerweile auch die Stoffe aussuchen die er liest. Das Buch kann man sehr empfehlen. Der Einstieg ist zwar ein wenig zäh, doch nach einer gewissen Anlaufzeit nimmt es Fahrt auf und man steigt ein auf eine Mörderjagd im London des 19. Jahrhunderts, verbunden mit reichlich Information über diese Zeit und das Leben in London aber auch über den Opiumhandel. Nur schade, dass es davon keine Fortsetzung gibt. Die Charaktere hätten das Zeug zu einem Dauerbrenner. Mann kann nur hoffen, dass das auch dem Autor klar wird.

    22 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Rausch Haft

    Kann man ein Hörbuch verschlingen? Nun - man kann jedenfalls die Nacht durchlauschen. Der Sprecher macht einen hervorragenden Job. Ohne zu überzeichnen bei Frauen, ohne zu lapidar bei den männlichen Protagonisten. Rauhwarm und angenehm im Ohr.
    Zu Zeiten kam mir der Gedanke, dass Herr Morrell an der einen oder anderen Stelle einen Hauch weitschweifig wurde. Aber das ist fast nebensächlich. Die Handlung ist spannend, wenngleich durchaus blutrünstig. Die Figuren haben Flair, Leben, Charme, Ecken, Kanten und Geschichten. Und zuweilen neigt man dazu, selbst dem Bösling eine winzige Scheibe an Sympathie entgegenzubringen. Bezaubernde Seitenhiebe auf die frauenemanzipatorische Bekleidung ebenso wie auf das zweifelhafte Gebaren des damaligen British Empire im Hinblick auf den Opiumhandel haben sowohl unterhaltenden als auch informativen Charakter. Und man ahnt es anhand des Titels, das Opium verbindet die Handlungsstränge. Ausschweifend statt kurz und gut - wer historische Hintergründe mag, vor massenhaften Leichen nicht zurückschreckt und einen guten Vorleser ebenso schätzt wie ein wenig Miträtseln sollte durchaus zugreifen.

    21 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      2 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    wenn man Gewaltexzesse mag...

    Ich habe schon nach wenigen Minuten dieses Hörbuch wieder gelöscht. Grauenhaft! Ich muss nicht in allen Einzelheiten denMord an Vater, Mutter, 7-jähriger und Baby geschildert bekommen. Da war dann meine Schmerzgrenze empfindlich überschritten!!! So eine widerliche, brutale Geschichte muss ich mir nicht antun.

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Absolut spannende Geschichte

    Absolut spannende Geschichte. Ein wirklich gutes Hörbuch, ohne Längen und immer mitreißend. Mir gefiel auch die Darstellung Londons im 19. Jahrhundert. Empfehle ich nicht nur Krimifans.

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Gute Unterhaltung

    Eine sehr unterhaltsame Geschichte mit angenehmer Stimme. Das alte London wurde anschaulich beschrieben. Tolle Charaktere.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Einfach genial

    Würden Sie dieses Hörbuch einem Freund empfehlen? Wenn ja, was würden Sie ihm dazu sagen?

    Tolle Geschichte aus dem London des 19. Jahrhundert. Rätselhafte Morde, spannend und interessant erzählt. Man fühlt sich in die Zeit zurück versetzt und findet sehr viele Parallelen zu aktuellen Ereignissen. Auf jeden Fall war früher nicht alles besser.
    Ausgesprochen empfehlenswert!

    Hätten Sie das Hörbuch am liebsten in einem Rutsch durchgehört?

    Die Stopptaste zu drücken fällt bei dem Hörbuch sehr schwer.

    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Fast ein bisschen wie ein guter Sherlock Holmes.

    8 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Potenzial nicht ausgeschöpft (keine Spoiler)

    David Morrell ist der Schöpfer der Figur Rambo. Ich war deshalb skeptisch, ob er als Autor etwas taugt. Dann bin ich über eine Kurzgeschichte von ihm gestolpert, die nicht schlecht war und gab "Der Opiummörder" eine Chance.

    Die Story war vielversprechend - ein Serienmörder noch vor Jack the Ripper, die schillernd extravagante und doch historische Figur von de Quincey - gute Voraussetzungen für einen Thriller im London der 1850er Jahre.

    Leider vergeigt der Autor es total. Er fängt mit einer allwissenden Erzählperspektive an - aus dem Jetzt auf die damalige Zeit zurückblickend wie ein Historiker - und vermittelt zwar Interessantes und Wissenswertes über Opiumkonsum, Polizeistruktur, soziale Probleme von Ort und Zeit. Aber damit ist schon ein grundlegendes Problem angesprochen, der allwissende Erzähler, der ja den Ausgang schon kennt, verteilt häppchenweise Infos, die zu Mörder und Motiv führen. Das ist eine mehr als antiquierte Herangehensweise aus Zeiten von Agatha Christie, die ihr Handwerk jedoch wesentlich besser verstand.

    Aber dann wird auch noch zwischen den Erzählperspektiven munter hin und her gesprungen, bis hin zu langen Tagebucheinträgen wie in Dracula oder anderen Brief - Romanen, dann wird wieder aus der Sicht eines Charakters erzählt. Insgesamt zerstört das einen einheitlichen Erzählfuss, der zwischdurch immer mal wieder in Gang kommt auf beste und unterhaltsamste Art, aber dann wieder stockt und abbricht.

    Hier noch einige Mankos:
    Die Charaktere bis auf de Quincey und seine Tochter bleiben recht blaß. Enthüllungen sind schon längst vorangekündigt, Dialoge laufen zu oft nach dem Schema ab:
    A: Der Mörder hat X gemacht!
    B: Er hat X gemacht??
    A: Und dann hat er Y gemacht!
    B: Er hat Y gemacht ??

    Uninteressante Passagen werden überdetailliert in die Länge gezogen, viele Ideen wiederholen sich. Die Atmosphäre eines nebligen Londons der 1850er Jahre zu beschwören, wird mit mäßigem Erfolg versucht. Viele Ideen wirken abgegriffen und lieblos. Über weite Strecken fehlt es einfach an dem Gespür, die Geschichte spannend zu erzählen.

    Um mit einem Lichtblick zu schließen: der Vorleser Erich Räuker macht einen ganz hervorragenden Job, ohne ihn hätte ich das Buch nich zu Ende gehört.

    1 Person fand das hilfreich