PROFIL

P. Schild

  • 56
  • Rezensionen
  • 446
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 68
  • Bewertungen

Ich musste abbrechen...

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.01.2020

In meiner Audible-Bibliothek befinden sich 225 Hörbücher und davon ist "Ein Mann der Tat" eines der lediglich ca. 5 Bücher, welche ich nicht bis zum Ende angehört habe. Nach vier Stunden Hörzeit entschloss ich mich dazu, dem Buch keine weitere Chance zu geben, obwohl mich die Inhaltsangabe sehr angesprochen hatte. In diesen vier Stunden steht die Hauptperson (?) immer noch auf dem Friedhof, resp. ist gerade ins Grab gefallen. Ich lese und höre ja gerne Bücher / Hörbücher, die nicht nur dem roten Faden folgen, aber wüsste ich nicht durch die Inhaltsangabe, dass die Hauptperson der Geschichte der Polizeichef ist... nun, ja... ich wüsste es nicht. Die Geschichte beginnt zwar mit ihm, aber dann wird ebenso lange und ausholend über seine Lehrerin erzählt... und dann über seine verstorbene Frau... und dann über einen Baggerfahrer... und dann über den Freund des Baggerfahrers... und dann über die Ex-Freundin und den Sohn des Freundes des Baggerfahrers.... Ja, genau! Einfach langweilig!
Beim Vorleser Stefan Kaminski bin ich mir hingegen nicht ganz sicher, ob dieser nun eine gute oder eher schlechte Leistung vollbringt. Während er die Geschichte eigentlich gut vorliest, gefallen mir die Passagen, in denen die Personen miteinander sprechen und er somit seine Stimme jeweils leicht verstellt, überhaupt nicht. Wenn "die Personen sprechen" hört es sich für mich so an, als ob alle geistig zurückgeblieben und / oder Suchtkranke sind. Und während der Polizeichef in der Geschichte bisher nicht gerade als hellste Leuchte beschrieben wird, gibt es durchaus andere Charakter, welche durch die Stimme Kaminskis "dümmer wegkommen", als sie es verdient hätten.

Babylon Berlin - Das Original

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.11.2018

Auf "Der nasse Fisch" bin ich über die TV-Serie "Babylon Berlin" gestossen. Und in der Regel ist es ja so, dass wenn einem ein Film oder eine TV-Serie gefällt, dann wird man von der Buchvorlage begeistert sein. Bei mir war es diesmal jedoch nicht so.
Ich fand die TV-Serie so richtig klasse, da dort neben der Hauptrahmenhandlung eben auch gezeigt wurde, in welchen misslichen Verhältnissen die meisten Leute zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg gelebt haben. Im Buch kommt davon leider nicht viel vor. Dort liegt das Augenmerk doch stark auf der Lösung des Kriminalfalls. So wird mit Fingerabdruck-Registern, Obduktionen und Gewehrkugeln-Vergleiche so schnell den oder die Mörder gefunden, dass man schon fast meinen könnte, dass die Handlung in unserer Zeit spielt. Okay! Kriminalrat im Roman ist Ernst Gennat und ich weiss, dass er eine reale Person war und die Ermittlungstechnik, wie sie heutzutage angewandt wird, so zu sagen erfunden hat. Nur wird das im Buch gar nie erwähnt und vermutlich die wenigsten Leser von "Der nasse Fisch" haben zuvor schon mal von Ernst Gennat gehört. Dort ist er einfach nur ein Vorgesetzter des Hauptprotagonisten, der gerne Kuchen ist und nicht gerne einen Fall zu den "nassen Fischen" stellt. Da hätte ich mir schon gerne gewünscht, dass Volker Kutscher bei seinem Roman ab und zu mal abgeschweift wäre und mehr von den Personen links und rechts von Gereon Rath geschrieben hätte.
Trotzdem fand ich die Geschichte so gut, dass ich eigentlich gerne den zweiten Teil hören würde. Doch leider gibt es diesen (jedenfalls im Moment) nur in gekürzter Form. Also noch weniger "links und rechts" und nur noch Hauptgeschichte. Da sage ich dann wirklich: Nein, danke!

Geschichte über Toleranz

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.11.2018

Ich liebe die Romane von Stephen King... ich mag seine Novellen.... aber mit den meisten seinen Kurzgeschichten kann ich nichts anfangen. Zum Glück gehört "Erhebung" zu den Novellen. Zwar gehört "Erhebung" nicht zu seinen besten Novellen, jedoch fand ich sie eine nette kleine Geschichte über Toleranz. In der heutigen Zeit, in der auf den Strassen offenbar nur noch das Recht des Stärkeren zählt und im Internet fast nur noch mit Beleidigungen und Bashing reagiert wird, fand ich es wirklich sehr schön, vom King des Horrors daran erinnert zu werden, dass Toleranz eigentlich der bessere Weg ist.

Mit Abstand schwächer als vorhergegangener Teil

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.10.2017

David Lagercrantz's Nachfolgeroman zu Stieg Larsson's Millenium Triologie, "Verschwörung" hatte einige negativen Kritiken einstecken müssen. Ich fand den Roman jedoch eigentlich ganz in Ordnung. Er war spannend und das Hörbuch hat Spass gemacht. Deshalb habe ich mich auch sofort Teil 5 "Verfolgung" angenommen, als das Hörbuch vor einigen Tagen erschien. Leider muss ich Rückblickend sagen, dass dieser Teil viel schlechter als der Vorhergegangene ist. Ich möchte nicht sagen, dass es der schwächste Teil von allen ist, da ich di neuen Bücher von Lagercrantz nicht mit denjenigen von Larsson vergleichen möchte. Der Schreibstil von beiden ist da schon sehr unterschiedlich.
Bei "Verfolgung" versuchte Lagercrantz zwei Erzählstränge parallel zu erzählen. Einer beinhaltet die Problematik von Musliminen, welche zum Teil von Familienangehörigen unterdrückt und zu Zwangshochzeiten gezwungen werden. Mit dem anderen Handlungsstrang wollte Lagercrantz Lisbeth Salanders Vergangenheit näher beleuchten, in dem er eine Story um illegale Versuche mit Zwillingen kreierte. Obwohl ich beide Themen für sich genommen sehr interessant finde, konnte mich Lagercrantz nie so richtig fesseln. Hauptgrund dafür sehe ich in den häufigen und manchmal auch sehr verwirrenden Wechsel der beiden Erzählstränge, inkl. Rückblenden. Ein weiterer Grund sehe ich in der von Lagercrantz vorgenommen Charakterenticklung von Lisbeth Salander. Diese ist in diesem Roman vollends zu einem Übermenschen mutiert, welche nun nicht nur mehr eine Super-Hackerin ist, sondern auch eine Nahkampf-Spezialistin, welche jede Verletzung einfach weg steckt und sich nebenbei (weil sie ja noch Zeit für anderes hat) Quantenphysik büffelt. Mikael Blomkvist hingegen ist lediglich nur noch Statist und trägt in diesem Roman praktisch nichts wichtiges zur Story dazu.
Für Millenium-Fans kann ich keine Empfehlung aussprechen. Für die Anderen: Es gibt schlechtere Thriller, aber eben auch viel bessere!

Deutlich schlechter als die 1. Staffel

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.10.2017

Staffel 1 spielte zwischen den Filmen "Alien" und "Aliens". Dabei handelte es sich um eine völlig neue Geschichte, sofern man nur von den Filmen ausgeht. Zudem ist die beliebte Figur Ripley Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Staffel 2 hat nun das Manko, dass man von der Geschichte bereits 80% weiss, wenn man "Aliens" im Director's Cut gesehen hat. Und dann ist da der Umstand, dass sich im Hörspiel schon von Anfang an Marines auf LV-426 aufhalten und in "Aliens" nicht. Diese Ungereimtheit hat mich dann auch das ganze Hörspiel durch genervt, vor Allem in der ersten Hälfte, wo wirklich nichts spannendes läuft. Ripley ist in diesem Hörspiel auch nur eine Nebenfigur. Hauptcharakter ist diesmal die Mutter von Newt, welche dann aber am Schluss ziemlich unspektakulär das Zeitliche segnet (was man ja schon von Anfang an wusste). Und der oder die Hauptstars, die Aliens, kommen irgendwie auch nicht richtig zur Geltung. Zwar hört man ab und zu mal ein Knurren oder Zischen von ihnen, aber so richtige Spannungs- oder Schockmomente gibt es keine.
Einzig die Sprecher, und die Anzahl der Profisprecher, sind bei diesem Hörspiel wirklich top!
Trotzdem würde ich keine Hör-Empfehlung aussprechen.

