PROFIL

phantasmagorovic

  • 6
  • Rezensionen
  • 17
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 18
  • Bewertungen

doof, aber man bleibt dran

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.12.2011

Irgendwas macht er ja doch richtig, der Paolini. So ganz kann ich meinen Finger nicht drauflegen, aber zumindest für mich schafft er es, eine gewisse Faszination aufzubauen, trotz der himmelschreienden Mängel in so gut wie allem. Habe das Buch jedenfalls sehr schnell gehört, und mich auch immer wieder dabei ertappt, mitzufiebern.
Komisch eigentlich, denn hier die vernichtende Kritik:
Im vierten Band mit gleich zwei unangekündigten Deus Ex Machinae (?) aufzuwarten tut schon weh! Gleich am Anfang wird ne Superwaffe gefunden, nachher auf Grönland findet sich dann noch ein größerer Klops - Uijuijui, da wusste wohl jemand nicht, wie er zu Ende bekommt, was er begonnen hat. Alle Mängel der anderen Bände kriegen wir auch hier serviert. Das dümmlich geschriebene Kapitel aus Safiras Sicht bleibt uns nicht erspart (Zwei-Beine-Runde-Ohren), die Dialoge bleiben hölzern, die Hauptfigur als Alter Ego des Autoren bleibt merkwürdig befangen in einer Weigerung, erwachsen zu werden. Der Showdown wird zerlabert, die romantische Handlung versandet, drei Stunden Abschlussgeplänkel ohne echten Sinn für die Geschichte (denn die ist ja schon vorbei), komische quanten- und atomphysikalische Hintergründe, die offenbar nur drin sind, weil der Autor kurz vorher "What the Bleep do we know" gesehen hat.

Kurz, es gab immer herrlich was zum Ärgern und neben der grundsätzlich netten Geschichte ist es vielleicht das, was mich bei der Stange gehalten hat. Ein bisschen wie das RTLII Programm der Fantasy - ich ärgere mich, aber es bietet eine Faszination des Grauens. Also: zur Entspannung total zu empfehlen, Literatur ist aber was anderes.

2 Leute fanden das hilfreich

Nette Unterhaltung mit Hexen-Philosophie

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.05.2011

Ein sehr schönes Buch, auch wenn ich es nicht gerade als Kinderbuch durchgehen lassen würde. Ich denke, dass es sich doch eher an Erwachsene richtet. Stellenweise zu gruselig, möglicherweise auch wegen der zugrundeliegenden Philosophie für Kinder unverständlich.
Ich hatte jedoch eine Menge Spaß. Auf einer Reise nach Ankh-Morpork werden viele bekannte Charaktere kurz gefeatured, überhaupt ist dieses Buch vermutlich dasjenige mit den meisten Referenzen auf andere Scheibenwelt-Romane. Aber keine Angst, man versteht es auch ohne die zig Bände Pratchett auswendig zu kennen. Es wäre allerdings schon sinnvoll die anderen Bände mit Tiffany Weh in der Hauptrolle zu kennen. Auch die Kürzungen sind mir nicht übel aufgefallen.
Einziger Wermutstropfen: Jedesmal wenn Aljinovic Weh auf englisch ausspricht, zieht sich mir alles zusammen. Der Name ist doch nicht aus dem englischen Aching übersetzt worden, um dann wie eine Spielkonsole gesprochen zu werden. Aber vielleicht bin ich auch zu pingelig.

3 Leute fanden das hilfreich

Enttäuschendes Ende

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.04.2010

Gegen Ende wirkt die Geschichte immer konstruierter. Schade, dass ein guter Anfang nicht auch ein ebenso gutes Ende gefunden hat.

Dann doch spannend!

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.03.2010

Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich mich in Meyers Welt eingefunden habe. Viele Figuren wirken zunächst flach und einfach gestrickt, viele erdachte Details lieblos. Doch der Plot nimmt einen gefangen und schließlich lädt man sofort nach dem Ende des ersten auch den zweiten Teil runter. Meyer weiß offensichtlich, wie man Spannung erzeugt und hält. Auch der Sprecher macht seine Sache sehr gut. Nur diese Musik, die wäre nicht nötig gewesen.

2 Leute fanden das hilfreich

Tolle Charaktere!

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.12.2009

Schön, mal Fantasy zu hören, bei der es um interessante Charaktere geht und nicht um Action. Eher eine - tolle - Ausnahme. Wer auf heroische, legendäre Geschichten steht, ist mit den ziemlich kaputten und teils schlicht unsympathischen Charateren dieses Buches wohl nicht allzu gut bedient.
Einziges Manko und Ton der Betrübnis in meiner Begeisterung ist der ziemlich schleppende Handlungsverlauf. Die Charaktere werden so ausgiebig beschrieben, dass man erst im zweiten Teil den Eindruck hat, es ginge langsam los. Worum es eigentlich geht, ist immer noch ziemlich rätselhaft, aber egal - grandiose Charakterzeichung und tolle Zweikampfbeschreibungen machen dieses Buch zu einem echten Vernügen.
Der Sprecher ist im übrigen gut genug, den vielschichtigen Charakteren das nötige Leben einzuhauchen.
Prima!

8 Leute fanden das hilfreich

Der nächste Teil muss besser werden

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.06.2008

Der erste Teil hat mich begeistert und hier beim Zweiten kann ich mich weder der Polemik für, noch der wider das Buch anschließen.
Das Buch ist zum Großteil langweilig und eine traurige Fortsetzung für einen guten ersten Teil. Andererseits haben die Charaktere mich seit dem ersten Teil so sehr gefesselt, dass ich sie nicht missen möchte, und sei dieser Teil noch so schlecht geschrieben.
Ich frage mich wirklich, was Naomi Novik geritten hat, diese Buch so zu schreiben. Beim ersten Teil war ich noch Feuer und Flamme, denn die Charaktere waren so gut geraten, dass man ihnen überall hin gefolgt wäre. Dachte ich zumindest. Aber diese Reise nach China war fast zuviel des Guten: kaum Spannung, keine Charakterentwicklung.
Aber auf der anderen Seite zeigen all die Klassiker entweder einen lahmen zweiten Teil auf (sagen wir: Krieg der Sterne), oder sind Klassiker trotz völliger Spannungsfreiheit (Herr der Ringe), insofern ist noch nichts verloren.
Aber der nächste Teil muss wieder Einiges richten.

2 Leute fanden das hilfreich