PROFIL

Tatjana

  • 5
  • Rezensionen
  • 1
  • Mal wurde Ihre Rezension als "hilfreich" bewertet
  • 8
  • Bewertungen

Ein zweiter Teil, der leider nicht so gut wie der erste ist

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.08.2017

Bei Betty braucht man wesentlichen länger, um in ihre Geschichte einzutauchen. Das Buch lohnt sich aber, wenn man den ersten Teil kennt. Bettys Kindheitserinnerung sind nur angerissen, obwohl die Autorin die sicher einnehmend hätte erzählen können. Bettys Schicksal bezieht sich so sehr auf den Ehemann, dem hölzernen Hauptprotagonist vom ersten Teil und ihrem Hardern mit der Ehe, dass man ihr einfach nicht nahe kommt. Stellenweise ist es damit leider langweilig. Auch sind natürlich die Nebenprotagonisten aus Band 1 vertreten, nur sind diese hier noch schwerer zuzuordnen. Trotzdem fand ich das Buch gut, weil es den ersten Teil intensiviert. Besonders weil es nochmal Wendungen bei schon bekannten Szenen gibt.

Eine Geschichte die einen eintauchen lässt

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.08.2017

Auch wenn man bei dem hölzernen Hauptprotagonist und dem Anfang des Buches erst langsam den Zugang findet, so taucht man doch in die Kindheitserinnerungen, die Exotik des Empires und in das karge Nachkriegsengland ein. Die Geschichte der nach England abgeschobenen Empirekinder ist eine neue, interessante Perspektive. Eine Geschichte, die nach der Kindheit auch das Alter in seiner eigenen Art mit Erfahrung behandelt. Ein sicherlich anderes Buch, aber hörenswert. Endlich mal wieder ein Roman in einer ganz eigenen Art. Wenn man aber an dem hölzernen Hauptprotagonist keinen Gefallen findet, kann es zäh werden. Auch etwas viele Nebendarsteller, die man sich mühsamer erschließen muss.

Puh dafür muss man ein echter Wikinger- und Schlachtenfan sein

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.04.2017

Der Protagonist stolpert ohne Charaktereigenschaften oder Motivation durch die Handlung, die sich nur aus Kämpfen und geographischen Beschreibungen zusammen setzt. Der Autor ist sicher stolz auf seine historischen Fachbegriffe, aber alle paar Minuten das Wort Schildwall zu benutzen, macht weder eine spannende Geschichte noch ein authentisches Portrait der Zeit. Langweilig! Der Sprecher bemüht sich redlich der stumpfen Handlung Leben einzuhauchen- doch leider kann dieses Buch nichts mehr retten.

Ein historischer Roman, der irgendwie so mitten drin ist

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.10.2016

Der Roman ist inhaltlich Gott sei Dank nicht ganz so platt, wie viele der vermeintlichen Geschichtsromane, die außer Kostüme und Umgebung nichts von ihrer Zeit haben - schon gar kein zeitgemäßes Gedankengut. Trotzdem ist auch dieses Buch historisch angepasste leichte Unterhaltung.
Es ist aber schön aufgebaut, mit guten zeitgenössischen Aspekten, es beschreibt das Leben und den Alltag der normalen Bürger Londons unterhaltsam und atmosphärisch.
Die umgangssprachliche Beschreibung des Hauptprotagonisten zieht den Leser rein. Die unterschiedlichen Perspektiven der anderen Protagonisten macht die Sache spannend.
Leider ist diese Stärke auch gleichzeitig die größte Schwäche des Buches. Irgendwann kommen mit den Erzählungen der unterschiedlichen Personen keine neuen Erkenntnisse dazu, sondern bloße Wiederholungen.
Also zur Unterhaltung taugt es, auch wenn es gegen Ende zäher wird

Gute Geschichte und schön erzählt!!! Endlich mal wieder ein Roman wo man richtig eintauchen kann!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.08.2016

Eine packende Geschichte über drei Schicksale im Indien nach der Unabhängigkeit - etwas Geschichtswissen gibt es gratis und unauffällig dazu, aber vor allem lebt man mit den Figuren mit.

Das Buch war für mich wirklich ein Hör-Gewinn. Ohne große Erwartungen habe ich es mir gekauft - bekommen habe ich einen wirklich tollen Roman in einem tollen Erzählstil. Die Details langweiligen nicht, sondern schaffen Stimmung und Atmosphäre. Man fiebert mit den Protagonisten absolut mit. Die Verwebung der drei/ vier Hauptpersonen mit der indischen Geschichte nach der Unabhängigkeit ist stimmig und schön beschrieben. Man lernt diese Zeit und die Gesellschaftlichen , politischen Strukturen kennen - ohne belehrt zu werden.

Ich bin begeistert von dem Buch - sage aber Achtung! für alle zu zart besaiteten, die Happy Ends lieben.

Indien und entsprechend die Beschreibungen im Roman sind ein hartes Pflaster. Armut, Dreck und Ungerechtigkeiten werden offen erzählt, ebenso die damalige Strategie der Regierung der Zwangssterilisation. Das ist nicht immer leicht zu ertragen- aber der Autor versucht keineswegs sich mit "Ekeldarstellungen" interessant zu machen.