PROFIL

Silke Jäger- Burck

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Schrecklicher Sprecher

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.04.2018

Ich bin nicht so schlimm mäkelig was Sprecher angeht, ich finde es auch in Ordnung wenn jemand nur liest und nicht jeden Charakter anders, aber das hier geht gar nicht. Ich verstehe nicht weshalb der Sprecher selbst bei der Beschreibung eines Waldes eine Dramatik nutzt, als ginge es um eine Schlacht. Und dann diese Sprachmelodie. Dabei hat der Sprecher gar keine so schlechte Stimme, weniger gekünstelt und es wäre hörbar. Ich bin jedenfalls so genervt davon, dass ich nun lieber lese als höre. Schade!

Am Abgrund (Die Chronik der Unsterblichen 1) Titelbild

Schund, Stümperei -> ein elendes Machwerk!

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.06.2013

Ich habe ungefähr vier Stunden von acht durchgehalten und mich jetzt entschieden es nicht weiter zu hören. Ich bekomme schlechte Laune beim zuhören. Wie kann ein erwachsener Mann nur so viel gequirlten Mist schreiben? Und dazu noch in einem so schlechten Stil? Da Hohlbein deutsch schreibt, kann man nicht mal eine schlechte Übersetzung vermuten. Um es kurz zu machen, der Superheld hat wahnsinnig gute Sinne und spürt sonst was für Gefahren, tappt aber in jede noch so dumme Falle, gewinnt dann natürlich (!) gegen jede Übermacht, kann durch brennende Häuser laufen und ist am nächsten Tag wieder heil... Überhaupt reiht sich Kampf an Kampf, so mitreißend geschildert wie eine Radioübertragung eines Fußballspiels von Drittligisten. Der Protagonist bleibt fremd und farblos, eine Identifikation unmöglich, sein jugendlicher Begleiter wirkt blöde und unsympathisch. Die ganze Geschichte strotzt von Klischees und unglaubwürdigen Wendungen. Was den Schreibstil angeht, auch wenn manche Rezensenten anderer Ansicht sind, ist das Buch sprachlich einfach nur schlecht. An manchen Stellen fühlte ich mich an holprige Gymnasiasten-Aufsätze erinnert. Ich habe selten so einen noch dazu schlecht geschriebenen Unfug gehört/gelesen und kann zumindest von diesem Buch Hohlbeins wirklich nur abraten. Ich persönlich werde auch garantiert kein zweites mehr von diesem Autor lesen.
Wenn man bedenkt das Juliet Marillier nicht mehr ins deutsche übersetzt wird und dafür Hohlbein den Markt mit seinen Billigproduktionen überschwemmt, möchte man fast weinen.

Buch toll, Sprecherin eine Katastrophe!

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.12.2012

Die Überschrift sagt alles, mit dem Sprecher steht und fällt ein Hörbuch. In diesem Fall verdirbt die Sprecherin den Hörgenuss. Ich verstehe nicht, warum man die beiden Sprecherinnen der gekürzten Version, die exzellent besetzt waren, gegen Katharina Spiering eingetauscht hat. Sie säuselt und brummt an unpassenden Stellen oder liest so lahm, dass man einschlafen könnte.
Das Buch ist ja inzwischen etwas älter, wirkt aber immer noch frisch. Mich haben nach der langen Zeit die Gedanken der Autorin zum Thema Kirche überrascht. So hab ich das früher nicht gelesen. Eigentlich ist das Buch eine Abrechnung mit der christlichen Kirche.
Die ungekürzte Version hat zweifellos Längen und die Stellen in denen es um Gwenhwyfar geht sind zum Haare raufen, so überzeichnet ist ihre (christliche) Dummheit ;). Dennoch zeichnet die Autorin klare Charaktere und spannende Entwicklungsprozesse. Das Buch bleibt ein großes Fantasyepos.

Insgesamt bleibt zu sagen, dass es sich bei dieser Umsetzung lohnt, es selbst zu lesen, oder aber sich die gekürzte Version zu kaufen.

Unerhört gut!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.04.2011

Mein erster Klassiker, gelesen von David Nathan war "der Golem" von Gustav Meyrink. Dieses hier war der zweite und bei beiden fiel mir die Souveränität von David Nathan sehr positiv auf! Nathan liest den Klassiker aus dem Jahr 1886 frisch und modern. Er hat kein gekünsteltes Gehabe "oh jetzt lese ich Klassik!" sondern so als wäre es ein druckfrisches Buch, ein gerade erschienener Roman, so dass meine große Tochter daneben sitzt und fasziniert ist und erst später bemerkt, dass es sich um kein modernes Buch handelt. Das ist in meinem Augen eine Glanzleistung!
Natürlich passt das Buch in Nathans Repertoire, er liest was gruselig ist und düster immer besonders gut! Das kann er einfach!
Die Geschichte kennt sicher fast jeder, meist aus Filmen, ich mochte sie schon immer, weil sie die Zwiespältigkeit von Menschen gut zeichnet, ein Roman mit dem dialektischen Thema des menschliches Verhaltens oder Denkens, der nie an Aktualität verloren hat und psychologischer ist als es auf den ersten Blick erscheint!

Fantastisch...

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.04.2011

in beiderlei Wortsinn. Ich lese viele Jugendbücher, in meiner Funktion als Mutter (man muss ja wissen was die Kinder lesen) und auch, weil ich zeitweilig an einer Schule arbeite, die stets gute, neue Bücher für die Bibliothek sucht. Jeder hat so seine Lieblinge und lehnt anderes ab. Das hier vorliegende gehört für mich zu den besseren Jugendbüchern. Die Sprache ist gut geeignet für Kinder ab zehn, ist aber nicht kindisch oder einfach. Die Story ist extrem spannend, kommt aber ohne große Gewalt aus. Das Buch ist komplex und bietet jungen Lesern so viele überraschende Wendungen, so viel Tempo, dass keine Langeweile aufkommt. Ich spare mir den Vergleich mit Harry Potter, dieses Buch hier als Einstieg in eine Trilogie kann für sich stehen, bildet wieder eine ganz neue, eigene, fantastische Welt, voller mystischer Wesen und Gestalten.
Gelesen von David Nathan wird daraus ein herrliches Hörbucherlebnis, von mir gibt es fünf Sterne und für Junge und Junggebliebene eine unbedingte Kaufempfehlung!

2 Kriminal-Kurzgeschichten Titelbild

Nett, kurz, humorvoll

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.04.2011

und ganz intelligent geschrieben! Ein kürzerer Hörmoment, für eine kurze Autofahrt vielleicht. Mir hat die erste Geschichte besser gefallen, sie war weniger vorhersehbar und für meine Ohren besser gelesen. Insgesamt ein (geschenktes - Danke dafür!) kurzweiliges Vergnügen!

Drei Sterne stehen bei Audible für "ganz nett"

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.04.2011

Und genau so empfinde ich dieses Buch. Ein bisschen schräg ist die Story schon, aber es ist spannend und mit vielen überraschenden Wendungen gespickt. Ich fand die Auflösung nicht voraussehbar, in diese Richtung hätte ich nicht gedacht.
Der Autor beherrscht ein solides Handwerk, mehr aber auch nicht. Er ist nicht brillant, nicht beim Aufbau der Figuren und auch nicht bei ihrer Darstellung, dafür aber sehr was Tempo und Spannungsbögen betrifft. Durchschnittlich ist auch die Interpretation des Sprechers. Fazit: Kann man gut hören während man auf etwas anderes wartet, wenn man die Erwartung nicht zu hoch schraubt!

Für echte Liebhaber

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.04.2011

Tolkinscher Welten ist dieses Hörbuch ein MUSS! Aber nicht weil es ebenso eine spannende Geschichte wäre wie "Der Herr der Ringe", sondern weil Fans sich gern das Gesamtwerk anhören bzw lesen. Und diese kleine Geschichte, ist etwas besonderes, sie ist tragisch, episch und herzergreifend schön! Und mir hat es besonders der Sprecher angetan, ich kann mir gar keinen besseren vorstellen als Gerd Heidenreich. Schon wie er das elbische spricht ist einfach unübertroffen!
Für mich war dieses Hörbuch ein echter Glücksgriff!

Ein Katzenbach eben...

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.04.2011

Irgendwie gleichen sie sich dann doch alle. Was nicht heißt das dieser schlecht wäre! Er ist spannend und bedrückend, aber wenn man den Patienten kennt und die Anstalt dann weiß man eben wie es gleich weiter gehen wird.
Simon Jäger ist wie immer ausgezeichnet! Obwohl ich ihn in "Ein todsicherer Job" noch einmal um Längen besser finde liest er dieses Hörbuch gekonnt und routiniert! Sehr gut!
Insgesamt 3 Sterne für ein"ganz nettes" Hörbuch.

Ein todsicherer Job Titelbild

Simon Jäger in Bestform!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.04.2011

Vielleicht fängt man normalerweise bei einem Buch nicht mit dem Sprecher an, aber hier muss ich eine Ausnahme machen! Ich habe viele Bücher gehört, die Simon Jäger spricht, eben höre ich im direkte Vergleich "Das Opfer" von John Katzenbach.Und es stimmt, Simon Jäger ist in den Top-Ten der Sprecher, für mich ist nur noch David Nathan besser... aber in diesem Buch- ist Jäger Spitzenklasse! Nun ist das Buch eh ein vor schwarzem Humor strotzender Bestseller, es ist für sich schon gut. Sehr gut, ausgezeichnet wird es aber eben durch die Art des Vortrags! Wie er die russische Nachbarin spricht, oder die Morrigan...zum auf die Schenkel klopfen!
Uneingeschränkt empfehlenswert für alle die gern gut unterhalten werden!