PROFIL

stephie2309

  • 6
  • Rezensionen
  • 5
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 7
  • Bewertungen
  • Hochzeit zu verschenken

  • Autor: Sophie Kinsella
  • Sprecher: Maria Koschny
  • Spieldauer: 3 Std. und 8 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 70
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 34
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 35

Schnäppchenjägerin Rebecca Bloomwood schwebt im siebten Himmel. Sie hat einen Job im aufregenden New York ergattert und jetzt hält auch noch ihr Traummann Luke Brandon um ihre Hand an! Das Leben läuft perfekt - fast. Denn während ihre künftige Schwiegermutter eine glamouröse Hochzeitsfeier im New Yorker Plaza organisiert, plant Rebeccas Mutter, den schönsten Tag im Leben ihrer Tochter im heimischen England auszurichten. Da ist Chaos vorprogrammiert. Aber wer sagt eigentlich, dass man nur einmal heiraten kann?

  • 5 out of 5 stars
  • genauso humorvoll wie die vorherigen

  • Von stephie2309 Am hilfreichsten 08.06.2012

genauso humorvoll wie die vorherigen

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.06.2012

Auch im dritten Teil erlebt man als Leser bzw. Hörer Becky Bloomwood wieder wie sie leibt und lebt – also vor allem chaotisch, aber dennoch liebenswert.

Es ist ja auch nicht so als könnte man Becky nicht verstehen, natürlich kann man das. Jede Frau träumt doch irgendwann mal von ihrer Hochzeit und die Möglichkeiten sind heute nicht nur vielseitig, sondern unendlich. Wer würde da nicht schwach werden, wenn einem gleich zwei wundervolle Varianten schmackhaft gemacht werden würden? Eine traumhafte Märchenhochzeit mit hunderten Gästen, wie sie die High Society von New York noch nie erlebt hat, dazu noch im Plaza. Oder eine wundervolle Gartenhochzeit an dem Ort, an dem man aufgewachsen ist, und im Kreise der engsten Freunde und Verwandten? Dass diese Entscheidung nicht leicht fällt, kann man daher absolut nachvollziehen. Eine Entscheidung treffen sollte man allerdings schon, denn auch eine Becky Bloomwood kann nicht zweimal heiraten, oder doch? Man sollte meinen England und die USA sind dazu zu weit auseinander, aber es gibt nichts, was Becky nicht hinbekommt, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat und endlich einmal aktiv wird.

Auch wenn man häufig einfach nur den Kopf schütteln kann und Becky gern einmal in den Hinter treten würde, so wie ihre beste Freundin Suze es immer wieder versucht, kann man ihr im Endeffekt einfach nicht böse sein. Dazu ist sie einfach viel zu sympathisch und liebenswürdig.

Aber nicht nur Becks wächst einem immer mehr ans Herz, sondern auch Luke. Er ist nicht perfekt, sondern hat wie seine Verlobte einige Schwächen, aber gerade die machen auch ihn so unheimlich sympathisch. Wenn Becky ihn sich nicht schon geangelt hätte, würde man ihn glatt selbst heiraten. Er liebt Becky mit all ihren Fehlern und hilft ihr sogar das Chaos, das sie verursacht hat, zu beseitigen bzw. vertraut ihr blind und spielt einfach mit bei dem, was sie vorhat, obwohl er noch nicht eingeweiht wurde.

Maria Koschny hat sich als Sprecherin wieder selbst übertroffen und gibt eine fantastische Becky Bloomwood. Erneut schafft sie es, dass es dem Hörer erscheint als würde er sich mit Becky unterhalten wie mit einer Freundin, so als würde sie einem persönlich ihre neueste Geschichte erzählen. Man hat bei ihr nie das Gefühl, dass sie einem etwas vorlesen würde. Dadurch kann man sich auch wieder sehr gut mit Becks identifizieren. Besser hätte man es nicht mehr lesen können!

*FAZIT*
Hochzeit zu verschenken steht seinen beiden Vorgängern in nichts nach, sondern ist vielleicht sogar noch besser. Beckys neuestes Abenteuer ist genauso humorvoll wie die vorherigen und Maria Koschny macht es durch ihre Art zu Lesen erneut zu einem absoluten Hörgenuss!

