PROFIL

Pebbles25

  • 3
  • Rezensionen
  • 11
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 3
  • Bewertungen
  • Das erste Horn

  • Das Geheimnis von Askir 1
  • Autor: Richard Schwartz
  • Sprecher: Michael Hansonis
  • Spieldauer: 13 Std. und 35 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 4.043
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 3.426
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3.420

Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus "Zum Hammerkopf" ein...

  • 5 out of 5 stars
  • Unspektakulärer Einstieg

  • Von Magistrella Am hilfreichsten 08.06.2013

Schade...

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.05.2018

Hier wurde leider viel Potential vertan.
Mich reizte sowohl das Szenario, das mit für ein Fantasybuch sehr "Agatha-Christie-mäßig" vorkam als auch das Wissen, dass der Autor begeisterter Rollenspieler ist. Da ich das früher ebenfalls wart, war ich gespannt.
Es fing auch wirklich gut an, das Szenario beklemmend und gut beschrieben, die Geschichte spannend.
Leider ging es dann nur noch bergab. Zu einen die Protagonisten: alle Frauen sind wunderschön, intelligent und mit besonderen gaben ausgestattet. Die Männer stark und ehrenhaft oder stark und Schufte. Sie bleiben flach und agieren teilweise völlig absurd und unlogisch.

Dann stört auch mich, dass es sehr viel um sexuelle Dinge geht. Man überlegt ewig hin und her wer nun wen vergewaltigen oder verführen könnte, wer zuerst mit wem und wie man das vielleicht verhindern könnte. Der rat, den der weise Ser Havald dazu ausspricht ist haarsträubend, wird aber bis zum Erbrechen ausgewalzt.
Seine eigene Liebesgeschichte - völlig an den Haaren herbei gezogen, unlogisch, nicht nachvollziebar, überflüssig.
Und das ist nicht die einzige.

Auch die diversten nach der reihe auftauchenden Bösewichter wirken konstruiert und bleiben blass. Dazu einige ziemlich abgefahrene Szenarien in dem Gasthof, die allesamt deplaziert und überflüssig wirken (die Dampfbadszene angefangen bei der bloßen Existenz des Dampfbades) und mich beim Hören regelrecht wütend machten.

Das Ende ist dann wieder eine typische Rollenspielgeschichte mit Fallen, plötzlich auftauchender Hilfe aus unerwarteter Richtung und der Showdown bei dem der Bösewicht dann ganz easy und total lässig erledigt wird, selbstverständlich nachdem er nochmal richtig aus den Vollen schöpfen durfte mit Krawumm und Feuerwerk. Und natürlich überleben auf wundersame Weise die bereits tot geglaubten Kameraden, aber nur die, die der erfahrene Rollenspieler sofort als SCs indentifiziert hat. Die NSCs sterben weitgehend.
Am Ende sind alle glücklich und froh, außer dem Hörer, der sich fragt, was bitte das jetzt sollte. Damit aber nicht genug, es taucht noch ein Absurditäts-Sahnebonbon auf, um allem die Krone aufzusetzen.

Nein, leider nicht mein Ding.

Gut gefallen hat mir das Szenario an sich und die Parallelen, die man sofort zu einem Rollenspieabenteuer ziehen konnte.

Der Sprecher macht einen guten Job, ich mag ihn. Leider kann er absolut keine Frauenstimmen sprechen. Gut ist, dass er es auch nicht wirklich versucht, also nicht mit erzwungener Piepsstimme redet. Allerdings ist es so manchmal schwierig, die Frauen "herauszuhören" und es findet keine wirkliche Identifikation mit den Sprecherinnen statt. Bei den Männerstimmen passen einige überhaupt nicht zu den Charakteren. Besonders auffällig bei Janos.

Leider wurde bei diesem Hörbuch viel Potential vertan, ich werde die anderen Teile nicht mehr hören.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Schattenwanderer

  • Die Chroniken von Siala 1
  • Autor: Alexey Pehov
  • Sprecher: Kai Taschner
  • Spieldauer: 19 Std. und 12 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.631
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.385
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.378

Nach Jahrhunderten des Friedens ist der namenlose Schrecken erwacht. Eine riesige Armee formiert sich in den Öden Landen...

  • 5 out of 5 stars
  • Lustig und Spannend!

  • Von Daniel B. Am hilfreichsten 16.06.2012

Enttäuschend und entnervend

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.03.2018

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Aufgrund der vielen guten Rezensionen habe ich mir das Hörbuch gekauft. Es fing ganz vielversprechend an, auch wenn ich den Kritikern des Sprechers recht geben muss. Der überzogene Sprechstil wirkt deplaziert und teilweise einfach nur lächerlich, einige Figuren sind so nervtötend gesprochen (besonders der Narr), dass es kaum auszuhalten ist.

Die Story hat Potential und immer wieder blitzen gute Ideen auf, leider wirkt alles zerfahren, unzusammenhängend und man hat das Gefühl, dass der Protagonist nur zufällig von einer Szene in die andere gerät.
Ich fühlte mich an ein Pen and Paper Rollenspiel-Abenteuer erinnert, bei dem ein nicht sehr geschickter Meister seine Charaktere in eine bestimmte Story dirigieren und dabei noch so viele Ideen wie möglich unterbringen will.

Was mich auch gewundert hat ist, wie blauäugig und naiv Garrett ist. Wie konnte dieser Mann ein Meisterdieb werden? Er wird jedesmal total überrascht, wenn der Gegenspieler einen Zug macht und verhält sich dann auch meist noch maximal bescheuert.
Das gilt übrigens auch für die "Wilden Herzen", eine Elitetruppe. Auch die sind mehr damit beschäftigt, sich in banalen und lächerlichen Dialogen gegenseitig auf den Arm zu nehmen, als ihre Mission ernst zu nehmen.
Beispiel: Die Gruppe flieht vor einem magisch erzeugten Gewitter, es gibt Hinweise, dass etwas bedrohliches in dem Gewitter verborgen ist und ihnen folgt. Dann ist das Gewitter vorbei, alle freuen sich. Bis einer etwas sieht und panisch schreiend zu den Anführern rennt. Und was denken die Anderen? Dass der Kamerad sicher den Verstand verloren hat. Ist klar.

Insgesamt bleiben die Charaktere farb- und leblos, handeln nicht immer überzeugend und in machen Fällen (wieder ist der Narr hervorzuheben) sogar lächerlich, unglaubwürdig und entnervend.

Geärgert hat mich auch der megamäßige Cliffhanger am Ende. Also das ist gar kein Ende, nicht mal ein bißchen. Den nächsten Band tue ich mir allerdings sicher nicht mehr an.
Schade um die schönen Ansätze, die durchaus erkennbar waren.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Hüter der Schatten

  • Die Fengard Chroniken 1
  • Autor: Janine Hofeditz
  • Sprecher: Michael Hansonis
  • Spieldauer: 12 Std. und 4 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 268
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 250
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 251

Gefürchtet von den Menschen in seinem Dorf und vergessen vom Rest des Königreiches lebt der junge Hexer Larkin zurückgezogen im Schattenwald. Sein Leben nimmt jedoch eine überraschende Wende, als er eines Nachts den schwer verletzten Krieger Kian findet und diesem das Leben rettet. Denn Kian ist weitaus mehr, als er vorgibt zu sein und er weckt Gefühle in Larkin, die sie beide den Kopf kosten könnten.

  • 2 out of 5 stars
  • Langatmig, flach, bieder, überflüssig!

  • Von Rudido Am hilfreichsten 03.06.2017

Da wäre mehr drin gewesen

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.01.2017

Was braucht dieses Hörbuch, um für Sie zu einem 4- oder 5-Sterne Hörerlebnis zu werden?

Die Idee des Buches ist gut. Kaufentscheidend für mich war die innovative Idee eines schwulen Paares als Hauptfiguren, so etwas war mir bisher in der Fantasyliteratur nicht untergekommen.Leider hätte die Idee ein deutlich höheres Potential gehabt.Die Charaktere bleiben blass und stereotyp, teilweise handeln sie nur nervig.Larkin zum Beispiel ist eine Art menschliches Bambi, ständig starrt er jemanden oder etwas mit "weit aufgerissenen Augen" an. Dabei gefällt mir die Anlage seines Charakters sehr gut, einerseits sehr mächtig und was seine Magie angeht sehr selbstbewusst, andererseits zerrissen, unsicher, hilfsbereit, obwohl er gemobbt wird (man fragt sich jedesmal, warum er den Dorfbewohnern nicht mal ein paar Takte sagt). Leider wirkt diese Ambivalenz des Charakters mehr konstruiert als interessant.Kian bleibt total blass und tut sich eigentlich nur durch unlogische und unvernünftige Handlungen hervor. Auch das ist schade, denn der schwule Prinz hätten ebenfalls mehr Potential gehabt.Alle anderen Charaktere sind nicht der Rede wert, so blass sind sie. Dies trifft auch auf die Welt zu, in der alles spielt. Über diese erfährt man leider nur sehr wenig.Von der Liebesgeschichte hatte ich auch deutlich mehr erwartet. Nicht nur, dass sie sich völlig unnachvollziehbar und für den Leser Knall auf Fall entspinnt, das was danach kommt, besteht in erster Linie aus wirklich zickigem Rumgeeiere und Händen, die sich die beiden gegenseitig in den Nacken legen. Echt, gefühlt passiert das ständig.Das ist allerdings nicht das Einzige, was sich dauernd wiederholt. Auch die Aussprüche, die getan werden "Seele des Waldes", "Schatten und Verdammnis", "Geister..." werden so oft wiederholt, dass es nur nervt.Den Erzählstil fand ich nicht schlecht, er ist flüssig und man kommt gut mit, wenn auch der Spannungsaufbau zu wünschen übrig lässt. Einen richtigen Handlungsstrang gibt es allerdings nicht. Larkin und Kian stolpern von einem Konflikt mit den Feen in den nächsten, von einem Streit in den nächsten, Larkin muss Kian retten, wird dabei verletzt... gähn.Die Höhe ist die Zähmung des Drachen. So einfach wie das geht, wundert man sich, dass Drachen in Larkins Welt keine verbreiteten Haustiere sind. Vermutlich fressen sie zu viel. Obwohl, nein, fressen tun sie offenbar gar nicht, denn wie der Drache (der am Ende immerhin so groß ist, dass er nicht emhr durch die Tür passt) sich ernährt, wird nicht verraten, auch wenn Larkin sich das kurz mal fragt.Zum Abschluss noch zwei Punkte, die mir gut gefallen haben.Zum einen das Feenvolk. Endlich mal nicht die allgegenwärtigen Elben und Zwerge! Als Gegenspieler durchaus sehr interessant, leider bleiben auch sie hinter ihren Möglichkeiten zurück und eher blass.Sehr gut gefallen hat mir die Darstellung von Larkins Magie. Melodien, die allem zugrunde liegen, das ist mal eine schöne Idee.Für ein 4 oder 5 Sterne Hörbuch müssten die oben beschriebenen Kritikpunkte verbessert werden.

Würden Sie sich wieder etwas von Janine Hofeditz anhören?

Vielleicht. Die Fengard-Chroniken scheinen ja als Mehrteiler ausgelegt zu sein. Vierlleicht würde ich tatsächlich weiter lesen, um zu erfahren, wie sich Larkin und kian weiter entwickeln.

Wie hat Ihnen Michael Hansonis als Sprecher gefallen? Warum?

Gut. Er wird nicht einer meiner Lieblingssprecher, aber man kann ihm ghut zuhören. Frauenstimmen bringt er leider überhaupt nicht überzeugend rüber.

8 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich