Ungleich vereint - Warum der Osten anders bleibt
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Czyta:
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Heiko Grauel
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Autor:
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Steffen Mau
"Wer in der Ost-West-Debatte mit Schuldbegriffen operiert, ist schon auf dem Holzweg."
Die Diskussion über Ostdeutschland und das Verhältnis zwischen Ost und West flammt immer wieder auf. Sei es anlässlich runder Jubiläen, sei es nach Protesten. Und dennoch gibt es in dieser Debatte keine Verständnisfortschritte. Sie dreht sich im Kreis, auf Vorwürfe folgen Gegenvorwürfe: "Ihr seid diktatursozialisiert!" – "Ihr habt uns ökonomisch und symbolisch kleingemacht!"
Im November jährt sich der Mauerfall zum 35. Mal. Bereits zuvor könnte die AfD aus drei Landtagswahlen als stärkste Partei hervorgehen. In dieser Lage meldet sich der "gefragteste Gesellschaftsdeuter im Land" (FAS) mit einer differenzierten Intervention zu Wort. Steffen Mau setzt sich mit prominenten Beiträgen auseinander und widerspricht der Angleichungsthese, laut der Ostdeutschland im Lauf der Zeit so sein werde wie der Westen. Aufgrund der Erfahrungen in der DDR und in den Wendejahren wird der Osten anders bleiben – ökonomisch, politisch, aber auch, was Mentalität und Identität betrifft. Angesichts der schwachen Verwurzelung der Parteien plädiert Steffen Mau dafür, alternative Formen der Demokratie zu erproben und die Menschen etwa über Bürgerräte stärker zu beteiligen.
Ein Hörbuch, das aus Sackgassen herausführt – und für Gesprächsstoff sorgen wird.
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©2024 Suhrkamp (P)2024 Lagato VerlagDie Einrichtung von Bürgerräten und Initiativen scheitern oftmals an bürokratische Hindernissen.
Oftmals findet der Osten einfach nicht statt. Stellen Sie die Frage im Internet, wann wurde das Wahlalter auf 18 beschlossen. Sie erhalten die Antwort: in den 70igern. Ist aber die halbe Wahrheit, sie müssen ordentlich recherchieren um zu erfahren, dass in einem Teil Deutschlands bereits in den 50igern mit 18 die Volljährigkeit und das Wahlalter festgelegt wurde. 1/5 Deutschlands hat gute oder schlechte Erfahrungen gemacht, die eben anders sind, welche in der Geschichtsschreibung für Deutschland ihren Niederschlag finden. Abgeleitet davon muss die Politik eben die Probleme angehen, welche immer wieder benannt werden und bei der Afd gehört werden. Der AfD den Wind aus den Segeln nehmen und die Aufgaben lösen, ist erforderlich.
Das Buch ist deshalb irgendwie auf halben Weg stehen geblieben. Ich habe mir mehr versprochen.
Das Thema selbst ist aktuell
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grandios!
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Sehr beeindruckend sind die Vorschläge für die zukünftige politische Arbeit.
M.E. Ist das ein gangbarer Weg für die Zukunft.
Hervorragend und lehrreich .
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Von dort ausgehend Vorschläge zur Erhöhung der Bürgerbeteiligung z. B. durch Bürgerräte.
Die Wissenschaftlichkeit des Autors
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Ein Must Read/Listen um einen differenzierten Blick auf Ostdeutschland zu bekommen und Strukturen besser zu verstehen!
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