PROFIL

Veronika S.

  • 3
  • Rezensionen
  • 2
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 17
  • Bewertungen

Merkwürdigste Protagonistin seit Langem!

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.06.2019

Beide Protagonisten sind verboten reich obwohl nie wirklich klar ist wie sie in diese Position gekommen sind, Brüder die das große Junggesellendarsein feiern und nacheinander die große Liebe finden, die Protagonisten die sich "hassen" (heißt, sie verlieben sich schon beim ersten Blickkontakt ineinander - auf kitschigste Art und Weise), alle drei keine Konzepte die dem Genre der Erotik neu wären und beides Konzepte, die auch in diesem Buch zu finden sind.
Das ist nicht weiter schlimm, schließlich hat man ja gelernt dies zu erwarten und ich habe nie die Anforderung an diese Reihe gestellt, das Rad der Erotikromane neu zu erfinden.

Das Buch verspricht einige interessante Problempunkte, die wohl doch eher ungewöhnlich sind. So kann ausnahmsweise der Mann eigentlich gar nichts mit BDSM anfangen und die Beziehung scheint zu scheitern, weil sie nicht darauf verzichten möchte. Auch dass sie keinen Orgasmus haben kann ist ein Problem das leider sehr realitätsrelevant ist, ich aber noch nie in Buchform gesehen habe.
Dieses Potential wird jedoch ziemlich in den Schatten gestellt von einer Protagonistin, die in den Gedanken der Autorin wohl eine "starke, selbstbewusste Geschäftsfrau" sein sollte, die aber in etwa 85% aller Szenen den absoluten körperlichen Zusammenbruch erleidet. Beim dritten oder vierten Mal habe ich genervt die Augen verdreht. Und auch die schöne Realitätsnähe des Orgasmus-Problem wird dadurch zerstört, dass sie nachdem sie ihr heiliger Erlöser endlich anfasst, plötzlich schon allein davon kommt dass er ihr ihr Gemächt reinschiebt. Und schwups...da wurde es wieder unrealistischer, kitschiger Romansex.

Die erste Reihe hat mich überraschenderweise schon ziemlich enttäuscht und nach diesem Teil glaube ich nicht, dass ich den dritten Part anrühren werde. Schade.

Schöne Geschichte, schwache Charaktere.

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.05.2019

Die 18-jährige New Yorkerin Farren wird von ihren stinkreichen Eltern für ein Jahr nach Miami geschickt, wo sie bei dem ebenfalls reichen Logan Moore leben soll, um "Manieren zu lernen". Logans 25-jähriger Sohn Kieran ist ein Bad Boy wie er im Buche steht, der in dem Teenager viel von seinem früheren Selbst wiedererkennt. Und so nimmt die Romanze zwischen den beiden ihren Lauf.

Ich muss zugeben, dass ich "Pretend" eher enttäuschend fand. Die Geschichte an sich ist ausgesprochen kitschig - natürlich spielt sie mal wieder in der Welt der Superreichen, natürlich können die beiden Protagonisten sich am Anfang nicht ausstehen, da aber beide absolut perfekte Exemplare ihrer Spezies sind, können sie dann natürlich doch nicht die Finger voneinander lassen. Und natürlich bekommen wir am Ende unser kitschig süßes Happy End. Also an sich passiert nicht wirklich viel Unvorhergesehenes - es ist und bleibt eben doch eine Liebesgeschichte mit den typischen Elementen.

Was jedoch wirklich missglückt wirkt, sind die Charaktere und ihre Entwicklung, die sich alle paar Sätze in Widersprüche verstrickt. Hier nur zwei Beispiele: Farren betont immer wieder, dass sie das Jahr unbedingt durchhalten will, um ihrer Mutter zu beweisen dass sie sich benehmen kann. Andererseits zieht sie sich schon am Flughafen wieder um, soooo wichtig kann ihr dieses Ziel (das alle paar Sätze betont wird) dann ja nicht gewesen sein, wenn sie es nicht mal in Kauf nimmt dafür ein Kleid zu tragen.
Ähnlich wird andauernd betont, was für einen "braven" "High class" Eindruck Farren immer nach außen auf alle machen würde. Davon bekommt man aber tatsächlich nichts mit, der Leser sieht nur wie sie viel zu laut Metal hört, in ihren zu großen Bandshirts durch die Gegend läuft und darüber hinaus (völlig unrealistischer Weise, denn das bedarf Jahre des intensivsten Trainings) Skate-Profi ist.

Alles in allem fand ich die Figuren dieses Mal unglaublich künstlich und wenig überzeugend, was am Ende einen eher sauren Geschmack im Mund hinterlässt.

Skurrile GenreKreizung

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.06.2017

Mal davon abgesehen, dass es sehr unangenehm ist, der Sprecherin zuzuhören, die alles sehr überzogen ausspricht und sich bei den Figuren nicht für eine Stimme entscheiden kann, wirkte die Geschichte zunächst vielversprechend. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich hierbei um eine eher skurrile Kreuzung aus Erotikroman mit einem Häuchchen SM, Lehrer-SchülerBeziehung, Homosexuellem Aufklärungsratgeber, Kunstphilosophischen Theorien und tiefenpsychologischem Drama handelt.

2 Leute fanden das hilfreich