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Niederbayern
  • 6
  • Rezensionen
  • 22
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 29
  • Bewertungen
  • Lügen. Nichts als Lügen

  • Autor: Helen Callaghan
  • Sprecher: Chris Nonnast, Katrin Heß
  • Spieldauer: 11 Std. und 54 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 83
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 80
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 79

Sophias Eltern führen ein zurückgezogenes, fast schon spießiges Leben in ihrer Gärtnerei im englischen Suffolk. Doch bei einem Besuch entdeckt Sophia ihre Mutter erhängt an einem Baum, den Vater in einer Blutlache daneben. Unerträglich und unvorstellbar findet Sophia die Theorie der Polizei, dass die Mutter ihren Mann ermorden wollte und sich selbst daraufhin richtete - und beginnt zu forschen. Sie findet das Buch, das ihre Mutter immer schreiben wollte: handschriftliche Kladden voller Grausamkeiten, die ihre Vergangenheit prägten und Sophias Gegenwart zerstören könnten.

  • 5 out of 5 stars
  • Spannung pur

  • Von Dagmar S. Am hilfreichsten 20.10.2018

Wenig Thrill, aber viele böse Schwingungen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.04.2019

Sophia steht zwischen einem Job, der ihr alles abverlangt, und einer Familie, die manchmal diesem in nichts nachsteht. Denn ihre ängstliche und überfürsorgliche Mutter braucht oft Sophias Beistand und leidet sehr darunter, dass diese sich dazu entschloss, in die Großstadt zu ziehen. Doch als Sophias Mutter an einem Abend anruft, an dem Sophia kurz vor einem Stelldichein mit einem Vorgesetzten steht, würgt sie sie, obwohl sie noch ängstlicher als üblich klingt, ab.
Als sie am nächsten Tag zu ihr fährt, ein wenig getrieben von einem schlechten Gewissen, findet sie das Undenkbare vor.
Ihre Mutter: tot – erhängt – Selbstmord.
Ihr Vater: bewusstlos – schwer verletzte – beinah getötet von ihrer Mutter.
Doch Sophia kann das nicht glauben. Ihre Mutter? Eine so sanftmütige Frau soll versucht haben, ihren eigenen Ehmann zu ermorden?
Als Sophia anfängt in der Vergangenheit ihrer Mutter zu graben, entdeckt sie, dass die sanftmütige Hausfrau während ihrer Collegezeit ein ganz anderes Leben geführt hat. Ein Leben voller Drogen, Sex – und abhängig von einem Guru und Mitglied in dessen Sekte.

Das Ganze beginnt großartig und ich hatte das Gefühl: das könnte etwas werden. College-Geschichten erinnern mich immer stark an die geheime Geschichte von Donna Tartt, und auch wenn ich wusste, dass ich hier keinen derart literarischen Erguss bekommen würde (seien wir ehrlich: wie sollte das auch so leicht machbar sein), war ich unglaublich gespannt, was in diesem Thriller passieren würde. Wir haben hier nicht einen üblichen Mörder/Entführer/Vergewaltiger, sondern einen charismatischen Sektenführer, dem Sophias Mutter als junge Frau vollkommen verfallen ist und sich in einen Strudel aus Sex und Dorgen ziehen ließ, während ihre strengen Eltern sie fallen ließen. Zum ersten Mal erfuhr sie Zugehörigkeit und, so glaubte sie, Liebe. Doch dass sie von dem Mann nur ausgenutzt wurde, wurde ihr erst später klar. Nämlich, als sie damit begann, ihre Memoiren zu schreiben.

Wir folgen Sophia dabei, wie sie immer tiefer in die Vergangenheit Mutter vordringt, während im Hier und Jetzt weiterhin die Suche nach dem vermeintlichen Täter fortgesetzt wird. Denn sie glaubt keineswegs, dass ihre Mutter ihren Vater ermorden wollte.

Der Beginn ist wahnsinnig spannend. Das erste Kennenlernen mit dem Guru und wie wir erleben, wie Sophias Mutter Tag für Tag tiefer fällt. Man möchte das Mädchen schütteln und ohrfeigen, ihr klar machen, dass nichts so ist, wie sie es glauben will.
Leider konnte die Autorin aber diese dichte Spannung, die sie zu Beginn aufzubauen weiß, nicht bis zum Ende halten. Gegen Ende, als man beginnt, die Auflösung vorherzusehen, macht Callaghan leider das, was so viele ihrer Kolleginnen aus dem Genre tun und greift auf den typischen Plottwist zurück, der aufgrund seiner Häufigkeit allzu leicht vorherzusehen ist.
Trotzdem, das muss ich zugeben, fühlte ich mich sehr gut unterhalten.
Nur war es keine Erleuchtung für mich.

  • Liebes Kind

  • Autor: Romy Hausmann
  • Sprecher: Leonie Landa, Ulrike C. Tscharre, Heikko Deutschmann
  • Spieldauer: 12 Std. und 39 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 4.379
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 4.094
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 4.087

Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen "Zirkulationsapparat". Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht - und der Alptraum geht weiter. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich nun zurückholen will, was ihm gehört.

  • 5 out of 5 stars
  • Wow.

  • Von Julia Trautmann Am hilfreichsten 11.03.2019

Zu viele Fragen - zu unspektakulär beantwortet

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.03.2019


(0)

Vor vierzehn Jahren ist Matthias‘ Tochter Lena verschwunden – ob entführt, ermordet oder tatsächlich abgehauen, weiß er nicht. Denn der Fall ist mittlerweile ein Cold Case und als Matthias eines Nachts den lang ersehnten Anruf von der Polizei erhält, wagt er kaum zu hoffen. Doch die Polizei behauptet, sie hätte Lena gefunden – seine kleine Tochter, die vor so vielen Jahren verschwunden ist. Matthias und seine Frau machen sich sofort auf, um Lena im Krankenhaus zu identifizieren – doch obwohl die Frau behauptete, ihr Name sei Lena und sie ihrem Entführer entwischt, ist sie nicht seine Tochter.
Doch Matthias weiß, dass der Entführer der Unbekannten derselbe ist, der damals seine Tochter entführt hat, denn das Mädchen, dass die Frau im Krankenhaus begleitet, ist seiner Lena wie aus dem Gesicht geschnitten.

Ich bin ein sehr anspruchsvoller Leser und Thriller können meine Erwartungshaltung nur selten erfüllen. Zu vieles schon gehört, gelesen, gesehen - zu vieles schon zu oft dagewesen. Leider … hach … leider war es auch hier so.

Die Geschichte beginnt sehr interessant. Wir folgen dem Geschehen abwechselnd aus der Sicht von Matthias, Jasmin (dem entkommenen Opfer) und Lenas Tochter Hannah, die unter einer Form von Autismus leidet. Die Spannung bleibt immer auf einem hohen Niveau, doch haben mich zwei Dinge an der Geschichte gestört: die – leider – sehr nervige Protagonistin Jasmin und der extrem unsympathische Protagonist Matthias, sowie die etwas unspektakuläre Auflösung (so gesehen drei Dinge, aber wir fassen es mal als "die Protagonisten" zusammen). Denn Hannah behauptet immer wieder, dass Jasmin ihre Mutter sei, obwohl Jasmin selbst erst vor wenigen Monaten entführt worden ist und weiß, dass sie kein Kind hat. Man stellt sich immer wieder die Frage: was zum Teufel?!, nur um dann am Ende mit einem Schulterzucken zurückzubleiben.

Die Geschichte war gut und kann man lesen oder hören – muss man aber nicht.

18 von 25 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der dunkle Garten

  • Autor: Tana French
  • Sprecher: Robert Frank
  • Spieldauer: 21 Std. und 32 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 439
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 417
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 414

Toby Hennessy, 28, hat immer gedacht, dass das Schicksal es gut mit ihm meint. Er führt ein unbeschwertes, erfolgreiches Leben in Dublin. Bis er eines Nachts von Einbrechern in seiner Wohnung brutal zusammengeschlagen wird. Toby überlebt nur knapp; er ist körperlich und seelisch versehrt, kann sich nicht mehr auf seine Erinnerungen verlassen. Es erscheint ihm wie eine Zuflucht, in das alte, von Efeu umrankte Haus seiner Familie zu ziehen, um sich dort um seinen sterbenden Onkel Hugo zu kümmern. Doch dann wird im hohlen Stamm der mächtigen Ulme im Garten ein Totenschädel gefunden.

  • 4 out of 5 stars
  • wie durch einen Spiegel geschaut

  • Von Alexander108 Am hilfreichsten 08.01.2019

Schaurig und spannend

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.03.2019

Für Toby wird es immer ein Davor und Danach geben.
Das Leben vor dem Überfall: einfach, vielleicht ein wenig seelenlos, aber glücklich.
Das Leben danach: gepeinigt, schmerzerfüllt, doch echt.
Als Toby von einem Kneipenabend mit seinen beiden besten Freunden nachhause kommt, legt er sich schlafen – und erwacht kurz darauf von einem Geräusch. Als er nach dessen Ursprung sucht, überrascht er zwei Einbrecher, die ihn so zurichten, dass es beinah ein Wunder zu sein scheint, dass Toby überlebt. Allerdings nur knapp, er ist körperlich leicht und seelisch schwer entstellt. Als er dann erfährt, dass sein Onkel Hugo bald an einem Tumor sterben wird, lässt er sich dazu überreden – selbst kaum mehr als ein wandelnder Leichnam – sich um ihn zu kümmern. Und zieht mit seiner Freundin ins Ivy-House, jenem Domizil, in dem er und sein Cousin Sean und seine Cousine Susanna so viele glückliche Sommer als Teenager verbrachten. Doch als Tobys Neffe Zac einen Schädel in der alten Ulme entdeckt, die seit mehr als hundert Jahren im Garten des Ivy-Houses steht, scheint sich Tobys Leben erneut der dunklen Seite zuzuwenden.

Ich kann verstehen, warum Tana French die Gemüter scheidet: Ihre Protagonisten sind unsympathisch, aber echt. Ihre Geschichten haben kein Happy-End, wie die Realität. Und am Ende ist der Leser nie zufrieden – und die Story verhakt sich in seinen Gedanken.
So ging es mir bei Grabesgrün. Und nun auch bei Der dunkle Garten.
Ihre Bücher werden als Kriminalromane verkauft – was, wie ich finde, absolut falsch ist. Es sind klassische Schauerromane und wirken teilweise so, als gäbe es eine übernatürliche Komponente, allerdings immer, ohne dass diese wirklich von der Autorin bestätigt wird. Doch die Atmosphäre ist eindeutig schaurig – in Grabesgrün allerdings noch viel mehr als in Der dunkle Garten – und meiner Meinung nach mehr im Horror- als im Krimibereich anzusiedeln.
Wir folgen Toby durch das Gewirr seiner Erinnerungen, die stark unter dem Überfall gelitten haben. Denn er weiß genauso wenig wie der Leser, was wirklich passiert ist. Woher kommt der Schädel? Wurde jemand ermordet? Und wenn ja, war es Toby? Waren Sean, Susanne oder Hugo? Oder war es doch ein Unfall? Was ist damals wirklich passiert und was hat der Überall damit zu tun?
So entstand ein für mich unentrinnbarer Sog – ich wollte immer weiter wissen, wie es weiter geht und gleichzeitig habe ich das Ende herbei gefürchtet.
Eine tolle Geschichte, voller menschlicher Abgründe.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der Vollstrecker

  • Hunter und Garcia Thriller 2
  • Autor: Chris Carter
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 12 Std. und 23 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.330
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.256
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.248

Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus. Eine weitere wird an den Füßen aufgehängt und in ihrer eigenen Badewanne ertränkt. Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten. Über die Serie: In der Hunter-und-Garcia-Reihe von Chris Carter steht der Polizeiprofiler Robert Hunter im Mittelpunkt.

  • 5 out of 5 stars
  • Spannend...

  • Von Josch Am hilfreichsten 16.11.2018

Thriller-Einheitsbrei: Leider eine Enttäuschung

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.03.2019

Auch den zweiten Thriller um Hunter & Garcia habe ich als Hörbuch gehört – sehr gut gelesen von Uve Teschner.
Und auch dieser war für mich einfach nur Durchschnitt.
Der Autor will mit einem wirklich fast schon übertrieben brutalen Killer den Leser schockieren. Das schafft er auch fast, doch da mir die Opfer und/oder Protagonisten einfach egal waren – inkl. Hunter & Garcia – waren mir ihre Tode auch relativ gleichgültig.

Ich mag Horror. Sehr sogar. Ich habe kein Problem mit brutalen Schilderungen (in Fiktion), aber wenn sie nur dazu da sind, zu schockieren und ansonsten – wie ich finde – nicht ausreichend Existenzberechtigung haben, nerven sie mich.
Der Killer hat seine Gründe für die Herangehensweise, doch – mal ehrlich – sehr realistisch ist das nicht. Je mehr Thriller ich lese (das betrifft vor allem Reihen um Ermittler), desto häufiger frage ich mich: wie viele unglaublich grausame und einfallsreiche Serienmörder gibt es denn eigentlich in LA/Chicago/New York/Miami? Serienmörder sind ja weniger die Regel, als die Ausnahme. Die meisten Morde entstehen aus niederen Beweggründen: Gier, Wollust, Eifersucht. Nur wenige Menschen morden wiederholt aus Hass. Schon seltsam, dass unsere Ermittler die Serienmörder anziehen wie Fliegen.

Auch der Schreibstil war nicht mein Ding. Chris Carter ist ein – aus meiner Sicht – „Hollywoodschreiber“: sehr bildhaft und auf Klischees zurückgreifend, um für den Leser ohne großen Aufwand Bilder zu erschaffen. Wir haben die dickliche Schulsekretärin, ein wenig alt und mit Brille und die super heiße Journalistin (übrigens früher dick, Mauerblümchen und jetzt offenbar unfassbar gutaussehend - das passiert doch dauernd), die allen Männern (außer natürlich Hunter, der fällt auf sowas nicht rein) den Kopf verdreht, so dass sie zu sabbernden Idioten werden.
Seufz.

Des Weiteren ist Hunter das Klischee des Profilers/Super-Ermittlers, das heutige Pendant zu Sherlock Holmes: Nicht fähig, eine nähere Bindung einzugehen, hat nur einen Freund (seinen Partner), sieht hervorragend aus, schläft mit häufig wechselnden Frauen (die alle auch super aussehen), usw.
Zugegeben: Sherlock machte sich nichts aus Frauen. Aus keiner.
Sherlock Holmes war damals neu und ist außerdem – aus psychologischer Sicht – sehr gestört. Hunter ist das meiner Meinung nach auch, nur will uns der Autor irgendwie weiß machen, dass er großartig ist, während Sherlock Holmes‘ Unzulänglichkeiten von Watsons Schilderungen häufig offen ausgebreitet werden. Selbst Watson hält ihn für einen Soziopathen.
Versteht mich nicht falsch: ich will nicht nur über normale Menschen lesen, das wäre ja langweilig. Und ich liebe Sherlock Holmes, doch habe ich irgendwie das Gefühl, dass viele Thrillerautoren ihre Ermittler nach Schema F entwerfen. Wenn man ehrlich ist, unterscheiden sich Hunter, Carl Morck (Adler-Olsen) und Sebastian Bergmann (Hjorth & Rosenfeldt) kaum voneinander.

Der Vollstrecker hat mich in meiner Skepsis gegenüber Thrillern wieder einmal bestätigt: Ich will nicht immer wieder dieselbe Geschichte lesen.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Christine

  • Autor: Stephen King
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 23 Std. und 4 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.071
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.526
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.519

Arnie Cunnimgham ist der geborene Verlierer: Er ist intelligent, aber schüchtern und hat ein Gesicht, das mit Pickeln übersät ist...

  • 5 out of 5 stars
  • Meisterwerk und Meisterstimme

  • Von doktorFaustus Am hilfreichsten 28.08.2011

Großartige Umsetzung eines Grusel-Klassikers

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.09.2011

Viel zu sagen gibt es auf die vielen Rezensionen nicht mehr. David Nathan ist ein großartiger Sprecher und die Umsetzung des Romans ist wie eigentlich immer bei Audible sehr gut.
Ich kann das Hörbuch nur empfehlen.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Das Gesicht
    Frankenstein 1
    
        Autor:
        












    





    





    
        
            
            
                
            
        
        Dean Koontz
    
    


    
    
        Sprecher:
        












    





    





    
        
            
            
                
            
        
        David Nathan
    
    


    
    Spieldauer: 11 Std. und 3 Min.
    508 Bewertungen
    Gesamt 4,1
  • Das Gesicht

  • Frankenstein 1
  • Autor: Dean Koontz
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 11 Std. und 3 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 508
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 127
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 126

Ein verrückter Serienmörder geht um in New Orleans. Er tötet ohne erkennbares Muster Männer und Frauen, allen Opfern raubt er Körperteile und Organe teilweise ohne Narkose. Detective Carson O'Connor tritt in den Ermittlungen auf der Stelle, bis ein geheimnisvoller Mann sie kontaktiert, der sich zumeist im Dunkeln aufhält und dessen eine Gesichtshälfte komplett zerstört ist. Er nennt sich Deucalion und behauptet, Frankensteins Monster zu sein, das dank der Genialität seines Schöpfers bis zum heutigen Tag überleben konnte.

  • 5 out of 5 stars
  • Angenehm überrascht !

  • Von ahrensbea Am hilfreichsten 31.07.2007

Dean Koontz' Version Frankensteins

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.09.2011

Dean Koontz wagt sich mit seiner Trilogie "Frankenstein" an den bekannten, von Mary Shelley erschaffenen Mythos um Viktor Frankenstein und sein Monster, das durch Leichenteile und einen Blitz von Menschenhand erschaffene Wesen. Er erzählt nicht die alte Geschichte neu, sondern ergänzt den Mythos um Geschehnisse in der heutigen Zeit.

Koontz gibt Frankensteins Monster nicht nur eine neue Zeit zu leben, sondern auch einen neuen Namen - Deucalion.
Deucalion hat mit dem klassischen Frankensteins Monster nicht mehr viel zu tun. Sein Verstand ist vollends ausgeprägt, er ist beinah sanftmütig (hieran kann auch nichts die mehrmalige Erwähnung nichts ändern, dass er die 1. Frau Viktors getötet hat, wie man aus dem Original weiß) und beherrscht mehrere übernatürliche Fähigkeiten.

Zur Geschichte: Deucalion möchte seinen Meister töten, ist jedoch nicht dazu in der Lage, denn Viktor hat in ihn eine "Sperre" eingebaut, die eben dies verhindert.
Viktor züchtet unterdessen, er selbst hat offensichtlich die Unsterblichkeit erreicht, seine eigene Rasse und überflutet New Orleans mit seinen Monstern und Testmenschen, stetig besser werdende Versionen seines ersten Monsters.
Zeitgleich jagen die beiden Polizisten Carson und Michael einen Serienmörder, der Frauen aufgrund ihrer in seinen Augen perfekten Körperteile tötet und diese konserviert.
Im Laufe der Geschichte treffen diese vier Hauptcharaktere aufeinander und die Handlung verstrickt sich.
Diese verschiedenen Strange, die doch miteinander verwoben sind, bauen die Spannung stetig auf.

Mit Carson und Michael sind Koontz zwei äußerst sympathische Prots gelungen, wobei Carson jedoch ein wenig zu tough und Michael ein wenig zu tumb ist.

Die ganze Geschichte ist teilweise zu übernatürlich, zu übertrieben, wodurch Koontz einen großen Teil des düsteren Settings verspielt, doch wenn man darüber hinweg hören kann, erwartet einen ein Vergnügen, das von David Nathan perfekt vorgetragen wird.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich