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Fairarscht: Wie Wirtschaft und Handel die Kunden für dumm verkaufen Hörbuch

Fairarscht: Wie Wirtschaft und Handel die Kunden für dumm verkaufen

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Inhaltsangabe

Aufgeklärte Verbraucher möchten durch bewussten Konsum die Welt verändern. Warensiegel für ökologischen Anbau, faire Produktions- und Handelsbedingungen geben dem Kunden ein gutes Gefühl. Doch die Mechanismen funktionieren nicht, den Erzeugern der Handelswaren werden die Erträge mit dem guten Gewissen vorenthalten.

Sina Trinkwalder, eine der profiliertesten und streitbarsten deutschen Unternehmerinnen, spricht Klartext: Wer profitiert? Wie werden Bauern und Handwerker tatsächlich behandelt? Was sind die blutigen Seiten des Gutmenschenbusiness?



>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2016 Droemersche Verlagsanstalt (P)2017 Audible GmbH

Kritikerstimmen


Ein sehr ernüchterndes, aber wichtiges Buch, das in gut verständlichen Worten im besten Sinne aufklärt.
-- Augsburger Allgemeine, 07.08.2016


Das neue Buch der Augsburger Sozialunternehmerin (..) konzentriert sich auf die altbekannte these, dass Wirtschaft und Handel den Konsumenten für dumm verkaufen. (...) Geht man davon aus, dass steter Tropfen den Stein höhlt, kann man das ruhiger wieder mal sagen."
-- enorm , 01.07.2016


Die streitbare Augsburger Unternehmerin Sina Trinkwalder rechnet in ihrem neuen Buch mit Warensiegeln von "Fair" bis "Bio" ab."
-- Welt am Sonntag, 19.06.2016


Sina Trinkwalder, eine der profiliertesten und streitbarsten deutschen Unternehmerinnen spricht Klartext!

Care-Energy-Magazin-Grüne Medientipps, Nr. 31/ Mai - Juni 2016

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    Tanja Cem 09.03.2017
    Tanja Cem 09.03.2017
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    "Sehr gut mit gewissen Einschränkungen"

    Das Buch von Frau Trinkwalder enthält sehr viele wichtige und richtige Informationen, die den Konsumenten darauf aufmerksam machen, wie er mit seinen Kaufentscheidungen die Art des Wirtschaftens mitgestalten kann und worauf zu achten ist, insbesondere die Warnung for dem "Greenwashing" vieler Hersteller.
    Ich beschäftige mich im Rahmen meines Studiums selbst viel mit den Themen nachhaltige Wirtschaft und Umweltökonomie und stimme in vielen Punkten mit Frau Trinkwalder überein, ich finde z.B. auch dass insbesondere im Textil - und Lebensmittelbereich unangemessen hohe Gewinne beim Modekonzern bzw. beim Supermarkt hängen bleiben, während beim Hersteller um jeden Cent geknausert wird, insbesondere dann wenn dieser klein ist und/oder im Ausland liegt und den großen Konzernen mit ihren riesigen Marktanteilen wenig entgegenzusetzen hat, so dass diese ihm mehr oder weniger ein "take it or leave it" Angebot unterbreiten können. Riesige Konzerne wie Nestle, die auf allen Kontinenten agieren und eine enorme Marktmacht haben, sind der Gesamtwohlfahrt definitv nicht sehr zuträglich und sollten zerschlagen werden, schade, dass es kein supranationales Kartellamt gibt, dass sich um solche Themen kümmern könnte.
    An einigen Stellen ist mir das Buch aber zu schwarz und weiß, also zu wenig differenziert. So bin ich zum Beispiel nicht der Meinung das einzig und allein Konsumreduktion zur Verbesserung der Umwelt beiträgt, sicherlich ist das hilfreich, aber nicht der einzige Weg - energiesparende Elektrogeräte, Recyclingmethoden mit hohem Wirkungsgrad und ähnliche umwelttechnische Innovationen sind ebenfalls Mittel, mit denen sich etwas für die Umwelt tun lässt. Eine ausgeglichene Mischung aus Konsumreduktion und Investition in nachhaltige ressourcensparende Technologien ist ein guter Mittelweg und wird übrigens auch von vielen führenden Forschern aus dem Fachbereich Umweltökonomie empfohlen. Das "grundsätzlich ist immer weniger besser, egal wovon und generell alternativlos" das im Unterton der Autorin mitschwingt, ist mir einfach ein bisschen zu kurz gesprungen. Sie kritisiert, dass auf der Gegenseite "mehr ist besser, die Wirtschaft soll immer weiter wachsen" propagandiert wird, was ich auch verstehe und wichtig finde, schlägt aber selbst genau das Gegensätzliche in gleichartig vehementer und undifferenzierter Art und Weise vor. Wörter wie "immer" und "alternativlos" haben meiner Meinung nach in einer ausgeglichenen fundierten Analyse nichts zu suchen, egal auf welcher Seite der Argumentation man sich bewegt, die einfache klare Lösung gibt es eben nicht, auch wenn wir das gerne hätten. Auch mit der Aussage, dass regional immer besser ist, macht es sich die Autorin meines Erachtens etwas zu einfach, da sie keinerlei Einschränkungen ihrer These vornimmt. Bei vielen Produkten hat sie Recht - so sehe ich auch nicht ein, wieso ich Eier aus den Niederlanden kaufen sollte - Hühner halten kann man hier genauso gut und der weite Transport ist daher einfach ökonomischer Blödsinn und verpestet lediglich die Umwelt. Bei vielen anderen Produkten sehe ich das aber anders - zwar kann man z.B. Tomaten oder T-shirts auch hier produzieren, aber in Ländern mit wärmerem Klima wachsen Tomaten eben besser und brauchen kein energieschluckendes Gewächshaus und arbeitsaufwendige Textilien sind in einem Land in dem es eine große junge Bevölkerung und viel Arbeitslosigkeit gibt vielleicht doch besser aufgehoben. Natürlich werden die Arbeiter dort ungerecht behandelt und bekommen zu wenig Lohn, das sollte sich wirklich ändern, aber die Produktion dort einfach zu beenden und alles wieder zu Hause zu produzieren hilft den Näherinnen in Bangladesh auch nicht, dann haben sie überhaupt keine Arbeit mehr und verdienen gar nichts. Deswegen finde ich es wichtig, sich eben doch für verbesserte Produktionsbedingungen in diesen Ländern einzusetzen statt ein resigniertes "Das wird sich doch eh nie ändern, deswegen geben wir auf und ziehen uns alle wieder in unser nationales bzw. regionales Schneckenhaus zurück" von sich zu geben, auch wenn dieser Weg sicherlich steinig und kompliziert ist und sehr lange dauern wird, weil so viele Menschen und Organisationen daran beteiligt sind.
    Schlussendlich kann ich sagen dass mir dieses Hörbuch gut gefallen hat und ich auch anderen empfehlen würde, sich die Position von Frau Trinkwalder einmal anzuhören - nur sollte man dabei die Dinge auch selbst kritisch hinterfragen und nicht die Meinung von Anderen übernehmen, weder die der Autorin noch die der konventionellen Industrie.

    15 von 16 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    joma 14.03.2017
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    "Sollte jeder lesen, um so mehr, um so besser!"

    Man bekommt einen Einblick über den Realismus von Bio und Fair Trade. Unbedingt lesen! Und die Welt mit anderen Augen sehen.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Halina 21.07.2017
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    "Nix Neues"

    Etwas banal und zum Teil sehr einseitig. Die dünne Message ist wie folgt zusammenzufassen: globalisierte Unternehmen sind schlecht - kauft alle regional, öko und bio, dann werden "die guten Produkte" auch durch Mengeneffekte günstiger. Schwarz-weiß-Malerei mit Beispielen aus der Nahrungs- und Textilindustrie.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Alexandra 16.03.2017
    Alexandra 16.03.2017
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    "Die Diagnose ist richtig, das Problem schon"

    Die Diagnose ist richtig, das Problem schon lange bekannt, nur keine Lösungsvorschläge die in unserer Weltordnung funktioniert würden,wir alle oder zumindest die meisten Bürger Deutschland profitieren zu stark von diesem System, damit wir es freiwillig änderen. Wir müssten verzichten lernen und wie soll dass gehen? In einer Gesellschaft von inviduen die von kleinen auf so groß gezogen werden, das nur der beste bekommt die Anerkennung.
    4 Sterne für das Thema.

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    Amazon Kunde 06.10.2017
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    "Unglaublich..."

    Interessanter Überblick sowohl über die Machenschaften der Industrie als auch die Naivität der Konsumenten. Unbedingt hörenswert, gerade auch wenn man meint alles richtig zu machen und bewusst zu konsumieren!

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    0815 05.09.2017
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    "Horizonterweiternd und ernüchternd"

    Sprecherin: macht ihren Job super. Klare Aussprache, keine Eintönigkeit beim darstellen unterschiedlicher Charaktere.

    Story: ernüchternd, teilweise erschreckend, teilweise bestätigend ("typisch" oder "wusste ich es doch"), wissenssteigernd, sensibilisierend, bewusster werden, wütend machen.

    Alles in allem empfehlenswert, auch wenn teilweise hinsichtlich der Behauptungen über die Konsumenten und was sie nicht alles in der Hand hätten, nicht alle Gründe und Tatsachen betrachtet und berücksichtigt werden.

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    Pascal Götz 28.08.2017
    Pascal Götz 28.08.2017
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    "Eigentlich schade"

    Ich muss mich auch zu jenen zählen, die an den Nutzen von Siegeln geglaubt haben. Schade eigentlich, dass aus so viele gute Ideen korrumpiert werden. Frau Trinkwalders Lösung leuchtet ein: Um die negativen Marktmechanismen zu bremsen, braucht es ein Weniger, Besser, Näher.

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    Ferdinand Heims München 17.08.2017
    Ferdinand Heims München 17.08.2017
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    "Wow, beeindruckend!"

    Kaum ein anderes Hörbuch hat mich die letzten zwei Jahre zu sehr mitgenommen wie dieses. Mehr noch, alles ist nachvollziehbar. DANKE

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  •  
    Amazon Kunde 11.08.2017
    Amazon Kunde 11.08.2017
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    "Langatmig"

    Das Hörbuch präsentiert in etwas unstrukturierter Form bereits bekannte Verfahren und Vorgehensweisen im globalen Kapitalismus ohne Lösungen zu benennen. In mir zu schlichtem Ton mault sich eine arrogante Autorin durch die deutsche Wirtschaft und skizziert langweilige Dialoge, was vielleicht kurzweilig und witzig wirken soll, das Hörbuch aber nur noch langatmiger und länger macht. Ich bin enttäuscht. Die Sprecherin passt wahrscheinlich gut zum Grundton, mir persönlich hat sie nicht gefallen.

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    A. Perez 12.07.2017
    A. Perez 12.07.2017
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    "Informativ und sehr gern gehört!"

    Ein wirklich aufschlussreiches, dabei kurzweiliges Essay. Es lässt einen nur so ratlos zurück. Wenn ich auf Siegel aller Art nichts geben kann, wie wähle ich dann? Wenn 'Made in Germany' gar nicht heißt, komplett hier produziert? Klar, dass es nicht Schuld der Autorin ist, wenn es darauf keine einfachen Antworten gibt. Ich nähe gern, aber bin über sämtliche Schritte der Stoffproduktion und die weltweite Produktionskette nicht informiert und kann mich auch i.A. nicht so nachhaltig für wirtschaftliche Themen und Zusammenhänge begeistern wie die Autorin. Alb- und Westfalenstoffe werden z.B. mit regionaler Produktion beworben, aber inwieweit das stimmt? Kann ich nicht differenziert beurteilen. Auch nicht nach diesem Hörbuch.

    Trotzdem: sehr hörenswert!

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