PROFIL

Nils Niehörster

  • 7
  • Rezensionen
  • 43
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 201
  • Bewertungen
Brandmal Titelbild

Völlig kaputt gekürzt

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.03.2019

Völlig kaputt gekürzt, Teile der Geschichte erschließen sich überhaupt nicht mehr. Als Autor sollte man ein Veto einlegen, bei einer derartigen Entwertung.

Drohnenland Titelbild

Gekürztes Buch

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.11.2014

Eine tolle Idee, ein gut inszenierter Plot und eine eigentlich spannend angelegte Entwicklung. Der Erzählfluss wird aber leider durch offenkundige, umfangreiche und schlecht gesetzte Kürzungen immer wieder aufgebrochen. Man fragt sich beim Höhren häufig, was wohl in dem ungekürzten Buch zwischenzeitig passiert sein mag, dass die Handlung nun diese Wendung nimmt. Sehr schade, deshalb nur drei Sterne.

33 von 36 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Das Leben der Viren Titelbild

Kurzweilig, informativ, aber...

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.07.2013

... aber irgendwie hatte ich etwas anderes erwartet.

Was gefällt:
- die Idee, Inhalte in einer Art Interviewform zu präsentieren ist nett, weil es eine komplexe Materie in einer Atmosphäre vermittelt, die an ein Gespräch beim Kaffee erinnert
- der fokussierte Verstand von Frau Mölling ist beeindruckend, sie ist zudem offenbar nicht nur eine weltweit anerkannte Expertin, sondern verfügt auch über eine starke Ausdruckskraft

Was weniger gefällt:
- in dem Buch geht zwar auch um Viren, im wesentlichen ist es aber eine Beschreibung von Frau Möllings Forschungsarbeiten
- wirklich auf den Geist ist mir die mehr als offenkundige Bewerbung zur Nobelpreisnominierung gegangen, ich denke, da gäbe es für jemanden ihres Ranges subtilere Möglichkeiten

Trotzdem drei Sterne, weil es Spaß gemacht hat, jemanden quasi dabei zuhören zu können, wie er/sie voll für die Sache brennt.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Die kürzeste Geschichte allen Lebens Titelbild

Er kann's halt!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.07.2013

"Er kann's halt, der Harald. Redet, bis das Licht ausgeht!"
Rund um einen spannenden Vortrag von Herrn Lesch wurde in der ARD mal das Studio abgebaut und gegen Ende das Licht ausgeschaltet. Zwei Dinge liefen noch: Einerseits der Ton und andererseits Herr Lesch rumorend durch das Studio und erklärte die Welt.

In diesem Hörbuch spannt er zusammen mit Harald Zaun mal den ganz großen Bogen und kommt von lange vor Adam und Eva bis zu Pontius Pilatus und darüber hinaus.
Das Hörbuch ist zwar größtenteils sequenziell entsprechend dem zeitlichen Verlauf gestaltet, jedoch macht es überhaupt nichts, auch mal wieder quer einzusteigen.
Didaktischer Höhepunkt sind m.E. die großartigen Kapitel zum Präkambrium, die mustergültig die komplexen Wechselwirkungen der gleichzeitig stattfinden Prozesse in den Bereichen der Geologie, Chemie, Astronomie und schließlich einsetzender Biologie erläutern.

Selbst jemand, der sich nicht für den wissenschaftlichen Hintergrund interessiert, kann das Hörbuch amüsant finden, präsentiert Herr Lesch die Inhalte doch so, als würde er gerade über den letzten Klatsch von Tante Käte oder Brad Pitt berichten.

"Er kann's halt, der Harald. Redet, wenn das Licht ausgeht!"
Zu Herrn Leschs mutmaßlich ernsthaftem Entsetzen, muss ich gestehen, dass ich das Hörbuch mittlerweile auch gerne mal zum Einschlafen laufen lasse. Aber was könnte es Besseres geben, als das man - während man Leschs Ausführung zur Verschmelzung von Beryllium und Helium zu Kohlenstoff lauscht - sanft entschlummert, mit den Gedanken bei den Sternen...

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Die Bibel nach Biff Titelbild

Wie Monty Python...

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.07.2013

... nur in weniger lustig.
Trotz enger und zumeist sehr akkurater Einbindung der Originalgeschichte, vergleichsweise enttäuschend. Zumeist schlicht unkomisch, teilweise angestrengt bemüht.
Aber Humor ist ja immer Geschmacksfrage, es soll ja sogar Leute geben, die Oliver Pocher witzig finden. Trotzdem drei Sterne, weil die ein oder andere Pointe doch schmunzeln machte.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Silo Titelbild

Geniale Idee

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.07.2013

Autor und Sprecher waren mir zunächst unbekannt, ich habe das Hörbuch auf die Empfehlung eines Freundes gekauft und es hat sich wirklich gelohnt.

Der Plot der Geschichte ist toll gewählt. Worum es wirklich geht, entwickelt sich erst im Laufe der Kapitel. Und je weiter man hört, umso mehr wird klar, mit wie vielen Details von Anfang an, an dem großen Ganzen gewoben wird.

Erfreulich ist, dass zu der guten Geschichte noch zwei weitere Faktoren ein stimmiges Hörvergnügen entwickeln:
- tolle Sprache, tolle Übersetzung, bei einigen Formulierungen läuft es einem kalt den Rücken runter
- technische Aspekte werden realistisch und den Naturgesetzen entsprechend umgesetzt, gerade die Einschränkungen der echten Welt machen die Idee hinter Silo so perfide

Einen Stern Abzug gibt es nur, weil einige Szenen leider sehr im Drehbuchstil eines Actionfilms beschrieben sind. Schade eigentlich, weil die Story es überhaupt nicht nötig hätte. Ihre größten Momente hat die Geschichte in den stillen Passagen , während man gerade begreift, was da eigentlich los ist. Herrlich!

2 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Evil Titelbild

Für hart Gesottene

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.10.2010

Für mich das erste (Hör-)Buch dieses Genres. Und vermutlich auch das Letzte.
Nicht das es schlecht geschrieben wäre. Im Gegenteil! Es wird ein toller Spannungsbogen aufgebaut, die Atmosphäre wird dichter und dichter, die Auflösung ist intelligent, glaubwürdig und - wenngleich mit etwas viel Pathos - wirklich gelungen.
Auch der Sprecher ist (wie gewohnt) Extraklasse. Trocken, pointiert und mit einer tollen Ironie auf der Tonspur.
Allerdings steigert sich die Geschichte Schritt für Schritt in derartige Grausamkeiten, dass man sich ernsthaft fragen muss, wofür das nötig ist. Um Grauen mit Worten zu illustrieren, muss man - außer vielleicht in der wissenschaftlichen Geschichtsliteratur - nicht beliebige Grenzen überschreiten. Und immer, wenn man denkt "Puh, das war mir jetzt aber zuviel, sollte ich das Buch wohl weglegen?" kommt eine weitere Steigerung. Ich habe mich selbst dabei ertappt, wie ich das Hörbuch weiter gehört habe, nicht wegen der Geschichte, sondern aus Neugier, wohin Ketchum das Ganz wohl noch treiben wird.
Vielleicht bin ich ein Weichei, aber vielleicht bin ich bei Schätzing, Fielding, Mankell und Co doch besser aufgehoben.

Für alle hart Gesottenen die dennoch zuschlagen wollen:
Vorsicht! Das Vorwort von Stephen King ist derart verspoilert, dass man danach die Geschichte eigentlich nicht mehr hören muss. Eine absolute Frechheit, dass dort ohne jede Vorankündigung die wesentlichen Details der Buches verraten werden.

4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich