PROFIL

G. Weiser

  • 35
  • Rezensionen
  • 34
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 52
  • Bewertungen

a blatancy

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.08.2020

Really, you have the nerve to take money for such a recording?
Did you make the recording in a bathtub?
Even with a cell phone I could make a recording of higher quality!
Get the hell out of here!
Three stars for the stories because i can not judge them, i returned the product right away.

Herbe Enttäuschung

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.04.2020

Herbig als Sprecher liest wie der Gewinner des Vorlesewettbewerbs in der dritten Klasse.
Ihm zuzuhören macht das Hörbuch zu einem so schmerzhaften Erlebnis, dass man in seinem Fall vielleicht wirklich ein Berufsverbot aussprechen sollte.
Hat sich das auf meine schlechte Bewertung der Geschichte selbst ausgewirkt? Vielleicht.
Ich wollte jedenfalls unter keinen Umständen diesen neuen Krausser auslassen und war über weite Strecken guter Dinge.
Nach über der Hälfte fing mir dann langsam so etwas wie eine Handlung oder Inhalt zu fehlen.
Und als dann zum Ende ein Deus ex Machina aus dem Hut gezaubert wurde, da war ich dann wirklich enttäuscht.
Zwei Punkte für einen Krausser zu vergeben, das überrascht mich dann doch selbst.
Der zweite Punkt letztlich dann für den Humor und die Originalität.

Ein eigenes Genre

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.03.2020

Der Grund, weshalb man nicht aufhören möchte diesen Roman von Kehlmann zu lesen ist, dass sein Schreibstil permanent etwas Entlarvendes hat.
Wenn man sich nicht selbst darin erkennt, dann erkennt man andere und sieht sie demaskiert. Was sie unter ihren gekonnten und professionellen Gesten zu verstecken versuchen wird hier entblößt.
Und was entblößt wird, sind mitunter Abgründe.
In diese Abgründe zu schauen ist beklemmend bis schaurig und nicht selten tragisch.
Schaurig vor allem dann, wenn man sich selbst in einem Teil des Mosaiks gespiegelt sieht.
In jedem Fall aber irgendwie bewegend.
Deshalb löst sich dieser Roman von Kehlmann von althergebrachten Erzählformen, in denen es darum geht so etwas wie eine Handlung voranzutreiben.
Kehlmann könnte tagelang erzählen, ohne eine Handlung zu beschreiben. Es würde immer Leser geben, die das Buch nicht aus der Hand legen können.

extremely naive and last not least dangerous

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.02.2020

How can a man whose background is the country of the communist 'cultural revolution' be so naive not to recognize his ideas as another version of a 'cultural revolution'?
He wants to install a system of volunteer workers and then reward volunteer work.
The concept is in itself obviously absurd.
A system that rewards voluntary work turns voluntary work by definition into payed work instead of voluntary.
Because no matter how you reward voluntary work, the reward will always be a payment, be it monetary or in any other way.
Not to recognize this fact takes a very idealistically twisted mind.
And this is obviously what we are dealing with here:
A very idealistically twisted person who tries to influence important social and socialogical matters without having a solid background to be competent for discussing this kind of issues.
His competence in terms of finance and managing is certainly out of question.
But his competence regarding society issues is rock bottom.
Look at his visions of our future super market:
He actually claims in future supermarkets your shopping trolly will automatically roll back to his parking place. While a sympethatic guy offers you to taste the wine (which the algorithms told him you like it).
How much more naive can it get?
We all can see the personal at the register in supermarkets being replaced by machines.
We all can see the supermarkets already offer to send the products directly to your home.
It's obvious that the classical supermarket is one of the future candidates for extinction.
Can he really beleive there will be personal serving us at the supermarket, or can he really believe there will be supermarkets in a classical sense at all? Where persons are smilingly offering us wine? With autonomous trolleys finding their way back and forth? (This idea is an anachronysm like robots being our taxi drivers)
When we can have our standard products sent to our home anyway?
The author is willingly or unwillingly so blind for the future that his vision should be a warning for us.
His idea of rewarding voluntary work is particularly dangerous.
Look at this: i once got an offer to get something for 'free' on the internet. However i had to 'donate' 20 dollars. Strange enough? Not pay, but 'donate'...
I did it, and suprise surpise: It turned out a bunch of crap.
I had to realise that by not buying it (getting it for free and 'donating') i had no rights of returning it or whatever.
Because: If you don't buy there is no such thing as a contract. Tricky deal.
Now transfer this to voluntary work:
When you build a society on voluntary work:
The reward is not going to be considered 'pay' for work.
You will be stripped of all the rights you have as a worker.
When all you do is voluntary, all the workers rights that trade unions have been struggling for will be just dust in the wind.
Do you see where this is going?
This is an extremely dangerous ideology.
Oh wait, i am not even saying that the author had these bad intentions in mind.
The problem is that he didn't.
He is simply to naive to realize such.
He is a very naive ideologist with financial background, but no sociologically intelectual background.
But it's surprising that it is so innocently served by a person who should (by his historical background) really be aware that his idea is extremely close to communism in its worst kind.
And this is why we all should be careful, that our society will not be dominated by IT-guys who are basically good managers but rock bottom when it comes to social and philosophical issues.

