PROFIL

aetti611

  • 66
  • Rezensionen
  • 378
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 102
  • Bewertungen

Nervig

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.02.2020

Mir graut vor skandinavischen Krimis mit ihren krankhaft brutalen Mord- und Folterszenen. In diesem Buch muss man diesbezüglich keine Befürchtungen haben. Es ist mit Abstand der langweiligste Krimi den ich bis jetzt gehört habe.
Bei Kapitel 245 (von 310) habe ich entnervt (eher etwas wütend) abgebrochen, weil bis dahin noch absolut nichts passiert ist was die Geschichte vorangebracht hätte. Noch nicht einmal der Verdacht, dass der Falsche für die Tat verurteilt wurde kam zur Sprache. Bis dahin gibt es lediglich ein paar kurze Gespräche des "Hauptdarstellers", der ein Buch über diesen Mordfall schreiben will, mit dem Umfeld des Opfers. Dafür aber gibt es stundenlanges Gerede um den Beziehungsknatsch zwischen den Hauptfiguren Jonas und Olivia, nach dem Motto: er will immer, sie wechselt im 10 Minuten-Takt zwischen romantischen Teenager-Gefühlen und schroffer Ablehnung. Dazu gibt es noch eine sehr detaillierte Beschreibung der Wälder, die sie durchwandern samt der der darin vorkommenden Fauna (vielleicht könnte man ja das Buch als Reiseführer für den US-Bundesstaat Washington brauchen?) Für mich sind die vielen 5 Sterne Bewertungen ein Rätsel.

7 Leute fanden das hilfreich

Zwei Seiten der Medaille

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.01.2020

Wenn man das von David Nathan ausgezeichnet vorgetragene Hörbuch ohne zu denken anhört, ist es sicher spannend und unterhaltsam. Fängt man allerdings an etwas zu denken wird diese Geschichte immer realitätsferner. Ein Kommissar der passiv und aktiv (Erpressung) korrupt ist, und damit seinen überdimensionierten Swimmingpool finanziert, sich dann auch noch zusammen mit seiner Kollegin Mendt an keinerlei Vorschriften und Regeln hält, gibt nicht den Stoff für einen guten Krimi. Zeitweise kommt einem dagegen ein billiger Groschenroman wie "Jerry Cotton" wie ein seriöser Polizeirapport vor. Die Actionszenen sind so übertrieben, dass sie schon lächerlich sind. Dass man die vergangene DDR nur noch erwähnen darf, wenn man auch Stasi sagt, ist nichts neues, auch nicht dass diese Leute alle ultraböse waren und im Untergrund immer noch sind. Dies soll aber das Motiv für die äusserst brutalen Rache-Morde sein. Nach ca 80% der Geschichte habe ich abgebrochen, das Buch ging mir auf den "Wecker"

Brutal

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.12.2019

Folterszene gleich zu Beginn, danach lange mehr oder weniger unterhaltsame private Geschichten um Zorn und Schröder.
Im letzten Viertel stundenlange Beschreibung brutalster Gewalt und Folter. Es hat mich angewidert, darum Abbruch.
Mich erstaunen die sehr Guten Bewertungen, sind die Leser wirklich alle so abgestumpft, dass sie diese abartigen Brutalitäten "spannend" finden?

Absurd

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.09.2019

Die Topp Bewertungen für dieses Buch kann ich nicht verstehen. Alles ist völlig überzogen, grenzenlose Sondergenehmigungen inklusive Helikopter Flügen für einen Ermittler der nichts anderes kann, als seine Mitarbeiter und alle die mit ihm zu tun haben aufs gröbste zu beleidigen. Er kifft während den Besprechungen, hat 2 Büros, eines zum liegen und so weiter. Schon der Erste Mord hat mir gezeigt, dass die Phantasie der Autoren in Sachen abwegiger Brutalität noch lange nicht erschöpft ist. Für viel gilt offenbar die Formel möglichst brutale Folter = Spannung, ich gehöre nicht dazu, deshalb abgebrochen und zurück gegeben

