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Das Labyrinth der Wörter

Sprecher: Stephan Benson
Spieldauer: 3 Std. und 55 Min.
4.5 out of 5 stars (59 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Germain ist ein Bär von Mann und nicht der Schlauste. Als er im Park eine reizende alte Dame kennenlernt, wird sein Leben auf den Kopf gestellt. Denn die feinsinnige Margueritte beschließt, den ungebildeten Hünen für die Welt der Bücher zu gewinnen.
(c)+(p) 2009 Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg

Kritikerstimmen

Eine zarte Liebesgeschichte und eine Huldigung ans Lesen. Man möchte die Autorin dafür umarmen!
--Focus Vif

Hörerbewertungen

Bewertung

Gesamt

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Sprecher

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Geschichte

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Mit einem Lächeln durch den Tag

Eine schöne Geschichte, die den ganzen Tag ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Der Sprecher ist hier in Höchstform und als er den Lehrer imitierte, konnte ich mir ein lautes Lachen nicht verkneifen, und das, obwohl ich mitten unter fremden Leuten am Feierabend auf die S-Bahn wartete. Himmlisch tragisch-komisch... Wunderbar!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Eine wunderschöne Geschichte

Es ist doch immer wieder schön, wenn man durch einen Zufall auf ein wundervolles Hörbuch trifft. Das war nämlich hier der Fall. Der Film lief hier im Ort im Kino. Aber wie so üblich, war ich natürlich wieder nicht im Kino. Aber dann entdeckte ich das Hörbuch bei Audible. Kaum hatte ich es gesehen, schon war es geladen und in meinen Ohren.

Doch um was geht es eigentlich in diesem Hörbuch?
Also: Germain ist ein sehr großer und sehr schwerer Mann in den Mittvierzigern. Für seine alleinerziehende Mutter war er immer nur ein Klotz am Bein und entsprechend wenig hat sie sich um seine Erziehung und Bildung gekümmert. Germain ist nun als erwachsener Mann kaum in der Lage zu lesen, springt von Hilfsarbeiterjob zu Hilfsarbeiterjob, aber meistert sein Leben im Großen und Ganzen ganz gut. Seine Freunde in der Kneipe nennen ihn liebevoll “Trottel”, da er halt auch einfach viele Dinge einfach nicht versteht. Aber mit Pflanzen, mit Pflanzen kennt er sich aus. Und er ist immerhin intelligent genug um zu verstehen, dass er nicht der “Hellste” ist. Aber das ist soweit absolut ok für ihn.

Eines Tages lernt er die 86-jährige sehr kleine und zierliche Margueritte im Park kennen. Sie zählt – wie er – gerne die Tauben und so kommen die beiden ins Gespräch. Margueritte ist oft im Park und sie hat immer ein Buch dabei. Eines Tages liest sie ihm Auszüge aus “Die Pest” von Albert Camus vor. Germain ist völlig fasziniert von der Geschichte – und von der alten Dame. Die beiden treffen sich immer öfter im Park – für Germain ist dies ein wahrer Segen. Denn Margueritte ist eine Person, die sich anscheinend wirklich für ihn interessiert! Und sie weckt auf eine ganz unaufdringliche Art und Weise Germains Interesse an Büchern, an Wörtern, am Wissen an sich.

Schnulzen mag ich ja nicht. Aber dieses Buch ist auch keine Schnulze. Ich denke, es geht eher in die Richtung “Modernes Märchen” oder so ähnlich. Es hat mich derart emotional berührt, dass ich dieses Hörbuch sicherlich so schnell nicht mehr vergessen werde. Auch steckt diese Geschichte voller Humor! Ich habe derart oft über die geschilderten Situationen und Dialoge gelacht – einfach herrlich!

Eine wunderbare Geschichte, wie die Welt doch einfach auch mal sein könnte. Und so wäre sie doch für uns alle viel l(i)ebenswerter und wertvoller.

Ganz, ganz großes Kopfkino hat hier Stephan Benson geleistet. Die Geschichte wird in der Ich-Form des Germain erzählt. Und Benson hat das derart großartig umgesetzt, dass man bereits beim ersten Satz weiß, wie Germain tickt. Also diese Sprecherleistung müsste meiner Meinung nach eine Auszeichnung bekommen.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Das Labyrhinth der Wörter

Ein Glanzstück der Menschlichkeit, Wärme und Liebe!
Durch dieses Hörbuch bin ich zum "Hörer" geworden und bleibt auch nach dem Genuss vieler weiterer Bücher mein absoluter Favorit!
Ein großes Lob an die Autorin für ihre feinsinnige Beobachtungsgabe und dem Sprecher Stephan Benson für die sensible und lebensnahe Lesung.

  • Gesamt
    1 out of 5 stars

Stephan Benson

Meine negative Bewertung bezieht sich auf den Sprecher Stephan Benson.

Seine rohe, polternde und viel zu selbstsicher aufgesetzte Art den wunderbaren
Text dieses Buches zu lesen, paßt einfach überhaubt nicht zu dem seniblen,
schüchternen und extrem feinfühligen Charakter von Germain.

Das Hörbuch bleibt, was mich betrifft, hier im "Regal". Schade