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Seit langem mal wieder "nicht langweilig"

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.09.2014

Die Überschrift meiner Rezension klingt arrogant. Aber als Hardcore-Hörer kommt man irgendwann in eine Spirale, bei der es nur noch jedes dritte, vierte Hörbuch mit guten Bewertungen ist, das einem selbst Freude und Kurzweil verschafft.

Das "Jesus-Video" ist Eschbach. Eschbach hat mich bisher noch nie gelangweilt. Das Buch habe ich mir gekrallt, weil ich als Theologe und Religionswissenschaftler die Idee spannend fand und gerne in diesen Materien verschwinde, weil so herrlich viel zusammengesponnen ist und - entgegen der Versuche von Autoren - am Ende doch nur anti-religiöse Systemkritik birgt oder den Atheismus preist.

Eschbach ist hier zwar auch Opfer einiger Informationen, die wissenschaftlich so nicht stimmen - besonders über Jesus, seine Wirkungszeit und bestimmte historisch-biblische Zusammenhänge, aber gut - er ist ja kein studierter Theologe. Die Recherchen sind insgesamt recht gut. Und er bringt berechtigte Systemkritik an (die römisch-katholische Kirche kommt überhaupt nicht gut weg), ohne Gläubigen Menschen ihre Zurechnugsfähigkeit zu nehmen, oder Christus grundlegend zu entwerten. Ganz im Gegenteil und das rechne ich Eschbach als hochgradig intelligent und feinfühlig an.
Wenn das seine Absicht war, dann hat er in mir einen richtigen Fan. Denn so feinfühlig am Limit der religiösen Gefühle zu agieren, ohne diese zu verletzen, erfordert eine enorme Demut und empathische Leistung.
Als glaubender Mensch fühle ich mich von Eschbach unterhalten, ohne mich angegriffen zu fühlen.
Cheapeau, Herr Eschbach! (International bekanntere Autoren können das so nicht!)

Die Geschichte selbst ist super spannend, stringent und hat nur ganz wenige Logiklücken. Zudem ist sie recht innovativ und interessant, auch wenn die Themen (Kirche, Verschwörung, Archäologie und Zeitreise) alle schon mal da waren.
Es ist wundervoll "vermischt".

ICH HABE MICH NICHT GELANGWEILT.
Ich habe andere Hörbucher pausiert und quäle mich jetzt aktuell zum Ende (obwohl alle auch sehr gut).

Eschbach ist ein Geschichten-Erzähler par Excellence.

Der Sprecher ist in meine Top 5 gewandert, Koeberlin liest traumhaft!

Eschbach geht immer, Koeberlin geht ab jetzt auch immer.

Danke Audible.

61 Leute fanden das hilfreich

The Martian Titelbild

simply put: MASTERPIECE

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.02.2014

I listendes to hundreds of audiobooks, but THIS HERE!
Immediately after finishing it, I was searching for R. C. Bray. This audiobook is superb and I bet it's so in part because Bray's reading it.
English is my second language, but damn, what a clear, concised and marvellous way of reading and putting character, drive and humor in the main characters. I was sucked into Mars and Watney's adventurous survival.

The story is well balanced, thrilling, perfectly paced (though it might add 2 hours more imho). However, finally a book not wasting useless space for unnecessary information or backgrounding. Perfectly written!

The main character Mark Watney is one of the best I've ever encountered. I try imagining which actor could play him but cannot come up with one; this is something new, for me at least. Great humor, great attitude. Reminds me an important lilfe-lesson! So there's even a paedagogical aspect in this story: Uncompromisable positive thinking! Thanks for that Mr. Weir

The scientific backgrounds are astounding and make - for a layman - perfect sense.

Honestly people. I could not go to bed yesterday until I had finished the book.
Took me a lot of audiobooks to say that: Perfect entertainment!

Andy Weir -I don't know who you are, but anything with your name on it will be given a try.

Why are there not more books read by Bray? Great art! Really made my week!

2 Leute fanden das hilfreich

Der Stern der Pandora Titelbild

Wenn kein Fan mit Vorwissen... Finger weg!

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.09.2013

Ich habe jetzt gut 4 Stunden durchgehalten. Ich habe hunderte Hörbucher gehört und bin auch einverstanden damit, wenn man epische Geschichten erst einmal aufbaut und Charaktere einführt.

Aber das hier?

Ich habe x mal zurück"gespult", weil ich nicht die Möglichkeit hatte, die sich alle 20 Minuten auf einen anderen Charakter stürzende Geschichte mitzuschreiben, damit ich folgen kann.
Es fällt mir unheimlich schwer, einen roten Faden zu entdecken.
Und das, was ich für einen roten Faden halte, führt zu der Frage, warum der Autor so einen riesen Wust an Unwchtigem und Langweiligem - ja beinahe fühlt es sich an wie Mini-Geschichtchen aus seinem ganzen Universum - aneinander reiht?

Ein Autor hat - vor allem zu Anfang - die Aufgabe, SPANNUNG im Leser zu erzeugen und diesen in seine Welt einzuführen, ihn an die Hand zu nehmen.
PUSTEKUCHEN.

Ich bin bitter enttäuscht, weil ich nach den ersten sehr guten Rezensionen dachte, hier tolle Fantasy zu hören, endlich - ich hab's einfach nicht so mit Perry Rhodan.

Also, bei aller Liebe: ein katastrophaler Einstieg. Wer es nach 4 Stunden nicht geschafft hat, mir zu sagen, warum zum Geier ich den nächsten Downloadteil runterladen sollte, der hat bei mir keine Chance mehr - nervig und langweilig, suboptimale Leserstimme.

Für meine Begriffe passt Siebeck nicht zu Sci-Fi. Er gibt sich Mühe, aber es will nicht recht passen. Es ist mir oft zu aggressiv und pathetisch. Für Fantasy gefällt er mit viel besser.
Ich kann dem ganzen nicht folgen so wie er liest. Was aber definitiv auch am Autor liegt.

FINGER WEG! Absolutes Wirrwarr. Vermutlich nur etwas für Insider.

Schade drum.

6 Leute fanden das hilfreich

Buch Top - Sprecher für Sanderson nicht optimal

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.07.2013

Über Brandon Sanderson will ich an dieser Stelle nichts sagen. Elantris ist jedoch seit längerem Buch von ihm, das mich fesselt. OBWOHL Bierstedt es liest.

Bierstedt hat seine Qualitäten, aber man sollte irgendwann anfangen, sich zu überlegen, ob er von Englisch sprechenden Autoren verfasste Werke lesen sollte.
Wie er offensichtlich Englisch zu sprechende Namen z.B. mit konsequenter deutscher Leseweise ausspricht ist nicht so gut und verdirbt mir seit jeher den Spaß.
Man könnte ihm in der Produktion wenigstens sagen wie die Sachen ausgesprochen würden - ich denke, wenn er G. Clooney snychronisiert tut ihm auch jemand den Gefallen. Denn oft haben Namen auch einen Klang und ich denke Sanderson denkt sich dabei nicht selten etwas.

Ansonten macht er seine Sache gut. Aber ich denke, das ganze Hörbuch Erlebnis wäre mit einem anderen Sprecher - vielleicht auch mal einem frischen, der etwas "moderner" daherkommt - nochmals deutlich besser.

Dennoch klare Empfehlung. Elantris ist mal was anderes und nicht so ellenlang wie anderes von Sanderson - das Ding hat Drive.

Ich schließe mich den Kritikern an...

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.04.2013

das Buch kommt einfach nicht in die Puschen.
Andreas Fröhlich kann man getrost außen vor lassen.
Die Geschichte ist verworren, der Einstieg unmöglich anstrengend und beinahe sinnlos und als es dann "los geht" wünsche ich mir nur Patrick Rothfuss und Die Furcht des Weisen herbei.
Schlichtweg langweilig geschrieben. Weder spannender Charakter noch spannender Erzählstrang - von einem Spannungs"bogen" garnicht zu reden.

Definitiver Fehlkauf.

4 Leute fanden das hilfreich

traumhaft - aber 2 "aber"

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.01.2013

weder am inhalt, noch an stefan kaminski gibt es etwas auszusetzen. rothfuss erzählt eine wunderbare geschichte

aber: es fehlt mir letztlich die action, ja, sie beginnt, ja sie ist gut... aber es sollte früher und mehr davon geben

aber: es soll, nach hompeage des publishers "der hörbuchverlag" wohl bis JUNI dauern, bis der zweite Teil kommt. Unwahrscheinlich, dass ich es so lange aushalte. Da wird ann wohl - leider - das Buch gekauft. DAS finde ich eine Unverschämtheit.

10 Leute fanden das hilfreich

Mensch Markus! Da geht noch was!

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.05.2012

Kaufen und hören, wenn man Heitz mag?
Ja.

Macht Simon Jäger das gut?
Gut bis ok.
Mit ein paar falschen Wiedergaben von Emotionen (Leid, Schmerzen, Übelkeit etc. stellt Jäger oft eher humoristisch dar, das liegt sicher nicht in Heitz Absicht. Schade. Nimmt oft Flair raus.) Seine Fraueninterpretation ist auch nicht immer stimmig - ich kenne wenig Frauen, die so nervige Stimmen haben. Bei Jägers Lese, scheinen alle Mädels zu nerven.

Ist die Story kreativ und gut?
Zum ersten ja, zum zweiten... sagen wir befriedigend.
Hätte Markus Heitz ein bisschen mehr ausgeholt, wenn es um Emotionen und die Charaktere geht-nehmen wir z.B. Korf und eine Frau, die als Motivation zu einer beschwerlichen Aufgabe dienen soll, dann muss er diese Frau und diese Beziehung auch dem Leser so nahe bringen, dass man die Motivation nachvollzieht. Tut er nicht, und damit verschenkt er Potenzial.
Seine Charaktere könnten insgesamt, bis auf viell. Thielke (den ich extrem cool und "bad-ass" finde), mehr Tiefgang haben, dann wäre Oneiros eine Wucht.

Heitz untypisch in diesem Buch: irgendwie ungewohnt wenig Action, für mein Empfinden, oder?
Naja, was sollen Todesschläfer auch großartig an Aktion verursachen? Sie schlafen - bumms sterben die Leute. Da wäre auch deutlich mehr Dramatik möglich gewesen, noch irgendwelche anderen speziellen Fähigkeiten. Ich bin jetzt kurz vor Schluss und hoffe immernoch, dass der Hauptcharakter irgendwie cooler ist als andere? Ansonsten wäre ein Roman über Thielcke angebracht ;)

Das ist so ein "80% rausgeholt" Buch. Und das ist schade!

Aber - es war trotzdem schön. Ich hätt's aber Steck lesen lassen :)

Danke Audible! <3

24 Leute fanden das hilfreich

Warum ich mit Simmons einfach nicht grün werde...

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.05.2012

Ich hatte Simmons nun zum dritten Male eine Chance gegeben, meine Langeweile zu beseitigen.
Drood fand ich, entgegen vieler anderer, echt gut.
Aber sowohl Hyperion & Endymion wie auch jetzt Ilium & Olympos sind absolut nichts für mich.

Warum und wen kann das interessieren?

Ich bin, wenn es um Fantasy geht, eher der Joe Abercrombie/Jeniffer Fallon oder Nightangel-Typ. Wenn es um Science Fiction geht, habe ich gerne etwas fassbares, wie z.B. Lukianenko.

Was soll das hier sein?
Ich sehe nach mehreren Stunden keinen Sinn, mich an diesem Buch weiter zu hangeln und zu versuchen, Simmons zu folgen?
Hab ich zu viel Stephen King gehört? Liegt es an Bierstedt, der (für jemanden mit Griechischkenntnissen) teilweise falsch und zusätzlich zu mononton liest? (Ich fand ihn bei Drood viel besser)?

Ich weiß es nicht - aber für mich ist Simmons endgültig gegessen. 3 Chancen hatte er, nur eine hat er genutzt.

4 Leute fanden das hilfreich

Empfehlenswert für Abtaucher!

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.04.2012

Minier hat's! Ganz defintiv.

Die Story ist, ok ich geb's zu, nichts arg Neues. Dennoch, mich hat das Buch in den Bann gezogen und man merkt, dass es französisch ist.
Dieser ganz bestimmte Stil kommt durch, diese Art zu erzählen, das ist es letztlich, was mich an diesem Buch fasziniert hat.

Johannes Steck liest es sehr gut, nicht zu pathetisch und nicht zu monoton. Ich mochte auch seine Fähigkeit sprachliche Umsetzungen hinzubekommen. (Namen etc. sind nat. französisch).

Ich habe das Buch vor einigen Wochen beendet und es ist bezeichnend, dass eher der Eindruck der Art und Weise geblieben ist... ich kann mich nicht mehr erinnern, wie es letztlich zu seinem Ende kam.

Es ist mehr die Begeisterung der Art und Weise in mir, die mich das Hörbuch empfehlen lässt.
Lohnt sich auf jeden Fall!
Ist mehr als ein Lückenfüller!

1 Person fand das hilfreich

Was soll der Hype?

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.11.2011

Um Herrn Rothermund gleich einmal außen vor zu lassen. Er ist solide und macht seine Sache wieder gut (m.E. nur teilweise sehr gut). Anfänglich liest er doch recht pathetisch und übertrieben kindlich, während sich das Buch in den Kindertagen der Protagonisten befindet. Der Rest ist solide und gut.
Nun zum Buch. So gut, wie hier teilweise dargestellt, ist das Buch nun wirklich nicht. Daher eine etwas kritischere Rezension.
Ich bin enttäuscht, das sieht man an der Überschrift. Die Geschichte ist weder tiefgehend kreativ, noch spannend inszeniert. Sie bleibt meist sehr oberflächlich, Potenzial wird verschenkt. Stephen King wird vom Autor im Buch selbst aufgegriffen... an jenem hat man einen guten Vergleich wie man Charaktere wirklich tiefgehend zeichnet. Eschbach verschenkt Potential ohne Ende. Gegenspieler werden entwickelt und verblassen dann gegen Ende des Buches völlig. Das Buch ist eher ruhig, am Ende soll's dann krachen; und das passt nicht.
Die zwei Hauptfiguren selbst entwickeln nicht den nötigen Tiefgang, den es gebraucht hätte, um einen Suchtfaktor zu entwickeln. Schade. Die Darstellungen der zwischenmenschlichen Beziehungen, das Scheitern aller jener der Protagonistin. Wozu? Ihre Fähigkeit, die am Anfang des Buches so spannend zu werden scheint… warum wird die nivelliert und zugunsten des Tech-Hype im Buch völlig belanglos… sie bekommt später nur eine Nuance im "Finale." Ich finde das eine Tragödie… schüss Potenzial
Die Geschichte selbst ist m.E. recht ausgeleiert. Nanotechnologie von Aliens... entweder habe ich zu viele Games gespielt, oder ich hab einfach Recht, dass das alles schon mal so oder anders mehrfach vorkam... meist doch besser inszeniert oder zumindest so übertrieben, dass es wieder gut war.
Die Philosophie dahinter ist Pop... zu flach, oder mir (Geisteswissenschaftler mit Masterabschlüssen) nicht zugänglich oder zu überholt und King , um bei ihm zu bleiben, ist selbst da tiefgängiger, verarbeitet deutlich mehr Realität. Entweder man hat eine Message und bringt sie sauber rüber, oder man schreibt Action-Verschwörungs-Fantasy ohne. Die Mischung gelingt Eschbach jedenfalls nicht überzeugend.

4 Leute fanden das hilfreich