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Berlin
  • 21
  • Rezensionen
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  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 21
  • Bewertungen
  • Crimson Lake

  • Crimson Lake 1
  • Autor: Candice Fox
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 10 Std. und 19 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 370
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 350
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 353

Sechs Minuten, für die er kein Alibi hat - mehr braucht es nicht, um das Leben von Detective Ted Conkaffey vollständig zu ruinieren. Die Anklage gegen ihn wegen Vergewaltigung der dreizehnjährigen Claire wird zwar fallengelassen, doch alle Welt glaubt zu wissen, dass er schuldig ist. Um der gesellschaftlichen Ächtung zu entgehen, zieht sich der Ex-Cop nach Crimson Lake im Norden Australiens zurück und trifft dort auf Amanda Pharrell. Auch diese saß wegen eines angeblichen Verbrechens im Gefängnis.

  • 5 out of 5 stars
  • Glänzt durch außergewöhnliche Charaktere

  • Von Ute Am hilfreichsten 28.03.2018

Konnte mich nicht ganz mitnehmen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.05.2018

Geschichte:
Im Grunde sind es drei Fälle in einem, denn es geht nicht nur darum, einen aktuellen Mord an einem Schriftsteller aufzuklären, sondern auch um die Vergangenheit der beiden Ermittler - die wegen Mordes verurteilte Amanda und der vermeintliche Kinderschänder Ted, dessen Verfahren ausgesetzt wurde und der von der Öffentlichkeit bedrängt wird.

Umgebung, Hintergrund und Stimmung sind gut gezeichnet, doch nach meinem Empfinden fehlt es allen drei Fällen an Tiefe und allen Nebendarstellern an Charakter und Motivation, dadurch baut sich keine echte Spannung auf.
Ich habe das Buch ganz gern gelesen, aber gefesselt hat es mich nicht. Im Gegensatz zu anderen Büchern fiel es mir nicht schwer zu unterbrechen, um auch mal zu schlafen. ;) Einem zweiten Teil würde ich vielleicht aber trotzdem noch eine Chance geben.

Sprecher:
Herr Teschner ist eigentlich ein sehr guter Sprecher, aber bei diesem Buch hatte ich Probleme, die richtige Lautstärke zu finden. Ted wird immer leise gesprochen, er murmelt fast schon vor sich hin. Das passt durchaus zu seinem Charakter, aber alle Frauen werden sehr laut gesprochen, teilweise quakend, und manchmal wird geschrien, sodass ich oft leiser, dann wieder lauter usw. stellen musste.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Snowblind: Tödlicher Schnee

  • Autor: Christopher Golden
  • Sprecher: Matthias Lühn
  • Spieldauer: 13 Std. und 40 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 61
  • Sprecher
    3.5 out of 5 stars 56
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 57

Das kleine Städtchen Coventry in New England hatte schon tausende Schneestürme erlebt... aber noch keinen wie diesen. Menschen gingen in das weiße Gestöber und kamen nie mehr zurück. Jetzt, zwölf Jahre später, zieht ein weiterer Sturm auf und die Bewohner von Coventry erinnern sich an diejenigen, die sie im Schnee verloren haben. Ein Fotograf trauert um seinen kleinen Bruder. Der Tod seiner Frau hat tiefe Narben im Leben eines Gelegenheitsdiebs hinterlassen.

  • 5 out of 5 stars
  • Packender Thriller

  • Von M.T. Am hilfreichsten 15.03.2018

Hat mich nicht erreicht

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.04.2018

Habe das erste Mal überhaupt ein Buch abgebrochen, obwohl ich schon andere nicht so tolle hatte.
Die Idee mag grundsätzlich ganz gut sein, aber die Geschichte konnte mich irgendwie nicht packen, die Charaktere blieben blass, manche Reaktion unverständlich. Bei mir hat sich leider keine Spannung aufgebaut und es hat mich zum ersten Mal überhaupt nicht interessiert, wie es weitergeht.

