PROFIL

Flowerlady

  • 53
  • Rezensionen
  • 186
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 62
  • Bewertungen

Herr Wunder......

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.07.2020

hat eine tolle Stimme - wenn er spricht wie Daniel Craig. Seine Interpretation von älteren Damen beispielsweise , wie hier Ms. Bloom, ist leider betulich und vom Ton her so künstlich wie es nur sein kann. Die Geschichte wäre gut, allerdings nerven die ewigen verständnisvollen Psychodialoge zwischen Agent Pine und Ms. Bloom. Ich hab abgebrochen.

Gute Geschichte

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.07.2020

Vielleicht habe ich es etwas übertrieben, als ich die ersten vier Bände nacheinander weggehört habe. Das ist vielleicht auch der Grund, warum ich gewissen Stereotypen im Erzählstil des Autors irgendwann nicht mehr hören konnte. Bei der hundertsten Umschreibung einer Zigarette als "Nikotinstäbchen" oder "Tabakröllchen", der hundertsten Nennung des "alten Muschelfischers", anstatt den Mann beim Namen zu nennen, war ich nur noch genervt. Obwohl die Geschichte wie auch die vorherigen gut gemacht ist und auch vom Sprecher gut wiedergegeben wird. Ich habe mich nicht informiert, wie alt der Autor ist, denn auffällig ist sein archaisches Faruenbild. Frauen sind entweder mistgabelschwenkende Amazonen mit wallendem Lockenhaar und blitzenden Feueraugen, andere werfen mit "verführerischen Blicken" um sich, während sie auf ihren "endlos langen Beinen" (bestimmt fünfzig Mal gehört in den vier Bänden) eng an ihn drücken. Oder Muttchen und Omas, die sind keinerlei Erwähnung wert. Bezeichnend auch, dass JEDE beschreibenswerte Frau in den Geschichten äußerlich genau dargestellt wird mit Kurven und Busen und Augen und Lippen. Die Tochter seines besten Freundes und seine Hausärztin, Claudia, wird nicht beschrieben. Ich habe nach vier Bänden noch keine äußerliche Vorstellung von ihr. Vielleicht weil sie im Rollstuhl sitzt und deshalb weder Amazone noch Verführerin sein und deshalb als Frau unsichtbar ist?
Ich mache jetzt mal Pause mit Herrn de Fries.

Den letzten Teil hätte man sich sparen können

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.02.2020

Auch im Kontext der extrem spießigen Endfünfziger-Jahre ist mir das zuviel Kitsch und Klischee. Waren die ersten beiden Teile noch spannend, die beiden Frauen hatten alleine nach dem schrecklichen Krieg das Café wieder aufgebaut, werden hier weitere Klischees bedient, alleine die Sprache ("Eheliebster") tut mir manchmal weh. Frauenrollen sind entweder unterwürfig oder vom Typ eigenständig, was in der damaligen Zeit mit "nicht gut" assoziiert wird, aber dass letztere keinen Mann abbekommt, ist in einer solchen Konstellation natürlich klar. Ständig dieses "Mama Else" und "Papa Heinz" - so sprach und spricht doch niemand. Die Interpretation dieser Else ist rein stimmlich furchtbar, eine leiernde alte Frau, die immer nur jammert, alles Neue negativ beäugt und dazu noch jedwede Investition boykottiert, "die alten Schirme/Servietten/Vasen ect" sind doch noch gut, was auch für verdorbenen Kuchen gilt, den sie in ihrem Sparwahn den Gästen vorsetzt. Wäre die Tochter Hilde so resolut und energisch, wie sie dargestellt wird, wäre sie mit ihrem französischen Ehemann, der am wenigsten spießigen Gestalt in dieser Geschichte, längst eigene Wege gegangen. Aber halt, ich vergaß: Frauen haben ja alles auszuhalten, was ihnen zugemutet wird, also auch eine solch unerträgliche Mutter. Zudem spricht die Sprecherin für meinen Geschmack etwas zu langsam und deutlich zu betulich nach Guter-Tanten-Art. Nicht jede triviale Handlung im Haushalt muss mit solcher Wichtigkeit beschrieben werden.

9 Leute fanden das hilfreich

Furchtbare Sprecherin

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.12.2019

Die Geschichte hätte vielleicht noch werden können, aber nicht mit dieser Sprecherin. Meist viel zu schnell, entweder kindlich piepsend oder bei Respektspersonen, sprich Männern, pseudomännlich vertiefte Stimme wie im
Komödienstadel. Ganz, ganz schlimm.

Unglaubwürdiges Lügengebilde

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.11.2019

Man möchte den Geschwistern, die keine sind, zurufen, endlich die Wahrheit zu sagen. Vor allem, da ihre Adoptiveltern ja gute und liebevolle Eltern sind. So türmt sich ein Lügengebilde auf das andere, dazu noch die schreckliche Enge dieser spießigen Zeit, in der ein "Bankert" das schlimmste war, was einer Frau passieren konnte. Schlimmer noch als Mord und Totschlag, Betrug und alle Schandtaten, möchte man meinen. Einer Zeit, in der nichts ausgesprochen wird und jeder auf Mutmaßungen angewiesen ist. Eine Zeit, eng geschnürt wie ein Korsett, das das Atmen zur Qual macht. Der einzige Lichtblick in puncto Geradlinigkeit ist die ungeliebte Emma, die sehr erfolgreich ihre Agenda verfolgt, sei es, sich Paul zu angeln oder aber als kluge und findige Geschäftsfrau den Erfolg ihrer Firma weiterzutreiben, anstatt ständig nur dämlich in irgendwelchen Liebeswirren und angedeuteten Worten zu straucheln.

Da mir "Glück und Glas" so gut gefallen hat, habe ich mir sofort diesen anderen Titel von Lilli Beck gekauft und bin ziemlich enttäuscht.

1 Person fand das hilfreich

Superspannend, leider nur bis zur Mitte

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.06.2019

Vorweg - dieser Roman ist Fiktion, ein Spiel mit dem was-wäre-gewesen, wenn die Nazis damals bereits eine Technologie ähnlich der heutigen gehabt hätten. Natürlich fragt man sich, wie das denn möglich gewesen sein soll, und natürlich hat die Erklärung Schwächen, aber das ist nicht so schwerwiegend. Ich war erst irritiert, dann gefiel mir die Idee, auch, dass der Widerling und Muttersöhnchen Lettke und Helene dann wider Willen zum Team zusammengespannt wurden. Lächerlich dargestellt fand ich das angebliche Buch der Superprogrammiererin Prof. Dr. Irgendwas, die die Frauenarbeit "Programmieren" mit Strickmustern und Rezepten anschaulich macht, so dass es jedes dumme Frauchen auch verstehen konnte. Gleichzeitig war diese hochintelligente junge Frau außerhalb ihrer "Komputer-Welt" derartig naiv, dass ich diese beiden Charakterzüge kaum in einer Person zusammenbekam. Zuviel wurde es mir erst, als die beiden, nachdem sich Helene in die University of Berkeley hackte, ganz, ganz zufällig Oppenheimers Rezept (!!!) für die Atombombe entdeckten. Dass Lettke sich als "richtiger" Mensch, sprich Mann, diesen Verdienst ans Revers heftete, war nur logisch.

Fünf Sterne jedoch für die Sprecherin, die niemals nervte mit der Interpretation der Figuren, wobei das Geschnarre der Offiziersstimmen etwas schwierig war.

Psychothriller meets pudrige Liebesschnulze

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.06.2019

Wenn man einen Amoklauf in einem Einkaufszentrum überhaupt so bezeichnen darf, dann fängt das Ganze gut an. Gute Protagonisten, gut herausgearbeitet, der Plot spannend, so spannend, dass ich wirklich darauf wartete, was jetzt noch kommt. Leider kam dann die absolut UNERTRÄGLICHE Hippie-Großmutter namens "CC" ins Spiel, all- und besserwissend, dauerlobhudelnd, hellsichtig, die ihrem Schwiegerenkel in spe natürlich auch gleich einen Job als Polizeichef vermitteln kann. Die Figur wird von der Sprecherin auch derart gekünstelt, langsam und betulich gesprochen, dass ich längere Sprachpassagen von ihr weitergeschaltet habe. Nicht auszuhalten. Die Enkelin Simone, ihrer Großmutter leider sehr ähnlich und demnächst vermutlich auch hellsichtig, bekommt natürlich den gutaussehenden Polizeichef, klar. Viel zu lang ausgewalzte Kunst- , Schönheits- und Liebesszenen, natürlich vor der Kulisse einer schönen, der Küste von Maine vorgelagerten Insel. Man könnte glauben, in einem Rosamunde-Pilcher-Roman gelandet zu sein. Wäre da nicht Patricia, psychopatisches Superhirn, die hinter den Anschlägen auf das Einkaufszentrum steckte und nun alle zur Strecke bringen will, die ihrer Meinung nach das vollständige "Gelingen" des Anschlags vereitelt haben. Zusammen mit Barney, dem lieben Hund, der vom misshandelten Streuner zum Deputy mutiert und dem meine volle Sympathie und Zuneigung galt, der einzig interessante Charakter.

Schade, hätte gut werden können, mutiert aber zur völligen Schnulze im Künstlermilieu.

Die Sprecherin hat alle Figuren gut gesprochen, angenehme Stimme, nur der Großmutter und generell älteren Damen hat sie diese verlangsamte Gouvernantensprache angehängt. Furchtbar.

6 Leute fanden das hilfreich

Ich fand's ganz wunderbar

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.01.2019

Christian Berkels Geschichte über seine überaus interessante Familie, spannend und überaus angenehm vorgetragen vom Autor. Er ist wohl nicht nur ein ausgezeichneter Schauspieler, sondern auch noch ein Schriftsteller. Und was für einer!

Geschichte etwas konstruriert, aber trotzdem gut

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.01.2019

....gut dank Strike und Robin! Robin und Cormoran wachsen zunehmends zusammen als Geschäftspartner und Robin wird ihren nutzlosen und neidischen Ehemann los. Sehr gut. Die Geschichte an sich, eine wilde Kombination aus Upper-Class-Gedöns, Politik und vielen Familiengeheimnissen, ist etwas konstruiert, aber das zumindest gut.

Der Sprecher. Damit hatte ich meine Probleme. Dietmar Wunder hat eine tolle Stimme und liest auch super. Seine Interpretation von Frauenstimmen ist allerdings nervtötend, vor allem wenn die Situation auch noch Hektik, Zorn oder Tränen beinhaltet. Dann wird es hysterisch-weinerliches Stakkato-Kindergestammele mit einer ordentlichen Portion Hysterie. Phasenweise musste ich die Passagen von "Billy" oder Jaspers Ehefrau überspringen, weil es kaum zu ertragen war.

Ansonsten freue ich mich schon auf den fünften Teil, denn dass der kommen wird, steht für mich außer Frage.

3 Leute fanden das hilfreich

Schade

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.12.2017

Schade, ich hatte mich gefreut, ein neues Hörbuch des Meisters, dazu noch wunderbar lang. Ich bin eine Liebhaberin von Kings langsamem Antritt, dem gemächlichen Zusammenführen der Stränge, aber ich habe mich gelangweilt. Es fängt gut an und dann passiert nichts mehr. Gar nichts mehr. Totale Langeweile und eine sich mehr und mehr zerfasernde Gewchichte. Ich habe alles von ihm gehört, und vermutlich haben mich Meisterwerke wie "Der Anschlag" verdorben und die Messlatte zu hoch gelegt.

Fünf Sterne gibt es für David Nathans samtweiche Stimme und seine unvergleichliche und unverwechselbare Art. Aber er könnte mir wohl auch das Gelsenkirchener Telefonbuch vorlesen.....das ist jedoch eine andere Geschichte.

Nein, Mister King, das war nix, vielleicht klappt es beim nächsten Buch wieder besser....

15 Leute fanden das hilfreich