PROFIL

Rüd55

Berlin
  • 5
  • Rezensionen
  • 12
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 8
  • Bewertungen
  • Heldenfabrik

  • Kommissar de Bodt 1
  • Autor: Christian v. Ditfurth
  • Sprecher: Oliver Siebeck
  • Spieldauer: 15 Std. und 55 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 133
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 129
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 129

Die Täter hinterlassen nichts außer den Kugeln ihrer Maschinenpistolen in den Leichen ihrer Opfer. Und einem Gedicht über den Tod. Nach dem Mordanschlag auf den Vorstand eines Berliner Chemiekonzerns zieht ein Killer eine Blutspur durch das Land. Hauptkommissar Eugen de Bodt steht vor einem unlösbaren Fall. So scheint es jedenfalls. Verlassen kann er sich nur auf seine Mitarbeiter: Silvia Salinger, die ihn stärker anzieht, als es seiner Ehe guttut. Und Ali Yussuf, der unter der Zappelphilippkrankheit ADHS leidet.

  • 5 out of 5 stars
  • Muehsamer Anfang

  • Von ebbe11 Am hilfreichsten 17.11.2018

Großes Kino für den Kopf

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.04.2019

Der Polit-Thriller „Heldenfabrik“ von Christian von Ditfurth bietet eine ganze Menge: Es geht um Geheimdienste, die große Politik und Profis, die als Erfüllungsgehilfen ihr blutiges Handwerk verrichten. Das große Kopfkino startet mit dem Mordanschlag auf Vorstände eines Berliner Chemiekonzerns. Der Hamburger Hauptkommissar Eugen de Bodt übernimmt seinem ersten Fall in der Hauptstadt. Er mag seinen Job eigentlich überhaupt nicht, bringt seine Vorgesetzten liebend gerne in Bedrängnis, ist immer wieder genial in der Ermittlungsarbeit und vertraut eigentlich nur seinen beiden engen Mitarbeitern: der anziehenden Silvia Salinger und dem zappeligen Ali Yussuf, der bestens in der türkischen Gemeinde verdrahtet ist. Ditfurths spannende Geschichte und Siebecks gute Erzählweise haben mich mit der Zeit richtig gefesselt. Zum Schluss hin behielt ich die beiden Knöpfe so lange wie möglich in den Ohren. Und morgen starte ich den nächsten Lauf garantiert mit de Bodts zweitem Fall;-)

  • Staatsfeind

  • Autor: Veit Etzold
  • Sprecher: Frank Enhelhardt
  • Spieldauer: 9 Std. und 49 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 40
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 38
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 38

Was wäre, wenn: Der ehemalige KSK-Soldat Iwo Retzick wird von seinem alten Kameraden Philipp kontaktiert, der als Politiker Karriere macht. Philipp braucht Iwos Hilfe bei einem Vorhaben, das die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland für alle Zeiten verändern soll. Was sich da zwischen Dubai und Berlin zusammenbraut, ist so ungeheuerlich, dass es selbst Iwos schlimmste Albträume übersteigt. Doch die Verschwörung reicht bis in die allerhöchsten Kreise von Finanzwesen, Politik und Sicherheitsdiensten, und wenn Iwo sie stoppen will, gibt es dafür nur einen Weg: von innen.

  • 2 out of 5 stars
  • Entäuschend!

  • Von Sascha Am hilfreichsten 10.05.2019

Vergebliches Drehen am ganz großen Rad

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.03.2019

Bei seinem Polit-Thriller „Staatsfeind“ hat sich Veit Etzold genau überlegt, wie sich das ganz große Rad drehen ließe: Deutschland wird bedroht von Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft, die radikal rechtem Gedankengut frönen, und Sicherheitskräfte wie auch islamische Extremisten für sich arbeiten lassen wollen. Es geht um nichts weniger als einen Staatsstreich an einem besonders denkwürdigen Tag. Dabei lässt der Autor den handelnden Figuren genügend Raum, sich zu entwickeln. Daneben liefert er gleich noch wissenswerte Zusammenhänge zur Weltlage der vergangenen fünf, sechs Dekaden mit - recht geschickt in Gesprächen verpackt. Soweit so gut. Doch im letzten Viertel folgt der Bruch: Die Zusammenhänge verlieren plötzlich an Plausibilität, weil Etzold versucht, die Spannung zu steigern, indem er von einer zur nächsten Szene hastet. Dabei kommt es zu Anmerkungen, die aus der Luft gegriffen scheinen, und zu zwei, drei Dialogen, die gar nicht mehr zu den anfangs so gut entwickelten Figuren passen wollen. Wenn Etzold dem großen Ereignis am Schluss zusätzlichen Raum gegeben hätte, wäre das diesem Polit-Thriller zu gute gekommen. So wirkt die gut gesprochene Geschichte inhaltlich unglaubwürdig.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Eifersucht

  • Rachel Eisenberg 2
  • Autor: Andreas Föhr
  • Sprecher: Michael Schwarzmaier
  • Spieldauer: 11 Std. und 52 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.537
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.474
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.470

Judith Kellermann, die neue Mandantin von Anwältin Rachel Eisenberg, wird verdächtigt, ihren Lebensgefährten aus Eifersucht in die Luft gesprengt zu haben. Für die Reste des verwendeten Sprengstoffs, die bei ihr gefunden werden, liefert sie jedoch eine abenteuerliche Erklärung: Ein geheimnisvoller Ex-Soldat soll den Mord begangen und die Beweise manipuliert haben. Doch der Mann ist seit der Tat verschwunden. Niemand scheint ihn zu kennen. Existiert er nur in ihrer Phantasie? Falls nicht: Wer ist der Unbekannte und was treibt ihn an?

  • 3 out of 5 stars
  • nette Geschichte

  • Von Amazon Kunde Am hilfreichsten 04.06.2018

Spannend bis zum Schuss

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.06.2018

Der zweite Eisenberg-Krimi von Andreas Föhr hat es in sich: Zwei zeitlich auseinander liegenden Stränge – beide gut erzählt – finden letztlich schlüssig zusammen. Es geht dabei um das einfühlsam geschilderte Vorspiel niederträchtiger Frauenmorde, ein überraschendes Komplott in der bajuwarischen Filmwelt, das Können der gewieften Strafverteidigerin Rachel Eisenberg und ihr vergleichsweise kompliziertes Privatleben. Im Unterschied zum ersten Fall ist dieses Mal ein Privatermittler mit von der Partie. Damit sorgt der Autor geschickt für Abwechslung und zusätzliche Spannung. An einigen Stellen sind die strafrechtliche Detailkenntnis des promovierten Juristen ebenso zu spüren wie seine Einblicke in die Geschäftswelt des Films als einstiger Mitarbeiter der Münchener Landesmedienanstalt und späterer Drehbuchautor. Spätestens wenn die erste Vermutung aufkommt, wie die beiden Stränge zusammenfinden könnten, will man ohne Pause am Ball bleiben. Beim Hörbuch unterstützt Michael Schwarzmaier das Ganze noch als Sprecher mit seiner Erzählkunst. Die Spannung hält in jedem Fall – dank überraschender Wendungen – bis zum Schluss.

10 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der große Plan

  • Denglers neunter Fall
  • Autor: Wolfgang Schorlau
  • Sprecher: Frank Arnold
  • Spieldauer: 13 Std. und 58 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 293
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 274
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 276

Der Stuttgarter Privatermittler Georg Dengler erhält einen lukrativen Auftrag: Das Auswärtige Amt will, dass er nach der Mitarbeiterin Anna Hartmann sucht, die als Beraterin an die Troika ausgeliehen war. Ein Handyvideo legt nahe, dass sie entführt wurde. Dengler gelingt es, drei verdächtige Männer zu identifizieren. Doch bevor er sie befragen kann, werden sie allesamt ermordet oder verschwinden. Sitzt der Verräter im Außenministerium? Hat Anna Hartmanns Entführung etwas mit ihrer Arbeit für die Troika zu tun? Weiß sie, auf welchen Konten die vielen Milliarden der "Griechenlandrettung" gelandet sind?

  • 5 out of 5 stars
  • ...Wenn nicht sogar sein bester

  • Von Genaugenommen Am hilfreichsten 02.04.2018

Hörerlebnis mit überraschenden Wendungen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.04.2018

Für den neunten Falls seines Privatermittlers Georg Dengler spannt Wolfgang Schorlau einen großen Bogen: Der reicht von der aufkommenden Nazi-Zeit über die Besetzung Griechenlands durch die Deutschen während des zweiten Weltkriegs bis hin zur Athener Zeit der Troika im Verlaufe der jüngsten EU-Krise. Es geht um viele Milliarden Euro, zweifelhafte Machenschaften von Bankern und so manches Mordmotiv. Die Geschichte „Der große Plan“ ist immer wieder spannend.
Der Autor nimmt sich daneben die nötige Zeit, seine tragenden Figuren in Ruhe zu entwickeln. Und er bietet einen erstaunlich kurzweiligen Einblick in die Art, wie Akteure an den Finanzmärkten handeln. Dabei vermeidet Schorlau die platte Kapitalismuskritik. Der Schriftsteller überzeugt vielmehr, indem er dank fundierter Recherche nachvollziehbar argumentiert und seinen Hörerinnen und Hörern sehr aufschlussreiche Perspektiven eröffnet, die über das hinausgehen, was übliche Pint-, Online- und TV-Beiträge bislang zum Thema Europa bieten.
Da ist es letztlich verzeihlich, dass die Handlung vergleichsweise zäh startet, weil sich der Autor beispielsweise an der Beschreibung zweier Frauen allzu länglich verliert, die zur Wahl stehen, um Denglers Büro zu verstärken. Diese Verliebtheit ins unwichtige Detail ist hoffentlich in der gekürzten Hörbuchfassung zusammengestrichen worden.
In jedem Fall wird es von dem Moment an interessant, wenn der erste Mord passiert. Sprecher Frank Arnold trägt einen dabei mit angenehm sonorer Stimme durch die Geschichte.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

  • Autor: Joachim Meyerhoff
  • Sprecher: Joachim Meyerhoff
  • Spieldauer: 12 Std. und 2 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 2.110
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.993
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 1.979

Zu seiner eigenen Überraschung wird Joachim Meyerhoff auf der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern ein. Tagsüber wird er an der Schauspielschule in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er seine Verwirrung auf opulenten Möbeln in diversen Alkoholika. Aus dem Kontrast zwischen großelterlichem Irrsinn und ausbildungsbedingtem Ich-Zerfall entstehen Situationen, die den Erzähler oft überfordern und seinen Zuhörern Lach- und Rührungstränen in die Augen treiben.

  • 5 out of 5 stars
  • Wortgewaltig, Sprachgewaltig, Wunderbar.

  • Von Leseratte1a Am hilfreichsten 14.11.2016

Liebevoll und entlarvend offen erzählt

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.01.2018

Das Hörbuch „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Joachim Meyerhoff hält einen über viele Stunden bei Laune! Der Burgschauspieler schildert in dieser Zeit, wie er als 20-Jähriger an der Münchener Schauspielschule angenommen wird und während der gesamten drei Jahre - mangels erschwinglicher Bleibe - bei seinen Großeltern lebt - einer gealterten Filmdiva und einem schwerhörigen Philosophen. Meyerhoffs durchweg liebevolle, gleichzeitig aber entlarvend offene Erzählweise, die ebenso ihn selbst mit einbezieht, ist ein Genuss. Ich bin während des Joggens kaum aus dem Schmunzeln herausgekommen. Für einen ersten Eindruck empfiehlt es sich, das Interview von Barbara Schöneberger mit ihm während einer NDR-Talkshow anzuschauen. Jede Wette, das Lachen ist während dieser Viertelstunde garantiert:
http://www.ardmediathek.de/tv/NDR-Talk-Show-classics/Schauspieler-Joachim-Meyerhoff-13-05-20/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=33031888&documentId=45462932