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jackaz

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Und dann gabs keines mehr Titelbild

Ein großartiger Klassiker

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.12.2019

Agatha Christie veröffentlichte den Roman in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Eine andere Zeit. Heute sagt man natürlich einige Begriffe zu Recht nicht mehr. Lassen wir diesen, sicherlich viel diskutierten, Teil des Buches einmal außer Acht, bleibt ein Meisterwerk übrig.

Christies Geschichten finde ich persönlich meist nicht sonderliche spannend erzählt. Genau das ist aber das Besondere. Die Geschichte einer Mordserie auf einer einsamen Insel (kennt wohl jeder, wurde 100 Fach kopiert) wird wie immer ruhig erzählt und lebt am Ende von den kleinen Hinweisen, die einem eine eigene Auflösung ermöglicht hätten, wenn man nur gut aufpasst. Am Ende sitz man mit offenen Mund da und denkt "hätte man wissen können". Ich liebe diesen Aha-Effekt bei Christies Geschichten.

Etwas betrübt wird die grandiose Geschichte durch den Sprecher. Er liest eben mehr vor, als das er erzählt. Die Figuren sind stimmlich nicht immer sauber getrennt. Auch sind Nebengeräusche wie Blättern der Seiten oder Schlucken deutlich zu hören. Der Sprecher scheint auch Probleme bei der Atmung zu haben bzw. bekommt schlecht Luft.

Trotzdem ein Klassiker den man gelesen bzw. gehört haben muss!

Sehr gut, aber leider merklich gekürzt

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.09.2019

Briefmarken, Figuren, Comics, ja sogar Streichholzschachteln. Es gibt wohl nichts was nicht gesammelt wird. Wie viele wissenschaftliche Studien haben sich mit dem Thema schon befasst. Inzwischen muss es nicht mehr materiell sein, Level, Achievements, Ausrüstungsgegenstände, Gold, all das sammeln wir mit Leidenschaft heute virtuell. Stundenlang wird am Computer gezockt um auch den letzten Gegenstand zu ergattern. So auch in Erebos, einem neuen und geheimen Computerspiel. Doch Erebos ist anders, es macht nicht halt vor der realen Welt. Statt Orks zu jagen, müssen die Teilnehmer auch echte Aufgaben in der echten Welt erledigen. Die Frage ist, was würdest du tun um das nächste Level zu erreichen? Wie weit würdest du gehen?

Der Ansatz ist hoch spannend und könnte kaum aktueller sein. Erebos thematisiert in Zügen auch die Sucht nach einem Computerspiel. Ich erinnere mich noch an meine Anfänge in einem bekannten MMOG. Jede freie Minute wurde investiert und akribisch der eigene Charakter verbessert - und ich war damals kein Teenager mehr. Es hat schon etwas faszinierendes, in das man sich leicht verlieren kann. Erebos geht aber darüber hinaus und wird wirklich gefährlich..

Ich habe mich so daran gewöhnte bei Audible ungekürzte Hörbücher genießen zu können, dass ich gar nicht darauf mehr darauf achte. Erebos ist wirklich ein spannendes, gute geschriebenes Buch und das nicht nur für Teenager. Doch nach einer halben Stunde ging mir die Geschichte mit so großen Schritten voran, das konnte nur eine gekürzte Version sein. Dadurch fehlt einfach eine richtige Einführung und der Aufbau einer Beziehung zu den Figuren. Auch lässt sich die Story sehr schnell erahnen und auch die Hintergründe sind nicht mehr ganz so überraschend. Erbos besitzt als Buch 488 Seiten im Taschenbuch. Ähnlich lange Bücher kommen auf 10-12 Stunden. 3-4 Stunden fehlen und das merkt man leider sehr. Bei Teil 2 gibt es zum Glück auch die ungekürzte Version!

Der Sprechen atmen gelegentlich ein und macht dann eine Pause, das hat mich etwas gestört und ist absolut unnötig. Ansonsten ist der Spreche sehr gut und bringt sowohl Figuren als auch Story gut rüber.

Einfach spannend!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.06.2019

Einen Hinweis an Audible: Wenn man eine Synchronsprecherübersicht im Magazin veröffentlicht, bitte nicht dabei schreiben wer der Antagonist ist! Das ist ein riesen Spoiler und hat mir die Story etwas versaut.

Zum Hörbuch: Ivar Leon Menger ist einfach ein Meister der Inszenierung. Auch Ghostbox nimmt einem ab den ersten Minuten in den Bann. Die Story ist interessant und vielleicht irgendwann erschreckend nah an der Realität. Einzig die doch recht frühe Aufklärung hat mich überrascht, was die letzten 2 - 2,5 h nicht mehr ganz so mitreißend macht. Mag aber auch am Spoilern durch Audible liegen. Immerhin gibt es ein stimmiges Ende, das sowohl Lust auf mehr macht, als auch ein Abschluss bilden kann. Über die Sprecherleistung braucht man nicht reden. Die ist natürlich bei der Garde einwandfrei. Das gesamte Team hat einen sehr guten Job gemacht, Schnitt, Ton, Musik, Inszenierung. Top. Detail am Rande: Der Kommissar ist wohl der einzige der Kakteen sagt, alle anderen Kaktusse. Das hat mich wahnsinnig gemacht. *schrei* *kreisch*. ;)

Sehr vereinfacht dargestellt

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.05.2019

Ich fand die Beschreibung interessant und erhoffte mir als Fachfrau Inspiration, wie ich die komplexen Themen nicht fachkundigen Kollegen und vor allem dem Management einfach und verständlich erklären kann. Grundsätzlich ist das Buch genau dafür geschaffen. Leider merkt man bereits nach kurzer Zeit, dass der Autor eben selbst kein Fachmann ist und die Themen nur recherchiert hat. Nicht immer so gründlich wie es hätte sein sollen und so haben sich doch einige Fehler eingeschlichen.

11 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Interessante Figuren, etwas langatmige Story

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.05.2019

Ich liebe diese alten Detektivgeschichten, besonders wenn sie in die Richtung Noir gehen. Die Figuren sind sehr interessant und ich liebe die Dialoge mit ihrem feinen Wortwitz und dem alten Zeitgeist. Alleine dafür lohnt sich das reinhören. Wer Paul Temple oder Paul Cox mag, der wird sich hier thematisch wiederfinden. Leider ist dieser Teil der Reihe nicht ganz so spannend und auch etwas vorhersehbar.

Eigentlich spannend

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.05.2018

Der Beginn ist vielversprechend. Ein Ex-Regierungskiller als Helfer für die Gerechtigkeit. Prinzipiell ist das auch spannend und die Figuren sympathisch, wenn denn der Plot nicht ziemlich schnell vorhersehbar wäre. Außerdem gibt es einige tiefe Logiklöcher.

Der Sprecher ist schwer zu bewerten. Figuren spricht er gut, die Erzählung dazwischen erinnert an einen Rapport. Das ist verwirrent und nimmt leider auch die Atmosphäre.

Staffel 2 nicht ganz erreicht

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.12.2017

Staffel 3 reicht leider von der Geschichte nicht an Staffel 2 heran und ähnelt dem Erzähltempo mehr Staffel 1. Sprecher gigantisch, Produktion herausragend. Hörpflicht!

Irgendwie bekannt und mit Längen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.03.2017

Generell mag ich keine gekürzten Bücher. In diesem Fall könnte man jedoch dazu greifen oder ich kann es nur empfehlen. Der Anfang und das Ende sind durchaus gelungen, die 4-5 h in der Mitte sind größtenteils aber quälend lang. Wieder eine Person die Dinge erlebt, bei der sie nicht weiß was real ist und was nicht. Eben typisch Fitzek. Aber diesmal hatte ich das Gefühl alles schon einmal gehört zu haben. Es war fast schon nervig wie die Protagonistin nach und nach den Verstand zu verlieren drohte. Alles ist etwas überzogen, um künstlich Spannung zu erzeugen. Das Ende ist zwar vorhersehbar, aber durchaus gelungen, wenn auch mit vielen Wendungen ebenfalls überladen.
Zum Sprecher muss man nicht wirklich was sagen - außer vielleicht "Perfekt" .

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Durchschnittlich

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.10.2016

Zum Sprecher muss man wohl nichts sagen. Wie immer toll und er hat das beste aus der Geschichte gemacht.
Die fängt eigentlich ganz gut an. Interessante Protagonisten, klischeehafter Ort und viele Geheimnisse. Doch fühlt sich die erste Hälfte des Buches an, wie eine nicht endende Einleitung. Auch sind einem die Gegebenheiten als Hörer viel zu schnell ersichtlich, währenddessen die Protagonisten noch mit Brett vor dem Kopf durch die Story laufen. Obwohl unserer Hauptperson mit dem seltsamen Namen Ondragon als hochanalytisch und intelligent verkauft wird.
Über die Geschichte will ich nicht viel verraten, die Beschreibung sagt ja schon alles. Letztendlich ist es bis zum Schluss nicht ganz klar, ob es ein Krimi oder Horror sein soll. Auf jeden Fall ist es sehr bildhaft beschriebenen, was mal wieder zeigt: Auch Frauen haben einen Hang zum Perfiden.
Trotzdem, für nebenbei ist die Geschichte durchaus brauchbar.

John = Jack?

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.07.2016

Die Geschichte beginnt sehr gut. Eine Spezialtruppe des britischen Geheimdienst, dessen Aufgabe es ist Zielpersonen zu liquidieren, ist mitten in einem Auftrag. John Miltons erster Auftrag - und es geht schief, die Zielperson entwischt. Seine Chefin - Number One - findet etwas über den Leiter der Einheit heraus, was unliebsame Dinge zur Folge hat. 8 Jahre später wird Milton, selbst auf der Flucht, von einem russischen Offizier beauftragt seine ehemalige Chefin finden, da diese Beweise für die Korrupten Machenschaften des Command besitzt.
So, und damit ist die Geschichte auch schon so gut wie erzählt. Ehrlich gesagt, wirklich interessant ist John Milton nicht. Seine ehemalige Chefin, da viel intensiver eingeführt, schon. Insbesondere das kurze und flache Ende enttäuscht. Die ganze Story ist schon 100 Mal gezeigt oder geschrieben worden. Wirkliche Wendungen gibt es nicht. Doch was am meisten auffällt ist, das John auch eine Figur namens Jack sein könnte. Er reist durch die Welt, hilft andern wegen dem schlechten Gewissen über seine Taten und hat kaum Gepäck dabei. Jack Reacher lässt grüßen. Der Sprecher spricht kalt und überwiegend emotionslos, was zu einem Agentenroman aber auch passt.