PROFIL

Hiro

  • 19
  • Rezensionen
  • 81
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 64
  • Bewertungen

Ganz empfehlenswert.

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.05.2019

Mit der Tuchvilla Saga der beste Historienroman. Absolut lesenswert oder hörenswert. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Tolle Recherche, super Themen.

Dark Mirror vs. das Kapital vs. das Känguru!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.03.2018

Erste Abschweifung: Ich vergebe selten 5 Sterne! Teil Eins der Känguru Trilogie bekam die 5 und Qualityland verdient dann meines Ermessens die 5+! (Klassisches Dilemma der Höchstnote ;-)

Zweite Abschweifung: Ich hatte mehrfach das Buch in der Hand und reingeblättert.... ich fand es immer doof! So kann man sich irren!

Jetzt mal Tacheles: Grandioses Buch! Wo die Känguru Chroniken Comedy mit beiläufiger Geslleschaftskritik waren, ist Qualitiy Land eine bissige Zukunftssatire, mit philosophischen Gedanken und dabei weiterhin pointiert lustig!





Bachmann vs. King

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.10.2015

Das Hörbuch schafft es locker in meine Top 5 der besten Hörbucher aller Zeiten :-)

Mit Nathan und Bach sind sowieso nur zwei Sprecher dort vertreten und gerade Nathan könnte wohl meine Knöllchen 2010-215 vorlesen und ich wäre begeistert und würde nicht aufhören wollen zuzuhören.

Ein anderer Schnack sind die Bücher von Stephen King, der neben grandiosesten Werken auch viel geschrieben hat, was ich unter "naja...ganz nett!" verbuchen würde.

Allerdings waren schon vor 30 Jahren die Richard Bachmann Bücher, diejenigen, welche mich mehr faszinierten (nicht das Übersinnliche stand hier im meist im Vordergrund, sondern die menschlichen Abgründe: Amok, Todesmarsch, Sprengstoff...)

Da reiht sich Mr. Mercedes grandios ein :-)

Einfach ein tolles facettenreiches Buch!

Genial, aber nicht fesselnd

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.01.2015

Um meine Rezension zu verstehen, muss ich ein wenig ausholen:

Seit dem genialen Snowcrash, welches für mich eines der besten Bücher aller Zeiten ist, finde ich Stephenson super. Wobei... richtiger müsste es heisse: Ich will Ihn super finden!

Snowcrash war fulminant und rasant. Ein Strudel von einem Buch, welches einen mitgerissen hat.

Seitdem erlebe ich jedes Stephenson Buch nur noch als Treibsand:
Es lässt einen irgendwie nicht mehr los, denn zu gut sind die Bücher geschrieben, zu faktenreich recherchiert und zu genau konstruiert. Aber es nimmt einen auch fast nie mit.

Diamond Age habe ich noch mit Genuss gelesen, das Science Fiction / Nanotechnik Setting war revolutionär und faszinierend, aber dann: Jedes Buch des Baroque Zyklus habe ich begonnen und keines beendet. Error durchgehört und war enttäuscht. Anathem war mir nur eine Handvoll Seiten wert. Cryptonomicon beende ich nach 12 Stunden mit dieser Rezension (und war nach ähnlicher Wegstrecke im Buch gescheitert).

Warum nur? Wo ich doch den Schreibstil gut finde, die Settings interessant und auch die Wissensschaftsauflüge spannend? Wo doch vordergründig alles stimmt?
Weils irgendwie nicht "nach vorne geht". Warum ging das bei Snowcrash, was nachher nie mehr ging? Die eigentlichen Storys dümpeln vor sich hin und werden erdrückt von all dem, was ich gerade als positiv beschrieben habe. Alles kreist nur um sich selbst.

Spätestens nach 10 Stunden oder ein paar hundert Seiten komme ich an den Punkt, dass ich nicht nur Schein will, sondern auch Sein. D.h. ich will einen Plot, der mich fesselt und in seinen Bann zieht. Das geben mir die Stephenson Bücher leider nicht mehr.

Der Sprecher war im übrigen sehr gut und passend zum Buch.









Belanglose Zwischengeschichten.....

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.10.2014

Was braucht dieses Hörbuch, um für Sie zu einem 4- oder 5-Sterne Hörerlebnis zu werden?

Eine Geschichte, die vorwärts geht... sich nicht ständig in den gleichen Charakterbeschreibungen verliert

Hat Sie The First Law 4 nun im Hinblick auf andere Bücher dieses Genres beeinflusst

Yep.... Triologien ermüden meist! Der Herr der Ringe ist eine rühmliche Ausnahme!

Fortsetzungsautoren haben meist kein schlüssiges Gesamtkonzept (siehe Abercombie oder auch Martin!).

Welche Figur würden Sie in The First Law 4 weglassen?

Glokta! Die Figur wurde in den ersten 3 Bänden soweit ausgewalzt, das in den nächsten 3 Bänden nichts, aber auch gar nichts Neues mehr hinzugefügt wird. Keine Charakterentwicklung nach Band 1 (und kommt mir nicht mit der Freundschaft zu West und den sentimentalen Anflügen - auch das ist schon zu Ende erzählt!)!

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Wem esfür einen "guten" Fantasyroman reicht, das die Figuren nicht gut sind, der ist hier gut aufgehoben. Wer aber auch noch eine spannende Story und ein wenig Charakterentwicklung sucht, sollte sich anderen Geschichten zuwenden!

Puuuhhh, endlich vorbei....

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.10.2014

und das leider ohne ein Finale, das den Durchhaltewillen belohnt hätte.

Da kämpft man sich durch über 80 Stunden Fantasy Spektakel und erträgt fehlende Charakterentwicklungen und ständige Redundanzen (z.B. ewiggleiche Folterszenen, ewiggleiches Berserkertum mit anschliessender Reue, ewgiggleiches Misstrauen etc. etc.), weil man die Hoffnung hat, dass ein stimmiges Ende einen belohnt.

Aber leider weit gefehlt - auch wenn vom Autor wohl geüwnscht (ewiges Rad der Geschichte, oder so), alles ist wie am Anfang und die Geschichte divergieren wieder auseinander. Macht aber damit alles vollkommen belanglos.

Der ganze Zyklus hätte ein gutes Buch abgegeben, hätte man einfach 2/3 Story und Text gestrichen und sich auf das Wesentliche konzentriert! Ich bin mir sicher, das es mir gefallen hätte. So war es einfach ermüdend und ein Ende was eigentlich mutig und anders ist, wäre ein netter Knalleffekt gewesen!

So bleibt es für mich dabei: Fantasyzyklen funktionieren in den seltensten Fällen. Bei den meisten (auch bei Abercombie) hat man den Eindruck, dass der Autor fröhlich vor sich hin schreibt und sich treiben lässt.


Hallo, ist da irgendwo ein Spannungsbogen?

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.07.2014

Wie ich inzwischen gelesen habe ist dieses Hörbuch nur die erste Hälfte eines Buches: das ist vor allem extrem unbefriedigend, wenn das Hörbuch zum Abschluss kommt: Denn bis hierhin ist nicht wirklich etwas passiert.....

Insgesamt wandelt das Buch ständig auf der Kippe zum Aufhören, aber bisher bin ich dabeigeblieben (sogar First Law 2 habe ich inzwischen druchgehört):
Das liegt zum einen daran, dass die eigentlich Story vor sich hindümpelt, verschiedene Handlungsfäden aufgemacht werden, deren angedeuteter Gesamtkontext aber blass bleibt.
Auf der anderen Seite sind es einfach viele gute Charakterzeichungen in denen das Buch auch immer wieder besondere Momente schafft.

Der Sprecher ist wie immer top! Aber auch Herr Nathan scheint seine Lieblingsautoren noch ein Stück lieber zu lesen ... zumindest habe ich ihn bei King und auch gerade bei Lukianenko noch ein Stück besser erlebt (aber vielleicht liegt auch der Erzählstil der beiden Herrn Nathan noch ein Stück besser?).

Wer also einen klassischen Fantasyroman sucht, ist hier meines Ermessens nicht richtig aufgehoben, für jemanden der starke Charaktere jenseits eines Gut/Böse Schemas sucht, ist hier schon deutlich besser aufgehoben.

Repetetiver Episodenroman

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.01.2014

Vorab: Ich mag die grundsätzliche Story, das Buch hat ein paar wirklich gute Ideen und einen Protagonisten der es schafft die Geschichte zu tragen, aber:

Dieses Buch war m.E. nie als "Gesamtroman" gedacht worden. Daher wiederholt sich vieles ständig. Auch wenn der Protagonist Haviland Tuf äußerst sympathisch und herrlich kauzig rüberkommt. Irgendwann nutzt es sich vollkommen ab: Wenn z.B. in jedem einzelnen Kapitel und darin jedem einzelnen Gespräch erwähnt wird, wie er seine Hände über dem voluminösen Bauch faltet, kann das hoffentlich nur daran liegen, dass die Episoden einzeln verstehbar und lesbar sein sollen. Ich empfand es als äußerst ermüdend, immer wieder aufs neue den Charakter und auch die Arche (das von Ihm in Besitz genommene technologische Wunderwerk) mit Ihren Charaktereigenschaften bzw. Fähigkeiten erläutert zu bekommen.

Die Rahmenstory selber ist zu schwach und vorhersehbar um das Buch zu tragen.

Fazit: Nette Kurzgeschichtensammlung, die aber daran krankt, dass sie vorgibt ein Roman zu sein.

Tolles Buch, aber zulang

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.09.2013

Ein sehr gutes Buch, eine spannende Story und ein absolut überragender Sprecher!

Aber ich muss in diesem Falle doch vor der Länge warnen. Ein 50 Stunden Buch (welches ja selbst gelesen nur ein Drittel der Zeit in Anspruch nehmen würde - z.B. das ebensolange The Stand habe ich in kürzester Zeit veschlungen) kann dann doch zu lang werden, selbst wenn alles stimmt.

In diesem Falle war das so.

Ich höre ca. 1 Stunde (Autofahrt zur Arbeit) am Tag bzw. 5 Stunden die Woche Hörbuch.
Eine dann doch sehr lineare Story, die auch noch auf ein ziemlich absehbares Ende hinausläuft: d.h. nach ca. 10 Stunden ist einem die Struktur der Story und auch der Showdon klar. Das führte dazu, das mir das Buch gefiel und mir das Hören Spass machte, aber ich doch das Ende herbeisehnte und auch Längen empfand. 2 Monate mit einem Buch sind mir zu lang. Wieviele verschiedene Ideen und Stile hötte ich in der Zeit erfahren können?





Verschenktes Potential

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.06.2013

Nach den, selbst gelesenen, Daemon und Darknet, welche eher im SF Bereich angesiedelt sind (nicht technologisch, sondern eher in radikalen Umsetzungen von meist heute schon verfügbaren Technologien) war ich auf das neue Werk von Daniel Suarez sehr gespannt.

Vorweg: Die beiden benannten Bücher brannten ein Feuerwerk an Ideen ab und glänzten gleichzeitig mit einleuchtender, plausibler und faktenreicher Technologie. Die Sprache und Charakterzeichnungen fielen deutlich ab. Auch verlor die Geschichte über die beiden Bände deutlich an Schwung und der hervorragende erste Teil wurde von einem nur noch guten Zweiten vollendet.

Fast alles davon kann man auch bei Kill Decision feststellen. Das Buch beginnt äußerst fesselnd, die Drohnen Thematik trifft den Zeitgeist und es werden interessante Tech-/Wissenschaftsthemen neugierig machend angesprochen. Hier finde ich den Detailgrad gerade richtig. z.B.: die Ausführungen über das Schwarmverhalten der Ameisen sind faszinierend, regen zum Nachdenken und Nachrecherchieren an.

Leider sind aber auch alle Mankos enthalten: Skizzen- und klischeehafte Charaktere. (Der mir nachvollziehbarste Charakter des Buches stirbt leider schon am Anfang), sowie ein deutlicher Abfall an Ideenreichtum bzw. an AHA-Effekten.

Einige Passagen des Buches sind leider auch unlogisch (hierauf kann/will ich nicht näher eingehen, da es entscheidendende Wendungen der Geschichte vorwegnehmen würde!)

Die moralische Diskussion über Drohnentechnologie, die von einem Protagonisten immer wieder angestossen wird, hätte einen würdigen Antagonisten verdient. Zu der Thematik kommt es zwar immer wieder zu Zwiegesprächen, aber diese verbleiben immer sehr oberflächlich bzw. auf einer Argumentationsebene! Wäre schön, wenn der Autor den Lesern eine eigene Meinungsbildung zugetraut hätte ;-)
(Das geniale Buch "wired for war" kann ich jedem zu einem tieferen Einstieg in die Thematik sehr ans Herz legen!)

Alles in Allem wurde ich aber sehr gut unterhalten. Ich ärgere mich einfach wahnsinnig, wenn ich mir vorstelle, was der Autor zu leisten imstande wäre, wenn er ein ganzes Buch in der Qualität seines Anfangs bringen würde.

Der Sprecher war ok.