PROFIL

achim26

  • 2
  • Rezensionen
  • 1
  • Mal wurde Ihre Rezension als "hilfreich" bewertet
  • 3
  • Bewertungen
  • Das Verschwinden der Stephanie Mailer

  • Autor: Joël Dicker
  • Sprecher: Torben Kessler
  • Spieldauer: 19 Std. und 53 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 896
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 851
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 847

Es ist der 30. Juli 1994 in Orphea, ein warmer Sommerabend an der amerikanischen Ostküste: An diesem Tag wird der Badeort durch ein schreckliches Verbrechen erschüttert, denn in einem Mehrfachmord sterben der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Passantin. Zwei jungen Polizisten, Jesse Rosenberg und Derek Scott, werden die Ermittlungen übertragen, und sie gehen ihrer Arbeit mit größter Sorgfalt nach, bis ein Schuldiger gefunden ist. Doch zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass Rosenberg und Scott sich geirrt haben.

  • 5 out of 5 stars
  • Einfach Klasse

  • Von Will, Am hilfreichsten 07.04.2019

spannende Unterhaltung, aber zu lang

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.05.2019

Wer Dickers Erzählstil mag, kommt wieder voll auf seine Kosten. Allerdings ist es diesmal offenbar mit ihm durchgegangen. Der ganze Roman ist wie ein Marathonlauf: Am Anfang geht es flott voran, dann streckt sich die Geschichte durch viele Details und Schicksale, bis man reichlich erschöpft am Ende ankommt. Eigentlich ist es dann auch egal, wer der Täter ist, Hauptsache man hat es geschafft. Oft genug war man geneigt aufzugeben, aber schließlich kann man doch beruhigter sein, wenn sich alles aufgeklärt hat. Stellenweise fühlte man sich an Agatha Christie erinnert, aber leider blieb der große Showdown aus. Das Hören war nie langweilig dank der konzentriert durchgehaltenen Stimme von T. Kessler, der schon die ersten Bücher von Dicker las. Eindringlich, aber nie aufdringlich oder künstlich. Ein Punkt Abzug, weil es mir einfach dann doch zu lang war und das Ende nicht das erfüllte, was die vielen Spuren versprachen.

  • Neujahr

  • Autor: Juli Zeh
  • Sprecher: Florian Lukas
  • Spieldauer: 5 Std. und 3 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 999
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 930
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 928

Lanzarote am Neujahrsmorgen: Henning will mit dem Fahrrad den Steilaufstieg zum Pass von Fermés bezwingen. Während er gegen Wind und Steigung kämpft, denkt er über sein Leben nach. Eigentlich ist alles in bester Ordnung. Er liebt seine Frau, hat zwei gesunde Kinder und einen passablen Job. Aber Henning geht es schlecht. Familienernährer, Ehemann, Vater - in keiner Rolle findet er sich wieder. Er leidet unter Angstzuständen und Panikattacken, die ihn regelmäßig heimsuchen. Als Henning schließlich den Pass erreicht, trifft ihn die Erkenntnis wie ein Schlag: Er war als Kind schon einmal hier.

  • 5 out of 5 stars
  • Beklemmend, spannend, umwerfend

  • Von Eska Am hilfreichsten 23.09.2018

Kopfkino

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.03.2019

Ein Familienvater verbringt den Jahreswechsel mit Frau und Kindern auf einer kanarischen Insel. Am Neujahrstag macht er mit dem Mountainbike eine Tour in die Berge. Es wird ein Erlebnis, mit dem seine lange verschütteten Erinnerungen zurückkehren, die ihm helfen, sich endlich seinen Panikattacken zu stellen.
Der Roman teilt sich in zwei Teile. Im ersten wird das Leben von Henning beschrieben, seinem Alltag, seinen Sorgen, unerklärlicher Panik. Der zweite Teil erzählt dann langsam und detailliert, wie es dazu kam. Die Erzählweise macht die eigentlich sparsame Geschichte unglaublich realistisch, beklemmend und fast unerträglich spannend. Der Leser/ Hörer erlebt die Not des Protagonisten ganz nah, ahnt, versteht. Florian Lukas verkörpert die Unwissenheit, die Angst, aber auch den Drang, sich endlich zu befreien. Nüchtern und sachlich, zögernd, ängstlich, aber auch tapfer heiter zieht er den Hörer in den Bann. Kopfkino! Ab Kapitel 40 kann man kaum abschalten. Roman und Lesung: Sehr zu empfehlen!

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich