PROFIL

Frank

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Das große Buch vom Putzen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.09.2019

Als ich den Untertitel zu ZEN MAGIC las, der da lautet: "Wie man sein Leben aufräumt", dachte ich aufräumen wäre symbolisch gemeint. Doch das Buch handelt wirklich zu weiten Teilen vom aufräumen und putzen.

Der Autor ein japanischer Mönch und oberster Priester eines Soto-Zen Tempels verschafft einen interessanten Einblick in die japanische Kultur, in Zen und das Leben eines Zen-Mönchs. Sein Hauptaugenmerk legt er jedoch auf die Bedeutung von Sauberkeit und Ordnung für das seelische Wohlbefinden. Er betont immer wieder: "Putzen bringt das Herz zum glänzen".

Ich fand es interessant welche hohe Stellung Ordnung und Sauberkeit in einem Zen-Tempel einnimmt.

Als Deutscher habe ich zuweilen den Eindruck, dass auch in meinem Land Sauberkeit überaus hoch gehandelt wird. Immer wieder hört man Sätze wie: "Einfach aber sauber" oder "Hauptsache sauber" usw. Ich bin kein Freund von Schmuddeligkeit, empfinde aber die fortwährende Forderung nach Sauberkeit als oberstes Prinzip etwas "spiessig". Der Autor geht aber noch einen gewaltigen Schritt weiter und sieht Reinlichkeit nicht nur als hygienisches Ideal, sondern auch als Schlüssel zur inneren Zufriedenheit. So interessant das Hörbuch auch war, da konnte ich nicht mitgehen.

Die Putzteufel unter euch aber, wird dieses Buch begeistern.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Zeitlos gut!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.08.2019

Auf humorige Art werden hier "Lebensweisheiten" vermittelt, die in vielen aktuellen Ratgebern zu Unrecht zu kurz kommen. Ein tolles Buch mit vielen guten Denkanstößen.

Hmmm ....

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.08.2019

Ich wurde auf McEwan durch "Am Strand" aufmerksam, einen Roman den ich sehr mag. Der Erzählsil passte hervorragend zu den Personen und ihren Problemen. Bei Maschinen wie ich, ist der Stil ähnlich erschien mir aber weniger passend.

Die Geschichte kam für mich wie mit leicht angezogener Handbremse daher und ich dachte einige male, wann geht es endlich los. Der Autor hat viele Abschweifungen eingearbeitet, bei denen ich mich gefragt habe, machen sie die Geschichte dichter und komplexer oder stören sie einfach nur?

Was mich wirklich gestört hat ist, dass der Autor historische Personen wie z.B. Alan Turing eingebaut hat und dessen Lebensgeschichte zu teil akribisch genau und dann wieder frei erfunden wiedergibt. Ich fürchtete, am Ende nicht mehr den historischen vom erfundenen Turing auseinanderhalten zu können. :-)

Am Schluss des Buches, habe ich mich gefragt: Was wollte uns der Autor mit der Geschichte sagen? Ich weiß es nicht. Sprich das Buch hat mir über die Lesezeit (Hörzeit) hinaus nichts geben können.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Sehr gut.

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.08.2019

Ich nahm an nach den Känguru-Chroniken werde ich von diesem Autor nichts vergleichbar gutes mehr lesen. Ich habe mich geirrt.

Naja ...

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.03.2017

Mir ist bewußt, dass eine Buchkritik eine sehr subjektive Sache ist. Deshalb verfolge ich auch nicht den Anspruch: Die ganze Wahrheit über dieses Buch zu verkünden.

Auf mich wirkt es, als habe die Autorin mit dem Rüstzeug eines Wochenend-Workshops für angehende Schriftsteller, versucht ein Buch zu schreiben. Sie bemüht sich um eindrucksvolle Beschreibungen: "... im apokalyptischen Chaos ihrer Schultasche" (Luisa sucht nach einem Heft), "...wird von einer meterhohen, schwarz gekräuselten Welle hinweg getragen" (Luisa verliert das Bewußtsein), denen es oft an Verhältnismässigkeit fehlt.

Hinzu kommen ausufernde Beschreibungen von Kleidung, Gardinenstoffen und Erdbeschaffenheit um ihrer selbst willen. So soll der Story Tiefgang bescheinigt werden.

