PROFIL

Sonnenhoflerin

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Für alle, die das Engadin lieben

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.07.2019

Mir wurde dieses Buch empfohlen im Austausch gegen "Die kleine Gouvernante", da beide Geschichten im Engadin spielen und dessen einmalige Schönheit beschreiben. Natürlich kannte ich den Maler schon und fand es interessant, zu erfahren, aus was für unglaublich armen und unglücklichen Verhältnissen sich dieser Mensch emporgearbeitet hat. Ich habe mir die Geschichte gerne angehört, auch wenn sie mitunter wenig Spannung mitbrachte. So hat es denn auch Wochen gedauert, bis ich sie beendete. Jedoch habe ich immer wieder mit Freude hineingehört in das Leben dieses wilden Mannes und seiner feinen Frau. Was mich dagegen störte, war die merkwürdige Aussprache von Orten und Namen, die mir anscheinend mehr vertraut sind als der Sprecherin.

Lieblingsbuch seit vielen Jahren

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.06.2019

Das ist so ein Buch, das man mag oder nicht. Es hat keinen richtigen Fortgang in der Geschichte, sondern skizziert ein Bild, welches es immer weiter ausmalt. Das tut es mit liebevollen Beschreibungen und herzerwärmenden Weisheiten. Da bleibt die Zeit manchmal stehen. Für mich ist es ein absolutes Lieblingsbuch, das ich immer wieder lese - und nun zum ersten Mal als Hörbuch genossen habe. Der Vorleser ist perfekt gewählt: Genauso wie der Stil dieses Romans hat seine Stimme, die Art und Weise, wie er betont, wie er das R rollt, etwas ganz Besonderes, was man lieb gewinnt.

Spannend und lebensnah

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.09.2018

Das Leben in der Nachkriegszeit war mir durch Erzählungen meiner Großeltern bekannt. Mit dieser Geschichte hat es mich zurückgeholt. Von Anfang bis Ende sehr spannend erzählt, fesselte mich dieser Roman und kam mir nicht einmal unrealistisch vor.

Nichts für anspruchsvolle Leser

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.08.2018

Von Anfang an hat mich der simple Schreibstil irritiert. Fast jeder Satz ist nach dem gleichen Muster aufgebaut: Subjekt-Prädikat-Objekt. Mich stört solche Eintönigkeit, sie bringt wenig Freude. Genauso geradlinig vorhersehbar kam mir die Geschichte vor und es nervte mich unendlich, dass Lexia und Adam solche Supermenschen waren. Sie, mit fülliger Oberweite und weichen Rundungen wird von mageren Modellfiguren als dick wahrgenommen und meint auch selbst, es zu sein. In Wirklichkeit ist sie aber eine blendende Schönheit (platinblond als Naturfarbe!), ausgesprochen beliebt, kann ständig naschen ohne tatsächlich fett zu werden. Und natürlich ist sie auch noch die Sexgöttin schlechthin, die gleich beim ersten Mal drei Orgasmen hintereinander bekommt. Der Sex wird in mehreren Passagen sehr detailliert beschrieben, wirkt jedoch wie eine Hochglanzwerbung: perfekt, unrealistisch, wenig mitreissend. Auch Adam ist ein super gutaussehender, erfolgreicher Typ mit starken Muskeln, der sich wegen seines Kindheitstraumas für so minderwertig hält, dass er sich nicht vorstellen kann, je geliebt zu werden. Mir hätten die Figuren besser gefallen, wenn sie äußerlich nicht so unrealistisch perfekt gewirkt hätten; dann hätte ich Ihnen ihre Minderwertigkeitsgefühle und deren Bewältigung vielleicht abnehmen können. Leider wurden viel zu oft Äußerlichkeiten beschrieben; so lernt man die Figuren nicht selber kennen, sondern bekommt sie ziemlich plakativ vorgesetzt. Geärgert hat mich auch das Ende: Liebeskuss in der Öffentlichkeit und aus. Hollywood lässt grüßen!