Der Sprecher klang für mich wie Peter Maffay (nur ohne das rollende r) oder ein leiernder Cowboy, das war mir dann ebenfalls zu anstrengend.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Seelenflut

  • Ondragon 4
  • Autor: Anette Strohmeyer
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 15 Std. und 20 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 611
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 588
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 586

Etwas stimmt nicht im "The Seaton", einem Luxushotel in Thailand. Zuerst sind es nur kleinere Unfälle, doch dann ertrinken kurz nacheinander drei Gäste auf rätselhafte Weise. Für Paul Ondragon ist der Fall zunächst klar: Sabotage. Ein Konkurrent will das Hotel in Verruf bringen. Doch als Ondragon seine Ermittlungen in Khao Lak aufnimmt, dem Ort, der 2004 vom Tsunami verwüstet wurde, muss er feststellen, dass hinter der palmengesäumten Kulisse des Urlaubsparadieses noch ganz andere Kräfte am Werk sind.

  • 5 out of 5 stars
  • Teil 4 - Einfach nur super!

  • Von Nicole & Sascha Am hilfreichsten 12.06.2017

Gefällt mir wieder besser

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.08.2017

Teil 1 fand ich wirklich klasse, Teil 2 nicht mehr so gut und 3 habe ich gleich ausgelassen, weil es zu sehr nach persönlichem Drama klang und das war es wohl auch.
An Teil 4 habe ich mich nun doch wieder gewagt, weil die Geschichte interessant klang und in der Hoffnung, dass Ondragons Familiengeschichte erledigt ist.

Leider ist die Sache mit dem Bruder noch nicht vorbei, kommt aber hier nur am Rand vor und stört deshalb nicht.
Die Geschichte an sich fand ich recht spannend und auch die Rücksprünge zu den Tagen vor dem Tsunami sehr gut. Die Kulisse erzeugt ein leicht unbehagliches Gefühl und man tappt eine Weile im Dunkeln. Dieses Mal ist die weibliche Hauptfigur keine starke Schöne, sondern eher das Gegenteil, und auch wenn ich ihr Verhalten nicht verstanden habe, wünschte ich mir, dass sie überlebt.

Leider ist das Ende nicht sehr spektakulär, zudem verhält sich der/die Böse ziemlich unlogisch. In den Filmen prahlt dieser meistens noch so lang mit seinen Taten, dass die Retter rechtzeitig da sein können, um den Tod des Helden zu verhindern. Hier lässt der/die Böse den Helden ewig quatschen, obwohl ihm jedes Wort in diesem Moment schadet, er/sie ihn sowieso erschießen wollte und die Gelegenheit perfekt ist.
Das sind so Kleinigkeiten, die mich ärgern.

Nathan ist wie immer perfekt.

  • Mädchenjäger

  • Mark Heckenburg 1
  • Autor: Paul Finch
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • Spieldauer: 13 Std. und 27 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.569
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.458
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.453

Achtunddreißig verschwundene Frauen innerhalb weniger Jahre. Ohne jede Spur. Kein Motiv, kein Muster, keine Leichen. Detective Sergeant Mark "Heck" Heckenburg ist überzeugt, dass das kein Zufall sein kann, doch außer ihm glaubt niemand an einen Zusammenhang. Als Heck auf eigene Faust ermittelt, kommt ihm eine Frau zu Hilfe: Lauren Wraxford, die verzweifelt auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester ist. Gemeinsam riskieren sie alles - in einem Kampf auf Leben und Tod.

  • 4 out of 5 stars
  • Guter Start in eine neue Thrillerserie aus England

  • Von hoermalwieder Am hilfreichsten 03.05.2014

Nicht schlüssig und leider auch nicht spannend

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.08.2017

Geschichte:
Für mich macht die Geschichte nicht wirklich Sinn.
Eine gut organisierte (allerdings nicht immer) Gangsterbande betreibt ein recht aufwändiges Geschäft, dass sich kaum rechnen kann.
Niemand will den Zusammenhang zwischen so vielen verschwundenen "normalen" Frauen sehen (außer dem tollen Ermittler natürlich).
Ein klischeebeladener Gangsterboss bekommt auch nichts davon mit und findet nichts heraus.
Zudem ist Heckenburg eher langweilig und hat natürlich wieder ein persönliches Schicksal erlitten (Bruder). Und Lauren, seine zeitweilige Partnerin, ist mal die coole, starke und mutige Soldatin und dann wieder panisch und ängstlich und am jammern, einfach furchtbar.