kids entertainment

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.02.2020

This book is probably a fun read for kids. I didn't see this anywhere in the description.
The title picture was not enough of a hint for me.
Anyway: For grown up people it's simply useless.

Profaner, frauenfeindlicher Kulturpessimismus

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.01.2020

Kulturpessimismus allein reicht eben nicht aus, um eine Dystopie zu dem zu machen, was Dystopien reizvoll macht: Eine Vision.
Eine Welt, in der Säugetiere aus dem Pleistozän im Genlabor wieder gezüchtet werden können wäre ja noch vorstellbar (man ist ja für alles offen), aber dass es in so einer Welt keine Zitronen mehr gibt, weil sie schlicht ausgestorben sind, widerspricht der hier schlecht konstruierten Logik. Und so ist dieser Roman voll von Inkonsistenzen.
Die exzessiven Darstellungen sexueller Gewalt gegen Frauen schließlich bringen den "Hau-Den-Lukas" der Frauenfeindlichkeit zum leuchten und klingeln.
Wer Vergewaltigungen in so pornographischem Detail beschreibt, der ergötzt sich und/oder bereichert sich daran.
Hier noch ein Tadel an den Sprecher:
Wenn das Wort Gaijin in einem Buch so häufig vorkommt, dann hätte man sich wirklich mal informieren können, wie es richtig ausgesrpochen wird.
So aber handelt es sich um eine sehr unprofessionelle Produktion von einer äußerst profanen Geschichte.

Dann doch spannend

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.01.2020

In den ersten zwei Kapiteln hatte ich die Befürchtung, dass das doch wieder nur eine Wiederholung von bekannten Fakten und Problemen wird. Aber dann war der Erkenntnisgewinn doch sehr hoch.

Die Schwerpunkte falsch gesetzt

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.01.2020

Erst der dritte und letzte Teil des Buchs ist leider überhaupt interessant.
Die ersten zwei Teile hätte man auf ein paar Seiten eindampfen sollen.
Es ist einfach nicht von Belang, dass bei einem Algorithmus a und b addiert und anschließend mit x multipliziert werden, es schläfert ein.
Der professionelle Leser weiß dergleichen aus seinem Grundstudium, während der lediglich interessierte Leser davon bestenfalls gelangweilt ist.
So verlieren sich die ersten zwei Drittel in länglichen und belanglosen Erklärungen.

Im dritten Teil dann endlich eine Beleuchtung der soziologischen Aspekte, aber auch wieder durch eine fast ausschließlich technische Brille. Im Grunde wäre es durchaus legitim einfach mal diese technische Perspektive zu halten, aber aus meiner Sicht kommen dabei die eigentlichen gesellschaftlichen Probleme zu kurz.
Das Problem der Diskriminierung wird behandelt, aber der Begriff der Stereotypisierung von Menschen kommt nur in einem Nebensatz vor.
Ich hätte erwartet, dass man mir Probleme nennt, deren ich mir noch gar nicht bewusst war, nicht aber, dass ich umgekehrt noch Themen hätte beisteuern können.
Stattdessen gibt es dann noch einen halbphilosophischen Ausflug in die Frage, ob wir starke KI überhaupt wollen, und wer sich mit der Problematik näher befasst hat, wird mir recht geben, dass man diesem Thema nicht mit den paar Abschnitten gerecht werden kann, die die Autorin ihm gewidmet hat (hier sei auf “Life 3.0” von Max Tegmark verwiesen).

Die Autorin ist der deutschen Sprache mächtig, aber leider nicht sattelfest.
So kommt es zu Schnitzern wie diesem:
“Nur der Versuch ein solches Bewusstsein zu bauen, könnte diese Aussage bestätigen. Dieses Ziel wird teilweise fast religiös verfolgt...”
Sie wollte sagen, dieses Ziel würde mit fast religiösem Eifer verfolgt.
Religiöse Verfolgung geht mit Inhaftierung und Schlimmerem einher, was schlicht nicht in den Kontext gepasst hätte.
Solche Ausdrucksfehler sind keine Seltenheit und lassen den Mathe- aber nicht den Sprachprofi erkennen.

Oh, und noch ein Wort zu den augenzwinkernden Beispielen aus dem Alltag:
Man kann ja nicht an jede Autorin den Anspruch haben, dass sie gleich einen Beitrag zur Me-Too-Debatte liefert, aber die zahlreichen Beispiele der Autorin aus ihrem Alltagsleben als Hausfrau und Mutter erweisen dem Rollenbild von Frauen in der Wissenschaft einen Bärendienst.
Dass die Sprache bei solchen “augenzwinkernden” Veranschaulichungen dann gerne läppisch wird, ist ein weiterer Punkt auf der Liste der mangelnden Professionalität.

Die Sprecherin ist semiprofessionell, liest den ohnehin länglichen Text zusätzlich im Schneckentempo (zum ersten mal musste ich das Sprechtempo erhöhen), setzt aber dennoch die Betonungen störend häufig falsch. Von ihrer wirklich katastrophalen englischen Aussprache gar nicht zu reden.
Leider hat man sich auch keine Mühe gegeben Atemgeräusche und ähnliches zu entfernen.

Die Aufbereitung des Themas für Laien ist grundsätzlich gelungen, ein Grundwortschatz wurde vermittelt, technische Grundlagen der auftretenden Probleme ohne Wertung dargelegt.
Die Ausleuchtung der daraus hervorgehenden gesellschaftlichen Probleme hat meine Erwartungen nicht erfüllt.
Mit der durchschnittlichen Sprecherleistung würde ich 50% der möglichen Punkte geben.

7 Leute fanden das hilfreich

A very genuine perspective on greek mythology

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.12.2019

Madeline Miller doesn't just provide a thrilling action story, but rather a thoughtful novel on the ancient greek mythology, which questions not only the myths, but the whole male dominated world view in general.
A slow paced but very genuine processing of the ancient myths that puts the classic perspective upside down.

Prädikat wertvoll, Schwächen bei der Sprecherin

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.12.2019

Die Sprecherin hat die unschöne Gepflogenheit das letzte Wort des Satzes in die Unhörbarkeit zu hauchen.
Das geht so sehr auf die Hörbarkeit, dass ich beschlossen habe, die Kosten für die englische Ausgabe zu investieren und es mir im Original anzuhören.
Das heißt zugleich, dass der Roman für mich interessant genug war, dass es mir diese Investition wert war.
Hier und da kam der Eindruck auf, dass sich die Geschichte in die Länge zieht, jedoch trat dieses Gefühl zurück hinter dem Eindruck einen ausgesprochen originellen und nie dagewesenen Blick auf die griechische Mythologie zu bekommen.
Eine unverkennbar weibliche Perspektive, die vielleicht gerade deshalb Aufmerksamkeit verdient.