PROFIL

Andreas

  • 7
  • Rezensionen
  • 10
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 77
  • Bewertungen

Super

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.04.2015

Hab das Hörbuch schon dreimal angehört und lache mich jedes Mal wieder kaputt. Intelligente Story, gibt einem zu denken, toll gesprochen und megalustig.

Klassische Krimiserie ohne Bild

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.12.2014

Vom Aufbau her ist das eine klassische Krimiserie. Ein Sonderkommision jagt einen Super-Hacker. Das ist aber ein wenig Nebensache, denn eigentlich geht es um die Vergangenheit des völlig austauschbaren Mitarbeiters XY.

Es handelt sich eben um eine klassische Krimiserie, wie man sie heute auch regelmäßig im Fernsehen findet. Die Möglichkeiten, die ein Hörspiel bieten würde, wurden hierbei überhaupt nicht genutzt. Man hört nur die Personen sprechen und eine Menge Hintergrundgeräusche. Also genau so, als würde man beim Fernsehen das Bild abschalten und nur den Ton nutzen. Ein Buch/Hörbuch enthält oft Dinge, die man im Fernsehen kaum Darstellen kann wie z.B. was denkt eine Person oder was fühlt sie in einer Situation. Da es aber keinen Erzähler gibt, bleibt diese Möglichkeit völlig ungenutzt.
Umgekehrt ist man aber oft darauf angewiesen, eine Person an der Stimme zu erkennen, sonst weiß man bald nicht mehr, an welchen der Handlungsorte man sich denn gerade befindet.

Zu allem Überfluss endet die Geschichte auch noch mit einem Cliffhanger. Es handelt sich also nicht um eine abgeschlossene Folge, sondern man muss auch die nächste Folge hören, wenn man wissen will, wie denn jetzt mit dem Hacker weiter geht.

In einer anderen Rezension wurde das mit "Trash" zusammengefasst. Dem kann ich mich voll und ganz anschließen.

Erst Komödie, dann Gesellschaftskritik.

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.01.2014

Grundsätzlich lebt das Buch nicht zuletzt von einer genialen Umsetzung des Sprechers. Man glaubt hier fast, dass Hitler selbst seinen Part eingesprochen hat.
Zur Story selbst: Hitler ist wieder da, lebt aber geistig immer noch in seiner Welt von 1945 und früher. Für die Menschen von heute wirkt sein Verhalten daher wie Comedy. Dieses Konzept wiederholt sich im Buch immer wieder: Hitler betrachtet etwas von heute mit den Augen - und seiner Einstellung - von früher. Das ist Anfangs unendlich komisch, nutzt sich aber im Laufe der Zeit ab.
So verändert sich auch die Betrachtungsweise im Laufe des Buchs. Ist am Anfang alles nur Unterhaltung, so wird man im Laufe der Zeit nachdenklich. Hitler hat begonnen seinen Aufstieg aus den 20er/30er Jahren zu wiederholen und keiner merkt es. Die wenigen, die es merken, wie z. B. Die Bild-Zeitung, werden lächerlich gemacht. Politiker, die Anfangs gegen den Comedy-Hitler wettern, wollen ihn später sogar zum Eintritt in ihre Partei bewegen.
Zum Schluss des Buches wird Hitler dann sogar von anderen Personen gebeten eine Bewegung zu gründen. Das es sich um eine nationalsozialistische Bewegung handelt merken die Personen dabei gar nicht.
Zurück bleiben zwei Dinge: Eine Vorstellung wie es damals dazu kommen konnte, dass Hitler die Massen so begeistern konnte und die Frage, ob es wieder zu so etwas kommen könnte.

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch Titelbild

Michael Ende in Bestform

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.01.2014

Michael Ende hat hier ein Werk geschaffen, das mich wirklich begeistert. Die typischen Probleme der Neuzeit, wie z.B. die Umweltverschmutzung, liegen nicht an den Menschen selbst, sondern an einem Zauberer und einer Hexe. Die Tiere, vertreten durch einen Raben und einen Kater, müssen jetzt den beiden das Handwerk legen.
Zwei sehr unterschiedliche und doch sehr liebenswerte Charaktere, die weit davon entfernt sind Superhelden zu sein, machen sich daher daran die Welt zu retten. Das ist Unterhaltung par excellence, gespickt mit einer gehörigen Portion Belehrung denn am Ende ist klar, dass ein Stück von Zauberer und Hexe auch in einem selbst steckt.

Geschichte plus Gelaber

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.01.2014

Grundsätzlich ist die Geschichte nicht schlecht. Sie hat durchaus Spannung und ist auch unterhaltsam. Fast 48 Stunden Spielzeit kommen aber nicht von ungefähr. Die Länge der Geschichte basiert zu einem nicht unwesentlichen Teil auf Gelaber. Es werden Unmengen an Details bis ins letzte beschrieben, auch wenn sie für die Geschichte komplett irrelevant sind. Sind manche Romane nach 5 Stunden bereits aus, hat die Geschichte hier noch nicht mal wirklich begonnen und man befindet sich eigentlich immer noch in der Einführung.
Wer dieses Buch hören will braucht daher wirklich viel Geduld.

Teilweise spannend, aber auch viel Geschwafel

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.12.2013

Als ich das Buch gehört habe, hat sich in meinem Kopf eine Vorstellung gebildet, wie das Buch entstanden sein muss: Der Autor hat eine Idee für ein Buch mit 300 Seiten, der Verlag will aber 700 Seiten, damit das Buch schön dick wird und teuer verkauft werden kann. So wird das Buch stellenweise mit endlosem, todlangweiligem Geschwafel gefüllt. Einen Effekt, den man leider auch bei anderen, erfolgreichen Autoren wiederfindet.

Auch mit dem Bilden von Spannung hat der Autor stellenweise so seine Probleme. Wenn er gerade keine Idee hat, wie etwas spannend gestaltet werden soll, so verwendet er immer wieder folgendes Stilmittel: Eine Person sieht/hört/versteht etwas Wichtiges und dadurch bricht plötzlich Hektik aus. Dem Leser/Hörer wird aber nicht mitgeteilt, was der Charakter denn jetzt gerade gesehen/gehört/verstanden hat. Dadurch gibt es immer wieder Rückblenden, die notwendig sind um die Handlung überhaupt noch verstehen zu können. Die sowieso schon an den Haaren herbeigezogene Handlung wird dadurch noch unübersichtlicher.

Trotzdem hat das Buch durchaus seine lichten Momente und es kommt echte Spannung auf, wie es sich bei einem Thriller gehört. Mir ist es aber nicht genug und ich zweifle doch, ob ich mir nochmal einen Dan Brown antue.

Ready Player One Titelbild

Trotz mancher Schwächen lesenswert

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.12.2012

Die ersten zwei Stunden kommt die Geschichte nicht richtig in Gang und man muss schon ein Fan der 80er Filme und Videospiele sein, um hier nicht abzuschalten. Danach nimmt die Spannung gewaltig zu und bleibt bis zum Schluss auf hohem Niveau.
Nüchtern betrachtet ist die Gechichte an einigen Stellen unlogisch. Niemand kann so viele Videospiele perfekt spielen und so viele Filmdialoge auswenig können. Nicht mal mit fünf Jahren Vorbereitung. Auch ist es unlogisch, dass alle sich sorgen in der realen Welt nicht attraktiv genug zu sein, nur der Hauptcharakter macht sich keine Sorgen, obwohl er auch mit manchem Makel beschriebem wird.
Dem Unterhaltungswert des Buches tut das aber keinen Abbruch und der Nerd der 80er Jahre verzeiht dies gerne. Immerhin gibt es doch so manche Stelle, an der man sich selbst wiederfindet.
Wer allerdings keinen Bezug zu den 80ern hat, wird sich damit schwer tun.