PROFIL

Jule Te

Deutschland
  • 10
  • Rezensionen
  • 32
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 43
  • Bewertungen

Gut! Aber viel zu lang!

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.06.2016

Die Story ist wirklich gut und hat mich vor allem im letzten Drittel sehr berührt.
Insgesamt ist der Roman jedoch viel zu lang und hätte besonders im mittleren Teil einige Kürzungen vertragen können.
Wenn ich noch mal die Wahl hätte, würde ich mich wahrscheinlich für die gekürzte Fassung entscheiden.
Uve Teschner macht als Sprecher einen grandiosen Job und konnte über so manche Längen hinwegtrösten.

Unbedingt durchhalten!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.03.2016

Zugegeben: Ich habe mehrere Anläufe gebraucht.
Zum Glück hatte ich einen Mithörer, der mir ein paar Kapitel voraus war und mich immer wieder angespornt hat: "Durchhalten! Das wird noch!"
Und er behielt Recht. Irgendwann hat mich das Buch gepackt und wollte mich nicht mehr loslassen.
Sorgfältig durchkomponiert wie eine Symphonie von Mahler, inszeniert Eleanor Catton wort- und bildgewaltig eine Geschichte zur Zeit des Goldrausches im Neuseeland des 19. Jahrhundert.
Es kann nicht schaden, bei der "Audüre" eine Landkarte vom historischen Neuseeland und Hokitika & Dunedin zur Hand zu haben.
Auf jeden Fall: Wer durchhält, wird mit einem der besten Hörbücher der letzten Jahres belohnt. Nicht zuletzt auch durch die hervorragende Leistung des Sprechers Sascha Rotermund.

Wie enttäuschend!

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.02.2015

Nachdem ich mit Begeisterung die ersten drei Teile Drachbeinthron, Abschiedsstein und Nornenkönigin gehört habe, dachte ich, beim vierten und letzten Teil kann doch eigentlich nicht mehr viel schief gehen.
Doch weit gefehlt.
Die Geschichte zerfasert ins Unermessliche (ein Ritter verschwindet, ein Prinz folgt ihm, das Feenvolk sucht den Prinzen, wiederum andere folgen dem Feenvolk... usw usf), und spätestens, als unser Held Simon, ans Rad gefesselt, in endlosen Monologen vor sich hin philosophiert, habe ich mich innerlich verabschiedet.
Der Rest wirkt, als hätte der Autor einem Schreibschüler die Aufgabe erteilt, die Geschichte mal irgendwie zuende zu schreiben, weil er selbst keinen Bock mehr hatte...

Die wunderbare Magie, der man willig und begeistert an die hundert Stunden folgt, verpufft im vierten Teil völlig. Meine Enttäuschung ist riesengroß.

Einzig der Sprecher Andreas Fröhlich macht bis zum Schluß einen großartigen Job. Er gehört einfach in den Olymp der Vorlesegötter.

2 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Erwartungen weit übertroffen...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.06.2014

Nach den teilweise recht negativen Rezensionen wollte ich mich eigentlich nicht auf das dritte Buch von 1Q84 einlassen. Bis mir eine der positiven Rezensionen den richtigen Weg wies: Nichts hinterfragen, einfach nur zuhören und genießen.

So habe ich es denn auch gemacht. Zugehört und genossen. Vielleicht sogar ein klein bisschen mehr genossen als Teil 1 und 2. Denn meine Erwartungshaltung war nicht sehr hoch.

Und ich habe auch nicht auf die große Auflösung der Rätsel aus Buch 1 und 2 gewartet. Trotzdem wurde mir im dritten Buch genug erklärt, dass ich mir den Rest selber zusammenphantasieren konnte.

Alles in allem ein wunderbarer Hörgenuss mit einem gewohnt brillianten David Nathan, der als mysteriöser Gebühreneintreiber von NHK regelrecht für Gänsehaut sorgt.

Meisterlich...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.06.2014

Als mir das Buch ausdrücklich empfohlen wurde, habe ich mich gefragt, warum mich diese Story denn überhaupt interessieren sollte. Und anfangs habe ich mich sehr schwer getan mit den langen und ausführlichen Schilderungen.
Doch dann kommt der Kracher – im wahrsten Sinne. Und man wird mitsamt der Druckwelle in eine Geschichte hineinkatapultiert, die einen bis zuletzt in ihrem Bann hält.

Das Buch:
Sehr atmosphärisch erzählt mit wunderbar gezeichneten Gestalten und geschrieben in einem Stil, in dem wirklich jeder Satz sitzt und passt. Am Anfang etwas langatmig, was man einem Hörbuch von über 33 Stunden aber durchaus verzeihen mag. Auch das Ende hätte ich mir etwas weniger ausführlich gewünscht. Die Autorin hätte mir nicht noch einmal alles im Detail erklären müssen. Ich hätte es auch so kapiert. Aber das schmälert den Hörgenuss keineswegs, denn...

... der Sprecher!
Matthias Koeberlin liest wahrhaft meisterlich. Darin sind sich wohl alle Rezensionen einig. Er verleiht dem Buch eine zusätzliche Sogwirkung, in dem er allen Personen der Geschichte in sehr unaufdringlicher Weise eine eigene Stimme verleiht. Er erzählt uns die Lebensgeschichte von Theo Decker so fesselnd, dass man gar nicht mehr aufhören mag mit Zuhören.

Fazit:
Ein großartiges Buch mit gewissen Längen, die man aber bei einem so hervorragenden Sprecher durchaus genießen kann.

Prächtig

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.09.2013

Prall gefüllter Historienschinken.
Wunderbar erzählt von einem hervorragenden Sprecher.
Was will man mehr?

Ulf Schiewe nimmt uns mit hinein ins Schlachtgetümmel des Heiligen Krieges, lässt uns mitkämpfen, mitschwitzen und mitleiden.
Er führt uns sehr detailfreudig durchs mittelalterliche Leben der Dörfern und Burgen, lässt uns teilhaben an Sinnesfrust und Sinnesfreude seines sympathischen Helden.

Es stimmt: Der Protagonist lässt sich sehr viel Zeit, um in seine Lebensgeschichte einzuführen. Aber Geduld zahlt sich aus und wird mit einer faszinierenden und äußerst fesselnden Geschichte belohnt, die auch einem kritischen Blick in die Geschichtsbücher standhält.

Ein dreifach donnerndes Hurra an den hervorragenden Sprecher Reinhard Kuhnert, der es auf sehr unaufdringliche Weise versteht, allen Hauptfiguren eine eigene und unverwechselbare Stimme zu geben.

Nach gut 32 Stunden reinsten Hörgenusses ist man traurig, diese Geschichte nun verlassen zu müssen. Man hätte gern noch etwas länger gelauscht.

12 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Der Wolkenatlas Titelbild

Wunderbar

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.04.2013

Zugegeben: Vor der Verfilmung des Buches hatte ich noch nie etwas vom Wolkenatlas gehört. Und ich war ein bisschen skeptisch, ob mir diese Art der Erzählungen wirklich gefallen würde, aber... oha!
Von der ersten Minute an wurde ich in jede Geschichte geradezu hineingesogen, was nicht zuletzt an den hervorragenden Sprechern liegt, allen voran Johannes Steck, die dieses Werk zu einem wahren Ohrenschmaus machen.
Ich kenne den englischen Originaltext von David Mitchell nicht, aber allein die deutsche Fassung ist ein eigenes Meisterwerk. Viele Passagen habe ich mir gleich mehrmals angehört, einfach weil sie so herrlich klingen. Und hätte ich nicht zwischendurch einem Broterwerb oder der Nachtruhe nachgehen müssen, ich hätte das Hörbuch in einem Rutsch verschlungen.
Der Wolkenatlas...
Gehört ab jetzt zu meinen absoluten Lieblings(hör)büchern.
Wunderbar geschrieben. Meisterlich gelesen. Ganz großes Kino für die Ohren!
Ich werd's mir gleich noch einmal anhören :O)

7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Herzhaft genuschelt

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.01.2013

Ich habe diesem Buch mit großem Vergnügen zugehört, gerade wegen der nuscheligen Stimme von Otto Sander. Was kann es Besseres geben, als sich bei dieser Stimme einen Hundertjährigen vorzustellen?

Die Geschichte: Herrlich schräg. Irrsinnig komisch. Und seeehr hintergründig.

Grandios

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.01.2013

Nachdem ich anfangs große Schwierigkeiten hatte, ich mit der Vortragsart des Sprechers anzufreunden, muss ich nun gestehen: Dominik Graf und Christian Krachts "Imperium" passen grandios zusammen.

Das Buch an sich: Irrwitzig, genial geistreich geschrieben, nicht zu Unrecht prämiert

9 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Sehr schade

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.01.2013

Ich kann den bisherigen negativen Rezensionen nur beipflichten:
Der Text ist so langweilig und uninteressant vorgetragen, dass ich jetzt nach knapp 9 Stunden aufgebe.
Außerdem ertrage ich dieses ewige "... sagte, ...sagte, ...sagte" nicht länger und muss feststellen, dass mir weder der banale Erzählstil des Autors noch die märchenonkelhafte und langatmige Art des Sprechers zusagen.
Schade um eine vielleicht sehr interessante und spannende Geschichte...

2 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich