PROFIL

Bianca Flier

79379 Müllheim
  • 46
  • Rezensionen
  • 158
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 46
  • Bewertungen
  • Tod zur Geisterstunde

  • Cherringham - Landluft kann tödlich sein 27
  • Autor: Matthew Costello, Neil Richards
  • Sprecher: Sabina Godec
  • Spieldauer: 4 Std. und 3 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 549
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 514
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 511

Folge 27. Gefangen in einem Horrorfilm?! Basil Coates ist bekannt für die Kult-Horrorfilme, in denen er mitgespielt hat. Als er das Opfer einer Reihe übler Streiche wird, geht die Polizei davon aus, dass ein verrückter Fan des Schauspielers dafür verantwortlich ist und nimmt die Sache nicht sonderlich ernst. Schließlich ist niemand zu Schaden gekommen. Doch kurz vor Halloween wird aus den Streichen tödlicher Ernst - ein Mörder geht um in Basils unheimlichem Haus vor den Toren Cherringhams!

  • 5 out of 5 stars
  • Ist denn schon Halloween?

  • Von Saarpirat Am hilfreichsten 11.10.2017

Hölzern und langweilig

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.10.2017

Das einzig Gruselige an diesem Hörbuch ist der Titel.

Die Handlung ist hölzern und langweilig, und viel zu rasch vorhersehbar.

Einige Dinge nerven besonders: Alle Naslang wirft Sarah ihrem Jack einen bedeutungsvollen Blick zu und umgekehrt. Daraus ergeben sich dann irgendwelche Schlussfolgerungen. Spannend ist anders.

Die Sprecherin macht ihre Sache so gut wie möglich, kann diese öde Geschichte aber auch nicht retten.

Schade um das Ganze, denn die Idee ist eigentlich gut: Im Haus eines alternden Horror-Filmstars ereignen sich genau die schaurigen Sachen, die ehedem Höhepunkte der Filme waren, in denen er die Hauptrolle spielte.

Mehr als zwei Punkte kann ich leider nicht vergeben. Immerhin, das Hörbuch war sehr preiswert.

1 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das barmherzige Fallbeil (Kommissar Adamsberg 10)

  • Autor: Fred Vargas
  • Sprecher: Hannelore Hoger
  • Spieldauer: 8 Std. und 8 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 193
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 178
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 176

Fred Vargas ist zurück - und Jean-Baptiste Adamsberg mit ihr!

Innerhalb weniger Tage werden die Leichen einer Mathematiklehrerin und eines reichen Schlossherrn in Paris entdeckt, die vermeintlich Selbstmord begangen haben. Die brutale Szenerie alarmiert zwar die Polizei, doch es scheint keine Verbindung zu geben. Bis Jean-Baptiste Adamsberg auf unauffällige Zeichnungen an beiden Tatorten aufmerksam wird. Kurz darauf stellt sich heraus, dass die Lehrerin vor ihrem Tod dem labilen Sohn des zweiten Toten geschrieben hat.

  • 4 out of 5 stars
  • Tolle Geschichte, nicht so tolle Sprecherin

  • Von 2005moppel Am hilfreichsten 17.09.2016

Grauenhaft gekürzt und schlechte Sprecherin

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.08.2017

Ich habe zuerst das Buch gelesen, das spannend und faszinierend ist wie auch alle anderen Adamsberg-Krimis von Fred Vargas.

Zwei Dinge verstehe ich nicht:
ad 1) Warum sind die großartigen Thriller von Vargas nur in gekürzten Lesungen zu hören? Jeder Mist wird inzwischen ungekürzt gelesen.
ad 2) Warum wird jedes Buch von Vargas von einem anderen Sprecher gelesen? Volker Lechtenbrink hat mir bei "Der Tag des Zorns" sehr gut gefallen. Hannelore Hogers Leseweise ist einfach nur grauenhaft. Sie hat Adamsberg und Danglard einen völlig unpassenden Akzent verpasst, irgendwie schleppend. Völlig unpassend.