Doch! Für Anfänger geeignet!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.07.2017

Ich muss hier einigen Rezensionen widersprechen, dass dieser Sprachkurs für Angfänger ungeeignet sei. Vor diesem Sprachkurs konnte ich nicht mehr als, si / no / grazie und buongiorno auf italienisch sagen. Nun ist mein Vokabular schon so stark gewachsen, dass ich mich schon darauf freue, in den nächsten Ferien das eine oder andere Gespräch auf italienisch zu führen.
Klar kann man nicht gleich italienisch, wenn man sich das Hörbuch einmal anhört. Das sollte auch jedem kritischen Rezensenten klar sein. Man muss sich die einzelnen Kapitel mehrmals anhören und mitsprechen. Meiner Meinung nach wird der Neuling jedoch sehr gut in die Sprache eingeführt: Als erstes lernt man gleich einmal zu sagen, dass man nicht gut italienisch spricht und wie man den Gesprächspartner darum bittet, deshalb langsamer zu sprechen. Danach geht's ins Hotel und ins Restaurant, wo man einige Vokabeln, wie z.B. Bett, Kissen, Löffel, Zucker, ja, nein, links, rechts usw. und einige Redewendungen, wie z.B. Ich heisse, Wie bitte?, Wo ist...? usw. lernt. Der Hörer wird so direkt in eine Szene geworfen, die ihm in den Ferien so auch passieren könnte. Sinnloses Vokabeln lernen und Konjugieren, wie ich es noch aus der Schule kenne, gibt es nicht, was mir sehr gefällt.
Das von der "Lehrerin" Gesprochene kann dabei gleichzeitig, oder nachträglich in der beiliegenden PDF-Datei nachgelesen werden. Die PDF enthält am Schluss des jeweiligen Kapitels zudem zusätzlich Übungen und auch alle gelernten Vokabeln und Redewendungen kompakt zusammengefasst, zum Ausdrucken und lernen. Vor allem diese zusammengefassten Listen finde ich klasse, da man so auch sieht, wie das Wort oder die Redewendung geschrieben wird.
Jedem dem klar ist, dass man die einzelnen Kapitel dieses Hörbuchs öfters als nur einmal anhören und dazu vielleicht auch mal einen Blick in die PDF-Datei werfen muss, um italienisch zu lernen, der wird mit diesem Sprachkurs bestimmt Freude haben. Wer jedoch glaubt, dass man alleine nur durch den Kauf und durch gelegentliches Reihhören in dieses Hörbuchs in nur zwei Wochen perfekt italienisch lernt, hat falsch gedacht. Tutto chiaro?!

Doch! Für Anfänger geeignet.

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.07.2017

Ich muss hier einigen Rezensionen widersprechen, dass dieser Sprachkurs für Angfänger ungeeignet sei. Vor diesem Sprachkurs konnte ich nicht mehr als, si / no / grazie und buongiorno auf italienisch sagen. Nun ist mein Vokabular schon so stark gewachsen, dass ich mich schon darauf freue, in den nächsten Ferien das eine oder andere Gespräch auf italienisch zu führen.
Klar kann man nicht gleich italienisch, wenn man sich das Hörbuch einmal anhört. Das sollte auch jedem kritischen Rezensenten klar sein. Man muss sich die einzelnen Kapitel mehrmals anhören und mitsprechen. Meiner Meinung nach wird der Neuling jedoch sehr gut in die Sprache eingeführt: Als erstes lernt man gleich einmal zu sagen, dass man nicht gut italienisch spricht und wie man den Gesprächspartner darum bittet, deshalb langsamer zu sprechen. Danach geht's ins Hotel und ins Restaurant, wo man einige Vokabeln, wie z.B. Bett, Kissen, Löffel, Zucker, ja, nein, links, rechts usw. und einige Redewendungen, wie z.B. Ich heisse, Wie bitte?, Wo ist...? usw. lernt. Der Hörer wird so direkt in eine Szene geworfen, die ihm in den Ferien so auch passieren könnte. Sinnloses Vokabeln lernen und Konjugieren, wie ich es noch aus der Schule kenne, gibt es nicht, was mir sehr gefällt.
Das von der "Lehrerin" Gesprochene kann dabei gleichzeitig, oder nachträglich in der beiliegenden PDF-Datei nachgelesen werden. Die PDF enthält am Schluss des jeweiligen Kapitels zudem zusätzlich Übungen und auch alle gelernten Vokabeln und Redewendungen kompakt zusammengefasst, zum Ausdrucken und lernen. Vor allem diese zusammengefassten Listen finde ich klasse, da man so auch sieht, wie das Wort oder die Redewendung geschrieben wird.
Jedem dem klar ist, dass man die einzelnen Kapitel dieses Hörbuchs öfters als nur einmal anhören und dazu vielleicht auch mal einen Blick in die PDF-Datei werfen muss, um italienisch zu lernen, der wird mit diesem Sprachkurs bestimmt Freude haben. Wer jedoch glaubt, dass man alleine nur durch den Kauf und durch gelegentliches Reihhören in dieses Hörbuchs in nur zwei Wochen perfekt italienisch lernt, hat falsch gedacht. Tutto chiaro?!

Enttäuschende Fortsetzung

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.12.2016

Nachdem mir Band 1 wie eine etwas längere Vorgeschichte für die weiteren Bände vorgekommen ist, waren meine Erwartungen für die Fortsetzung wohl etwas zu hoch gesteckt. Zwar schafft es der Autor am Ende einen glaubhaften Plot Twist aus dem Hut zu zaubern, doch gehört er mit dem Rest des Buches definitiv nicht zu den Besten seines Faches. Für mich war die "Motivation" der Bösewichte ein wenig zu plump und ihr Handeln stellenweise zu dämlich, als das es für mich glaubhaft war. Und die Sache mit den Zeitschleifen schien offenbar nicht nur mich, sondern auch den Autor, etwas zu verwirren, wer nun wann schneller altert, wenn er die Zeitschleife verlässt. Zudem scheint das altern je nach Gegenstand und/oder Person auch unterschiedlich lange zu dauern.
Alles in allem habe ich mir wirklich mehr von dieser Fortsetzung erwartet. Schon alleine die Idee mit den Zeitschleifen war vielversprechend, wurde aber vom Autor aus meiner Sicht "vermasselt". Momentan verspüre ich kein dringendes Bedürfnis, mir sofort Teil 3 zu holen.

Wie eine lange Vorgeschichte

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.12.2016

Den Anfang dieses (Hör)-Buches empfand ich noch als kurzweilig und hielt mein Interesse an der Geschichte bei Laune. Aber am Ende, als die Geschichte dann endlich Fahrt aufnimmt, kommt es zu einer "kleinen Action-Szene" und dann ist auch gleich schon mit einem grossen Cliffhanger Schluss.
Alles in allem eine durchaus bei Laune haltende "Vorgeschichte" bei welcher der Sprecher aus meiner Sicht aus eine bessere Leistung abgegeben hat, als der Autor. Deshalb werde ich auch gerne in den zweiten Band hineinhören, in der Hoffnung, dass dieser etwas spannender wird.

Story eher schwach, Umsetzung stark

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.09.2016

Die Story lässt sich kurz zusammenfassen: Auf einem "Minen-Planet" stossen Arbeiter auf Alien-Eier. So gelangen die Alien auf das Raumschiff Marion, zur gleichen Zeit wie die Rettungskapsel der Nostromo, mit Ellen Ripley an Bord. Der Überlebenskampf beginnt....

Die Story spielt zwischen den Filmen "Alien" und "Aliens" und findet am Schluss auch eine schlüssige Erklärung, weshalb dieses Abenteuer in "Aliens" keine Erwähnung findet. Leider bringt die Geschichte jedoch nichts Neues ins Alien-Universum ein, so dass man nur von "solider Kost" sprechen kann. Da es sich hier um ein Hörspiel handelt, ist es natürlich schwierig, eine richtig spannende Atmosphäre aufzubauen. Bei einem Hörbuch kann man Situation gezielt düster schildern und den Hörer geschickt täuschen, wenn man z.B. von einer beklemmenden Situation berichtet, jedoch nichts geschieht, nur um das Monster dann in Erscheinung treten zu lassen, wenn der Hörer glaubt, dass der Protagonist in Sicherheit ist. So setzt dann auch dieses Hörbuch mehr auf Action, um diesen Umstand zu kompensieren.

Die Umsetzung dieses Hörspieles ist jedoch top! Angefangen von der Wahl der Sprecher, über deren Leistung, bis hin zu den "Original"-Soundeffekten. Zwar bevorzuge ich Hörbücher, doch "Alien - In den Schatten" war mal eine erfrischende Abwechslung, die Spass machte.