PROFIL

Helix Nebula

Österreich
  • 32
  • Rezensionen
  • 104
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 164
  • Bewertungen
  • Das Tagebuch

  • Dreizehn 1
  • Autor: Carl Wilckens
  • Sprecher: Marco Sven Reinbold
  • Spieldauer: 8 Std. und 9 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 26
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 26
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 26

Godric End, Symbolfigur des Bürgerkriegs in Dustrien, ist in Gefangenschaft geraten. Für eine Zigarette pro Tag erzählt er den Insassen von Zellenblock 13 seine Geschichte: "Ich war elf, als ich zum ersten Mal tötete. Meine Jugend verbrachte ich im Rumpf der Swimming Island, fern vom Sonnenlicht. Erbarmungslose Piraten waren meine Familie. Hunger war mein einziger Freund. Worte wie Vertrauen oder Hoffnung bedeuten mir nichts. Das Leben eines Menschen ist für mich nicht mehr wert als das einer Ratte. Ich bin mehr Bestie denn Mann und ich giere nach einer Droge namens Perl.

  • 5 out of 5 stars
  • Sensationeller Auftakt

  • Von 7of9 Am hilfreichsten 10.09.2018

Ein Buch wie auf Speed

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.03.2019

Der Ronin-Hörverlag fällt mir immer häufiger als Produzent von guten Hörbüchern auf . Die Titelauswahl trifft in letzter Zeit sehr häufig meinen Geschmack und zu bereits in Papierform erfolgreichen Bestsellern gesellen sich immer wieder interessante Perlen. Viele meiner späteren Lieblingsgeschichten fanden durch diesen Verlag den Weg in meine Ohren. Reihen wie die sehr gute „Red Rising“ Saga welche vom Aufstand einer Kaste in einem Sonnensystem umfassenden Netzwerk handelt, die gefühlvolle aber auch spannende dystopische Ballade „Oryx und Crake“ oder die unterhaltsame Fantasy Reihe „Gentleman Bastard“ rund um ihren sympathischen Protagonisten Locke Lamora. Auch das von mir erst rezensierte „Kinder der Zeit“ wurde vom Ronin-Verlag vertont und viele weitere Leckerbissen finden sich bei diesem Verlag.

Das hier besprochene Buch, ist ein, meiner Meinung nach, sehr spezielles und auf seine Art außergewöhnliches.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und Marco Sven Reinbold macht seinen Job als Leser wieder hervorragend und empfiehlt sich weiter für die nächsten Projekte. (bereits bei Red Rising gefiel mir seine Art zu lesen sehr gut)

Zum Buch selbst ist es eingangs sehr schwierig die Geschichte in ein bestimmtes Genre einzuordnen. Viele Elemente unterschiedlicher Richtungen vermischen sich. Fantasy mit etwas Magie, Dystopie, Zukunft vermischt mit Elementen aus der Vergangenheit prallen hier munter aufeinander.
Am ehesten könnte man dieses Werk wohl der Richtung des Steam Punk zuordnen. Dessen Definition an sich ja auch nicht so leicht zu beschreiben ist. Nach meinem Verständnis erhält man mit einer Steam Punk Geschichte eine abenteuerliche Reise durch ein altertümliches (meist viktorianisches) Setting mit teilweise moderner oder fremdartiger Technik und einer manchmal mehr und manchmal weniger großen Prise fantastischer Begebenheiten.

Und genau darum handelt es sich auch bei dieser Geschichte die zudem auch den ein oder anderen Gewaltexzess nicht scheut.

Wir begleiten einerseits den Protagonisten Godric End, in einer von ihm selbst erzählten Rückblende, von Kind an auf seinem steinigen, brutalen und von Drogen gezeichneten Weg ins Erwachsenenalter. Die Geschichte spielt hierbei überwiegend auf einem dystopischen, riesengroßen Schiff mit allerhand Abstrusitäten und Gewalt. Parallel zu diesem Handlungsstrang erfährt man ab einem späteren Zeitpunkt in Form eines Tagebuchs Einzelheiten über eine zweite Person die sich gegen einen Magier im Voodoo Priester Stil zur Wehr setzen muss.

Die unterschiedlichen Handlungsstränge sind ausnehmend gut verflochten und lassen den Hörer/Leser mit großer Neugier auf das noch kommende warten. (was auch der Tatsache geschuldet ist, dass dieser Band sehr abrupt endet)

Das Setting ist sehr faszinierend und mir bisher so nicht untergekommen. Das düstere Schiff auf dem der Großteil der Geschichte spielt stellt eine Kombination aus klassischem Piratenschiff und technisch doch weiterentwickelndem Schiff dar. Die Ausmasse gleichen einer Stadt und die Crew einem Irrenhaus.
Die im Tagebuch-Teil geschilderte Umgebung ist dagegen sehr viktorianisch angehaucht und von dezenter Magie umwoben. Immer weiter taucht man so in diese Welt ein und saugt sämtliche Infos wie ein Schwamm auf. Die Charaktere wirken gut durchdacht und vielschichtig was der Geschichte zusätzliche Tiefe gibt.

Ich hatte mir von dem Buch nichts erwartet und bekam eine Geschichte die mich überraschte, fesselte, faszinierte und bei der ich sehnsüchtig auf den zweiten Hörbuchteil warte.

Allen Freunden die etwas Außergewöhnliches abseits ausgetretener Pfade suchen und vor einer Kombination verschiedener Epochen und Ideen, dem Mix aus Technik, Magie und etwas Haudrauf nicht zurückschrecken, lege ich diese Geschichte sehr ans Herz.
Einfach mal was anderes für zwischendurch.
Andere Rezensionen auch auf meinem neuem Blog orbitalwelten.at

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Terror

  • Autor: Dan Simmons
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • Spieldauer: 28 Std. und 46 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.759
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 584
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 588

England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit - die "Terror" und die "Erebus" - auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte.

  • 4 out of 5 stars
  • Englische Ehre, Amputationen und ein Monster

  • Von Jochen Am hilfreichsten 16.01.2009

Kalt, Grausam, Einsam

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.03.2019

Es war soweit. Seit rund zwei Jahren befand sich dieses Hörbuch auf meinem Merkzettel. Immer wieder stand ich kurz davor es zu hören und ließ es dann doch für ein SiFi Abenteuer oder einen eben erschienen Titel links liegen.

Dabei hatte das Buch durchaus offensichtliche Vorteile. Die Spieldauer fiel eindeutig in mein Beuteschema, der Sprecher gehört zur Spitzenklasse und die „Hyperion und Endymion“ Reihe von Dan Simmons ist Teil meiner persönlichen TOP 20. Aus akutem Mangel entschied ich mich dann doch das Buch in Angriff zu nehmen und wurde mit einer sehr guten Erzählung entschädigt.

Die Geschichte selbst orientiert sich an einer wahren Begebenheit, wird aber vom Autor mit der mystischen Welt der Inuit Sagen verwoben. Dies tut der Geschichte keinen Abbruch, sollte aber beachtet werden, da eben phantastische Elemente eine nicht unwesentliche Rolle spielen.


Das Buch selbst startet gemächlich, verwendet sehr viel Zeit auf die Charaktereinführung und spendiert im Wechsel einige Darstellern immer wieder eigene Kapitel. Für Freunde dieser Herangehensweise (der ich bin) gibt es bei dieser Art der Einleitung meist zwei Varianten, die Langweilige, die erscheint als wäre es das ausschließliche Ziel gewesen Seiten zu schinden und die mich schon manchmal zum Abbruch brachte oder die gelungene Version, die der Geschichte und den einzelnen Personen Tiefe verleiht. Hier handelt es sich eindeutig um die zweite Variante und so beginnt man immer mehr mit den Leidgenossen zu frieren und mit voranschreiten der Geschichte schüttelt man zunehmend den Kopf über die vorherrschende Verbohrtheit, Arroganz und Hochmütigkeit, sowie vorherrschenden Rassismus und Homophobie der damaligen Zeit und schätzt manch Andersdenkenden umso mehr. (wobei knapp 200 Jahre später ähnliches noch immer beobachtbar ist). Zudem erfährt man im Laufe des Buches viele Einzelheiten über die damalige Seefahrt, Ansichten und teilweise auch etwas über die Lebensweise der Inuit.

So hungern, schleppen und kämpfen sich die Crews der beiden Schiffe gegen alle Widrigkeiten der Natur, einer Sagengestalt und der eigenen Ignoranz von Seite zu Seite und ich mittendrin.

Atmosphärisch ist das Buch sehr dicht und auch der Vortrag von Detlev Bierstedt ist gewohnt souverän und verleiht so manchem Charakter eine ganz eigene Persönlichkeit.

In manchen Szenen wurde mir zudem wieder einmal schlagartig klar, welche Macht England zu dieser (und auch noch einmal zu späterer Zeit) darstellte und wie unglaublich furchtlos die Mitglieder derartiger Expeditionen grundlegend sein mussten. Dieses im Buch vorkommende Lied “ Rule Britannia“ sollte im Vorfeld zur Einstimmung gehört werden), spiegelt es die damalige (und vielleicht teilweise auch noch heutige) Moral doch sehr gut wider und weckt selbst in einer nichtenglischen Landratte wie mir beinahe patriotische Gefühle.

Unterm Strich handelt es sich um eine in sich abgeschlossene, spannende und meiner Meinung nach sehr gelungene Abenteuergeschichte mit einem wahren Kern und Ausflügen in die Sagenwelt der Inuit.

Ein Buch das in Erinnerung bleibt.

Es sei erwähnt, dass es zudem eine 2018 erschienene Mini-Serie dieses Buches gibt die ich mir nach der Lektüre natürlich ebenfalls ansehen musste und die ich ebenfalls weiterempfehlen kann. Natürlich sind manche Charaktere anders gezeichnet und die Handlung weicht an diversen Pfaden etwas ab aber das macht die durchaus atmosphärische Serie für den Leser interessanter.
Diese Rezension befindet sich auch auf meinem neuen Blog rund um Hörbücher und Co - orbitalwelten.at

  • Unter blutrotem Himmel

  • Autor: Mark Sullivan
  • Sprecher: Frank Arnold
  • Spieldauer: 17 Std. und 21 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 3.968
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 3.729
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 3.722

Der Weltbestseller aus den USA, basierend auf einer wahren Geschichte. "Unter blutrotem Himmel" ist die wahre Geschichte eines vergessenen Helden und zugleich die unfassbare Erzählung über einen jungen Mann und seine Tapferkeit in einem der dunkelsten Kapitel der Geschichte. Pino Lella will eigentlich nichts mit dem Krieg oder den Nazis zu tun haben - er ist ein normaler italienischer Jugendlicher, der sich für Musik, Essen und Mädchen interessiert. Dann schafft ein Bombenangriff in seiner Heimatstadt Mailand eine Wirklichkeit, die den jungen Mann über Nacht erwachsen werden lässt.

  • 5 out of 5 stars
  • Con Smania - mit Leidenschaft!

  • Von Hannes Glanz Am hilfreichsten 15.07.2018

Dem Helden unwürdig...

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.12.2018

Dieses Buch basiert auf dem wahren Leben eines mutigen Italieners der seinen persönlichen Kampf gegen die Nazis führt.
Leider wird die Geschichte dem Heldenmut nicht gerecht.
Stakkatoartig arbeitet der Autor Punkte im Leben von Pino ab. Gefühlsmäßig erreichte er mich dabei aber nicht.
Bei dieser Geschichte ist das eine Leistung für sich und auch furchtbar schade.

  • Hologrammatica

  • Autor: Tom Hillenbrand
  • Sprecher: Oliver Siebeck
  • Spieldauer: 16 Std. und 36 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.758
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.617
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.617

Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wiederzufinden. Davon gibt es viele, denn der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe. Singh wird beauftragt, die Computerexpertin Juliette Perotte aufzuspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte - digitale Gehirne.

  • 5 out of 5 stars
  • Schade, dass es schon zuende ist

  • Von Tim Am hilfreichsten 29.03.2018

Interessante Vision

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.09.2018

Das ist der Grund warum ich die SiFi so liebe.
Visionen der Zukunft. Mal Dystopie, mal Utopie. Fremde Welten und Ideen. Und doch immer ein Hauch Gegenwart.

Die Geschichte selbst ist ein Kriminalroman (Das hielt mich ursprünglich etwas ab von der Geschichte, da ich kein großer Krimi-Fan bin aber zum Glück hatte ich einen Mangel an Lesestoff und gab dem Buch eine Chance), geschrieben in bester Roman noir - Manier.
Der depressive Detektiv auf der Suche nach einer vermissten Person. Die Atmosphäre rund um den Protagonisten bleibt düster. Der Sprecher trägt seinen Teil zur Stimmung sehr gut bei und wertet die Geschichte dadurch zusätzlich auf.

Die Zukunft mit der man konfrontiert wird ist faszinierend, die Ideen überzeugen und die Charaktere funktionieren. Was will man mehr. Zudem ist das Ende sehr gut durchdacht und lässt erträglichen Raum für Spekulationen. Sollte hier eine Fortsetzung folgen, ich wäre dabei.

Auf alle Fälle sehr empfehlenswert für Freunde der SiFi die interessiert an der möglichen Zukunft auf unserem Planeten sind.

Eine anderer Kriminalrom der in der Zukunft, jedoch weltenübergreifend, spielt und zu meinen persönlichen Top 10 Büchern gehört ist übrigens "Spektrum". Reinhören lohnt sich!

6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Hungrigen und die Satten

  • Autor: Timur Vermes
  • Sprecher: Christoph Maria Herbst
  • Spieldauer: 15 Std. und 13 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.087
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 2.966
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.956

"Wenn Timur Vermes‘ Erstlingswerk böse, realistisch und komisch ist, so ist sein zweiter Geniestreich böser, realistischer und komischer." - Christoph Maria Herbst. Deutschland hat eine Obergrenze für Asylsuchende eingeführt, ganz Europa ist bis weit nach Nordafrika hinein abgeriegelt. Jenseits der Sahara entstehen riesige Lager, in denen Millionen von Flüchtlingen warten, warten, warten. So lange, dass man in derselben Zeit eigentlich auch zu Fuß gehen könnte, wäre das nicht der sichere Tod.

  • 5 out of 5 stars
  • Er ist wieder da!

  • Von Eva Am hilfreichsten 03.09.2018

Satire vom Feinsten

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.09.2018

Christoph Maria Herbst als Sprecher konnte ich mir eigentlich nie so richtig vorstellen. Aber bereits bei dem von ihm (und im übrigen auch empfehlenswerten) gelesenen "Wie man die Zeit anhält" war ich von ihm begeistert.

Für derartige Bücher ist er perfekt geeignet. Er liefert eine tolle Leistung ab und verleiht dem Buch den richtigen Unterton.

Ich selbst bin hauptsächlich Fan von SiFi-Literatur. Zukunftsvisionen und fremde Welten faszinieren mich. Nach jedem guten Buch glaube ich zudem, nie wieder ein gleichwertig gutes Buch zu finden und falle in tiefe Lethargie. Vieles habe ich schon gehört oder gelesen und bin daher laufend auf der Suche nach neuem Lesestoff. Hierbei packe ich meinen Merkzettel voll mit unterschiedlichsten Empfehlungen die ich im Netz oder von Freunden bekomme und mit Entdeckungen beim Stöbern auf der Audible Seite. Anschließend arbeite ich immer wieder die Hörproben ab um eventuell bereits da zu erspüren ob ich es mit einem Hör-Diamanten zu tun habe. Meist sagt diese Probe leider nicht viel aus oder ist unglücklich gewählt und ein Buch entpuppt sich als besser oder auch schlechter.

Die Hörprobe dieses Buches war eine der seltenen Momente bei deren Beendigung ich sofort auf den Kaufen-Buton drückte um die gesamte Geschichte zu hören. Und ich wurde nicht enttäuscht. Trotz des für mich fremden Genres faszinierte mich dieses Buch vom Beginn bis zum Ende.

Das Buch selbst ist meiner Meinung nach eine satirische Meisterleistung. Von Beginn an durchziehen die Geschichte Spitzen gegen die Medien, die Politik und unsere Sicht auf die Dinge.
Mehrere Male möchte man gleichzeitig weinen und lachen. Natürlich gibt es auch ernste Momente die sich zum Ende hin deutlich vermehren. Doch selbst der Schluss ist eine gelungene, überspitze Darstellung der heutigen Welt.

Für Freunde der Satire oder solche, die eine kurzweilige Geschichte zu einem aktuellen Thema hören wollen ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Zudem erhält man einen sicher nicht ganz unwahren Blick auf die Art wie manche Medien heute denken und handeln, hat der Autor schlussendlich Erfarhung in der Branche.

Viel Spass im Land der Tiger.

  • Kollaps

  • Das Imperium der Ströme 1
  • Autor: John Scalzi
  • Sprecher: Johannes Steck
  • Spieldauer: 10 Std. und 28 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 346
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 336
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 336

Das Sternenreich der Menschen steht vor dem Untergang... Die Menschheit hat sich in der ganzen Galaxis ausgebreitet und ein gewaltiges Sternenreich errichtet - ein ebenso mächtiges wie fragiles Gefüge aus Planeten und Raumstationen, die alle aufeinander angewiesen sind, um zu überleben. Extra-dimensionale Sternenstraßen halten dieses Imperium zusammen, sogenannte Ströme, auf denen Raumschiffe in kürzester Zeit Lichtjahre zurücklegen können.

  • 5 out of 5 stars
  • ich habe dauernd aufgelacht

  • Von Loeffel Stephan Am hilfreichsten 29.11.2017

Nett

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.05.2018

Kurzweilige Unterhaltung, die aber bei weitem nicht an die unglaublich gute Krieg der Klone -Reihe heranreicht. Die Protagonisten bleiben im Großen und Ganzen farblos und die Geschichte zieht sich dahin.

Zudem handelt es sich offensichtlich um den ersten Teil einer Reihe die aktuell noch nicht fortgeführt wird. Man merkt das es isch bei dem ganzen Buch grundsätzlich um ein Vorgeplänkel handelt und demenstprechend unzufriedenstellend endet die Geschichte.

Wer Scalzi noch nicht kennt ---> "Krieg der Klone" ist die bessere Empfehlung und eine absolute Top-Empfehlung für SiFi-Fans.

Wer die Reihe schon kennt wird an Kollaps leider nicht viel Gefallen finden.

  • Die Tiefe der Zeit

  • Autor: Andreas Brandhorst
  • Sprecher: Richard Barenberg
  • Spieldauer: 16 Std. und 42 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 533
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 506
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 501

Seit vielen tausend Jahren führt die Menschheit Krieg gegen die geheimnisvollen Crul. Und seit ebenso langer Zeit erzählt man sich Geschichten von der Hauptstreitmacht des Feindes, die seit Ewigkeiten durch die endlosen Weiten des interstellaren Raums unterwegs ist, um eines Tages die Kernwelten der menschlichen Zivilisation zu vernichten. Der ehemalige Soldat Jarl, dem man Verrat und Mord zur Last legt, ist auf der Flucht vor den eigenen Verbündeten.

  • 4 out of 5 stars
  • Philosophie trifft auf SiFi

  • Von Helix Nebula Am hilfreichsten 05.05.2018

Philosophie trifft auf SiFi

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.05.2018

Das Buch selbst erzählt die Geschichte einer modifizierten Menschheit in ferner Zukunft deren Ziel es ist, sich gewaltsam im Universum zu behaupten und aufgrund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit sämtliches außeriridsches Leben im Keim zu ersticken.
Doch es gibt einen Feind der nicht zu besiegen ist und der dann doch nur eine Nebenrolle spielt.

Brandhorst schreibt meiner Meinung nach keine Pageturner.

Ein Brandhorst-Roman ist zudem keine leicht Kost für nebenbei und als Hörbuch auch immer nur bedingt zu verdauen. Zu komplex die Materie und zu gigantisch die kreiierten Welten.

Er erschafft Geschichten die in Jahrtausenden spielen und sich über Jahrhunderte vor und zurück drehen. In denen unterschiedlichste Rassen und Abstammungen von Menschen aufeinandertreffen bzw. ihren Weg gehen.

Er bewegt Leser die sich darauf einlassen, dass Leben an sich zu hinterfragen bzw. sich mit dem Älterwerden und den Aspekten ewigen Lebens zu befassen. So trifft bei seinen Werken wiederholt Philosophie auf SiFi und dies vor stets spektakulärer Kulisse.


Wie immer ist es daher schwierig einen Roman von Brandhorst zu bewerten. Einerseits finde ich seine Geschichten stimmig, interessant, teils außergewöhlich und durchzogen mit unglaublichen Ideen und Systemen, sowie einem hauch von Philosphie.
Andererseits sieht man sich häufig mit langatmigen Situationen und einem unbefriedigendem, nicht bestimmbaren Gefühl beim Beenden seiner Lektüren konfrontiert.


Leser die schnelle, actionreiche SiFi bevorzugen werden mit einem Brandhorst nicht zufrieden sein. Fans von außergewöhlichen Szenarien und einer Zukunftsvision etwas abseits des Mainstreams kommen, wenn sie durch die ein oder andere Länge tauchen, auf ihre Kosten.


29 von 29 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Red Rising

  • Red Rising 1
  • Autor: Pierce Brown
  • Sprecher: Marco Sven Reinbold
  • Spieldauer: 16 Std. und 51 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.711
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.643
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.638

Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen.

  • 5 out of 5 stars
  • Absolut fesselnd!

  • Von reusch Am hilfreichsten 04.01.2017

SiFi trifft Fantasy

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.05.2018

Hier wurde ordentlich abgeliefert. Eine actionreiche Reihe mit tollen Ideen und interessanten Charakteren, die sich mit fortlaufender Dauer immer weiter entwickelt und nicht an Tempo und Spannung verliert.

Pierce Brown schafft eine tolle Welt und die Reihe rund um Darrow ist absolut empfehlenswert. Vergleichbar wäre hier wohl die Tribute von Panem - Reihe.

Die Handlung ist schnell umrissen. Genetisch veränderte Menschen leben in einem strengen Kastensystem und natürlich kommt es aufgrund unfairer Rahmenbedingungen und einem tragischen Tod zur Revolution. Wobei so einfach ist es dann doch nicht.

Kleine Mankos wie die häufige Dummheit der Alten und die Weisheit der Jungen sind wohl der Zielgruppe geschuldet, können aber durch die gute Story bedenkenlos verkraftet werden.

Empfehlung für Freunde der Tribute von Panem - Reihe oder jene die zwischen tiefgreifenden SiFi-Werken (Brandhorst, Atwood) mal etwas leichtere aber sehr unterhaltsame Kost brauchen. Aber auch für Fans von Fantasy-Romanen da der technische Teil der Geschichte in den Hintergrund rückt und die Handlung doch einige Paralleln zur Fantasy aufweisen.

  • Oryx und Crake

  • Die MaddAddam Trilogie 1
  • Autor: Margaret Atwood
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 11 Std. und 16 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 194
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 181
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 181

Crake und Jimmy waren Freunde, und sie liebten dieselbe Frau: die rätselhafte Oryx. Sie lebten in einer ständig von Klimakatastrophen bedrohten Welt. Crake, ein Genie genetischer Manipulation, war Wissenschaftler und arbeitete für das Projekt "Paradice" in einem Elite-Labor eines biogenetisch-pharmazeutischen Konzerns. Jimmy sorgte als Werbefachmann für die Bekanntmachung der Produkte, die Crake entwickelte.

  • 5 out of 5 stars
  • Sehr gut

  • Von Blutende Ohren Am hilfreichsten 27.05.2017

Faszinerend anders

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.03.2018

Diese rezension bezieht sich auf alle drei Teile

Kreativ
Gefühlvoll
Anders



Ich liebe Dystopien. Ich weiß nicht warum doch der Untergang der Welt fasziniert mich. Leider ist es schwierig hier gute Werke zu finden. Spontan fallen mir hierfür folgende Empfehlungen ein: "Die Straße", "Der Übergang", "Der dunkle Turm", "Fever", "World War Z", "Tagebuch der Apokalypse" (aber eher nur der erste Teil), "Silo", "Todesmarsch", "The Stand", "Der Report der Magd" .

Diese Bücher sind anders. Vielleicht auch durch die weibliche Note die in der Geschichte mitschwingt. Häufig fokussiert das Buch (ähnlich wie bei "Die Berufene") auf die Gefühle der Protagonisten. Das ist nicht schlecht und beleuchtet Situationen aus einem für Dystopien ungewohnten Blickwinkel.

Die Geschichte selbst ist faszinierend. Einerseits erlebt man die Welt (nur wenige Menschen haben überlebt und wir begleiten in jedem Teil unterschiedliche Protagonisten nach der "wasserlosen Flut"), in all ihrer Einfachheit aber auch Brutalität und Angst, nach dem Untergang.

Durchzogen ist die Geschichte aber auch mit Rückblenden die die Welt vor dem Untergang zeigen. Hier wartet die Autorin mit sehr kreativen Ideen die Zukunft betreffend auf. In einer von Konzernen beherrschten, abgestupften Welt gibt es von Organschweinen bis zum Polybeerenstrauch über die gesamte Reihe viel zu entdecken. Zudem wirken die Visionen sehr nah und realistisch.

Und so bleibt die Geschichte trotz mancher Längen immer interessant und man will wissen wie die Geschichte den nun endet.

Für Freunde von Dystopien ist die Geschichte auf alle Fälle eine Empfehlung auch wenn sie nicht ganz so düster und atmosphärisch wie beispielweise "Die Straße" oder auch "Der Report der Magd" ist.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Fever: Die Suche des Nicolaas Storm

  • Autor: Deon Meyer
  • Sprecher: Martin Bross
  • Spieldauer: 21 Std. und 57 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 837
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 799
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 797

"Ich will vom Fieber erzählen, von unserer Stadt Amanzi - und von dem Mord an meinem Vater Willem." Nicolaas Storm fährt mit seinem Vater Willem durch ein vollkommen verändertes Südafrika. Nach einem Fieber, das weltweit fünfundneunzig Prozent der Menschen getötet hat, versuchen die beiden, einen sicheren Platz zum Leben zu finden. Das Land ist in einem Zustand der Gesetzlosigkeit. Gangs ziehen schwerbewaffnet umher, wilde Tiere bedrohen die Menschen.

  • 5 out of 5 stars
  • Frisch, spannend, kurzweilig, großartig erzählt!

  • Von Lars Am hilfreichsten 25.10.2017

Eine schöne und doch düstere Geschichte

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.03.2018

Eines meiner Highlights.

Eine realistische Postapokalypse die das Gute und Schlechte im Menschen zeigt.

Deon Meyer entwirft eine Welt die erschreckt und doch fasziniert. Man möchte gleichzeitig Teil der Geschichte sein und doch auch wieder nicht.

Die Protagonisten wirken echt und die Story fesselt ungemein.

Eine absolute Empfehlung für gehobene Endzeit-Fans mit Blick auf die Details.