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Ultramarin

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Ultramarin

Van: Ann-Christin Kumm
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Die Sommer gehören Lou und seinem charismatischen Freund Raf, dessen Anziehungskraft sich niemand entziehen kann, am allerwenigsten Lou. Doch diesmal ist es anders: Auch die blonde Nora steigt mit ins Auto an die dänische Küste. In einem alten Ferienhaus in den Dünen leben die drei in den Tag hinein, springen in die Wellen, rauchen, kochen, streichen umeinander herum. Was von außen wie ein unbeschwerter Urlaub scheint, eröffnet in dieser neuen Konstellation langsam dunkle Abgründe. Lou ist sich auf einmal nicht mehr sicher: Will Raf noch seine Nähe oder verachtet er ihn für seine Ergebenheit? Und warum verschwindet Nora eines Nachmittags ohne ein Wort? Ann-Christin Kumms Debüt ist ein psychologisch meisterhaft konstruiertes und erotisch flirrendes Spiel mit Macht, Manipulation und Begehren.

©2026 Hanser Berlin (P)2026 DAV
Genrefictie Psychologisch

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Ann-Christin Kumms Debütroman „Ultramarin“ entpuppt sich als vielschichtiges, intensives Werk – wie die Titelbeschreibung bereits vermuten lässt, weit entfernt von einer leichten Lektüre über einen unbeschwerten Sommer an der Küste Dänemarks.

Die Geschichte zeichnet ein eindringliches Bild einer queeren, toxischen Beziehung, geprägt von einem Machtgefälle zwischen Dominanz und Ergebenheit. Sehr anschaulich, mit atmosphärischer Dichte und mit Rückblenden versehen, beschreibt die Autorin das beherrschende, manipulative wie auch das von Selbstzweifeln zerrissene, unterwürfige Verhalten ihrer Protagonisten. Einzelne Handlungsstränge und das Ende bleiben offen, was Raum für Interpretation lässt.

Der besondere Schreibstil erschloss sich mir nicht sofort: Anfangs störten die häufigen Wiederholungen von „sagte er“, „sagte sie“, „dachte ich“ das Hörerlebnis – bei einem zweiten Anlauf konnte ich diese jedoch ausblenden und mich auf die ansonsten sprachlich sehr ansprechend und authentisch erzählte Geschichte konzentrieren.

„Ultramarin“ ist ein psychologisch fesselnder Roman, der ein Potpourri an Emotionen hervorruft und lange nachwirkt – exzellent gelesen von Jannik Schümann.

Intensiv, vielschichtig, nachwirkend.

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Interessante Dynamiken und Charaktere. Hätte nicht gedacht dass es im Laufe der Geschichte so deep und die Themen so düster werden

Überraschend deep und dunkel

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Die junge Protagonistin pendelt zwischen permanenten Selbstzweifeln, permanentem Analysezwang unwichtigster Einzelheiten und ausgeprägten Selbstfindungsstörungen. Der Sprecher redet in der ersten Hälfte des Buches sehr monoton, in der zweiten Hälfte ausdrucksvoller. Insgesamt vertane Hörzeit, keine Kaufempfehlung.

Persönliche Abgründe

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Unerträglich zum Anhören, was nicht den Sprecher betrifft, sondern den Text. Sagte, sagte, sagte.. bei jedem Satz in wörtlicher Rede. Es macht einen wahnsinnig

Die Idee, die aber leider an der Umsetzung krachend scheitert

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Siehe oben. Das erklärt meine Sicht.
Die Personen sind außergewöhnlich schwache oder bösartige Menschen. Finde ich nicht so schön auch wenn so etwas natürlich sicher irgendwie existiert

Für mich zu deprimierende menschliche Abgründe

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