Spannung kam bei mir nie wirklich auf und ich habe nur weitergehört, weil ich krank war und kein Guthaben mehr hatte. ;) Das wäre sonst das erste Hörbuch gewesen, dass ich nicht zu Ende gehört hätte und ich hätte nichts verpasst.
Hätte man die anderen "Helfer", die am Ende dazukommen, früher mitmachen lassen, vielleicht andere Spuren verfolgend oder immer einen Schritt dahinter oder auch mal voraus, wäre es vielleicht besser geworden.

Sprecher:
Hat mir leider gar nicht zugesagt, ist natürlich rein subjektiv, auch Nathan hätte dieses Buch nicht retten können.
Er wirkte eher gelangweilt (kein Wunder), betont seltsam und die Frauen klingen durchweg angenervt oder quengelig.

  • Die Monster, die ich rief

  • Monster Hunter 1
  • Autor: Larry Correia
  • Sprecher: Robert Frank
  • Spieldauer: 22 Std. und 9 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 4.434
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 4.206
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 4.201

Owen Pitt ist Buchprüfer. Eines Abends erfüllt er sich einen lang gehegtenTraum und wirft seinen Boss aus dem Fenster. Allerdings nicht ganz freiwillig, denn dieser hatte sich vor seinen Augen in einen leibhaftigen Werwolf verwandelt und versucht, ihn zu fressen. Als Owen im Krankenhaus erwacht, ist ein Agent bei ihm. Er erklärt ihm, dass es Monster wirklich gibt und seine Organisation sie im Zaum hält, natürlich unter strenger Geheimhaltung. Und er macht Owen ein interessantes Jobangebot.

  • 5 out of 5 stars
  • Endlich mal wieder eine schöne Überraschung!

  • Von Jana Am hilfreichsten 18.11.2014

Endlich wieder eine etwas andere Serie

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.08.2017

Geschichte:
Die Idee an sich ist nicht neu - das will sie vermutlich auch gar nicht sein - aber die Umsetzung ist einfach super.
Sämtliche aus diversen Filmen und Büchern bekannte Monster auf der Welt existieren und sowohl Behörden, als auch private Firmen sie unter Geheimhaltung jagen zu lassen, hat einfach was. Die Monster sind mit besonderen Eigenschaften ausgestattet, die es zu beachten gilt - im zweiten Teil ist der Humor dabei noch besser, ich sag nur Forentrolle.
Die Jäger der hier im Mittelpunkt stehenden 'Monster Hunter International' sind alle auf die eine oder andere Art mal unfreiwillig mit Monstern in Berührung gekommen und haben sich dabei bewährt.

Ich finde nicht, dass das Buch nur aus Kämpfen und Waffenbeschreibungen besteht, es gibt genug Story, ein paar übersinnliche Erlebnisse, etwas Lovecraft und sogar Zwischenmenschliches. Für eine Monsterjagd ist es recht ausgewogen, mir zumindest war nichts zu viel oder zu wenig. Auch die Charaktere sind ausgewogen und passen gut zsuammen.
Natürlich muss man es über die Einleitung schaffen, schließlich muss alles vorgestellt und beschrieben werden, aber dann wird es auch spannend.
Ich konnte kaum aufhören und freue mich, dass es noch so viele Teile gibt.

Sprecher:
Ich glaube, bei einem anderen Buch würde mich der Sprecher abschrecken. Er klingt immer etwas verschnupft, spricht einige Worte komisch aus und ab und zu hört man den Bayern heraus. Hier passt er aber einfach perfekt.
Genau so stellt man sich die Stimme von Owen Pitt eben irgendwie vor und die Betonung passt zu dem besonderen Humor des Buches.
Also lasst euch nicht unbedingt von der Hörprobe abschrecken, wenn das Thema etwas für euch ist. Man gewöhnt sich an Herrn Frank und findet ihn bald sogar richtig gut.

  • Todesurteil

  • Sneijder & Nemez 2
  • Autor: Andreas Gruber
  • Sprecher: Achim Buch
  • Spieldauer: 15 Std. und 16 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 14.014
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 13.104
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 13.072

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört an einem nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert - und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch.

  • 5 out of 5 stars
  • Hat mich absolut gefesselt

  • Von Nathalie Am hilfreichsten 28.02.2015

Kokolores

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.06.2017

Der erste Teil der Serie war wirklich spannend und ich hatte gehofft, mit Sneijder und Nemez endlich interessante Ermittler und nicht zu überzogene, gut konstruierte Geschichten gefunden zu haben, doch leider ist dieser zweite Teil nur noch hanebüchen.

Inzwischen hat quasi jeder mindestens einen geliebten Menschen verloren ....
Im ersten Teil wurde schon Sabines Mutter vom Serienmörder getötet, ebenso der Sohn eines der Wiener Kriminalbeamten (früher und durch einen anderen Täter). Für mich unnötig für die Story und so wahrscheinlich wie in den Fernsehkrimis der Banküberfall immer dann stattfindet, wenn der Kommissar (oder wahlweise seine Mutter) gerade Geld abhebt.
Zudem erfuhren wir bereits, dass Sneijders Lebensgefährte an Aids verstorben war.
Aber das hätte ich noch ertragen ...

Hier kommt nun aber noch einiges hinzu.
Das entführte Kind ist zufällig das der ehemaligen Freundin der Staatsanwältin und hat sowohl Vater als auch Mutter verloren.
Die Frau von Sneijders Kollegen und Mentor nahm sich das Leben.
Dessen Schwester war eine Terroristin.
Ebenso starb die Frau des Arztes an Krebs.
Dessen Sohn wurde auch von einem Serienmörder getötet.
Die Tochter der Richterin verstarb jung.
Und dann wird noch Sabines Freund angeschossen ...
klar soweit
und das ist noch ohne Spoiler

Zudem ist die Geschichte nicht mehr so spannend und das Verhalten der Personen kaum noch schlüssig, teilweise extrem unrealistisch. Schon sehr früh ahnte ich, in welche Richtung sich die Auflösung bewegt und hoffte bis zum Schluss, dass es nicht so sein würde, denn ich empfand es als übertrieben. Leider war es doch so und die letztendliche Lösung noch viel übertriebener.
Schade um dieses Ermittlerduo. Den dritten Teil werde ich mir nicht mehr antun.

  • Vor dem Fall

  • Autor: Noah Hawley
  • Sprecher: Matthias Koeberlin
  • Spieldauer: 13 Std. und 7 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.132
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.081
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.072

Der brutale Fall ins Nichts. An einem nebligen Abend startet ein Privatjet zu einem Flug nach New York. Wenige Minuten später stürzt er in den Atlantik. Alle Passagiere sterben - nur der Maler Scott Burroughs und der vierjährige JJ überleben inmitten der brennenden Trümmer. Und Scott gelingt das Unmögliche: Er schafft es, den Jungen an das weit entfernte Ufer zu retten. Doch keiner von beiden kann sich an die Geschehnisse vor dem Absturz erinnern. Während die Suchtrupps fieberhaft nach den Leichen und der Blackbox fahnden, drängen sich neue Ereignisse in den Vordergrund.

  • 5 out of 5 stars
  • Ich war krank, und das war gut so...

  • Von KiWa Am hilfreichsten 02.10.2016

Viele Geschichten, keine Geschichte

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.04.2017

In diesem Buch wird meiner Meinung nach alles irgendwie angerissen, aber nichts richtig erzählt.

Es gibt kurz Dramatik mit dem Absturz und der Rettung der zwei Überlebenden.
Persönliche Geschichten mit den Rückblicken auf das Leben der Beteiligten.
Ein bisschen wird ermittelt, aber letztendlich klärt sich alles nur durch den Flugschreiber.
Böse Presse ohne echten Hintergrund oder Ziel.
Leicht angedeuteter Existenzialismus, etwas hochtrabende Philosophie durch den Maler.
Wage Entwicklung von Beziehungen.
Und schließlich sind Motiv und Ablauf der Tat recht früh erkennbar und nicht besonders aufregend.

Hätte man den Schwerpunkt auf ein oder zwei dieser Dinge gelegt, wäre es bestimmt eine spannende Geschichte geworden, so plätschert es vor sich hin und wird nur ab und zu mal interessant. Vielleicht erkenne ich auch nur nicht, auf was der Autor hinauswollte.

Der Sprecher trägt die Geschichte, die man meiner Ansicht nach fast nur so lesen kann.

  • Die guten Frauen von Christianssund

  • Sommerdahl 1
  • Autor: Anna Grue
  • Sprecher: Dietmar Wunder
  • Spieldauer: 6 Std. und 31 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 119
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 116
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 116

"Mord am Fjord" - der erste Fall für Dan Sommerdahl. In der beschaulichen Kleinstadt Christianssund, malerisch an einem Fjord gelegen, wird die Putzfrau einer Werbeagentur ermordet. Bei den Ermittlungen stößt Kommissar Flemming Torp auf Schwierigkeiten: Keiner kennt den Nachnamen der Frau. Torp zieht seinen Jugendfreund, den Werbefachmann Dan Sommerdahl hinzu, der nach einem Burn-out seiner Branche eigentlich den Rücken kehren wollte. Doch daraus wird nun nichts.

  • 4 out of 5 stars
  • Guter Start, Story ist im Vordergrund

  • Von marikke Am hilfreichsten 08.04.2015

Man hätte mehr daraus machen können

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.04.2017

Die Geschichte beginnt vielversprechend und wird ganz gut erzählt, verliert aber die Spannung über viele Gespräche, eher flache Charaktere und schleppende Ermittlungen.

Positiv ist auf jeden Fall, dass die Ermittler ohne tragische Vergangenheit und sie verfolgende, nach Rache dürstende Psychopathen auskommen und weniger ihre Geschichte als der Fall im Vordergrund steht. Ebenso geht es mal nicht um blutige Details und supergeniale Schachzüge eines Täters.

Es wird ein beklemmendes Thema behandelt, dass mich hier aber irgendwie nicht richtig berühren konnte. Die Grundidee des Falls ist wirklich gut, aber ich finde die Umsetzung leider gar nicht gelungen.
Man fiebert nicht mit, niemand wurde mir richtig sympathisch und es gab keine echten Höhepunkte. Zudem stellen sich die Ermittler wieder alle richtig schön doof an. Ich wollte zum Ende hin mehrfach abbrechen, was mir noch nie bei einem Hörbuch passiert ist.

Die Polizei braucht Sommerdahl, um zu erkennen, dass eine Flasche Champagner und ein teures neues Nachthemd nicht in ein ansonsten ärmliches Zuhause gehören, ach bitte. Das ist unterstes Derrick-Niveau. Dann findet Sommerdahl wichtige Dinge heraus, die auch Gefahr für Menschen bedeuten, spricht aber nicht mit seinem Freund von der Polizei darüber. Die Polizei wiederum bekommt die Überwachung nicht auf die Reihe.
Und schließlich nimmt Sommerdahl eine Mordwaffe in die Hand, zielt damit sogar auf eine Verdächtige und überlegt auch zu schießen. Zum Glück wird natürlich alles gestanden, womit seine Fingerabdrücke den Fall nicht zunichte machen - zumal er sogar ein Motiv gehabt hätte, den Betreffenden zu töten. Schade, aber sowas nervt mich einfach.

Dietmar Wunder ist gut, kann dem Ganzen aber auch nicht mehr Schwung geben.

  • Kalte Stille

  • Autor: Wulf Dorn
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 7 Std. und 10 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.317
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 761
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 759

Eine Tonbandaufzeichnung, die in abrupter Stille endet - unerträglicher Stille. Mehr ist Jan Forstner von seinem kleinen Bruder nicht geblieben. Vor dreiundzwanzig Jahren ist Sven spurlos verschwunden. In derselben Nacht verunglückte auch sein Vater unter rätselhaften Umständen. Beide Fälle konnten nie aufgeklärt werden. Als Jan gezwungen ist, an den Ort seiner Kindheit zurückzukehren, holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Ein mysteriöser Selbstmord führt ihn zu einem schrecklichen Geheimnis.

  • 5 out of 5 stars
  • Spannend bis zum Schluß

  • Von Lilly Vanilly Am hilfreichsten 13.09.2010

Hat einige Momente, überzeugt aber nicht wirklich

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.03.2017

Geschichte:
Fand ich leider eher unspannend. Die Idee ist grundsätzlich gut, aber die Erzählung leidet an zu vielen Gesprächen ohne Tiefe, mäßig interessanten Charakteren und einigen unlogischen oder ungeklärten Aspekten (z. B. wieso der Täter keine Geräusche im Schnee macht oder wieso niemand, auch Hundestaffeln usw., das Versteck je gefunden hat, zwei "Laien" es aber in kürzester Zeit entdecken).
Immerhin kommt es ohne den üblichen Ermittler und den sich an ihm rächen wollenden Täter aus, allerdings sind die Hinweise auf einen Verdächtigen so eindeutig, dass man früh ahnt, dass er es nicht sein wird - und damit kommt nur noch ein einziger anderer als Täter in Frage.
Es gibt ein paar gute Passagen, aber mir reicht es nicht wirklich.

Sprecher:
Wie immer grandios. Mich stört nur, dass der Name Jan hier so langgezogen ausgesprochen wird ... keine Ahnung warum ...

  • Tödlicher Gruß

  • Hochspannung 1
  • Autor: Vincent Voss
  • Sprecher: Oliver Siebeck
  • Spieldauer: 2 Std. und 21 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 599
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 550
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 552

Mitten in der Nacht wird der junge Bestatter Armin Weidener zu einem Unfallort gerufen. Während der Notarzt noch versucht, das Leben der verunglückten Frau zu retten, bemerkt Armin, dass aus dem Radio des Unfallwagens immer wieder ein und derselbe Song ertönt. Als zwanzig Jahre später eine Leiche aus Armins Kühlhalle verschwindet, hört er wieder diesen Song. Zunächst hält Armin alles für einen blöden Streich. Doch schon bald muss er erkennen, dass ihn jemand in eine tödliche Falle locken will. Jemand aus seiner Vergangenheit. Um sich und seine Familie zu schützen, muss er einer blutigen Spur folgen.

  • 4 out of 5 stars
  • Für den Preis Super!

  • Von Tscheuschner Am hilfreichsten 01.05.2015

Extrem unspannend

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.01.2017

Die Geschichte ist meiner persönlichen Ansicht nach nicht besonders spektakulär, so als hätte man sie mal eben vor dem Schlafengehen zusammengebastelt. Da sie die ganze Zeit aus allen Perspektiven erzählt wird, weiß man jederzeit über alles und jeden Bescheid, es wird also nie wirklich spannend.
Zudem gibt es ein paar unlogische oder ungeklärte Aspekte und obwohl die Rache an mehreren Beteiligten vollzogen wird/werden soll, geht es fast nur um den Bestatter und man erfährt am Ende nicht einmal, ob einer der anderen Betroffenen überlebt hat (Es sei denn, ich bin an der Stelle kurz eingenickt.).

Insgesamt auch sehr trocken erzählt, was nicht unbedingt am Sprecher liegt, der passt einfach dazu.