Dieses Hörbuch ist wirklich unter aller S... Am liebsten würde ich es zurückgegeben.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Es muss nicht immer Kaviar sein

  • Autor: Johannes Mario Simmel
  • Sprecher: Klaus Zwick
  • Spieldauer: 20 Std. und 1 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 140
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 139
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 137

Thomas Lieven ist alles, was sich eine Frau wünschen kann: gut aussehend, im besten Alter, charmant und ein begnadeter Koch. Aber der Mann ist noch viel mehr - Geheimagent wider Willen. Seine Abenteuer führen ihn quer durch das Europa des kalten Krieges, durch eine Zeit voller Hass und Fanatismus, Lügen und Verrat. Trotzdem geht er, dessen einzige Schwächen die Frauen und das Kochen sind, unbeirrt und unbesiegt durch jede Gefahr.

  • 3 out of 5 stars
  • Leichte Geschichte - aber unpassende Stimme

  • Von audibler2010 Am hilfreichsten 23.07.2017

Endlich als Hörbuch!!!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.07.2017

"Es muss nicht immer Kaviar sein" ist Johannes Mario Simmes Erstlingswerk und mit Abstand sein bestes.

Ich habe es, als es damals herauskam, geradezu verschlungen - und das mehrfach. Die hübsche gebundene Ausgabe aus dem evangelischen Buchverlag steht heute noch auf enem Ehrenplatz in meiner Bibliothek. Ein Spionage-Thriller, dem auch Jan Flemings James-Bond-Romane meines Erachtens kaum das Wasser reichen können.

Ich war überrascht und begeistert, als ich sah, dass nun, Jahrzehnte nach der ersten Publikation des Buches, ein ungekürztes Hörbuch erhältlich ist. Keine Frage, was ich diesen Monat mit meinem Audible-Guthaben machen sollte!

Neben der packenden Handlung und dem sympathischen Protagonisten Thomas Lieven sind die vielen Kochrezepte der Clou!

Auch der Sprecher macht seine Sache gut.

Obwohl ich das Hörbuch noch nicht zu Ende gehört habe - ich kenne ja den Inhalt - gebe ich volle Sternezahl. Eigentlich hat es 7 Sterne verdient.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gefährliche Empfehlungen (Xavier Kieffer 5)

  • Autor: Tom Hillenbrand
  • Sprecher: Gregor Weber
  • Spieldauer: 9 Std. und 55 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 464
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 436
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 435

Frankreichs legendärer Gastroführer "Guide Gabin" lädt zu einem rauschenden Fest in seinem neuen Firmenmuseum in Paris, und der Luxemburger Koch Xavier Kieffer ist mittendrin. Während der Feier verschwindet eines der Exponate - die extrem seltene Ausgabe des "Guide Bleu" von 1939, von der nur wenige Exemplare existieren. Kieffer beginnt, Nachforschungen anzustellen. Bald erfährt er, dass wegen der Sternebibel bereits mehrere Menschen sterben mussten.

  • 3 out of 5 stars
  • Gefährliche Empfehlungen

  • Von Gretel Bauermann Am hilfreichsten 24.04.2017

Unterhaltsam - überspannte Handlung

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.05.2017

Tom Hillenbrands Kunstfigur, der Koch Xavier Kieffer, erlebt in diesem Hörbuch / Roman sein fünftes Abenteuer.
Dabei ist kein Geringerer als der französische Präsident sein Gegenspieler - was auch ziemlich am Anfang schon zu erahnen ist, das diese Figur plötzlich einige sehr unsympathische Charakterzüge erhält. Was eigentlich nicht ohne weiteres nachzuempfinden ist. Immerhin hat der Präsident, damals noch Bürgermeister von Paris, Kieffer im ersten Band das Leben gerettet.

Leo Esteban, Kieffers Koch-Kollege, muss wieder so einiges über sich ergehen lassen. Kieffer setzt ihn gerne für seine Zwecke ein, zeigt aber erstaunlich wenig Empathie. Esteban muss vor allen Dingen für Kieffers Abneigung gegen TV-Köche und alles herhalten, was den kulinarischen Dogmas nicht entspricht. Eigentlich schade, weil die Figur hat für mich als Hörerin / Leserin einiges an Sympathipunkten gebunkert. Esteban ist schon ein Angeber, aber trotzdem hilfsbereit. Und ehrlich.

Kieffers Lebensgefährtin, die Herausgeberin des berühmten Gastro-Führers, bleibt in der Geschichte ziemlich blass.

Die Bösewichte - mysteriöse Geheimdienstleute - bleiben auch irgendwie unfassbar.

Die gesamte Story - es geht um einen geheimnisvollen Gastro-Führer aus der Kriegszeit - ist mehr oder weniger an den Haaren herbeigezogen und eigentlich nicht so richtig nachvollziehbar.

Aber sei's drum! Das Hörbuch ist unterhaltsam und vor allen Dingen vom Sprecher gut vorgetragen.

Ob ich es mir noch einmal anhören werde, weiß ich noch nicht.

  • Schenk mir deine Träume

  • Lost in Love - Die Green-Mountain-Serie 4
  • Autor: Marie Force
  • Sprecher: Christiane Marx
  • Spieldauer: 10 Std. und 37 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 661
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 623
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 623

Als Finanzchef des Green-Mountain-Country-Store ist Hunter der einzige der Abbott-Söhne, der regelmäßig einen Anzug trägt und darin auch noch unverschämt sexy aussieht. Er ist der Traummann vieler Frauen aus Butler, aber nur für eine schlägt sein Herz - und das schon seit Jahren. Megan ist der einzige Traum seiner schlaflosen Nächte. Doch diese hat gerade ganz anderes im Kopf, als auf die schüchternen Signale des ansonsten so selbstbewussten Hunter zu achten.

  • 4 out of 5 stars
  • Ein bisserl zuviel Gefühl

  • Von Beate Am hilfreichsten 30.03.2017

Romantische sexy Lovestory

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.04.2017

Die Lovestory von Hunter und Megan ist sexy, romantisch und flüssig geschrieben.

Kurz zum Inhalt:
Hunter, der Finanzchef der Green Mountain Group, ist seit langem heimlich verliebt in Megan, die Schwester der Besitzerin des örtlichen Diners. Megan wiederum hat jahrelang vergebens Hunters jüngeren Bruder Will angeschmachtet. Als der Diner verkauft werden soll, erhält Hunter seine Chance.

Zu den Charakteren:
Hunter ist sehr attraktiv und ein wenig dominant, ohne machohaft zu sein. Er hat Stil und liebt teures Outfit. Mir war er schon im ersten Roman der Lost-in-Love-Serie von Marie Force sympathisch. Er hat wahnsinnig viel Geduld mit der schwierigen Megan, aber er weiß, was er will und ist überaus beharrlich. Und er hat Humor.
Megan leidet auch viele Jahre nach dem Unfalltod ihrer Eltern noch unter dem Verlusttrauma. Dass sie sich deshalb allerdings nicht an einen Mann binden will, obwohl sie sternverliebt ist, empfinde ich als etwas unglaubwürdig. Aber es macht ein wesentliches Element der Spannung bei diesem Hörbuch/Roman aus.

Zum Konzept:
Die Story enthält ausführliche Sexszenen. Am besten gefällt mir die erste Bett-Szene zwischen Hunter und Megan in der Fantasy-Suite des „Gasthaus zum Schweinebauch“, wo die beiden durch einen Zufall bei ihrem ersten Date landen. Erotik und Humor halten sich wunderbar die Waage.

Im Hintergrund der Story spielt natürlich wieder die große Abbott-Familie eine große Rolle, allen voran die beiden listigen alten Kuppler Lincoln und Elmar. Auch das weitere Schicksal von Will und Cameron sowie Nolan und Hannah spielt im Verlauf der Handlung eine Rolle, während Coultron und Luzy diesmal nur am Rande vorkommen. Angedeutet wird auch, dass die nächste Story Ella, eine der drei Abbott-Schwestern und Gavin Guthrie, den Bruder von Hannahs verstorbenem Exmann Caleb, zusammenbringen wird.

Alles in allem ein sehr unterhaltsames, schönes Hörbuch, das von Christine Marx wieder gut gelesen wird.

Ich freue mich schon auf Teil 5 der Serie, die im Mai herauskommen wird.