Das Schweigen der Lämmer, baskische Version

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.06.2019

Ich kann mit dieser Geschichte nicht warm werden. Uwe Teschner liest sehr gut, schnattert aber die ellenlangen Spanischen Namen, die man sich einfach nicht merken kann, im militärisch zackigem Ton herunter. Als dann der Ermittler im Gefängnis auf den ultrabösen, geistesgestörten Mann trifft, der aus dem Gefängnis die Morde steuern soll und auch Zugriff die Polizeicomputer hat, ging bei mir die rote "abbrechen" Lampe an. Hannibal Lecter und das Schweigen der Lämmer gibt es schon in mehr als genug Versionen, diese hier ist völlig überflüssig. Den Opfern den Mund mit lebendigen Bienen zu füllen und dann zuzukleben, damit sie mit zugeschwollenen Hals ersticken, ist immerhin eine neue Art zu morden. Ich wundere mich schon lange wie krank die Phantasie mancher Autoren (in diesem Fall Autorin) ist um immer scheusslichere Arten des Tötens zu erfinden damit es "spannend" ist.

27 Leute fanden das hilfreich

Thema verfehlt

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.06.2019

Der erste Roman von Inge Löhning hat mir gut gefallen. Habe deshalb sofort die 2. Folge heruntergeladen, was ich jetzt bereue.
Die gute Nina Angelucci will einen Fall von einem Mann und einer Frau aufrollen die voir 80 Jahren zu Tode kamen. Das soll den Angehörigen Gewissheit geben was mit ihnen Passiert ist, und den Toten einen Namen geben. Angenommen die beiden waren bei ihrer Ermordung 20 Jahre alt, wären ihre Freunde und Bekannten jetzt mindestens 100 Jahre alt, die Eltern sogar 125 bis 130 Jahre alt. Was hat sich die Autorin Frau Löhnig dabei gedacht, wem sollte dieser Aufwand noch etwas nützen? Diese Geschichte ist einfach abstrus und völlig realitätsfremd. Auch gestört hat mich, dass es hier wieder einmal um NS Verbrechen geht, ein Thema über das schon genug geschrieben wurde. Die Realität damals war schon schlimm genug, es braucht deshalb keine neuen fiktive Verbrechen mehr um einen Roman zu "konstruieren". Ich habe deshalb schon bei Kapitel 16 abgebrochen.

4 Leute fanden das hilfreich

Mangelhaft

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.02.2019

Entgegen der vielen guten Rezensionen muss ich festhalten dass es sich hier nur bedingt um ein Hörspiel handelt. Etwa 80% werden vom Erzähler vorgetragen dazwischen hat es immer nur kurze Dialoge im "Hörspiel" Modus. Schlimmer finde ich die miserable Recherche, die technischen Details sind zum grossen Teil frei erfunden, so können auch die intelligenten Stromzähler den Strom nur messen aber nicht abschalten. Dazu müssten sie sehr starke Relais (Schützen) eingebaut haben, was aber nicht der Fall ist. Die intelligenten Stromzähler haben einen schlechten Ruf, aber nicht wegen des abschalten des Stroms sondern wegen dem "Datensammeln". Auch ist immer die Rede von der Netzfrequenz die zum Zusammenbruch führt, diese beträgt jedoch immer 50 Hertz und hat mit dem Verbrauch nichts zu tun. Die Geschichte ist sehr reisserisch und macht Angst und wird deshalb von vielen als realistisch empfunden. Ich habe nach 3 Stunden abgebrochen weil es mich nicht mehr interessierte wie dieses Märchen ausgeht.

2 Leute fanden das hilfreich

Grandios

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.01.2018

Hirngespenster ist für mich das Beste Hörbuch seit langem. Es ist ungeheuer spannend zu erfahren, was mit der Person die da im Rollstuhl sitzt und nicht sprechen kann, aber trotzdem alles mitbekommt was in ihrem Umfeld geschieht. Auf den Inhalt möchte ich nicht eingehen, um keine Überraschung zu verderben. Die Figuren sind sehr realistisch, nichts ist überzogen, dieses Buch ist der beste Beweis dafür, dass es auch ohne irre Serientäter die nach der, wie mir manchmal scheint, kranken Phantasie der Autoren handeln. Ivonne Keller ist hier ein Meisterstück geglückt und es wird wohl sehr schwer werden das zu wiederholen oder gar zu toppen. Hervorragen gelesen von Vera Teltz.
Vorsicht das Buch erzeugt Hirngespenster im Kopf!

2 Leute fanden das hilfreich

Enttäuschung

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.01.2018

Nachdem ich von "Hirngespenster" total begeistert war habe ich dieses Hörbuch sofort gekauft. Nun, die Enttäuschung war gross, nichts mehr von der überzeugenden Normalität der Figuren in Hirngespenster. Schon der Anfang hat bei mir ein innerliche Kopfschütteln ausgelöst.
Da kommt ein Mann und sagt: ich habe unser Haus verkauft, drückt der Frau einen Zettel mit einer Adresse in die Hand und geht auf unbestimmte Zeit weg. Die Adresse erweist sich als eine verlotterte Hütte in einem schäbigen Viertel. Die Frau reagiert kaum und zieht in das marode Haus, ihr Mann ist nicht mehr erreichbar. In der Nähe wohnt Nerida eine Frau aus dem Kosovo. Nerida ist eine Gute Seele vergleichbar mit Mutter Theresa, sie und ihre Familie werden so krass idealisiert, dass man meinen könnte, das Buch wurde vom Kosovo gesonsponsert. Selbst Mirza der Sohn der am Anfang in Verdacht steht kriminell zu sein, entpuppt sich als Goldjunge.

Sogar die Kapitel werden albanisch überschrieben. Frau Keller wollte offenbar gegen die Unbeliebtheit der Kosovo-Albaner anschreiben, das wird ihr mit diesem Buch wohl nicht gelingen. Politik hat in einer fiktiven Geschichte nichts verloren, schon gar nicht wenn sie der einseitigen Darstellung des Kosovo-Konflikts in unseren Medien folgt. Ich habe mich während des Hörens immer öfter gefragt um was geht es hier eigentlich? Um das vor 11 Jahren verschwundene Kind ? Dieser Fall scheint schon vor der Hälfte des Buches geklärt, was soll denn noch Spannend sein? Auch die Auflösung der Geschichte mit dem verschwunden Ehemann ist so banal, das es einem graust.
Hingespenster: Topp
Ungücksspiel: Flopp

7 Leute fanden das hilfreich

Ein Weckruf

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.09.2017

Schwere Kost, die uns Wulf Dorn da vorgesetzt hat. Eine (fiktive) Rache der Kinder denen die Schattenseite unserer "westlichen Wertegemeinschaft" jede Aussicht auf eine lebenswerte Zukunft genommen hat. Wie der Autor zu schon zu Beginn erklärt, sind die "Zwischengeschichten" wahr wurden und in seinen Roman eingebaut. Besonders Brutal ist der Teil der das Leben eines jungen Djhadisten im Irak schildert. Besonders weil man weiss, dass sich dort und in Syrien sich solche Szenen fast täglich abspielten, macht das Hören fast unerträglich. Dieses Buch dient kaum zur Unterhaltung, sondern soll zum Nachdenken anregen, ob wir in unserer Welt wirklich so wie bisher weitermachen können. Wulf Dorn hat mit diesem Buch viel Mut gezeigt, des halb gibt es 5 Sterne, auch wenn ich es nur bedingt empfehlen kann. Die Wahrheit ist schliesslich nicht jedermanns Sache

6 Leute fanden das hilfreich