PROFIL

Vieth-hary@t-online.de

  • 16
  • Rezensionen
  • 154
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
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  • Bewertungen

Lebenserinnerungen mit Todesbegleitung

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.12.2015

Leider kann ich mich den vielen so positiven Rezensionen nicht anschließen. Die Geschichte an sich ist.... ja, so ganz gut. Die Idee mit dem Tod als Gesprächspartner zum philosophieren ist sogar klasse, doch hätte der Autor hier mehr draus machen können, oftmals dümpeln die Gespräche, die viel Tiefe hätten bieten können, an der Oberfläche und der recht gute Ansatz eines Gedankens um Leben und Tod verläuft im Sande.

Schade. Am meisten störte mich jedoch der (pseudo-?)biografische Ansatz. Sicherlich, manche Erinnerung an die 80 mit Musik, ersten Konsolen, PC-Spielen etc. haben ihren Charme, doch fehlt es mir in der Geschichte an Spannung und der teilweise aufkeimende Humor hätte ruhig öfter zur Geltung kommen können.

Der Sprecher kann die Geschichte leider auch nicht retten, oftmals spricht er zu langsam und zu wenig betont.

Alles in Allem: nicht wirklich schlecht, doch kommt die Geschichte etwas lahm rüber. Schade.

Wieder ein richtig guter Fitzek

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.11.2014

Spannend, psychologisch wieder sehr interessant, facettenreich und das alles mit einem feinen Humor geschrieben - ein richtig guter Fitzek, der sich eines sehr ungewöhnlichen und oft verschwiegenen Themas (und ich meine hier nicht Kreuzfahrten) angenommen hat.
Absolute Kaufempfehlung.

Der Halo-Effekt. Wie Manager sich täuschen lassen Titelbild

einfach schlecht

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.11.2014

Endlose Wiederholungen zu dem Thema, wie ein Unternehmen in der Öffentlichkeit und seitens der Presse wahrgenommen wird; immer wieder neue Beispiele in epischer Länge ohne wirklich Neues zu vermitteln. Ein Hörbuch, das verspricht, diesen Denkfehlern zu entgehen und dieses Versprechen nicht einhält. Verschwendete Zeit ohne jeglichen Nutzen.

Fazit zu diesem Buch: wer nur ein Thema wieder und wieder in diversen Varianten hören möchte, soll es kaufen.
Allen anderen, die von Hörbüchern Wissen vermittelt bekommen wollen das anwendbar und sinnvoll ist, sei dringend vom Kauf abgeraten.


P.S.:Wer Interesse am grundsätzlichen Thema Wahrnehmung/Denkfehler hat ist mit "Der schwarze Schwan" weitaus umfassender informiert. Gleiches gilt für "Denkfehler, die uns Geld kosten" oder - besondere Empfehlung: "Die Kunst der Knappheit". Etwas lockerer aber dennoch informativ ist "Sei nicht abergläubisch, das bringt Unglück".

Zu langatmig interpretiert

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.09.2014

Interessant ist der Ansatz, mit nur kleinen Änderungen der eigenen Wortwahl eine Situation geschickt entschärfen und zum eigenen Vorteil wandeln zu können.

Sehr störend empfinde ich die betont langsame Sprechweise (dies lässt sich mit der Audible App wunderbar lösen, einfach die Geschwindigkeit auf 1,25 setzen) und die viel zu zahlreichen und ähnlichen Aufzählungen. Ein besserer Sprecher würde dem Buch guttun.

Die Fallbeispiele hingegen sind klar geschildert, gut nachzuvollziehen und anwendbar.

Wären die Sprecher professioneller gäbe es auch mehr Sterne (2,5 waren nicht möglich)

Gut geschrieben, doch zu viel Zauberei

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.09.2014

Was war der interessanteste Aspekt der Handlung? Welcher der uninteressanteste?

Der interessante Aspekt des Buches sind Erzählungen zum Thema Reinkarnation und Tod. Analog zu den beiden anderen Marcus Heitz Büchern (Oneiros, Totenblick) die sich ebenfalls hiermit beschäftigen hoffte ich Ähnliches. Die Charaktere sind gewohnt gut ausgebildet, die leichte Ironie mach Freude, das Thema wirkt gut recherchiert doch die immer wieder beschriebenen Zauberszenen und Kämpfe zwischen den Seelenwanderern erinnern mich an japanische Sentai- bzw. Shonen-Comics. Daher nicht die volle Sternezahl.

Teils sehr spekulativ

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.10.2013

Der Autor möchte in kurzen Worten die Geschichte der Menschheit darstellen, doch oftmals werden von ihm fatale Mutmaßungen ausgesprochen ohne diese mit Fakten und Daten zu belegen. Ebenfalls finde ich es irritierend, dass der Autor eben diese Mutmaßungen (woher sonst will er wissen, dass es die Jäger und Sammler weitaus besser als die frühen Ackerbauern hatten) als das non plus ultra darstellt und somit seine Ansichten als sehr besserwisserisch empfunden werden.
Vielleicht bin ich auch durch "Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten" verwöhnt, denn hierin wird, zwar mit nervigen Musik-Intros doch dafür mit um so fundierteren Texten, die Geschichte der Menschheit m.E. wesentlich besser dargestellt. Wer es etwas humoriger mag, dem sei Bill Brysons "Eine kurze Geschichte von fast allem" ans Herz gelegt, da Bryson ganz ehrlich zugibt, wenn er einen Sachverhalt nicht beweisen aber doch ziemlich gut belegen kann und seine Art des Erzählens und Erklärens komplexer Sachverhalte einfach genial ist.
Fazit: netter Versuch, die Menschheitsgeschichte zu erklären, doch nimmt sich der Autor mit seiner teilweisen kruden persönlichen Meinung viel zu ernst und lädt nicht zur Diskussion oder zum Mitdenken sondern nur zum Anhören ein.

vielschichtig, interessant und sehr spannend

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.07.2012

Da ich das Buch bereits mehrfach gelesen habe, gönnte ich mir den Luxus, es ebenfalls als Hörbuch zu besitzen und habe es nicht bereut, denn Stefan Kaminski stellt die Charaktere sehr gut dar. Und genau das macht das Buch aus, denn es sind die Charaktere und die kleinen Anspielungen (Leser/Hörer achten bitte auf die Namen der Stewardessen, die O'Connor am Anfang der Geschichte aus dem Flugzeug begleiten) die dieses Buch so besonders machen.
Wie immer bei Schätzing wirkt alles gut recherchiert und klar dargestellt. Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und bis zum Schluß ist dieses Buch ein Genuss, denn Schätzing hat es nicht nötig, seine Helden nach Bond-Manier aus den unmöglichsten Situationen mit halsbrecherischen, unglaubwürdigen Aktionen herauszuholen. Alles wirkt stimmig und gut durchdacht.
Viel Spaß bei diesem sehr guten deutschen Krimi.

kurzweilig, mitreißend und sehr interessant

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.10.2011

Viele Themen werden um die beiden Hauptpersonen herum konstruiert, ohne aber konstruiert zu wirken und die einzelnen Erzählfäden werden am Ende des Buches zu einem wunderbaren Ganzen zusammengefasst. Die Geschichte ist - bis auf eine kurze Passage - herrlich gewaltfrei und schafft es, die Spannung die ganzen Zeit aufrecht zu erhalten. Dies liegt wohl an den liebevoll beschriebenen und gut differenzierten Protagonisten, mit denen man sich das ganze Hörbuch über verbunden fühlt.
Eine absolute Kaufempfehlung und wie schön, dass es noch Literatur gibt, die sich nicht in blutigen Meuchelmorden ergeht und dennoch keine schwülstige Liebesgeschichte oder lahme Erzählung ist. Ein wunderbares Hörerlebnis.

langatmig

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.09.2011

Ein wenig Liebesgeschichte, ein wenig Krimi und ganz viel Psychologie-Erzählerei. Der Stil der Autorin nervte mich mit der Zeit, da sie es selten versäumt, eine Situation mit weniger als 2 Adjektiven zu beschreiben. Der Schreibstil ist langatmig und doch recht einfach, die Grundidee ist gut, doch viel zu lahm umgesetzt, die Personen in dem Roman haben kaum Ausstrahlung und eine Kürzung des Hörbuches um ein paar Stunden hätte nicht geschadet.

Dämonisches Tattoo Titelbild

Thriller als Frauenroman? Passt irgendwie nicht.

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.03.2011

Der Plot ist ok, die Protagonisten sind stimmig und gut beschrieben, Spannung wird gut aufgebaut und es macht Spaß, der leichten Ironie, die im Buch vorherrscht, zuzuhören.
ABER: Die sehr romantisch angehauchten Szenen empfinde ich als absolut unpassend in diesem Buch. Gerne kann in einem Thriller eine Beziehung aufgebaut werden, doch muss das mit so vielen adjektiv-belasteten Sätzen zur Beschreibung der Personen einhergehen? Hier würde eine kurze Beschreibung z. B. des Aussehens mit weniger Worten weit mehr bringen. Auch für die ganzen zwischenmenschlichen Anspielungen, das Anbändeln und die Joga-Übungen (!) sind viel zu viele Worte verwandt worden. Dies alles versprüht ein wenig den Charme eines Groschenromanes.
Schade eigentlich, denn der eigentliche Thriller ist gut beschrieben, die Personenwechsel sind interessant dargestellt und die Grundidee der Geschichte ist gut wiedergegeben. Man hat fast den Eindruck, als hätten 2 Personen den Roman geschrieben - einer war für die Romantik und der andere für den Thrill zuständig. Daher von mir 2 Punkte Abzug.