PROFIL

Christine Maier

Schirmitz, Deutschland
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  • Bewertungen
Die dunkle Seite der Liebe Titelbild

Geht's nicht ein bisschen kürzer?

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.10.2011

Natürlich schreibt Rafik Schami in der orientalischen Tradition, die auf uns ungeduldige Mitteleuropäer etwas langatmig wirkt. Aber auch wenn man das bedenkt und akzeptiert, fasert die Geschichte einfach zu sehr auf. Vor allem im ersten Teil wirkt die Darstellung der "Romeo und Julia"-Feindschaft der beiden Familien von Mala irgendwann ermüdend. Schön ist die Sprache und Schamis Kunst, auch kleine Stories liebevoll und lebendig zu erzählen, so dass selbst Nebenfiguren plastisch werden. Und eigentlich hab ich erst in diesem Roman so richtig kapiert, wie orientalische Familien heute und die in unserem Kulturkreis noch bis vor 100 Jahren tick(t)en (christliche und muslimische), wie problemlos sie gegen die eigenen Normen und Glaubensinhalte verstoßen, wenn es um das Interesse der Sippe geht, und wie Gewalt sich von einer Generation in die andere ungebrochen "fortpflanzt". Fazit: Interssant für Leute mit viel Geduld!

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Habe mehr erwartet

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.10.2011

Schade, nach den Barcelonakrimis war dieses Buch eine Enttäuschung. Offensichtliche Unlogik - warum, um alles in der Welt - trennen sich die beiden Geschwister nicht in dem Moment, in dem ihnen klar ist, dass sie beide verfolgt werden, und machen es dem Bösewicht dadurch noch leichter, an sie heranzukommen? Manche Personen, z.B. der Lehrer, gehen im Verlauf der Geschichte einfach verloren. Und die weiblichen Charaktere, die nur zwischen zickig und hilflos anzusiedeln sind, nerven echt. Auch die Figur des guten bösen Vaters überzeugt nicht. Alles in allem war dieses "Hörerlebnis" eine ziemliche Zeitverschwendung

4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

teils "wie gehabt" teils pfiffig

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.10.2011

Natürlich weiß man schon ziemlich am Anfang,. wer wen kriegt. Stellenweise sind die Tricks, die die Hauptfigur André Chabanais erfindet, einfach zu unwahrscheinlich, um noch interessant zu sein. Aber der Wechsel der Erzähler - mal die Sicht der Frau, mal die des Mannes - und vor allem der Schluss ist pfiffig. Fazit: Es gibt schlechtere Hörbücher, aber nochmal muss ich es nicht anhören.

11 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich