PROFIL

phila_delphia

  • 21
  • Rezensionen
  • 96
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 376
  • Bewertungen
  • Vor dem Fall

  • Autor: Noah Hawley
  • Sprecher: Matthias Koeberlin
  • Spieldauer: 13 Std. und 8 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.181
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.126
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.116

Der brutale Fall ins Nichts. An einem nebligen Abend startet ein Privatjet zu einem Flug nach New York. Wenige Minuten später stürzt er in den Atlantik. Alle Passagiere sterben - nur der Maler Scott Burroughs und der vierjährige JJ überleben inmitten der brennenden Trümmer. Und Scott gelingt das Unmögliche: Er schafft es, den Jungen an das weit entfernte Ufer zu retten. Doch keiner von beiden kann sich an die Geschehnisse vor dem Absturz erinnern. Während die Suchtrupps fieberhaft nach den Leichen und der Blackbox fahnden, drängen sich neue Ereignisse in den Vordergrund.

  • 5 out of 5 stars
  • Ich war krank, und das war gut so...

  • Von KiWa Am hilfreichsten 02.10.2016

Herausragend

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.08.2018

Nur wenige Worte an dieser Stelle. Seit "der Distelfink" ist dies das spannendste und zugleich sinnigste Buch das ich gehört habe. Bravo an das Team Hawley, Übersetzer und Köberlin.

  • Erbarmen - Carl Mørck

  • Sonderdezernat Q, Fall 1
  • Autor: Jussi Adler-Olsen, Oliver Versch
  • Sprecher: Justus von Dohnányi, Denis Moschitto, Carolin Kebekus, und andere
  • Spieldauer: 11 Std. und 36 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.187
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 3.016
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3.005

Carl Mørck (Justus von Dohnányi), Kommissar der Kopenhagener Mordkommission, wird in das Sonderdezernat Q beordert, das sich mit der Klärung alter ungelöster Fälle beschäftigen soll. Damit ist er aus dem Weg und funkt nicht in laufende Ermittlungen - so die Idee seiner Vorgesetzten. Auch Mørck ist das durchaus recht, er hofft auf einen ruhigen Posten. Doch alles kommt ganz anders. Mørcks neuer Mitarbeiter Hafez el-Assad (Denis Moschitto), der eigentlich als Putzhilfe eingestellt worden ist, macht ihn auf einen Fall aufmerksam - vor fünf Jahren ist eine junge Politkerin, Merete Lynggaards (Carolin Kebekus), spurlos verschwunden.

  • 5 out of 5 stars
  • Sehr gut. Empfehlenswert. Wann gehts weiter?

  • Von Stefan Am hilfreichsten 09.08.2018

Tolle Sprecherleistung - Miese Abmischung!

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.08.2018

Dei Qualität des Hörspiels und der Sprecher steht außer Frage. Fraglich ist für mich allerdings die Abmischung. Ich kann mir vorstellen, dass die Dynamik die das Hörspiel aufweist über noise cancelling Kopfhörer sicher eine nette Idee ist. Zum Autofahren aber oder auch nur zum gemeinsam Hören in mittelgroßen Zimmer ist die Abmischung meiner Meinung nach grottenschlecht. Auf dem Weg in den Urlaub erwischten meine Frau und ich uns ständig beim "laut" bzw. "leiser" drehen weil man z.B. den Erzählerpart ganz gut verstand, aber nicht, was gleich darauf von den Sprechern der Rollen erzählt wurde. Ähnlich verhielt es sich bei den Gedanken der Gefangenen, die oft recht leise zu sich spricht... Dann dreht man laut... Und bekommt von den plötzlich einsetztenden Soundeffekten fast einen Herzschlag... Schade denn die Geschichte ist solide und wird von den Sprechern hervorragend vorgretragen.

21 von 26 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Sünden von Natchez

  • Natchez 3
  • Autor: Greg Iles
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 30 Std. und 2 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.239
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 2.144
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.131

Penn Cage, der Bürgermeister von Natchez, sieht sein Leben in Trümmern. Die Frau, die er liebte, ist tot - ermordet von Mitgliedern der Doppeladler, jener Organisation von rassistischen Weißen, die seit den sechziger Jahren in Natchez ihr Unwesen treibt. Nun steht auch noch sein Vater, der Arzt Tom Cage, vor Gericht, weil er Viola Turner, eine Schwarze, mit der er eine Affäre hatte, getötet haben soll. Snake Forrest, das Oberhaupt der Doppeladler, tut alles, um Penn und seinen Vater einzuschüchtern.

  • 5 out of 5 stars
  • Genialer Uve Teschner!

  • Von Eva Am hilfreichsten 16.04.2018

Spannned ja - aber auch völlig klischeeüberladen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.05.2018

"Seit dem Tod meiner Verlobten war ich mit niemandem zusammen gewesen," sinniert der Held nachdem er mit der neuen Geliebten geschlafen hat. Kurz zuvor durfte man erfahren, dass das ganze gerade mal drei Monate her ist. Aha. In dieser kurzen Zeit ist aber auch sonst viel passiert. So hat der letzte verbleibende Bösewicht es in dieser Zeit geschafft sich nicht nur vom letzten Tiefschlag zu erholen, sondern konnte auch ein ein Heer von kampferprobten Wikingerbikern um sich scharen, die ihm nun helfen Angst und Schrecken zu verbreiten. Wie gut, dass auch der Held nicht alleine ist. Und wie glücklich, dass auch unter "den Guten", eine ganze Anzahl Kriegsveteranen sind - zu denen auch die bereits erwähnte Geliebte gehört. Sie, Schriftstellerin und Book-Award Gewinnerin, die mit 35 nicht nur als Gefreite an der Front war, sondern auch (wie alle Frauen bei den Guten) bildhübsch ist und überdies Lehrerin, Tänzerin, Ex-Drogensüchtige usw. hilft gemeinsam mit anderen hochkompetenten Superguten, die Bösen (die wirklich!!! durch und durch verschlagen sind) in Schach zu halten. Natürlich wird wieder viel Bedeutungsschwangeres geredet, noch viel Bedeutsameres wird erinnert und am allermeisten wird gezweifelt. Ach immer dieser Zweifel! Zum Beispiel: Sollen wir auf die gefährliche, nächtliche Mission zur Rettung der allesentscheidenden Zeugin unsere bezahlten kampferproten, Supersondersicherheitsspezialisten mitnehmen? Ach nein, lieber nicht. Das wäre doch zu auffällig. Besser der Bürgermeister und sein Gspusi gehen alleine... Insgesamt: Hervorragend gelesener, unterhaltsamer, ansonsten aber endlos klischeeüberladener Amikitsch.

6 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Engelskalt

  • Ein Fall für Kommissar Munch 1
  • Autor: Samuel Bjørk
  • Sprecher: Dietmar Wunder
  • Spieldauer: 12 Std. und 58 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 4.009
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 3.772
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3.760

Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: "Ich reise allein." Kommissar Holger Munch wendet sich an seine Kollegin Mia Krüger, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde - und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Kind bleiben wird.

  • 5 out of 5 stars
  • Großartiges Debut

  • Von reusch Am hilfreichsten 12.05.2015

Mal wieder von der Vergangenheit eingeholt...

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.08.2016

Die Geschichte fängt gut an... Läßt dann aber stark nach. Klaro ist der Täter mal wieder hochgradig psychisch krank (so sehr dass er es an einer Stelle kaum zum Einkaufen schafft) und zugleich doch so genial, dass er ein Kind aus einem Savehouse der Polizei entführen kann. Natürlich haben die Ermittler große private Probleme, die sie aber nicht daran hindern einander immer wieder "gute Arbeit" zuzurufen bevor sie sich wieder völlig unprofessionell verhalten. Und natürlich hängt mal wieder alles mit der Vergangenheit der Ermittler zusammen.

  • Die Hexe von Dunwich

  • Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes 3
  • Autor: David Pirie
  • Sprecher: Peter Lontzek
  • Spieldauer: 14 Std.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 107
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 101
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 102

Arthur Conan Doyle und Joseph Bell ist es nicht gelungen, ihren Erzfeind, den Serienkiller Cream, dingfest zu machen. Als in dem kleinen Ort Dunwich Menschen auf mysteriöse Weise umgebracht werden, lebt eine alte Legende wieder auf. Die Einheimischen sind der festen Überzeugung, dass die Hexe von Dunwich zurückgekehrt ist.

  • 5 out of 5 stars
  • Tolle Serie für Serienmuffel

  • Von Matthias Am hilfreichsten 16.10.2015

Sehr gut, aber das nächste Mal bitte ohne Erzfeind

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.07.2016

Mir gefallen die Dunklen Anfänge von Sherlock Holmes als Serie sehr gut. Besonders die Beziehung der beiden Hauptpersonen zueinander, aber auch zahlreiche andere Charaktere sind interessant und liebevoll gezeichnet. Darüber hinaus werden sie von Peter Lontzek hervorragend verkörpert. Auch die viktoriansiche Gesellschaft mit ihren Sitten und Zwängen scheint mir gut getroffen und die sprachliche Gestaltung ist einfach klasse.

Beim Dritten Buch hat mich allerdings der übermächtige Erzfeind, der aus dem Off die Fäden zieht, deutlich gestört. Ich verstehe ja, dass es fein ist, auch ein Pendant zu Moriarty zu haben - doch für die kommenden Bücher würde ich mir eine Pause von Dr. Thomas Neil Cream wünschen.

Für mich wäre es spannender, nicht von vornherein zu wissen wer es letzlich war. So könnte ich dem Professor und seinem Gehilfen begeisterter folgen statt lediglich dabei zu sein, wie die beiden die Indizien gegen die von Cream eingespannten Handlanger zusammentragen. Das ist zwar immer noch ganz nett. So lebt die Geschichte für mich aber vor allem von der Beziehung der beiden Hauptpersonen zueinander.

  • Totenernte

  • Ondragon 2
  • Autor: Anette Strohmeyer
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 14 Std. und 22 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 751
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 719
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 718

Paul Ondragon löst Probleme aller Art. Aber ist er auch bereit, an Voodoo-Magie zu glauben? Sein zweiter mysteriöser Fall führt ihn von L.A. über New Orleans nach Haiti, das gerade von einem schweren Jahrhundertbeben getroffen wurde. Dort stößt er mit seinem kleinen Team auf ein erschütterndes Geheimnis, das weit größere Kreise zieht, als er zuvor angenommen hatte.

  • 4 out of 5 stars
  • Durchaus vergnüglich

  • Von Matthias Am hilfreichsten 10.09.2015

Läppisch...

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.02.2016

Würden Sie dieses Buch einem Freund empfehlen? Warum oder warum nicht?

Nein. Die - an den Haaren herbeigezogene - Geschichte hat zu viele Brüche.

Gelegentlich fühlte ich mich von der Schirftstellerin sogar regelrecht verschaukelt: Im einen Moment zuckt die Reflexion der Hauptperson im Spiegel ... Im nächsten Moment entdeckt der Agent, dass der Spiegel eine nicht ganz geschlossenen Geheimtüre verbirgt, die leicht hin und her schwingt... Zuckt nun das Spiegelbild oder der Spiegel?!

Unstimmigkeiten dieser Art gibt es zahlreiche. Ich schildere hier nur eine Kleinigkeit um nichts zu spoilern. Nur so viel: Wirklich gruselig finde ich persönlich die Art in der das Hauptmysterium "erklärt" wird.

Schade ist auch, dass der - an sich interessante - Protagonist keinen konsistenten Charakter verpaßt bekommen hat.

Weder nehme ich ihm den Spazialagenten vom Schlage eines privatermittelnden 007 ab, den dazu handelt er oft zu Planlos und muss sich immer wieder von seinen Freunden auf die Sprünge helfen lassen...

Noch erscheint es glaubwürdig, dass er, z.B., das verwundete Mädchen, von dem im hinteren Teil der Geschichte erzählt wird, tatsächlich zurücklassen würde. Dazu ist er einfach zu soft und läßt sich auf "seiner" Operation in Haiti bei der "alleine er das Kommando hat" viel zu sehr von seiner Begleiterin leiten.

Hat Sie Totenernte (Ondragon 2) nun im Hinblick auf andere Bücher dieses Genres beeinflusst

Nein. Es gibt immer mal ein Buch das einem nicht so behagt.

Hat Ihnen David Nathan an der Geschichte etwas vermittelt, was Sie vielleicht beim Selberlesen gar nicht bemerkt hätten?

David Nathan liest so wie ich die Geschichten gerne selbst (laut) lesen könnte. Oder im Bezug auf dieses Buch: Er verleiht den Figuren mehr Tiefe als sie eigentlich haben.

War es für Sie die Zeit wert, sich Totenernte (Ondragon 2) anzuhören?

Nur Anfangs. Je weiter die Geschichte voranschritt und vor allem je öfter auf der "Kontroverse" zwischen der Voodoo Lady und dem Protagonisten herumgeritten wurde, desto langweiliger wurde mir das Buch.

0 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gehetzt

  • Die Chronik des Eisernen Druiden 1
  • Autor: Kevin Hearne
  • Sprecher: Stefan Kaminski
  • Spieldauer: 10 Std. und 10 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 4.226
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 3.948
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3.944

Der junge Ire Atticus hat sich mit seinem Wolfshund Oberon im Südwesten der USA niedergelassen. Er betreibt eine Buchhandlung mit okkulten Schriften und verkauft allerlei magischen Krimskrams. An Arizona schätzt er vor allem "die geringe Götterdichte und die fast vollständige Abwesenheit von Feen". Ein verhängnisvoller Irrtum...

  • 5 out of 5 stars
  • was für ein Hörgenuss

  • Von Astrid Letannas Bücherblog Am hilfreichsten 15.03.2013

Hall stört die schöne, gut vorgetragene Erzählung

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.06.2014

Die Erzählung ist witzig, interessant und super vorgetragen. Ein klasse Hörbuch. Leider hört sich die Aufnahme an als sei sie in der Nähe eine leeren Regentonne gesprochen. Im Hintergrund ist immer ein leichter, leider störender Hall zu hören. Schade.

0 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Kindertotenlied

  • Martin Servaz 2
  • Autor: Bernard Minier
  • Sprecher: Johannes Steck
  • Spieldauer: 18 Std. und 40 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 737
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 685
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 677

Eine Professorin der Elite-Universität Marsac liegt ertrunken und grausam gefesselt in der Badewanne. In ihrem Rachen steckt eine Taschenlampe. Ohrenbetäubende Musik von Gustav Mahler schallt durch die Nacht. Kindertotenlieder. Beklemmung macht sich in Kommissar Martin Servaz breit. Ist Mahler doch der Lieblingskomponist des hochintelligenten und seit Monaten flüchtigen Serienmörders Julian Hirtmann. Hauptverdächtig ist jedoch ein Student.

  • 5 out of 5 stars
  • harter Tobak, superspannender Thriller

  • Von Claudia Robert Fiedler Am hilfreichsten 07.03.2014

Der gescheiterte Literat und alle seine Verwandten

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.04.2014

Vielleicht werde ich langsam schleckig? Vielleicht habe ich auch einfach zu viele "Serienmörder"-Krimis in Serie gehört? Vielleicht kommen in diesem Buch aber auch einfach zu viele Klischees zusammen.

1.) Der Kommissar ist selbst ein gescheiterter Literat und Schöngeist. Daher ist er nicht nur der harte Cop, der seine Ehe in den Sand gesetzt hat und auf die Regel scheißt. Nein, er zitiert auch Virgil im Original und kennt sich neben der Zeitgenössischen Literatur auch mit Klassischer und moderner Musik aus (wobei ich die Pop-Referenzen durchaus lustig fand)

2.) Die Tochter des Kommissar, die an der gleichen Elite-Schule ist, wie ihr Vater und von seinen füheren Freunden unterrichtet wird, ist ebenso im mit von der Partie wie seine ehemalige Jugendliebe (deren Sohn der Hauptverdächtige ist) und sein früherer Freund/Rivale. So gibt es genügend Opfer, die dem Serienkiller ins Visier geraten können.

3.) Wie anderswo auch hier die Politiker korrupt und die Computergenies die wahren Polizisten. Die Erstgenannten lügen und verheimlichen, die Letzteren Laden sich nicht nur mal eben einen, genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen, Trojaner aus dem Netz um damit die Firewall des Innenministerium zu täuschen. Nein sie entdecken mehr oder weniger per Zufall ("sie hatte da so ein Gespür") auch Schadprogramme auf den Rechnern ihres Kollegen. Was durch die Tatsache, dass die Malware einfach in C.\Windows kopiert wurde, schon fast wieder plausiebel klingt.

Nach 2/3 des Buches wünsche ich mir momentan nichts sehnlicher als das die intelligente, eluquente, perverse und doch irgendwie charismatische, tätowierte Bestie, die nebenbei auch einvoll ausgebildeter Jurist ist... Aber halt! Ist das nicht auch schon wieder leicht klischeehaft?

6 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der Engelsturm

  • Das Geheimnis der Großen Schwerter 4
  • Autor: Tad Williams
  • Sprecher: Andreas Fröhlich
  • Spieldauer: 32 Std. und 44 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.275
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 2.138
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.146

Simon Schneelocke ist entschlossen, mit Prinzessin Miriamel das letzte der Großen Schwerter zu gewinnen und so Prinz Josua zum Sieg gegen die dunklen Mächte Osten Ards zu verhelfen. Welche geheimnisvollen Pläne verfolgt Utuk'ku, die Nornenkönigin? Werden die Großen Schwerter endlich zusammenkommen, wie der wahnsinnige Priester Nisses es vor 500 Jahren vorausgesagt hat? Und welche Rolle nimmt Simon am Ende des großen Abenteuers ein?

  • 5 out of 5 stars
  • Der Abschluss einer großartigen Serie

  • Von Saarpirat Am hilfreichsten 01.12.2013

Liebenswerte Charaktere ... und das wars dann auch

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.04.2014

Nach dem ich alle Teil gehört habe, habe ich am Ende knappe 5 Stunden vor Schluß aufgegeben. Dabei hatte alles so gut angefangen.

Die Ersten beiden Bände hatten mich ganz und gar begeistert. Nachdem ich die Irritation über die, in meinen Augen inkonsistente, Namensgebung (halb biblisch, halb ulkig) akzeptiert hatte und die Geschichte langsam an Fahrt aufgenommen hatte, kamen die wahren Stärken der Tetralogie zum Vorschein: Liebenswerte Haupt- und vor allem Nebenfiguren mit denen man mitleidet und über die man gerne mehr erfahren hätte.

Dann aber geschah... nichts mehr. Wo sich in anderen Fantasy Romanen eine epische Bühne auftut, die viel Raum für Phantasie lässt, führt Williams seine Erzählung an einer kürzeren Leine als ich meinen Deutschen Schäferhund.

Das Adjektiv "geradlinig" ist hier nicht als Kompliment gemeint. Stattdessen wirkt die Flucht vom Engelsturm (Teile 1+2) und die Rückkehr ihm (Teile 3+4) im Rückblick wie eine Ausrede um die Protagonisten zum teil endlos schwafeln zu lassen - besonders gegen Ende.

Nachdem ich die pubertäre Liebes- und Eifersuchtsgeschichte am Anfang von Band 4 kaum mehr ertragen, fällt kurz vor Schuß dann auch allen anderen Recken nichts bessseres ein als hlatlos über dies und das zu schwadronieren.

Schade Tad Williams. Sie haben ein grandioses Talent für Charakterzeichnung und interessante Dialoge (vgl. auch "Die Dunklen Gassen des Himmels"), aber hier haben Sie für meinen Geschmack einfach die "Rahmenhandlung" aus den Augen verloren.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Tintenherz

  • Tintenwelt 1
  • Autor: Cornelia Funke
  • Sprecher: Rainer Strecker
  • Spieldauer: 17 Std. und 56 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 3.518
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.650
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.659

In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor, die eine wertvolle Bibliothek besitzt. Dort macht Meggie eine überraschende Entdeckung. Und schon bald begreift sie, dass ihr Vater in großer Gefahr schwebt...

  • 3 out of 5 stars
  • Gutes Buch, aber...

  • Von fluegge2009 Am hilfreichsten 06.03.2011

Der erste Band ist (noch) nicht der Schlechteste

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.03.2014

Ich habe mich seinerzeit von dem Rummel, der um die Trilogie gemacht wurde, anstecken lassen und die Hörbücher geladen. In meiner Bibliothek halte ich Tintenherz und die Nachfolgebände noch immer für eines der langweiligsten Hörerlebnisse.

Die Geschichte beginnt mit einer spannenden Idee und einer klasse gemachten Szene um den verschwundenen Vater. Danach aber geht es dann aber irgendwie einfach nicht richtig weiter.

Und dabei kommt das Schlimmste erst noch. Denn nachdem der Transit in die Tintenwelt geschafft ist, und die Erzählung nun Fahrt aufnehmen und könnte, passiert … wiederum nicht wirklich viel. Besonders enttäuschend fand ich, dass auch die Tintenwelt selbst nie richtig lebendig wurde.

Im Unterschied zu anderen phantastischen Geschichten die mir oft ein "Gefühl" für das beschriebene Land vermitteln, hörte die Tintenwelt für mich gleich nach den schwarz auf weiß gedruckten Buchstaben auf.

Ich habe in der Mitten des dritten Bandes enttäuscht aufgegeben. Die Idee mit der Liebe zu Büchern und dem "so lesen können, dass etwas wahr wird" ist nett, trägt aber keine Trilogie und wirkt gepaart mit den Schwarzjacken, die sich der Bücher bemächtigen wollen, wie eine gezwungene Parabel auf die deutsche Geschichte um die Mitte des vorigen Jahrhunderts.

Der Leser macht seine Sache ordentlich, aber leider verleiht er den Personen in meinen Augen wenig Charakter und Tiefe. Aber da bin ich freilich auch von anderen Lesern verwöhnt. Und freilich ist dies - wie alles andere auch - Geschmackssache.