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    Inhaltsangabe

    Die Marsianer greifen mit dreibeinigen Kampfmaschinen Großbritannien an, um von hier aus die rohstoff- und wasserreiche Erde zu erobern. Das irdische Militär kann den außerirdischen Invasoren nichts entgegensetzen und muss der Zerstörung der Städte tatenlos zusehen. Nur wenige Menschen überleben den Überfall und können sich im Untergrund verstecken. Hilfe bekommen sie schließlich von unerwarteten Verbündeten.

    H.G. Wells schrieb mit seiner spannenden Science-Fiction-Geschichte nicht nur den ersten Roman über eine feindliche Besetzung der Erde durch Wesen aus dem All, sondern auch eine Satire auf die Kolonialpolitik des British Empire.
    ©2017 dtv (P)2017 DAV

    Das sagen andere Hörer zu Der Krieg der Welten

    Bewertung
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    Sprecher
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    Geschichte
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    Der originale Schrecken!

    Das ist mir selten passiert mit audible in letzter Zeit - gegen Mitternacht wurde der Download freigeschaltet, und ich habe die Hälfte noch in derselben Nacht gehört.
    Gewartet habe ich lange auf diesen Klassiker. Es ist der große Horror-Scifi-roman, mit dem alles begann. Eine bizarre Mischung - für heutige Ohren- aus Jules Verne und "Alien". Obwohl 1898 geschrieben, noch tauschfrisch. Er hat alle nachfolgenden Autoren
    nachhaltig beeinflußt, von Lovecraft bis Stephen King. Wie so oft bei Wells wurde das Buch geschrieben mit stetig stärker zugedrehter Daumenschraube - der beschaulichen Idylle des Anfangs folgt dann bald die grausige Vernichtungsmaschinerie der Invasoren...
    Keine Bearbietung, so genial sie auch ist, weder Orson Welles (ist nicht verwand oder verschwägert mit H.G. Wells) legendäres Hörspiel von 1938, das eine Massenpanik auslöste, noch Spielbergs Verfilmung kann den düsteren Thrill des Romans erreichen, der die Invasion der Außerirdischen aus Sicht eines verzweifelten Engländers auf der Flucht präsentiert.
    Dass der Roman jetzt erscheint, ist kein Zufall. Seit Januar 2017 sind die Rechte Wells' abgelaufen, jeder kann die texte nutzen. Da ist zu hoffen, dass noch mehr nachkommt. (Die Riesen kommen!; Die ersten Menschen auf dem Mond, Die Insel des Dr. Moreau...) Überhaupt bin ich immer wieder darüber erstaunt, mit welcher gradezu atemberaubender Ignoranz die Hörbuchindustire die großen Klassiker der SF behandelt. Heinlein, Asimov, Wells, Windham, E.E. Smith - nehmt igendeinen großen SF-Autor, und ihr werdet finden, das ungekürzte Bücher komplett fehlen oder unterrepräsentiert sind.(In den meisten Fällen gibts nicht mal gekürzte.) Wie konnte man ein Buch wie "Krieg der Welten" jahrzehntelang NICHT aufnehmen? und wie kann man Asimovs Roboterschichten auch weiterhin ignorieren? Oder die "Triffids" von Windham, wo es so viele King-Fans gibt?
    ("The Stand" ist eine Hommage an "TheTriffids".)
    A propos King - ich habe mir den "Krieg der Welten" immer mit David Nathan vorgestellt. Nun also Andreas Fröhlich, den ich eher von lustigen Büchern her kenne. Er meistert diesen düsteren Schocker bravourös. Der Schrecken wird von ihm sehr gut rübergebracht, die atemlose Hatz perfekt transportiert. Makellos! Mehr davon!

    32 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
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      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Endlich als ungekürzte Lesung

    Ich habe diese Geschichte schon immer sehr gemocht. Sei es das Buch selbst, das alte Hörspiel von Orson Wells (wenn auch wohl mehr wegen der Wirkung, wobei es für die damalige Zeit wirklich wegweisend war), der alte Film oder das fantastische Musical von Jeff Wayne. Nur die Neuverfilmung von Spielberg war eine große Enttäuschung.

    Hier wird endlich das Original gelesen. Und das sehr gut von Andreas Fröhlich.

    Die Geschichte ist immer noch, trotz des Alters, sie stammt aus dem vorletzten Jahrhundert, faszinierend und auch spannend. Wobei die Spannung aus heutiger Sicht sicher etwas behäbig ist. Auch die Vorstellungen der Menschen muss man im Zeitkontext sehen und die Geschichte richtig bewerten zu können. Heute wissen wir eben, dass der Mars nur eine tote Wüste ist. Der wissenschaftliche Aspekt ist leider aus der Zeit gefallen.

    Wer fantastische Literatur aus alter Zeit mag und der Krieg der Welter ist eines der Meisterwerke davon, sollte nicht zögern und sich dieses wunderbar gelesene Hörbuch unbedingt gönnen.

    12 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
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    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Unübertroffen

    Als ich diesen grandiosen Sci-Fi-Klassiker als Teenager das erste Mal las, hielt mich der Schrecken noch bis weit über die letzten Seiten hinaus gepackt. Jahre später hörte ich dann auch das bekannte Hörspiel, das diesen Effekt ebenfalls hatte, obwohl ich die Story ja schon kannte. Und nun, Jahrzehnte später, das ungekürzte Hörbuch. Daran kann wohl niemand vorbeikommen, der Science Fiction mag. Und selbst, wenn man das Buch schon in- und auswendig kennt, lohnt sich die unheimlich gute Lesung von Andreas Fröhlich. Unheimlich und gut, denn er bringt die gruselige Stimmung der Story perfekt rüber.

    Als das Buch 1898 erschien, war es ja ursprünglich als Satire auf die Kolonialmächte gedacht, indem Wells einfach die Rollen von Eroberern und indigenen Völkern in den Kolonien vertauschte. Aber genau das ist das Geniale an dem Roman. Es rührt an einer uralten Schuld – besonders den (bis heute) unterworfenen Völkern gegenüber, aber auch den Tieren gegenüber, die wir züchten und essen. Mehrmals wird dieser Vergleich im Text genannt. Und tatsächlich, wer sich einmal bildhaft in die Lebenssituation von Nutztieren hineinversetzt, kann das Grauen darin kaum leugnen.
    Dadurch werden existenzielle Ängste freigesetzt, die zeitlos sind und sich beim Lesen, trotz aller modernen wissenschaftlichen Erkenntnisse, immer wieder einstellen.

    Längst wissen wir, dass aus unserem eigenen Sonnensystem keine außerirdische Bedrohung zu erwarten ist und weder Pathfinder noch Curiosity intelligentes Leben auf dem Mars entdeckt haben. Aber das spielt gar keine Rolle. Denn die Bedrohung durch Außerirdische ist damit ja nicht gebannt, denn Lebewesen, die es z.B. schaffen könnten, wie die Enterprise mit Warp-Antrieb zu fliegen oder Wurmlöcher zu durchqueren, um zur Erde zu gelangen, wären uns so haushoch überlegen, dass die Menschheit nicht den Hauch einer Chance hätte. Deshalb sehen manche das SETI-Projekt als gefährlich an, denn es könnte die Büchse der Pandora öffnen.

    „Alien“, „Independence Day“ oder „Edge of Tomorrow“ sind nur einige der zahlreichen literarischen und filmischen Variationen, denen das Basiswerk, „Krieg der Welten“, zugrunde liegt. Gemeinsam haben sie alle, dass in der Fiktion am Ende doch immer die Menschheit siegt oder zumindest die Helden davonkommen. Aber ob es in der Realität auch so wäre, ist mehr als fraglich.

    Stephen Hawking hat kürzlich auch wieder einmal bekräftigt, dass von einem Kontakt mit Außerirdischen für uns nichts Gutes zu erwarten ist und die Eroberung Amerikas als Beispiel genannt. Azteken und Inkas waren Hochkulturen, die riesige Areale Mittel- und Südamerikas beherrschten, die heute mehrere Länder umfassen. In „Krieg der Welten“ mangelt es nicht an Zynismus, denn in der Realität waren es, nach Massenmord und Versklavung, die eingeschleppten Viren und Bakterien der Eroberer, die den indigenen Völkern am Ende den Garaus machten.

    Da kann man nur hoffen, dass uns hier, in der hintersten Ecke des Universums, niemand findet. Und wenn doch, dann wären wir wahrscheinlich darauf angewiesen, dass Will Smith und Jeff Goldblum mit einer List die Welt retten.

    9 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
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      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Ein Klassiker perfekt Vorgetragen

    Dieses Buch ist für jeden SciFi Fan ein muss. Ich habe die Geschichte von A-Z genossen und ich liebe den Schreibstiel von H.G.Wells.
    Vielleicht liegt dies aber auch daran, dass mich die klassischen SciFi / Horror Erzählungen immer schon mehr zu fesseln vermochten, als die Action und Gewalkt überladenen Geschichten der Neuzeit.

    Zu Andreas Fröhlich kann ich nur sagen perfekt Vorgelesen.

    3 Leute fanden das hilfreich

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    • Sprecher
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    • Geschichte
      5 out of 5 stars
    • Eva
    • 24.08.2018

    Der Klassiker wird nicht langweilig

    Wenn man diesen Klassiker schon auf deutsch hört, dann bitte auch gelesen von Andreas Fröhlich! Dann kann man die Geschichte wieder, wieder und wieder hören... Einziger Kritikpunkt: Wer hat denn bitte das Cover gemalt? Kleiner Tipp: Zur Zeit als die Geschichte spielt, gibt es noch keine Hochhäuser -- nicht mal in London ;)

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
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    • Sprecher
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    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Schön spannend!

    Die Geschichte ist in kenntnisreichem Zeitkolorit eingebettet, vom Sprecher in angenehmer Weise vorgetragen. Gut gemacht!

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
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    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Super Klassiker

    Spannende Geschichte bis zum Schluss. Auch heute noch sehr aktuell und der Klassiker aller Aliengeschichten.
    Ein Vorleser der Extraklasse.

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Spoiler Alert!

    Wunderbare Geschichte, leider nimmt die Beschreibung des Buchs den Ausgang vorweg! So wusste ich von Anfangan, wie die Geschichte Enden muss. Das war etwas schade, die Geschichte ist jedoch nach wie vor gut!

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Hitzestrahlen & Laufmaschinen

    Abgesehen von der spannenden Geschichte ist es faszinierend zu hören, wie sich der Autor im Jahre 1898 gewisse Dinge vorgestellt hat: für Laser, Roboter, Datenübertragung, etc. gab es damals noch gar keine Begriffe, trotzdem werden die Konzepte überzeugend eingearbeitet. Hörenswert und um einiges besser als alle bisherigen Verfilmungen.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Ein klassiker der SiFi- Litaratur

    Krieg der Welten kennt wohl jeder, aber nur wenige im Original. Die Verfilmungen können nur Unreissen was im Buch steht. Sicher ist die Schreibweise nicht modern. Die Erzählung in Briefform wurde von anderen Klassikern übernommen. Wörtliche Reden finden kaum statt. Doch baut sich im Verlauf der Geschichte ein unwohl sein auf, welches einem in die Geschichte fesselt. Der Sprecher ist gut und angenehm anzuhören. Die Aufnahme ist schon etwas älter, trotzdem gut anzuhören.