PROFIL

rzittel

  • 14
  • Rezensionen
  • 19
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 14
  • Bewertungen

Langweilige, heterotormative Geschichten

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.01.2020

von pubertierenden Jungs auf einem Dampfer zur Kolonialzeit. Einzig interessantes Detail: die Unabhängigkeit und Abenteuermöglichkeiten, die heute kein westliches Kind mehr erleben kann.

Fesselnde Geschichte

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.11.2019

Nach diesem Buch staune ich einmal mehr, wie vielseitig Eschbach ist. Habe fast alles von ihm gelesen, aber keines ist wie das andere, Geschichten, Aufbau, für mich immer alles neu. Und dieses hier war definitiv nicht zum Einschlafen zu gebrauchen, dazu musste ich mich zwingen, was anderes zu hören. Hier sind viele mit dem Sprecher nicht zufrieden, ich finde, Reinagl liest grandios. Es mag es daran liegen, dass ich aus Süddeutschland komme und der Akzent für mich im Hörverständnis kein Problem ist, es ist mir ein großes Vergnügen, wenn ein Österreicher auch wie einer klingt.

Satire, hoffentlich

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.11.2019

In einer unglaublichen Dichte reihen sich hier urkomische Beschreibungen und Begebenheiten aneinander, kongenial vorgetragen von Herrn Reinagel. Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, wenn die Hauptperson ein ewiger Loser ist, verfolgt von Pleiten, Pech und Pannen das mag ich meistens nicht. Hier versteht man es bald als Teil der Geschichte und die schreibt topaktuell fort, was uns blüht, wenn sich die gelenkten Demokratien in Autokratien verwandeln und sich weiter in Europa und der Welt breit machen.

kann man hören, muss aber nicht sein

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.11.2019

Die Geschichte ist vom Grundgedanken her schon ganz interessant, für einen Eschbach aber ungewöhnlich schwülstig geschrieben und der Sprecher ist auch eher mau. Und das Ende für mich auch etwas zu depri.

Literarische Fingerübung

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.01.2019

Nachdem ich es dann doch zu Ende gehört habe, lässt es mich etwas ratlos zurück. Was der Autor eigentlich erzählen will, ist mir nicht klar geworden. Aber vielleicht ist es ja einfach nur die Banalität, Vergeblichkeit und Verstrickung des menschlichen Lebens, die er darstellen möchte. Das, würde ich sagen, gelingt Herrn Seethaler. Es könnte ein Spiegel sein, den er dem Hörer vorhält, vergnüglicher macht es diese Sicht aber auch nicht.

1 Person fand das hilfreich

Einfach schön...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.09.2017

...wenn Frau Thalbach liest.
Die Geschichte ist da fast zweitrangig, welch glückliche Kindheit, wenn die Oma so vorlesen kann. Alles wird lebendig und farbig und ist spannend.
Also, die Geschichte ist niedlich und entzückend und wer moderne Märchen mag, der ist hier genau richtig. Kann man alleine im Bett, zusammen mit Kindern oder im Zug mit dem Blick auf die vorbeiziehende landschaft wunderbar hören, kommt ohne Moralkeule und Belehrung aus und handelt trotzdem von Anständigkeit und menschlichem Klein- und Großmut..

Faszinierend

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.09.2017

Kaum ein Buch hat mich bisher so beeindruckt. Wer es liest, kann jedenfalls nicht mehr erklären, nichts gewusst oder geahnt zu haben. Woher wir kommen, wer wir heute sind und wohin die Reise der Menschheit geht, hier steht's. Mit nüchternem Blick sieht Yuval Noah Harari die Menschheit als das was sie ist, räumt mit Vorurteilen und Gewissheiten auf und verlängert die Geschichte in die Zukunft. Natürlich muss es nicht so kommen, soweit es die Prognosen für die Zukunft angeht (das sagt er selber) soweit es aber die Vergangenheit betrifft erfahren viele Tatsachen eine neue Bewertung, die in ihrer Darstellung zwingend logisch sind.

Bisher der schwächste Irving

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.07.2017

John Irving schätze ich als großartigen Geschichtenerzähler. Wo er allerdings mit dieser Geschichte hinwollte, konnte ich nicht herausfinden. Nach dem ersten Drittel war für mich die Erzählung das erste Mal abgeschlossen, aber dann ging sie noch lange weiter und mäanderte durch die Untiefen des menschlichen Seins. Mit so vielen Unwahrscheinlichkeiten (was bei Irving normal ist) die diesmal aber wegen ihrer Überflüssig- und Unerklärlichkeit nur einen faden Geschmack zurückließen.
Vielleicht entdeckt ein großer Fan von Irving, was mir verschlossen blieb, jedenfalls sollte man dieses Buch keinesfalls als erstes von ihm lesen, es könnte sein, dass man sich die Lust auf seine anderen Werke verbaut und DAS wäre wirklich schade.

Großartiges und sehr Mäßiges finden hier zusammen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.07.2017

Angefixt von den von Eschbach geschriebenen und von Audible verschenkten Einzelausgaben habe ich inzwischen schon manches Bundle gekauft. Nur Eschbach ist Eschbach, aber gut unterhalten haben sie bisher doch zumeist, zumal überwiegen von guten Sprechern zum Leben erweckt.
In dieser Ausgabe allerdings sind die Niveaus zu unterschiedlich. Teilweise brillant, witzig und unglaublich gut gelesen – absolut: Teil 6, Nr. 2505-, teilweise unglaublich öde und auch so gelesen -Teile 9 und 10, Nr. 2508,2509- in denen eine Seifenoper startet, die dann im Stardust Zyklus 2 fortgesetzt wird, das erste Hörbuch das ich zurückgegeben habe.
Also: Teil 6 / 2505: unbedingt anhören, den Rest kann man sich sparen.

1 Person fand das hilfreich

Erzähl' mir eine Geschichte!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.02.2017

Ja, und das tut er dann auch. Herr Ransmayr erzählt einfach eine Geschichte die vordergründig auch nichts als das sein will: Eine Erzählung aus vergangener Zeit, so hätte es gewesen sein können. Und doch webt er feinsinnig manches ein, über das man später erst nachdenkt, diese Geschichte wirkt nach. Mir kommt das Buch immer wieder in den Sinn und es gehört zu denen, die mit einem Mal längst nicht ausgelesen sind.

Es ist richtig, wenn Autoren ihre eigenen Bücher lesen, dann geht das nicht immer gut. Manche Bücher, wie z.B. die von Walter Moers, brauchen zwingend einen Vorleser, der die Bücher zum Leben erweckt. Diese Geschichte braucht das nicht, durch den schlichten Vortrag zeigt sie ihre ganze Größe. Vielleicht dauert es ein wenig bis man sich an die Vortragsweise gewöhnt hat, aber sehr bald merkte ich, wie passend unprätentiös mich der Autor durch seine Geschichte führte.

4 Leute fanden das hilfreich