Bleak House 1
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Czyta:
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Gert Westphal
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Autor:
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Charles Dickens
Da ist die Erzählung um das "Waisenmädchen" Esther Summerson, das nach dem Tod seiner Tante von John Jarndyce, einem Beteiligten des Erbschaftsstreits und reichen Oberschichtler, in Bleak House aufgenommen wird und dort als Haushälterin und Gesellschafterin arbeitet.
Weiterhin erfahren wir von Sir Leicester und seiner Frau Lady Dedlock, die sich als Mutter von Esther entpuppt, was jedoch geheim bleiben soll und schließlich zu deren Tod führt.
Schließlich wird das Verfahren Jarndyce gegen Jarndyce wegen Geldmangels eingestellt, Esther heiratet Allan Woodcourt und zieht aufs Land. Aber nicht nur in Bleak House wird die Hohlheit einer Adelsgesellschaft kritisiert, sondern, wie könnte dies bei Dickens fehlen, der Blick auch auf Großstadtnot, Wohnungselend und Vernachlässigung gerichtet, ausführlich geschildert und in dem Gassenjungen Jo zum Leben erweckt.
Der hier vorliegende Teil 1 umfasst die Lesung der ersten 19 Kapitel des Buches. Übersetzung: Richard Zoozmann, Regie: Peterpaul Schulz©Gemeinfrei (P)1984 SWR
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Hochform im Gerichtssaal
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wenn jemand Dickens mag ( und wie alle kennen zu mindesten die Weihnachtsgeschichte mit den geizigen alten Mann...) der wird diese Geschichte auch mögen; ...ich finde sie ist es wert ganz gehört zu werden ( bin jetzt bei Teil II)
eine positive Geschichte gut fürs Gemüt...
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Auf welchen Platz würden Sie Bleak House I auf Ihrer Hörbuch-Bestenliste setzen?
Bin ein alter Hörbuch-Hase. Dieses Buch - gelesen von Gert Westphal, der allen Sprecher-Superlativen, die man ihm je verliehen hat, mehr als gerecht wird und die verschiedenen Personen auf so unnachahmliche Art liest, ja geradezu "spielt" - ist tatsächlich einmalig und hinterläßt, wenn man alle drei Teile gehört hat, einen unvergeßlichen Eindruck. Anfangs braucht man etwas Zeit, um sich in alle Personen einzufinden. Aber ein wenig Mühe und Geduld werden mehr als belohnt. Spannung, Witz und Geist fehlen in keinem Kapitel. Schön, dass es diese ungekürzte Ausgabe gibt. Fünf Sterne reichen für diese sprachliche und inhaltliche Meisterleistung und diesen Vorleser wirklich nicht aus ...Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?
Man sollte dranbleiben beim Hören. Mehr als 24 Stunden umfassen alle drei Teile von Bleak House. Aber es bleibt spannnend bis zum Schluß. Wer sich die Zeit dafür nimmt und innerhalb einer kürzeren Zeitspanne alle drei Teile hört, wird das nicht bereuen und dieses Hörbuch auch nicht so schnell vergessen ... - Mir tun all diejenigen leid, die dieses "klassische" Hörerlebnis versäumen ...Einfach grandios
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Sprecher und Buch waren großartig und ein Hochgenuss.
Dickens und Westphal eine vortreffliche Kombination
Wunderbar
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Doch dieser ältere herr heißt gert Westphal - und das ist eigentlich schon genug, um sich ganz in diese groteske geschichte um einen Jahrhundertgerichtsprozeß reinzuhängen. Als Westphal gefeiert wurde, gab es David Nathan noch nicht, aus heutiger Perspektive würde ich sagen, Westphal ist der Nathan der Weltliteratur - was für ein brillanter Vorleser!
Dann find ich noch was großartig, für das mir viele professorale Literaturkenner bestimmt gern eine reinhauen würden Es wurde NICHT die Übersetzung von Meyrink benutzt. Diese Meyrink-Übersetzungen werden immer so gelobt - aber die sind verglichen etwa mit denen von kolb und zoozmann zäh, humorlos und viel lakonischer als Dickens weitschweifige Originale. (So sehr ich Meyrink als deutschen Autor schätze -seine Dickensübersetzungen sind wirklich von auserlesener Scheußlichkeit und verstopfen den Markt.)
Also hier ein richtig großes gutes HörBuch der weltliteratur - mit tausend schönen Einfällen, wieder mal ein Beweis, dass man nicht nur spaß hat , wenn eine handlung mit dem Leser davon galoppiert, sondern das man ganz einfach durch die Magie des Erzählens bestochen werden kann!
Leider lebt G. Westphal nicht mehr - sonst würde ich mir mehr Dickens von ihm wünschen.
Aber vielleicht wär das ja mal was für Audible? Praktisch drei Viertel des Gesamtwerks sind noch nicht ungekürzt zu haben von den "Pickwick-Papers" bis zu "Unser gemeinsamer Freund". Es gbit viele gute gemeinfreie Übersetzungen.
Magie des Erzählens
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