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Inhaltsangabe

Doris ist jung, hübsch und gelangweilt: Ihr Job in einer Schreibstube hält sie gefangen. Also stürzt sie sich in das dekadente Berliner Nachtleben der 20er Jahre, verliebt sich, wird verlassen, strandet, wird aufgelesen, verliebt sich wieder, haut ab, schlägt sich durch, findet endlich Halt und verliert am Ende alles, außer ihrem Lebensmut. Irmgard Keun erzählt die Geschichte einer verzweifelten Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben in einer Zeit, als sich der Untergang von Freiheit und Menschlichkeit in Deutschland bereits abzeichnete.

Fritzi Haberlandt liest Irmgard Keuns Roman mit einer zärtlichen Anteilnahme, die dem "kunstseidenen Mädchen" das verleiht, was es in der Geschichte nicht bekommen wird: Glanz und Würde.

Irmgard Keun, 1905-1982, gehört zu den vielen großartigen Künstlern, die in den 30er Jahren vor den Nazis ins Exil fliehen mussten. 1940 kehrte sie mit falschen Papieren nach Deutschland zurück, wo sie unerkannt lebte. Nach 1945 konnte sie nicht mehr an ihre früheren Erfolge anknüpfen. Irmgard Keuns Romane wurden erst Ende der 70er Jahre wiederentdeckt und sind im Claassen Verlag erschienen.

Fritzi Haberlandt, geboren am 6. Juni 1975 in Berlin, wurde mehrfach als "beste Nachwuchsschauspielerin" ausgezeichnet. Entdeckt wurde Fritzi Haberlandt vom amerikanischen Regisseur Bob Wilson, am Hamburger Thalia Theater feierte sie spektakuläre Erfolge als "Lulu". Spätestens seit dem Kinofilm "Erbsen auf halb sechs" ist Schluss mit dem Etikett "Nachwuchs": Die blinde Lehrerin, die einen Theaterregisseur das Leben in der Dunkelheit lehrt, spielte Fritzi Haberlandt mit einer unprätentiösen Eindringlichkeit, die man so im deutschen Film noch nicht gesehen hatte.
(p) 2003 Random House Audio (c) 2005 Gruner + Jahr AG & Co KG

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

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Sprecher

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Geschichte

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    5 out of 5 stars

Genial, einfach wunderbar!

Einfach wunderbar! Die Fritzi Haberlandt liest nicht, sie erzählt als wären es ihre eigenen Worte, es kann keine andere Stimme für dieses Buch geben, ich könnte ihr ewig zuhören! Die Hörerrezensionen von Klaus Günther kann ich insofern verstehen, als das "Das kunstseidene Mädchen" kein Hörbuch ist, welches man eben mal so nebenbei an sich vorbeifliessen lässt, neben der Arbeit am Computer, neben den eigenen Gedanken (wozu ich bei anderen Hörbüchern auch öfter mal neige...). Die Dichte der Geschehnisse, die komplexen Gedanken von Doris, die Flexibilität ihres Denkens, die für uns manchmal ungewohnte Art sich auszudrücken, erfordern richtig gehend des Hörers volle Konzentration und auch seine Flexibilität und sein Intellekt sind gefordert. Und gerade dieses Triviale, dieses Alltägliche aus dem Leben eines einfachen Mädchens dieser Zeit fasziniert mich. Geschichten aus der feinen Gesellschaft, die Tief- und Höhepunkte dieser Zeit, kennt man irgendwann mal. Hitlers Geschichte und sogar seine Psyche kennt jeder bereits seit der Schulzeit bis zum Erbrechen, ob er nun will oder nicht. Aber das alltägliche Leben, die Wünsche und Träume eines einfachen Mädchens, die Gedanken, der Alltag, wie er ev. von meinen eigenen Vorfahren so oder ähnlich gelebt wurde, das fasziniert mich wirklich. Vielen Dank für dieses Buch Irmgard Keun - Fritzi Haberlandt, vielen Dank für's Erzählen!

6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Zum Versinken

Wunderbar! Eines der gelungensten Brigitte-Hörbücher. Bereits in den Dreißigern, was man kaum glauben kann, herrlich - wie man sagt - schnoddrig geschrieben, und kongenial vorgelesen. Ein Roman, so geistreich, dass er natürlich von den Nazis verboten wurde. Über siebzig Jahre nach Erscheinen ist diese Geschichte eines verzweifelten Partymädchens, das versucht etwas Bedeutung und Aufmerksamkeit zu erlangen, unglaublich aktuell.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Fritzi ist Doris

Selten so eine volle Übereinstimmung von Stimme zu Heldin der Geschichte!
Für mich auch ein wichtiges Zeitdokument, welches das Leben einer jungen, auf sich gestellten Frau in dieser freizügig, dekadenten, doch immer noch absolut frauenfeindlichen Umgebung zeigt.
Ihr Wunsch nach einem bisschen 'Glanz', den sie unter allen Umständen haben möchte, führt sie immer tiefer in den Abgrund. Ist da nicht ein sehr aktueller Bezug zu den Mädchen unserer heutigen, reizüberfrachten Welt?
Also toller, spannender Inhalt, der phantastisch gelesen wurde!

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Herausragend eigen

Allein der Stil ist dermaßen bildhaft, dass Lesen kaum mehr erreichen kann. Fritzi Haberlandt schafft es. Wer hierbei kein Kopfkino erlebt, hat dieses Buch nie gehört.
Man sitzt und lauscht, gebannt von der Sprache wie ein Kind.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

fast 100 Jahre alt und total modern

Geschichte toll, frech, eimfühlsam, tiefgängigg, sprachlich witzig, berührend, so offene Gedanken bzgl. Sexualität, total erfrischend

  • Gesamt
    1 out of 5 stars

Starke Stimmen? Na ja

Die Erwartungen, die ich an das Buch hatte, nämlich eine intereassante Milieuschilderung aus den 30er Jahren zu bekommen, wurde leider entäuscht. Das Tagebuch des einfachen Mädchens Doris erweist sich als langweiliges Dahingeplätscher belangloser Trivialgeschichten, bei der man schon nach kurzer Zeit nicht mehr richtig hinhört. Dazu kommt, dass das Buch von Fritzi Haberlandt in ebensolcher langweiligen eintönigen Art vorgetragen wird. Hier von 'Starker Stimme' zu reden, ist schon etwas übertrieben. Zwar mag die Vortragsweise dem Charakter des Buches angemessen sein, mich hat es aber nach kurzer Zeit so gelangweilt, dass ich kaum mehr Lust hatte, weiter zuzuhören.

0 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich