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Blaupause (Original Podcast)

Blaupause (Original Podcast)

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Inhaltsangabe

Kennen Sie jemanden, der sich nur von Pulver ernährt? Oder sich mal einfrieren lassen möchte? Haben Sie schon mal jemanden getroffen, der die Schule verweigert? Oder ohne Geld leben will? Macht nichts. Im Podcast "Blaupause" stellen Ihnen Katrin Rönicke und Merlin Münch diese Menschen vor. Persönlichkeiten, die an einer radikal anderen Zukunft basteln und ihre Utopien leben wollen. Was treibt sie an? Was macht ihnen Angst? Und was gibt diesen Utopisten Hoffnung? Es gibt immer mehr als eine Zukunft. Der Podcast "Blaupause" wirft einen Blick nach vorn. Oder zwei. Oder drei.

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©2017 Audible GmbH (P)2017 Audible GmbH

Hörerrezensionen

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    Julian 05.03.2018
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    "Neoliberaler Fiebertraum"

    Der Podcast ist schon gut gemacht und auch irgendwie ganz witzig, aber ich finde es schon bezeichnend, dass mittlerweile anscheinend noch nicht einmal die Macher eines Podcasts über gesellschaftliche Utopien in der Lage sind, einen Blick über den neoliberalen Tellerrand zu werfen. Alle Themen sind entweder dystopisch, geprägt vom Rückzug ins Private oder beschränkt auf Umweltschutz und soziale Probleme - an keiner Stelle wird unser gesellschaftsliches System als Ganzes betrachtet, an keiner Stelle der Kapitalismus in Frage gestellt, obwohl die negativen Konsequenzen häufig thematisiert und bedauert werden.

    Wer mit der Erwartung an den Podcast herangeht, dass hier vielleicht echte Alternativen für die Zukunft aufgezeigt werden, wird leider enttäuscht. Es werden hauptsächlich abgedrehte Leute interviewt (die sich z.B. nur von Proteinpulver ernähren, Nahrungsmittel horten, um sich auf den Untergang der Gesellschaft vorzubereiten, oder den Staat austricksen, um ihre Kinder ohne Schule aufwachsen zu lassen) oder es werden dystopische Szenarien von Überwachung und Selbstoptimierung ausgemalt. Ein paar sinnvolle Sachen sind dabei, wie das Abschaffen von Gefängnissen, Müllvermeidung und nachhaltig produzierte Nahrung.

    Aber nach ernst zu nehmenden Ansätzen für eine "Blaupause", einen alternativen Gesellschaftsentwurf also, sucht man vergebens. Aktuell ist die neueste Episode die Nummer 20 "Alles unter Kontrolle". Hier wird allen Ernstes Allendes Project Cybersyn mit Bewertungssystemen für menschliches Verhalten á la Schufa in einen Topf geworfen. Das computergestützte Lenken von Warenströmen auf der Makro-Ebene, wofür persönliche Daten einzelner Angestellter in den betroffenen Betrieben vollkommen uninteressant sind, hat doch mit bedenklichen Entwicklungen hin zum Gläsernen Bürger überhaupt nicht zu tun - außer das beides irgendwie mit Computern und Datenverarbeitung zusammenhängt.

    Das erste Mal also, dass hier in Episode 20 mit einer computergestützten Planwirtschaft ein Thema aufgegriffen wird, dass man als Blaupause für eine zukünfige Gesellschaft bezeichnen könnte, anstatt nur skurile Randphänomene zu betrachten, wird das nur kurz abgefrühstückt, um dann zu etwas völlig anderem überzugehen. Stattdessen hätte man z.B. aktuelle Logistik-Praktiken bei Amazon oder beim Lieferketten-Management beleuchten können, wo im Grunde privatwirtschaftlich etwas ganz ähnliches gemacht wird.

    Noch bleibt ja die vage Hoffnung, dass in Zukunft vielleicht auch Themen behandelt werden, die nicht nur deswegen ernst zu nehmen sind, weil sie einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen, sondern weil sie eine echte Perspektive bieten.

    8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    janeene 23.02.2018
    janeene 23.02.2018
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    Mein zweiter Versuch in Sachen Podcast. Ist super. Spannende Themen. Gibt Impulse und regt zum Nachdenken an ohne kuenstlich und aufgesetzt zu wirken. Ich kann kaum aufhoeren.
    Einziger minimaler Kritikpunkt waere, dass die Ansichten der Moderatoren manchmal ein wenig massentauglich und vorhersehbar sind, aber auch das ist sicher ansichtsache und hindert auch nicht daran sich seine eigenen Gedanken zu machen.
    Angenehme Stimmen und musikalische Vertonung.

    5 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    James Farnborough 27.04.2018
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    "Themen Top, Moderatoren Flop"

    Die Themenwahl gestaltet sich durchaus divers und interessant, allerdings fällt die Aufarbeitung dieser mangelhaft aus. Dass die Themen komplex und vielschichtig sind, und eine knappe halbe Stunde einfach nicht dazu ausreicht diese abzuhandeln, ist zwar ein Problem, aber nicht das größte dieser Serie. Vielmehr sind es die "Moderatoren", die dem Hörer bei allen Themen ständig ihre persönliche Weltanschauung auf das Auge drücken müssen, teilweise direkt, teilweise unterschwellig durch Moderation der Interviewpartner.

    Besonders Frau Rönicke ist für mich wirklich sehr schwer zu ertragen, meistens ganz weit links und teils kindlich naiv anmutend, in Ausnahmefällen aber auch stocksteif konservativ, hält sie mit ihrer Meinung nicht lange hinterm Baum und versucht gar nicht erstmal den Verdacht einer neutral-differenzierten Sichtweise aufkommen zu lassen. Bei einem verurteilten linksradikalen Straftäter kommt Kaminfeuergespräch-Atmosphäre auf, bei Anderen, die nicht in ihr Weltbild passen, kann sie ihre Antipathie kaum verbergen. Es gibt kostenlose Podcasts, die ich in diesem Punkt journalistisch wesentlich professioneller aufbereitet finde, und bei denen sich der Gastgeber auch bei schwierigen und heiklen Themen um neutrale Moderation bemüht, das fehlt mir hier.

    Auch jene Gesprächspartner, die quasi die "Antithese" zu den vorgestellten "Utopien" darlegen sollen und diese kritisieren, erwecken einen überforderen Eindruck, oft hat man das Gefühl, diese haben gar nicht verstanden, worum es bei den Themen geht.

    Insgesamt eine gute Idee aber großes Verbesserungspotential. Mit anderen Moderatoren und einer Laufzeit von 90-120 min könnte das ein sehr gutes Format werden!

    4 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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