PROFIL

Markus

  • 72
  • Rezensionen
  • 335
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 286
  • Bewertungen
  • Dunkles Arles. Ein Provence-Krimi

  • Capitaine Roger Blanc 5
  • Autor: Cay Rademacher
  • Sprecher: Oliver Siebeck
  • Spieldauer: 11 Std. und 54 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 579
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 559
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 557

Der fünfte Fall für Capitaine Roger Blanc. November in der Provence: Capitaine Roger Blanc verabredet sich mit seiner heimlichen Geliebten, der Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre, zu einem Wochenende in Arles. Die beiden haben das römische Amphitheater der Stadt als Treffpunkt ausgemacht. Dort wird Aveline zufällig Zeugin eines kaltblütigen Mordes. Ganz knapp entgeht sie selbst dem Tod - doch der unbekannte Täter raubt ihr eine Tasche mit wichtigen Unterlagen, die sie ihrem Ehemann, dem politisch mächtigen Staatssekretär, unbedingt in Paris präsentieren muss.

  • 2 out of 5 stars
  • sorry, aber langweilig und kein Ende

  • Von Anonymer Hörer Am hilfreichsten 23.06.2018

Nö, so geht's nicht

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.09.2018

Na, na, eine Richterin, die einen Polizisten, mit dem sie ein Verhältnis hat, zu einem klaren Mord anstiften will. Und er hätte sich eigentlich darauf eingelassen, weil sie ja so schön ist.... Zu einem Einbruch ins Polizeipräsidium lässt er sich hinreißen. Der Bösewicht wird am Ende von einem anderen Polizisten umgebracht, aber eher so nebenbei und aus Versehen.
Dieser Krimi ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Die lebensfrohen, französichen Anteile, die es bei früheren "Roger Blancs" gab, sind verschwunden, alles ist irgendwie effekthascherisch und unglaubwürdig.
Und diese Formulierungen: ca drei Dutzend mal "rasen seine Gedanken" und wenn's keine sinnvolle Weiterentwicklung mehr gibt, muss die Schönheit der Richterin herhalten. Oder die ganz besonders böse Beschreibung der ganz besonderen Bösewichte. Das hat aber den Vorteil, dass man jeweils vom ersten Auftreten einer Figur weiß, woran man mit ihr ist.
Nö, so geht's nicht
Der Sprecher macht seine Sache recht gut, kann's aber nicht rausreißen.

  • Artemis

  • Autor: Andy Weir
  • Sprecher: Gabrielle Pietermann, Marius Clarén
  • Spieldauer: 10 Std. und 9 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.160
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 1.112
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.110

Der neue Roman vom Autor des Weltbestsellers "Der Marsianer". Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer und, wenn man kein Millionär ist, verdammt ungemütlich. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu.

  • 4 out of 5 stars
  • Furchtbare Übersetzung

  • Von Jeanette Müller Am hilfreichsten 02.03.2018

Absturz gegenüber dem Marsianer

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.03.2018

Dieses Hörbuch ist ein ziemlicher Absturz gegenüber dem Marsianer.

Artemis ist lieblos geschrieben. Die Geschichte ist ziemlich überdreht und oft unschlüssig.

Die Ich-Erzählerin Jaz benimmt sich und denkt wie eine 12-Jährige und soll eigentlich eine erwachsene Frau sein. Diese Figur ist einfach nur unplausibel, lästig, unzuverlässig, egozentrisch und ohne jegliches Sozialverhalten - eben voll pubertär, aber mit Mitte 20. Und sie tut zu jedem beliebigen Zeitpunkt immer das dümmste, was einem gerade in den Sinn kommen könnte. Wenn das das Frauenbild von Andy Weir ist, dann danke!
Dazu passt, dass die Sprecherin liest wie eine hibbelige 10-Jährige, die in der Schultheatergruppe "Erwachsene" spielt, was besonders albern klingt, wenn sie männliche Personen sprichrt, dann spricht sie eben genau wie eine 10-Jährige, die in einer Vorabendserie verucht, wie ein Mann zu sprechen - sehr absurd!

Manche Ideen der Geschichte sind originell, deshalb dafür 2 Sterne. Diese Ideen sollten aber in eine Geschichte eingebaut werden, die es wert wäre, erzählt zu werden.

3 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Riesen von Ganymed

  • Riesen-Trilogie 2
  • Autor: James P. Hogan
  • Sprecher: Mark Bremer
  • Spieldauer: 10 Std. und 20 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.119
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.058
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.054

Nach der Entdeckung eines mumifizierten Raumfahrers, der seit 50.000 Jahren im Mondstaub begraben lag, muss die Geschichte der Menschheit neu geschrieben werden. Wer waren die geheimnisvollen Fremden, die den Menschen so ähnlich sind? Sie verschwanden offenbar vor Millionen von Jahren, ließen jedoch Artefakte zurück, die die Wissenschaftler jetzt untersuchen wollen.

  • 4 out of 5 stars
  • Harte SciFi ... aber

  • Von carolin Am hilfreichsten 27.11.2017

Schwache Fortsetzung der Riesen-Trilogie

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.09.2017

Die Riesen von Ganymed ist der 2. Teil der Riesen-Trilogie von James P. Hogan.
Leider kann der 2. Teil nicht halten, was der 1. Teil versprach.

Die Geschichte kommt nicht mehr recht voran, die Klischees übernehmen den Fluss der Ereignisse, die Ganymeder stellen sich als bessere Menschen heraus und die Menschen in dieser Geschichte sind eher einer amerikanischen Vorabend-Serie entsprungen als der nahen Zukunft unserer Welt.
Und besonders verstörend ist, dass es in dieser Geschichte zwar sehr viel um Evolution geht, es aber immer deutlicher wird, dass James Hogan eben nicht Evolution gemeint hat, sondern eher sowas wie intelligent design oder Kreationismus, also eben genau NICHT Evolution, dadurch wird das ganze recht inkonsistent und steckt fest.
Was nicht so verwunderlich ist, ist, dass James Hogan (der ja Ingenieur war) eine recht naive Technik-Heilslehre vertritt. Trotzdem wirkt es irgendwie angestaubt.
Schade!

Wie schon im 1. Teil zu viele Sound-Gimmicks. Der Sprecher Mark Bremer macht seine Sache gut.

Es zeigt sich mal wieder, dass es eben doch sehr viel einfacher ist, eine spannende Geschichte aufzubauen, als sie ordentlich zu entwickeln und zu Ende zu bringen. Ich werde den 3. Teil wahrscheinlich nicht mehr anhören.

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Pforte

  • Die Zeitpforten-Thriller 1
  • Autor: Patrick Lee
  • Sprecher: Matthias Lühn
  • Spieldauer: 10 Std. und 9 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.412
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 2.302
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.297

Ein Forschungszentrum in der Einöde Wyomings Mitte der siebziger Jahre. In einem Laboratorium tief unter der Prärie beginnt ein Experiment. Doch das geht anders aus als geplant. Und unerwartet öffnet sich die Tür zu einer anderen Welt. Es wird das bestgehütete Geheimnis des Planeten. Und auch das gefährlichste. Über dreißig Jahre später stößt Ex-Polizist Travis Chase mitten in der eisigen Gebirgslandschaft Alaskas auf ein riesiges Flugzeugwrack. Es ist voller Leichen.

  • 4 out of 5 stars
  • Kreative Ideen, spannende Unterhaltung

  • Von Ute Am hilfreichsten 10.07.2017

Mittelmäßige Fantasy-Fiction, "kitschig" gelesen

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.08.2017

Der formale Spannungsaufbau klappt, die Personen werden platziert, die Geheimnisse aufgebaut, soweit ok, soll paar Punkte geben.

Dass die zunächst eher nach Science Fiction klingende Handlung so sehr in die Fantasy abrutscht, ist schade, aber hier ist eindeutig die Grenze überschritten, wo es nicht mehr um "Technologie einer fortgeschrittenen Zivilisation geht, die von Magie nicht mehr zu unterscheiden ist" sondern um "magische Gegenstände" einer Zauberergeschichte, Unsichbarkeitsumhang, Zauberschrift, Gedankenmanipulation, Wut- und Verdopplungs-Zauber inbegriffen.

Recht unerträglich dabei ist die unnötige Gewalt, die hier allzuoft der Ausweg sein soll. Da werden in allen Details Hälse druchgeschnitten (unter Unsichtbarkeitszauber), mit Maschinengewehren in die Menge geschossen (wegen Wutzauber), Folterszenen sehr detailiert ausgewalzt, und hinterrücks Leute umgebracht, weils einem (dem Autor) halt grad nichts anderes einfällt. Unnötig brutal, sehr phantasielos und ziemlich langweilig.

Leider tut auch Matthias Lühn nichts dazu, die Sache irgendwie zu retten. Er liest in diesem pathetisch-obercollen Pubertätsslang der billigen Vorabendserien, alles klingt bei ihm immer irgendwie so wie "Ermorden? geht mir doch am A*** vorbei", "Boah ey, jetzt muss ich doch tatsächlich meine eigenen Eltern umbringen, ts, ts, ts, muss halt sein", "Wer A sagt, muss auch Massenmord begehen" das ist, ja - mir bleibt kein anderer Begriff - "kitschig" im Sinne von inhaltlich nicht gerechtfertigten stark übertriebenen ästhetischen oder ethischen - hier negativen - Eigenschaften, Gewalt-Kitsch, Dystopie-Kitsch, Mannbarkeits-Kitsch.

Fazit: Lieber nicht!

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Austerlitz

  • Autor: W. G. Sebald
  • Sprecher: Michael Krüger, W. G. Sebald
  • Spieldauer: 11 Std. und 19 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 26
  • Sprecher
    3.5 out of 5 stars 23
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 23

Antwerpen, Hauptbahnhof, Salle des pas perdus im Jahr 1967. Dem Erzähler fällt ein Mann auf, der eingehend die Architektur des Gebäudes betrachtet. Die beiden Herren kommen ins Gespräch und verabreden sich für den nächsten Tag. Aus dem zufälligen Zusammentreffen wird ein über 30 Jahre andauerndes Gespräch an verschiedensten Orten Europas. Zwischen London, Paris und Prag erzählt der Kunsthistoriker Austerlitz seine Geschichte.

  • 3 out of 5 stars
  • mühsam.schlecht vorgetragen

  • Von Georg-Marcus Am hilfreichsten 14.08.2017

Toll anzuhören

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.07.2017

"Austerlitz" handelt vom Verlorensein, von Heimatlosigkeit und von Entwurzelten. Der Ich-Erzähler berichtet von seinen mehr oder weniger zufälligen Begegnungen mit Jacques Austerlitz, einem Kriegswaisen, der erst im Erwachsenenalter von seiner eigenen Geschichte erfährt und - vielleicht deshalb - nie so richtig in seinem Leben ankommt. Diese Geschichte mit Verlust und Nicht-dazugehören ist das, worum es hier geht.
Das eigentlich herausragende an diesem Buch ist aber die Sprache, ein etwas altertümlich wirkendes, nahezu zieseliertes, maniriertes Deutsch mit Schachtelsätzen und Konditionalkonstruktionen, dass es schon notwendig ist, ein bisschen Konzentration aufzubringen, um nicht den Faden zu verlieren. Ich frage mich, wie sowas aus dem Englischen übersetzt werden konnte. Respekt!
Diese Sprache wird von Michael Krüger wirklich wunderbar gesprochen, dafür ganz großes Lob.
Der letzte Abschnitt ist noch ein Ausschnitt einer "Original-Lesung" des Autors, nunja, ist etwas fürs Archiv, meiner Meinung nach kann man 20 Minuten vor dem Ende aufhören.

2 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Erbe der Sterne

  • Riesen-Trilogie 1
  • Autor: James P. Hogan
  • Sprecher: Mark Bremer
  • Spieldauer: 9 Std. und 5 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.700
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.610
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.601

In einer felsigen Höhle auf dem Mond wird eine Leiche in einem roten Raumanzug entdeckt. Niemand weiß, wer der Mann ist. Niemand weiß, woher er kam. Niemand weiß, wer oder was ihn umgebracht haben könnte. Als Wissenschaftler die Leiche daraufhin genauer untersuchen, stellen sie fest, dass der verblichene Raumfahrer 50.000 Jahre alt ist. Er wurde also zu einer Zeit geboren, als es weder die Raumfahrt noch größere menschliche Aktivitäten auf der Erde gab.

  • 5 out of 5 stars
  • Bin schon gespannt, wohin das noch führt....

  • Von Markus Am hilfreichsten 31.05.2017

Bin schon gespannt, wohin das noch führt....

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.05.2017

"Das Erbe der Sterne" ist, ja was eigentlich? "future archeology"? "science fiction" im Wortsinn? Ich weiß nicht, wie ich solche Geschichten bezeichen soll, diese hier, das Ölschieferskellett von B. Kegel und ein paar andere.

Worum geht's? In einer nicht zu fernen Zukunft wird in einer Höhle auf dem Mond
1) eine Leiche in einem Raumanzug gefunden, und niemand weiß wer es sein könnte
2) es ist ein Mensch
3) die Ausrüstung der Leiche ist fortgeschrittener als der Stand der Entwicklung auf der Erde
4) es stellt sich heraus, dass diese Leiche dort seit ca. 50 000 Jahren liegt.

Daraus entstehen natürlich eine Menge Fragen, und es ist James Hogan hoch anzurechnen, dass er bei aller schriftstellerischer Freiheit, die hier für eine spannende Geschichte notwendig ist, trotzdem versucht, einigermaßen logisch und auf dem Boden heutiger Kenntnisse sinnvoll und korrekt zu bleiben - auch wenn natürlich für den Fortgang der Geschichte viele Gewissheiten in Frage gestellt werden (müssen).
Es geht also viel um Evolution, und wie sie funktioniert, es geht viel um Astronomie und wie sie zu Kenntnissen kommt und es geht viel darum, wie äußere Umwelt die Psychologie von Lebenwesen beeinflusst und es geht viel darum, wie aus einzelnen Informationen erst eine Hypothese und dann eine Theorie entsteht.

Und es bleibt eine spannende Geschichte, auf deren zweiten Teil ich schon gespannt bin.

Ein kleiner Wermutstropfen sind für mich die etwas zu üppig eingesetzten Soundeffekte. Es fügt der Geschichte nichts hinzu, dass ein Telefonat wie aus einer Telefonzelle klingt und eine Ansprache in einem großen Raum mit viel Hall bearbeitet wurde. Mark Bremer macht seine Sache doch gut, soll er doch diese spannende Geschichte vortragen, ohne Hall und Soundgimmicks (deshalb 1* Abzug für den Sound, auch wenn der Sprecher nichts dafür kann).

32 von 35 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das ist bei uns nicht möglich

  • Autor: Sinclair Lewis
  • Sprecher: Frank Arnold
  • Spieldauer: 15 Std. und 35 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 11
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 11
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 11

Buzz Windrip, für seine Gegner ein "ungebildeter Lügner mit idiotischer Weltanschauung" und ein gefährlicher Populist, will Präsidentschaftskandidat werden. Er gibt vor, sich für die kleinen Leute einzusetzen, und verspricht, "aus Amerika wieder ein stolzes Land zu machen". Trotz völlig unglaubwürdiger Versprechen laufen ihm die Wähler zu, und er zieht ins Weiße Haus ein. Sogleich regiert er wie ein absolutistischer Herrscher, beschneidet die Freiheiten der Minderheiten, legt sich mit Mexiko an.

  • 4 out of 5 stars
  • Zäher Brocken

  • Von Udolix Am hilfreichsten 01.05.2017

Doch, das ist bei uns leider doch möglich....

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.05.2017

Dieses Buch des Nobelpreisträgers Sinclair Lewis ist aus dem Jahr 1935 - das ist wichtig.
Sehr schön ist, dass die Übersetzung, die etwas "ältlich" wirkt, dem Ganzen einen zeitlosen Eindruck gibt, der hier sehr hilfreich ist.

Zum Inhalt: Es geht um Donald Trump und wie er die US-amerikanische Demokratie zu Grunde richtet.
NEIN - es geht natürlich nicht um Donald Trump, der Typ im Buch heißt Buzz Windrip und er gewinnt - fiktiv - die US-Präsidentschaftswahlen 1936. Die weitere Entwicklung hat sich Sinclair Lewis aus den Berichten, die seine Frau aus dem Deutschland der 30er Jahre für amerikanische Zeitungen schrieb, extrapoliert. Man muss aber bei diesem Buch aufpassen, dass man nicht dahinein verfällt, hinter jedem Detail eine Entsprechung in unserer Zeit zu suchen; es gibt für erschreckend viele Details Entsprechungen, aber nicht für alle.
Ein sehr empfehlenswertes Buch, das auch gut vorgetragen wird. Die leicht ältliche Sprache der Übersetzung unterstützt hier sehr.
Ein Tip zum Anhören: Am Ende (ab Kapitel 67 glaub' ich) gibt's ein aktuelles Nachwort, das ich gerne vorneweg gehört hätte.

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Der Tunnel
    
    
        Autor:
        












    





    





    
        
            
            
                
            
        
        Bernhard Kellermann
    
    


    
    
        Sprecher:
        












    





    





    
        
            
            
                
            
        
        Claus Biederstedt,
    
        
            
            
                
            
        
        Baldur Seifert,
    
        
            
            
                
            
        
        Dieter Eppler,
    
    
        und andere
    


    
    Spieldauer: 3 Std. und 33 Min.
    28 Bewertungen
    Gesamt 3,8
  • Der Tunnel

  • Autor: Bernhard Kellermann
  • Sprecher: Claus Biederstedt, Baldur Seifert, Dieter Eppler, und andere
  • Spieldauer: 3 Std. und 33 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 28
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 28
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 27

"Der Tunnel", 1913 erschienen, gilt als der bekannteste Roman von Bernhard Kellermann und als eines der meistverkauftesten Bücher in der ersten Hälfte des 20sten Jahrhunderts. Bereits 1915 wurde die Geschichte von William Wauer verfilmt. In seiner Utopie spinnt Kellermann die Technikbegeisterung seiner Zeitgenossen aus und vermengt die abenteuerliche Geschichte um den transatlantischen Tunnelbau mit dystopischen Elementen.

  • 3 out of 5 stars
  • Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen

  • Von Markus Am hilfreichsten 29.03.2017

Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.03.2017

Dieses Hörspiel ist der Zusammenschnitt von ca 10 Hörspielepisoden, die in den 70er Jahren für das Jugendradio produziert wurden. Für diese Produktion wurde der Roman von 1913 in manchen Punkten aktualisiert (Telefone, Düsenflugzeuge, etc.).
Das Hörspiel an sich ist recht gelungen, was allerdings sehr stört, ist, dass die Hörspielepisoden einfach hintereinanderweg abgespielt werden, d.h. man hat so alle 20 Minuten den vollen Vor- und Abspann mit allen Beteiligten und dem Radiotrailer.
Der zu Grunde liegende Roman ist denke ich recht interessant und die Umsetzung als Hörspiel ist gelungen, die Sprecher machen ihre Sache gut.
Allerdings merkt man einer 70er-jahre Produktion eines Romans von vor dem 1. Weltkrieg doch an, dass sich in den letzten 100 Jahren auch Grundsätzliches geändert hat, das Pathos der "Helden der Technik", die grundsätzliche Überzeugung, dass die europäisch/westliche Kultur überlegen ist, das überzeichnete Bild des Dualismus von Kapital und Arbeit. Nicht das das alles nicht stimmen würde, aber ein bisschen Differenzierung täte der Sache gut.
Deshalb (ich kenne die 70er Jahre aus eigenem Erleben): Manchmal konnte ich mir beim Anhören ein (wissendes) Schmunzeln nicht verkneifen!

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gefrorener Schrei

  • Autor: Tana French
  • Sprecher: Nina Petri
  • Spieldauer: 22 Std. und 48 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 706
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 658
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 661

Aislinn Murray ist jung, hübsch und liegt tot in ihrem Haus, der Tisch ist für ein romantisches Abendessen gedeckt. Eindeutig wieder so eine Beziehungstat, denkt die Polizei. Doch bald stoßen die Detectives Antoinette Conway und Stephen Moran auf Ungereimtheiten. Und es wird immer offensichtlicher, dass jemand in der Mordkommission ihre Arbeit behindert. Weil sich Antoinette mit ihrer toughen Art Feinde gemacht hat?

  • 4 out of 5 stars
  • Ermittler in Echtzeit

  • Von Udolix Am hilfreichsten 12.01.2017

Spannende Mordermittlung (mit Längen)

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.01.2017

Tana French schreibt spannende Krimis, jeweils mit einem kleinen Extra-Kick. Bei "Gefrorener Schrei" (ja doch es wird schon klar, warum das so heißt, auch wenn mir der englische Original Titel "The Trespasser" besser gefällt) ermittelt das gleiche Ermittler-Gespann wie in "Geheimer Ort", allerdings wird aus der Sicht von Antoinette Conway erzählt. Dieses Spiel mit den Perspektiven gefällt mir und ist in dieser Geschichte hier Programm. Wechselnde Blickwinkel sind das Salz, das dieses Hörbuch würzt.

Es geht um Ermittlungen in einem anscheinend "einfachen" Mordfall, und natürlich kann ein 22-stündiges Hörbuch kein "einfacher Mordfall" sein! Sehr gut gelungen sind die Wendungen in den Köpfen der Ermittler, die mit jeder neuen Spur eine andere Hypothese entwickeln, was hier eigentlich passiert ist. Sie verrennen sich, sich täuschen und irren sich, sie packen einen Zipfel der Wahrheit und verwerfen ihn wieder - das ist spannend und auch interessant geschrieben und gelesen, aber leider in der Mitte des Buches manchmal etwas zu langsam und träge. Und es ist dann doch so, dass der Hörer früher weiß als die Ermittler, was da los ist, die Auflösung ist keine Überraschung.
Ich dachte schon manchmal "Jetzt macht mal voran!" da hätte Tana French etwas Gas geben können.

Nina Petri liest prima, pointiert ohne zu "schauspielern", mit Pausen und Spannungsaufbau, wie sichs gehört. Auch die Verhöre (sie spielen eine große Rolle) sind gut und plastisch gelesen, ohne dem Hörer das eigene Kopfkino zu vermiesen, bravo dafür!

Insgesamt sehr empfehlenswert, wenn man die 22 Stunden nicht allzusehr stückeln muss. Wenn man aber immer nur 20 Minuten hören kann und dann wieder ne Woche Pause hat, sollte man die Finger davon weg lassen.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Earthborn - Die brennende Welt

  • Earthborn 1
  • Autor: Paul Tassi
  • Sprecher: Josef Vossenkuhl
  • Spieldauer: 14 Std. und 32 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 822
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 782
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 780

Seit Monaten kämpft sich Lucas durch ein zerstörtes Amerika. Nach einer außerirdischen Invasion steht die Welt kurz vor dem Kollaps, denn bei dem Krieg gegen die feindlichen Xalaner wurde die Atmosphäre stark beschädigt. Lucas' einziges Ziel ist es, seine einstige Heimat Portland zu erreichen. Doch als er dort ankommt, findet er nur einen riesigen Krater vor. Jeglicher Hoffnung beraubt, entdeckt er plötzlich in einem halb verschütteten Gebäude ein Alienraumschiff. Mit ihm könnte er der sterbenden Erde entkommen. Leider ist er nicht der Einzige, der Anspruch auf das Wrack erhebt.

  • 4 out of 5 stars
  • Post-Apokalyptischer Sci-Fi

  • Von Christoph Bringe Am hilfreichsten 13.02.2017

Schlecht!

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.01.2017

Dieses Hörbuch ist quasi eine Audioversion eines schlechten Egoshooter-Videospiels.
Die Handlung komplett vorhersehbar, die Charaktere flach, unplausibel und unschlüssig. Die Sprache ist holprig, Metaphern sind meist unpassend oder schief.
Die ganze Geschichte ist vom simplen, dumpfen Pathos der Shooterspiele durchdrungen, Waffen werden gründlicher beschrieben als Personen, Gewehre haben Namen und werden mit Gefühlen belegt, die eigentlich ausschließlich für Menschen passend sind, die einzigen Handlungsoptionen sind Schießen, Schlagen oder Sprengen.
Es gibt einen witzigen Aspekt: wenn der Versuch gemacht wird, "Aliensprache" zu simulieren, wird's lustig, ngagndug!

24 von 32 Hörern fanden diese Rezension hilfreich