PROFIL

Helmut Wünsch

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Nicht meins...

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.01.2020

Mit einem Wort: Stinklangweilig.

Es liegt irgendwie an der zwanghaft zu vermittelnden Überheblichkeit des Charakters gepaart mit dessen übersteigerten unbeholfenen Egoismus, erzählt aus einer leidigen und abschweifenden Ich-Perspektive, welches unter Umständen ja eine gute Mischung ergeben kann, hier aber einfach schlecht umgesetzt wurde.
Diese Mischung aus platten Witz, Slapstick-Situationskomik, endlosen Monologen, gepaart mit übertrieben-unrealistischer angeblicher Gemeinheit passen irgendwie nicht zusammen.
Wenn die Geschichte wenigstens "Böse" wäre, aber es wirkt irgendwie "unbeholfen-gemein" oder einfach nur "langweilig-Böse". Wie eine Drink aus Schlaftablette und Kaffee Hag, kombiniert mit einem Schuss Backaroma-Rum, weil kein Wodka da war....

Referenzklasse.

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.11.2019

Der mit Abstand beste Teil der Reihe!
Bin immer noch beeindruckt über die Story und den konsquenten Stil, den Adler-Olsen hier gezimmert hat: Es fängt langsam an (man ist fast schon versucht zu sagen etwas langweilig), aber dann passiert das, was nur wenige Autoren beherrschen: Die Spannung steigt linear und konsequent an. Und doch wird niemals übertrieben oder ins Groteske abgesteuert.
Was mir persönlich gefällt: Umsichtiger, sparsamer Einsatz von retardierenden Momenten. Die Geschichte - so fantastisch wie sie aus der Natur eines Thrillers natürlich ist - könnte sich doch in der Realität zum. "halbwegs" so ereignet haben (im Gegensatz zu den Übermensch-Blut-Trash-Gewalt-Groschenthrillern, wie man sie zuhauf kennt).
Die Protagonisten sind hier Helden mit Makeln und Fehlern, und die Antagonisten sind - trotz aller Teufelei - nicht die typischen unfehlbaren Überkriminellen, sondern begehen - konsequent über die Geschichte - ebenfalls Fehler, woraus sich ein extrem spannendes Katz- und Mausspiel entwickelt.
Zum Inhalt: Hier sollte nichts verraten werden, da ein Kurzüberblick einen falschen Eindruck erwecken würde bzgl. der Geschichte: Über Islamistischen Terror, Flüchtlinge, Irakkrieg, jugendliche "Gamer"-Amokläufer und Nachrichtendienste hätte ich mir sicherlich im Vorfeld auch kein Werk angetan, aber don't panic: Es gibt keinen politischen Zeigefinger: Das Buch ist brillant geschrieben. Und die Uhr tickt rückwärts...

Story abgesoffen.

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.11.2019

Sehr guter Anfang und Idee, leider ab der Mitte wird die Geschichte extrem unglaubwürdig und konstruiert. Die Charaktere bzw. die Geschichte entwickelt sich zunehmend zu einer billigen "5 Freunde"-Story. Die Handlungsmuster wiederholen sich ständig. Die Handlung wird stellenweise unfreiwillig komisch, da sie sich in immer mehr absurdere Superlativen des primitiven Bösen versucht zu ergießen. Der Protagonist Sneijder verkommt dabei gegen Ende hin zu einem monotonen Phrasendrescher. Die Protagonistin Nemez bedient in krasser Weise irgendwann nur noch das krasse Klischee einer Mischung aus gut aussehender taffer Militärlesbe und Betroffenheitsmama, mit Tina Martinelli als flacher Sidekick. Die Sprüche werden generell immer flacher und geistloser. Es wird zum Schluss regelmäßig langweilig und nervig.

Generell hat man das Gefühl, dass der Autor die Handlung ab Mitte der Geschichte abgegeben hat und jemand anderes mit eine Alter von ca. 13 Jahre den Rest fertiggeschrieben hat.

Nee, Sorry, die Reihe war echt gut, aber diesmal wars echt etwas zu dick aufgetragen und billig geschrieben...

erste Hälfte Hui, zweite Hälfte Pfui

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.01.2017

zuerst gut erzählte Story im Stil eines Wrtschaftsthrillers, dann zunehmendes Abgleiten in eine etwas alternativ angehauchte ÖkoGeschichte über das Versiegen des weltweiten Öls mit sehr nervigen Ölhintergrundfakten, die permanent in die Dialoge der Charaktere eingestreut werden. Schade, die zweite Hälfte hat den Roman echt auf kindisches Niveau runtergezogen...