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Das Eulentor

Spieldauer: 6 Std. und 20 Min.
3.5 out of 5 stars (568 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Im November 1911 segeln Alexander Berger, der Kartograph Hansen und eine Handvoll Norweger ans Ende der Welt. Inmitten zerklüfteter Gletscher und arktischer Temperaturen sterben die Teilnehmer an Erfrierungen, stürzen in Gletscherspalten oder verschwinden unter mysteriösen Umständen im Blizzard. Kurz vor Abbruch der Expedition entdecken die Überlebenden einen mysteriösen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Sie wollen das Rätsel des Bauwerks lösen, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht. Der gefährliche Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern...
©2008 Andreas Gruber (P)2015 Audible Studios

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Hörerbewertungen

Bewertung

Gesamt

  • 3.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    164
  • 4 Sterne
    177
  • 3 Sterne
    155
  • 2 Sterne
    46
  • 1 Stern
    26

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    268
  • 4 Sterne
    188
  • 3 Sterne
    65
  • 2 Sterne
    11
  • 1 Stern
    6

Geschichte

  • 3.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    145
  • 4 Sterne
    140
  • 3 Sterne
    156
  • 2 Sterne
    59
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    38

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  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Schöner kleiner Roman mit H.G.Wells-Touch

Mich wundert, dass dieser originelle Schauerroman hier doch recht mau wegkommt bei vielen Hörern. Das liegt vielleicht daran, dass ein wichtiger Zweig der unheimlichen Literatur heute unüpopulärer denn je ist - der Grusel- oder Schauerroman, also ein nur andeutender Roman, der nicht grell ausmalt, sondern subtil andeutet und vieles im Halbdunkel läßt. Ich finde, man muß nicht immer für jedes Rätsel eine lösung präsentieren. Auflösungen bedeuten auch immer, dass sich anfängliche Mißtöne in wohlige Klänge auflösen. Man macht den buchdeckel zu und weiß alles. Das kann auch langweilig sein. Im Krimi ist das ja o.k., aber in der phantastischen Literatur....? Diejenigen, die immer am Ende eines Romans konsequent eine glatte Rechnung ohne Brüche verlangen, dürfen mich gern disliken, dass es nur so raucht - ich verstehe ihre Enttäuschung, liebe aber eben auch Fragmentarisches und Fragezeichen und denke so auch viel länger über bestimmte Bücher nach. Ich bin der felsenfesten Meinung, dass Andreas Gruber, ein ganz großes Talent der neuen Phantastik-Szene, hier alles richtig gemacht hat.
Bei einer dramatischen Pol-Expedition wird ein unheimlicher Schacht entdeckt. Er geht tief in die Erde hinein, wirkt künstlich und scheint endlos. Scheint...? Tiefer und tiefer erkundet man das seltsame Gebilde in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Bis die Realität sich ab einer bestimmten Tiefe sonderbar verändert...
Mit viel Fingerspitzengefühl auch für kleine Nebenfiguren beschreibt Gruber, wie das ist, wenn ein Projekt plötzlich an seine Grenzen stößt - weil es keine gibt. Kabel reichen nicht, Geld wird knapp, Arbeiter drehen durch. Er kostet seine Idee vom supertiefen Tunnel genüßlich aus - löst das aber viel atmosphärischer als der (wirklich fade) Klassiker von Bernhard Kellermann ("Der Tunnel", 1913). Die Stimmung und der Stil erinnern glücklicherweise nicht an Kellermann, sondern angenehm teils an Jules Verne, teils an H.G.Wells. Das Beklemmende, Surreale ist immer präsent, trotz oder grade wegen des gemächlichen, detailreichen Erzähltempos.
Der Showdown ist schön gruselig. Old school. Wunderbar.
Christian Jungwirt, dessen Vorstragsstil etwas an den von Johannes Steck erinnert, macht einen guten Job. So ganz glücklich bin ich dennoch nicht. Der Ich-Erzähler ist ein Mitzwanziger - da passt keine alte Männerstimme. Und Jungwirt schafft es auch nicht immer, die gruslige Atmosphäre adäquat zu vermitteln, dafür ist er dann doch einen Hauch zu nüchtern. Das wäre was für Teschner, Nathan oder Köberlin gewesen. Trotzdem anhörenswert!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Brilliant !

ich kann die vorhergehenden schlechten Rezensionen wirklich kaum verstehen. Hier liegt - endlich einmal - ein intelligenter Thriller mit Mystery-Einschlag vor, der bis zur letzten Minute zu fesseln weiß. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Anfangs fühlte ich mich ein wenig an Vernes "Reise zum Mittelpunkt der Erde" erinnert, da der Erzählstil ähnlich ist. Wahrscheinlich nicht für jeden Hörer geeignet. Wer aber gerne auf billige Effekthascherei und Splattereffekte zum Spannungsaufbau statt einer guten Story verzichten kann, kommt hier auf seine Kosten.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

(K)ein klassischer Schauerroman

Wie einige der geschätzten Vorrezensenten auch, bin ich bei dem Eulentor auch an die Schauerromane des neunzehnten Jahrhunderts erinnert. Stoker, Shelley, Poe und natürlich auch Verne geistern mir da durch den Kopf. Aber, auch ohne auf den nicht vorhandenen Buchrücken zu blicken, das Wert ist von 2008 und nicht von 1908 oder noch deutlich älter.

Gruber spielt gekonnt mit einen meist nur angedeuteten Schauer und dem stets in der Tiefe lauernden Grauen. Das Buch bleibt spannend und fesselt, obwohl es vordergründig oft sehr technisch und verkürzt rüberkommt. Der kleine Roman konzentriert sich auf wenige Personen und auf eine karge Landschaft. Er ist wirklich großartig geschrieben. Aber so richtig überzeugt bin ich trotzdem nicht davon. Dafür bleiben mir dann doch am Ende zu viele Fragen offen. Aber ein noch größeres Grauen (der Erste Weltkrieg) beendet die Forschungsarbeiten endgültig.

Rundum lobenswert ist die hervorragende Leseleistung von Christian Jungwirth.

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Sehr flach

Pfuuuhhh. Anstrengend. Keine Überraschungen, kein Grusel, keine lebendigen Personen. Einfach und dozierend handlungsstrang geschildert. Konnte mich kaum mit den Personen identifizieren :(

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Mal was anderes

Nicht das, was man bisher von Andreas Gruber kennengelernt hat. Dennoch erfrischend anders und für lange Bahnfahrten, Flugreisen oder schlaflose Nächte wunderbar geeignet.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Spannend wie lange kein Buch.....

Alles beginnt mit einer Expedition bei der eine Karte von Grönland (oder einem Teil davon) erstellt werden soll. Beginn ist der November 1911. Was dann folgt, könnte aus der Feder von Jules Verne stammen.

Die Expedition steht unter keinem guten Stern und die wenigen Überlebenden finden auf einem eisigen Hochplateau einen geheimnisvollen Schacht.

Der Erzählstil ist wirklich spannend und der Autor schafft es, diese Spannung bis zum letzten Satz aufrecht zu halten. Gegen Ende kommen zum Abenteuerromanstil noch mystische bzw. Horrorelemente hinzu.

Insgesamt ein genial gelungener Roman eines grandiosen Autors.

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Langweilig

Der Inhalt klang so spannend und vielversprechend. Aber das war wohl nix. Eigentlich hört sich das ganze mehr nach einer Dokumentation an. Gespräche innerhalb der Personen finden garnicht statt. Man lernt die Personen auch nicht kennen. Das ganze wird einfach im Dokumentationsstil runtergerasselt. Dann wird das Loch entdeckt. Es passiert wieder nichts. Um das Loch herum wird eine Station errichtet und Gebäude, worüber ausführlich wieder berichtet wird ohne das etwas passiert. Die letzte Stunde wird dann versucht durch ein merkwürdiges Wesen Spannung aufzubauen, was meiner Meinung nach nicht gelingen will.
Mir jedenfalls hat es nicht gefallen. Der Sprecher war ganz okay.

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Neeee

Das eulentor zieht sich lange und zäh dahin, beschreibt die Forschungsreise und den Aufbau der Station. Spannend ist es eigentlich erst die letzte Stunde. Kein logisches und schlüssiges Ende. Neee, echt nicht.

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Zu wenig Spannung

Es wird mit wenigen Spannungselementen versucht eine Geschichte zu füllen. Unendlicher Schacht, unendliche Dunkelheit, Eulen, und am Ende einem Untoten. Der Rest bleibt blass, weil zu viel über die Expedition und auch den Stationsaufbau berichtet wird. Dadurch kommt die Düsternis der Stimmung, die sich unaufhaltsam in den Personen ausbreitet nicht wirklich bei mir an. Zudem verläuft das Ganze im Sande. Es fehlen jede Menge Antworten. Schade.

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Grauenhaft

Man erwartet garantiert keine Untoten! Die noch dazu den ganzen Buch eine Sinnlosigkeit ohne Gleichen aufdrücken!
Andreas Gruber, wäre dies mein erstes Buch von Ihnen, wäre es bestimmt mein letztes