Alles in Allem ist es denn mehr ein Jugendbuch, für das man im Alter der Protagonistin sein muss um es spannend zu finden. Die Geschichte ist ähnlich flach und Klischeeüberwuchert, wie die zahlreichen Vampirromane die es auf dem Markt gibt. Leider aber nur halb so spannend. Immerhin weiß ich nun eine Menge ich sonnengelbe Spitzentops und karierte Wohnwagenvorhänge.

4 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Eine durch und durch gelungene Darbietung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.01.2017

Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen. So sehr, dass ich es sogar zu Weihnachten verschenkt habe, und bedauerte nicht Live dabei gewesen zu sein.

Zu konstruiert.

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.01.2017

Simon Jäger liest dieses Hörbuch in einer Weise, die einen die Story fast vergessen lassen. Aber nur fast, besinnt man sich auf den Plot so fällt einem auf wie unglaublich konstruiert und unglaubwürdig, nahezu hanebüchend die Story ist. Ich erwarte bei einem Thriller, schon von Hause aus, keinen durch und durch realistischen Plot. Mit diesem Anspruch ist man beim Genre Thriller nicht gut aufgehoben, aber hier kam ich auch mit zwei zugedrückten Augen nicht zurecht. Sebastian Fitzek kann Situationen und Stimmungen gut in Worte fassen, aber das rettet in meinen Augen das Buch nicht.

Eine Gesichte ohne jeden Spanungsbogen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.10.2015

Der Roman schleppt sich über 10 Stunden so dahin. Ein wenig Handlung und ein Hauch einer Liebesgeschichte, gepaart mit einer interessanten theologischen These, werden - wie ein Pizzateig - endlos ausgewalzt. Ich habe mich gelangweilt. Einzig die schöne Stimme des Sprechers, haben mich dazu gebracht, auf langen Autofahrten nicht aufs Radio umzuschalten.

Nett!

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.06.2015

Die Geschichte ist "nett" und ein annehmbarer Zeitvertreib beim Bügeln oder Autofahren. Leider aber nicht darüber hinaus, die ganze Geschichte ist überladen mit Klischees und Wortbildern, die man schon 1.000 mal gelesen hat und die deshalb nicht mehr ganz so amüsant sind, wie man es erwartet. Die Charaktere sind comichaft überzeichnet, was mir persönlich nicht so gefallen hat. Ich habe mich gefragt, warum es mich stört, da ich Comics durchaus unterhaltsam finde. Der Grund ist wohl, dass ich mir nicht sicher war, ob die Autorin bewusst nur mit Archetypen (gierige Immobillienhaie, herzensgute Veganer, rücksichtslose Mode-Tussies) arbeitet, oder ob es einfach bequemer war Charaktere zu entwerfen, die man sich aus Klischees zubauen kann. Zudem ist der Fortgang sehr vorhersehbar.

Als Zeitvertreib für eine längere Bus- oder Autofahrt ist das Hörbuch aber geeignet.

Nicht der große Wurf!

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.04.2015

Ich bin auf Andreas Eschbach durch "Der Herr aller Dinge" gestoßen. Dieses Buch fand ich großartig. Da passte für mich alles und ich war traurig, als es zu ende war.

Ganz anders hier. Sicher, meine Erwartungshaltung war durch das andere Buch hoch, dennoch - auch objektiv betrachtet - hat dieses Buch seine Hänger. Manches erklärt er so weitschweifig, dass man sich wünscht, die eigentliche Handlung ginge endlich weiter.

Die "eigentliche Handlung" so hat man zeitweise das Gefühl gerät ohnehin etwas ins Hintertreffen, weil Eschbach seinen Protagonisten endlos über seine Sicht der Wirtschaftszusammenhänge philosophieren lässt. In diesem Punkt hat das Buch beinahe etwas Missionarisches.

Die Auflösung der Geschichte, auf die man dann letztendlich über 28 Stunden hin gefiebert hat, handelt er dann in 15 Minuten ab. So als ob er irgendwann beschlossen hat, dass das Buch jetzt doch noch ein Ende finden muss und es dann abrupt zwischen Frühstück und MIttagsschlaf heruntergetippt hat.

Wenn ich ein Lehrbuch über Verschwörungstheorien der Weltwirtschaft suche, kaufe ich mir eins. Von einem Roman hingegen, hätte ich mir die Mythenmetzischen Abschweifungen kürzer gewünscht und das Ende etwas "runder".

Dennoch, das Buch enthielt interessante Denkansätze und ist gewiss kein schlechter Zeitvertreib, aber eben auch kein "Herr aller Dinge". :-)