6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Des Teufels Gebetbuch

  • Autor: Markus Heitz
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 18 Std. und 15 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 5.262
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 5.014
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 5.006

Jeder kennt sie, ob Poker, Mau-Mau, Bridge, Skat, ob Wilder Westen, ob James Bond, ob im Kinderzimmer: Spielkarten. In "Das Gebetbuch des Teufels" geht es um ein ganz besonderes, uraltes Kartenspiel, bei dem bestimmte Kartenfolgen unheimliche Dinge auslösen können. Dieses Deck wurde mehrmals verändert, restauriert, die Grundsubstanz ist jedoch erhalten geblieben. Aber: Das Kartenspiel wurde über die ganze Welt verteilt.

  • 5 out of 5 stars
  • Kartenspiele, Fantasy, History, - der neue Heitz

  • Von Asaviel Am hilfreichsten 06.04.2017

Spannend - Aber zuviel Mystery-Brimborium

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.04.2017

Die Geschichte beginnt wie ein spannender Thriller.

Es geht um historische Spielkarten, bei deren Herstellung - angeblich - der Teufel selbst seine Hand im Spiel hatte. Und um ein Pokerspiel, bei dem das eigene Leben der Einsatz ist. Das hätte wirklich Stoff für einen superspannenden Thriller geliefert. Vor allem, da Markus Heitz jede Menge Fakten über die Geschichte der Spielkarten recherchiert hat und auch eine historische aufregende Handlung mit ins Spiel bringt.

Das Hörbuch hat mich bis zum Schluss gefesselt, was auch am Sprechern Uve Teschner liegt. Leider konnte auch seine virtuose Rezitation den Protagonisten nicht das Leben einhauchen, das eigentlich notwendig wäre. Viel zu holzschnittartig hat Markus Heitz den spielsüchtigen Tadeus und seine Gegenspielerin / Partnerin Huyn gezeichnet. Kommt noch dazu, dass die beiden ziemlich unsympathisch wirken, wie auch alle anderen Figuren in der Geschichte. Die Handlungen der Charaktere bleiben unverständlich.

Das eigentlich Wunderbare an der Story ist nicht der Mystery-Zusammenhang, sondern die Tatsache, dass Tadeus und Huyn zahllose Schießereien mit Sturmgewehren, abgesägten Schrotflinten und Pistolen sowie Messerangriffe lebend überstehen.

Dass Tadeus beim Anblick der historischen Pik 9 einen Rückfall in seine fast schon überwundene Spielsucht erleidet, könnte man nachvollziehen. Der komplette Wahnsinn, dem er anheimfällt, ist jedoch genauso wenig glaubhaft wie die Heilung davon durch schamanische Gedankenübertragung. Dass Huyn den Mord an ihrem geliebten Verlobten aufklären will, kann man ebenfalls begreifen. Dass aus diesem Ziel dann aber eine Art Weltrettungs-Besessenheit wird, ist wirklich zuviel.

Positiv an der Geschichte ist der nicht abbrechende Spannungsbogen. Jede Szene endet mit einem Cliff-Hanger, es kommen immer wieder neue Protagonisten ins Spiel, es gibt unzählige überraschende Wendungen.

Schade, dass Markus Heitz die Mystery- und Fantasy-Elemente so dick aufgetragen hat. Aber das ist wohl sein Markenzeichen.

7 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Teufelsfrucht (Xavier Kieffer 1)

  • Autor: Tom Hillenbrand
  • Sprecher: Gregor Weber
  • Spieldauer: 7 Std. und 5 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.306
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.239
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.235

Der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer hat der Haute Cuisine abgeschworen und betreibt in der Luxemburger Unterstadt ein kleines Restaurant, wo er seinen Gästen Huesenziwwi, Bouneschlupp und Rieslingpaschtéit serviert. Doch dann bricht eines Tages ein renommierter Pariser Gastro-Kritiker tot in seinem Restaurant zusammen - und plötzlich steht Kieffer unter Mordverdacht. Als dann noch sein alter Lehrmeister spurlos verschwindet, beschließt der Luxemburger, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen; sie führen ihn bis nach Paris und Genf.

  • 4 out of 5 stars
  • Nett

  • Von Doerthe Am hilfreichsten 03.03.2017

Gastro-Thriller mit eigenwilligem Koch-Helden

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.03.2017

Gourmet-Koch Xavier Kieffer hat sich aus der Sterne-Szene verabschiedet und führt statt dessen ein kleines, aber feines gut-bürgerliches Restaurant in Amsterdam. Sein friedliches Leben kommt in dem Moment aus dem Tritt, als ein berüchtigter Gastro-Kritiker tot in seinem Lokal zusammenbricht.

Was dann folgt, ist eine kulinarische und kriminalistische Reise voll schwarzem Humor durch die Welt der Sterne- und Fernseh-Köche und durch die noch undurchdringlichere Welt der Lebensmittelkonzerne.

Auf der Jagd nach der so genannten Teufelsfrucht, einem biologischen Geschmacksverstärker direkt aus der Hölle, gerät Kieffer von einer skurrilen Situation in die nächste. Zur Seite steht ihm dabei die Redakteurin einer Pariser Gastro-Zeitschrift. Die beiden sind ein Paar wie Pat und Pattachon und weit entfernt von Mr. Attraktiv & Gefährlich und Lady Unwiderstehlich.

Eine weitere Figur in diesem ersten Roman der Xavier-Kieffer-Reihe, die mir gut gefällt, ist der argentinische Fernsehkoch. Er wird so herrlich böse geschildert, dass er schon wieder sympathisch ist, besonders in der Schluss-Szene, die wirklich zum Prusten ist.

Ich hoffe, dass diese Figuren auch in den nächsten Xavier-Kieffer-Fällen so toll miteinander agieren.

Auch mit dem Sprecher bin ich total zufrieden.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • DEMUT

  • Autor: Mats Olsson
  • Sprecher: Hanns Jörg Krumpholz, Hans-Eckart Eckhardt, Charles Rettinghaus
  • Spieldauer: 19 Std. und 58 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 79
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 69
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 72

Das hatte er sich anders vorgestellt: Harry Svensson, Exreporter einer Stockholmer Zeitung und angehender Kneipenwirt, hat sich in Malmö mit einer Weinhändlerin verabredet - doch aus der gemeinsamen Nacht wird nichts. Ulrika Palmgren überlegt es sich im letzten Moment anders und setzt ihn vor die Tür. Statt speziellen Sex gibt's ein lädiertes Ego und eine gebrochene Nase.

  • 5 out of 5 stars
  • Spannender Thriller mit SM-Hintergrund

  • Von Bianca Flier Am hilfreichsten 24.03.2017

Spannender Thriller mit SM-Hintergrund

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.03.2017

Der Stockholmer Journalist Harry Svenson hat eigentlich bei der Zeitung gekündigt und will eine Kneipe führen. Doch da führt ihn ein etwas skuriller Zufall in ein Hotelzimmer, wo der einen bizarren Mord entdeckt. Da die Story einen so genannten Scoop verspricht, fängt Harry an, eigene Nachforschungen anzustellen.

Bald stellt sich heraus, dass ein Serienkiller am Werk ist. Der Mann ermordet Frauen, nachdem er ihnen mit einem Rohrstock den Hintern verdroschen hat. Manche davon drapiert er effektvoll neben (noch lebenden) männlichen Promis. Der Spanking-Mörder, wie die Zeitungen ihn bald nennen, fasziniert Harry nicht nur wegen der journalistischen Möglichkeiten. Denn Harry selbst ist dominant und hat eine Vorliebe für Spanking, allerdings auf der Basis von Freiwilligkeit und Vertrauen. Und er hat überhaupt kein Interesse daran, sich vor aller Welt - und vor allem nicht vor der Polizei - zu outen.

Als weitschweifig - wie von manchen Rezensenten bemängelt - würde ich den Roman nicht bezeichnen. Eher als detailverliebt und mit mit vielen Hintergründen ausgestattet.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Harry und der auktorialen Perspektive des Mörders. Die Sprecher machen einen hervorragenden Job.

Wer sich hier einen SM-Roman erhofft, wird enttäuscht sein. Es gibt hier nur eine oder zwei erotische Szenen. Am anrührendsten finde ich die Szene, in der Harry sein erstes Erlebnis als dominanter Jugendlicher mit einer Schulkameradin erzählt. Erotisch und gleichzeitig unschuldig und irgendwie ergreifend.

Mit dem Mörder hatte ich teilweise fast Mitleid. Nach all dem Missbrauch und den Misshandlungen, welche dieser als Jugendlicher erlebt hat, ist irgendwie verständlich, dass er als Erwachsener nicht mehr alle Latten am Zaun hat.

Harry ist ein sympathischer Held, obwohl seine journalistischen Methoden manchmal recht skrupellos sind. Und er ist auch ein wenig ein Casanova.

Ich habe mir nach dem Anhören des Hörbuchs jetzt auch noch das Buch bestellt.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Eulentor

  • Autor: Andreas Gruber
  • Sprecher: Christian Jungwirth
  • Spieldauer: 6 Std. und 20 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 441
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 420
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 420

Im November 1911 segeln Alexander Berger, der Kartograph Hansen und eine Handvoll Norweger ans Ende der Welt. Inmitten zerklüfteter Gletscher und arktischer Temperaturen sterben die Teilnehmer an Erfrierungen, stürzen in Gletscherspalten oder verschwinden unter mysteriösen Umständen im Blizzard. Kurz vor Abbruch der Expedition entdecken die Überlebenden einen mysteriösen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt.

  • 4 out of 5 stars
  • Schöner kleiner Roman mit H.G.Wells-Touch

  • Von Matthias Am hilfreichsten 06.04.2015

Spannende Arktis-Expedition mit Mystery-Effekt

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.03.2017

Andreas Grubers Abenteuerroman "Das Eulentor" erzählt - im Ich-Stil - von einer Arktis-Expedition von 1911 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914.

Der junge Wiener Arzt Alexander Berger möchte aus dem gewohnten Tritt seines Alltags ausbrechen und organisiert ein Expedition in die Arktis. Ziel: Eine Karte von Spitzbergen anzufertigen, die es bis dahin noch nicht gab.

Mit einem Team von fünf Mann bricht er als Expeditionsleiter auf. Eine Aufgabe, mit welcher er, wie sich immer wieder im Laufe der Handlung zeigt, total überfordert ist. Der junge Mann, dem es an jeder praktischen Erfahrung mangelt, führt die Expedition von einem Katastrophen-Szenario ins andere, trifft falsche Entscheidungen, kann sich nicht so recht durchsetzen.

Zu den Strapazen der Expedition gesellen sich rasch immer schlechter werdende Wetterverhältnisse. Noch ehe sie die Hälfte des Weges zurückgelegt hat, ist die Aktion eigentlich schon gescheitert. Als sich eines Nachts eine Art Erdspalt unter dem Team-Zelt öffnet, entdecken die Männer einen endlos tiefen, geheimnisvollen Schacht. Zwar findet Berger bald einen Sponsor, welcher die Erforschung dieses unbekannten Abgrundes finanziert, doch der Schacht hat eine unheilige Wirkung auf die Mitglieder des Teams. Tod und Wahnsinn halten bald reiche Ernte.

Eine mysteriöse Schnee-Eule erscheint wie ein Unglücksvogel und ein unseligres Omen immer wieder.

Die Geschichte ist wirklich sehr, sehr spannend geschrieben. Es vergeht keine Minute, in der nicht irgend etwas (Schlimmes) passiert. Berger hat es zunehmend mit Leuten zu tun, die den Verstand verlieren. Und er selbst trifft immer wieder falsche Entscheidungen - oder die richtigen Entscheidungen zu spät.

Bergers schwacher Charakter kostet diese Hauptfigur, die ja die Geschichte in der Ich-Form erzählt, nach und nach doch einige Sympathie-Punkte. Und was es nun eigentlich mit dem Eulentor auf sich hat, bleibt ein Mysterium.

Die Spannung reißt nie ab im Verlauf der Handlung. Der Sprecher macht seine Sache sehr gut. Wenn ich in der richtigen Stimmung bin, werde ich mir das Hörbuch sicher wieder anhören.

  • First Night - Der Vertrag

  • First 1
  • Autor: Clannon Miller
  • Sprecher: Eni Winter, Oliver Wronka
  • Spieldauer: 17 Std. und 21 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.255
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.118
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.109

Die Studentin Julia weiß echt nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Sie muss für ihren kleinen Neffen Benni sorgen und steht kurz vor ihrem Examen. Auch sonst könnte ihr Leben etwas einfacher laufen. Vielleicht ein paar Nebenjobs weniger und etwas mehr Geld auf dem Konto. Aber davon kann Julia nur träumen. Bis sie von dem reichen Lebemann Thomas Mahler ein unwiderstehliches Angebot bekommt. Eine Million Euro für ihre erste Nacht. Der Deal soll ihr Leben verändern, allerdings kommt alles ganz anders als Julia es geplant hat...

  • 5 out of 5 stars
  • super Geschichte, schön zum Träumen

  • Von Stresshexe Am hilfreichsten 08.02.2017

Zu dick aufgetragen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.03.2017

Ich habe mir die Hörprobe angehört und war zunächst einmal echt begeistert. Die Toilettenszene war urkomisch und verheißungsvoll für den Rest.

Leider wurde ich enttäuscht. Die Story zieht und zieht und zieht sich, vor allem weil die Autorin es nicht lassen konnte, immer wieder neue tragische Ereignisse in die Vergangenheit und die Gegenwart der weiblichen Hauptperson Julia einzubauen. Ein derartig naives Unschuldslamm, dazu noch behaftet mit übertriebenen Schicksalsschlägen, ist einfach für mich nicht glaubwürdig. Soviel Kleinmädchengehabe (bei einer 23Jährigen) und falscher Stolz - da würde vermutlich sogar Jane Austen die Augen verdrehen.

Gut gefallen hat mir der Charakter des Thomas Mahler. Ihn hat die Autorin wirklich gut gezeichnet: Reich, ein wenig arrogant und von sich selbst eingenommen - aber wenn es darauf ankommt mit dem Herzen auf dem rechten Fleck. Seine Obsession mit Julia ist vielleicht auch ein wenig überzogen, aber das kann ich in einer Romanstory respektieren.

Was ich auch nicht gut fand: Alle anderen Frauen neben Julia - allen voran Thomas' Ex - werden als absolut widerwärtige Horrorzicken geschildet. Dadurch wird Julia noch mehr zu einer Art Heiligen stilisiert. Sie verhält sich manchmal so naiv und dummstolz, dass ich ihr beim Hören/Lesen öfter mal am liebsten in den Allerwertesten treten würde. Man kriegt direkt Mitleid mit Thomas, der sich die größte Mühe gibt, es dieser Cinderella-Tussi Recht zu machen.

Ein Fehlgriff ist auch die Darstellung des Kommissars in der Szene nach der Nacht in Lugano, als Julia ihren Vater und ihre Tante aufsucht, weil Julias Neffe bedroht wurde. Auch wenn der Polizist der Schilderung der Tante nicht glaubt, würde er in der Realität nicht so unfreundlich und geradezu bedrohlich und abwertend auftreten, sondern sich neutral verhalten.

Was die Sprecher angeht: Oliver Wronka liest absolut klasse. Seine dunkle, angenehme Stimme und gute Darstellung des Thomas sind hervorragend. Eni Winters Stimme finde ich nicht so angenehm, aber zum Unschuldslämmchen Julia passt sie mit ihrem Kleinmädchen-Timbre und dem leichten Lispeln.

Warum ich trotzdem drei Sterne vergebe: Ich finde den Roman zwar inhaltlich schwach, aber gut geschrieben/übersetzt. Keine störenden Tipp- und Grammatikfehler. Sprachlich ist die Autorin wirklich gut.

Es ist schade um die Story. Hoffentlich geht dieser Unschuldslamm-Trend im Lovestory-Genre bald zu Ende. Als Leserin wünsche ich mir Heldinnen mit etwas mehr Realitätssinn.

Teil 2 – First Day – habe ich mir bei Kindle Unlimitted kostenlos heruntergeladen. Wie viele andere Leser / Hörer war ich auch ein wenig geschockt über den Tod von Thomas. Aber die Story gefällt mir trotzdem besser.

1 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich