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Inhaltsangabe

Familientreffen bei den Foxmans enden gewöhnlich mit zuschlagenden Türen und quietschenden Reifen, wenn der Mittdreißiger Judd und seine auch nicht mehr ganz jungen Geschwister so schnell wie möglich einen Sicherheitsabstand zwischen sich und ihr Elternhaus bringen. Doch nun ist Judds Vater gestorben - und die Familie muss zähneknirschend seinen letzten Wunsch erfüllen: sieben Tage gemeinsame Totenwache.

Für Judd eine Woche, in der er sich mit dem auseinandersetzen muss, was geschehen ist, dem, was hätte sein können, aber auch dem, was kommen wird - denn ausgerechnet jetzt erfährt er, dass seine zukünftige Ex-Frau schwanger ist...

©2010 Argon Verlag

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
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    33
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Sprecher

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Geschichte

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    4 out of 5 stars

Wie aus dem richtigen Leben

Zerrüttete Familien sind nicht selten. Doch nicht jede wird dazu angehalten Schiwa zu halten und Sieben verdammt lange Tage miteinander zu verbingen.

Judd Foxman erzählt die Dinge aus seiner Sicht. Wie ihn seine Frau mit seinem Chef betrogen hat, sie dennoch von ihm schwanger ist und in welchem Dilemma er sich befindet allein zu sein. Und ausgerechnet jetzt stirbt sein Vater. Der letzte Wunsch von Mr. Foxman: seine Familie soll zusammen Schiwa feiern und von ihm Abschied nehmen. Obwohl die Familie nicht besonders gut miteinander auskommt, rottet sich diese zusammen und verbringt sieben Tage miteinander. Doch so schrecklich wie es klingt, ist es nicht. Hass, Angst, Freude, Trauer - alle Gefühle werden deutlich, die eine Familie zusammenhält und auseinanderbringt. Die eigene Familie kann man einfach nicht verleugnen.

Sieben verdammt lange Tage ist eine leichte, plätschernde Geschichte, wie sie in jeder Familie von statten gehen kann. Doch Jonathan Tropper schafft es ein so simples Konstrukt durch starke Charaktere lebendig werden zu lassen. Die Sprache ist belebend und bereitet dem Leser Freude beim Lesen und Hören.

Andreas Pietschmann zeigt wie man Sprache einsetzen kann, um auch langatmigen Texten die richtige Note zu verleihen. Männern und Frauen verleiht er eine identifizierbare Stimme.

Ein Roman, den man Zwischendurch genießen kann. Man sollte sich darauf einstellen keine hochtragende Geschichte zu hören, sondern eine, wie sie sich in der Realität abspielen kann. Sie ist nicht spannungsgeladen, sondern spiegelt das Leben so wider, wie es in Wirklichkeit ist.

Fazit: Sieben verdammt lange Tage von Jonathan Tropper ist als leichte Lektüre durchaus geeignet und verspricht schöne Stunden.

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Isolde
  • Hameln, Deutschland
  • 24.02.2012

Zufriedenstellend

Teile waren schon spannend, doch ich fand es etwas langatmig. Es waren sieben sehr lange Tage.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars

einen Frauenhörbuch für Männer

...ich fand es etwas anstrengend und hoffe, dass nicht alle Männer derart unter Ihrer Männlichkeit leiden ...

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars

7 verdammt lange Stunden

Dieses Hörbuch habe ich hauptsächlich gekauft, weil mir Andreas Pietschmann, der Leser, in "Weiß der Himmel von dir" so gut gefallen hat. An ihm lag es ja auch nicht. Fertig gehört habe ich das Hörbuch auch eigenltich nur wegen ihm.

Zum Inhalt:
Der erwartet lustige, weil angekündigte Witz ("Unfassbar komisch. Sie werden vor Lachen weinen.") wurde wohl leider seitens des Verlages herausgekürzt. Lediglich einmal musste ich von Herzen lachen (als der Geburtstagskuchen für die Frau irgendwie den Weg zum Liebhaber der Frau findet).
Den Rest fand ich eher deprimierend.

Alles in allem, gibt es von mir nur 3 Punkte, die aber alle auf den Vorleser gehen. Das Buch an sich hat mich überhaupt nicht vom Hocker gerissen... Es gibt besseres.

5 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars

Sieben verdammt öde Stunden

"Sieben verdammt lange Tage" dauert die Totenwache, welche die Foxmans für das verstorbene Oberhaupt der Familie veranstalten. Ma, Judd und seine Geschwister - Wendy, Paul und Philip - kommen im elterlichen Haus zusammen, wo sie eine ganze Woche verbringen und kondolierende Gäste empfangen müssen. So viele Stunden gemeinsam auf engstem Raum mit der eigenen Familie - welch eine Qual! Unausgesprochene Emotionen, verdrängte Konflikte, notdürftig vergrabene Ressentiments gelangen in dieser kummergeladenen Situation an die Oberfläche und führen zu Spannungen, die wiederum in lautstarken Konfrontationen münden.

In diese Rahmenhandlung bettet Tropper Judds private Tragödie ein, nämlich die eines gehörnten Ehemanns und werdenen Vaters. Um auch die Fans romantischer Verstrickungen zu bedienen, baut er zusätzlich eine Romanze zwischen Judd und seiner alten High-School-Flamme ein. Mit 16 hatten sie einen Pakt geschlossen: Sollten sie bis zu ihrem 40. Lebensjahr keinen Partner gefunden haben, würden sie heiraten. Klingelt's? Em und Dex, Dex und Em?

Die mit jeder Seite weiter anschwellende Menge an Konfliktherden, schablonenhaft konstruierte Figuren, vulgäre Ausdrücke und häufig auftauchende Beschreibungen sexueller Akte haben meine Abneigung der Geschichte gegenüber verstärkt, so dass ich letztendlich froh war, als das Hörbuch zu Ende war.

Noch ein Wort zum Sprecher Andreas Pietschmann: Ich bin mit seiner Interpretation der Vorlage nicht warm geworden. Am meisten haben mich die Dialoge der weiblichen Figuren gestört, denn da hob Pietschmann seine Stimme stets an und klang dadurch schon beinahe kastratenhaft.

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars

Kurzweiliges Hörbuch

Es geht um eine chaotische jüdische Familie die 7 Tage miteinander auskommen muss und sich eigentlich nur dann gut versteht wenn sie getrennt sind.
Mir hat das Hörbuch gutgefallen, es war traurig, lustig und schräg zugleich.
Auch der Sprecher Andreas Pischmann hat den Figuren, jedem seine eigene Stimme gegeben.

3 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

sehr unterhaltsam

Die Geschichte ist witzig und gewinnt nochmal durch den Erzahler!
Hat Spaß gemacht und mich gut unterhalten!
Kann ich empfehlen!

  • Gesamt
    3 out of 5 stars

langweilig

zunächsst einmal ein Dankeschön an den Leser, dem kann man das nicht anlasten.
Das Buch selber zog sich zäh dahin, es hat mich emotional einfach nicht berührt und es konnte mich auch nicht zum lachen bringen, nett aber nicht mehr

  • Gesamt
    1 out of 5 stars

selbstmitleidiger Macho

Das Gute zuerst: Der Sprecher ist wirklich gut.
Die Story leider nicht! E geht in dem Buch nicht, wie bisweilen behauptet, um eine etwas schrullige jüdische Familie, die Schiwa sitzt. Es geht nicht, wie man meinen könnte, um die Trauer beim Verlust des Vaters oder die wiedervereinte Familie. Es geht einzig um den Seelsenstriptease eines selbstitleidigen Machos. Ohne jegliche Distanz, ohne ein Fünkchen Selbstironie bedauert er sich. Er, der Aufrichtige, Sensible, der - obwohl nach Selbsteinschätzung eine Granate im Bett - von seiner bösen Frau betrogen wird. Und das noch von seinem Chef und vormals Freund. Man fragt sich, warum er für diesen ach so bösen, blöden Chef jemals gearbeitet hat, wenn der doch so gemein ist und ganz "objektiv" von der Umwelt gehasst wird. Das Elend eines "verwundeten Sensibelchens" in einer schlimmen, bösen Welt...
Eines der blödesten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen/gehört habe.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Großartig !

Eines der unterhaltsamsten und besten Hörbücher, die ich kenne. Witzig, melancholisch und auch dramatisch, ich konnte kaum aufhören es zu hören und war traurig als es zu Ende war.