  • Fast geschenkt

  • Autor: Sophie Kinsella
  • Sprecher: Maria Koschny
  • Spieldauer: 3 Std. und 11 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 52
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 28
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 28

Auf ins Shopping-Eldorado! Mit Fashion-Victim Rebecca Bloomwood geht es in der zweiten Runde nach New York City, wo ein toller Job und eine Unmenge Verführungen auf die liebenswerte Chaotin warten. Doch im Kaufrausch zwischen Tiffany und Bloomingdale's geraten der unverbesserlichen Schnäppchenjägerin ihr Kontostand und ihr Liebster völlig aus dem Blick. Wird sie ihre Finanzen, ihr Leben und ihre Beziehung wieder in den Griff bekommen?

  • 5 out of 5 stars
  • Amüsanter Hörgenuss

  • Von stephie2309 Am hilfreichsten 23.12.2011

Amüsanter Hörgenuss

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.12.2011

Obwohl man meinen sollte Becky Bloomwood hätte aus ihren Fehlern gelernt, wird auch im zweiten Teil der Shopaholic-Reihe wieder kräftig eingekauft – natürlich ohne überhaupt das Geld dafür zu haben. Auf Grund ihrer naiven, charmanten und sympathischen Art kann man es der Protagonistin aber einfach nicht übel nehmen, denn irgendwie versteht man sie auch. Wer würde nicht gerne mal in einen Kaufrausch verfallen ohne auf die Preise zu achten?

Aber trotz ihrer Kaufsucht, die sie offensichtlich immer wieder an den Rand des Ruins treibt, ist sie, kurz bevor alles zu spät ist, stets ernsthaft bemüht ihren Schuldenberg zu tilgen. Ab einem gewissen Punkt versucht sie nicht mehr sich herauszureden, sondern wird einsichtig und gelobt Besserung – zumindest für kurze Zeit.

Außerdem sorgen ihre Shoppingexzesse immer wieder für lustige Momente und bringen den Leser zum Schmunzeln. Der Humor kommt also auch in der Fortsetzung keinesfalls zu kurz. Auch aus diesem Grund ist man stets geneigt ihr ihre Naivität zu verzeihen.

Doch in dem zweiten Teil geht es nicht nur um ihr Konsumverhalten, sondern auch um ihre Beziehung zu Luke Brandon, die vor allem auf Seiten von Becky häufig von Unsicherheiten geprägt ist. Ihre Beziehung entwickelt sich, trotz einiger Konflikte und Krisen, aber weiter und das ist sehr schön zu beobachten. Obwohl die Beiden so unterschiedlich sind, passen sie dennoch sehr gut zusammen und ergänzen sich perfekt.
Lukes Sympathie steigt in diesem Teil, trotz einiger Momente, in denen er sich nicht besonders nett verhält, erheblich und man ist richtig bestürzt, als die Beziehung zwischen ihm und Becky ins Wanken gerät.

Das Ende ist der Autorin dann wieder besonders gut gelungen, denn es stellt den Leser nicht nur zufrieden, sondern rührt ihn und sorgt dafür, dass er das (Hör)Buch mit einem Lächeln auf dem Gesicht beendet.

Die Arbeit von Maria Koschny als Sprecherin kann man eigentlich wieder nur loben. Sie erweckt Becky Bloomwood mit ihrer Stimme richtig zum Leben und es macht in jeder einzelnen Sekunde Spaß ihr dabei zuzuhören. Die Ich-Perspektive sorgt natürlich auch in diesem Band, genau wie schon im vorherigen Teil, dafür, dass man sich gut in die Protagonistin hinein versetzen kann und das Gefühl hat, die Handlung von ihr erzählt zu bekommen und nicht einem vorgelesenen Text zu lauschen.

Fast geschenkt ist, genau wie schon sein Vorgänger, ein amüsanter Hörgenuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Mit der Mischung aus humorvollen Szenen und charmanten Charakteren, wunderbar vorgetragen von Maria Koschny, kann Sophie Kinsella erneut überzeugen und macht einen neugierig auf die nächsten Teile!

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Shopaholic

  • Autor: Sophie Kinsella
  • Sprecher: Maria Koschny
  • Spieldauer: 3 Std. und 21 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 72
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 30
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 30

Rebecca Bloomwood verdient ihren Lebensunterhalt damit, anderen Leuten gute Tipps in Geldfragen zu geben. Ihre Freizeit verbringt sie mit Einkaufen. Kein Wunder, dass sie sich ständig gezwungen sieht, sich durch ausgiebiges Shoppen zu entspannen - ein Teufelskreis. Schließlich droht sie in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich gleichzeitig die Bank vom Leib halten, den attraktiven Luke Brandon beeindrucken und ihrer täglichen Arbeit nachgehen soll...

  • 4 out of 5 stars
  • Sehr witzig

  • Von stephie2309 Am hilfreichsten 23.12.2011

Sehr witzig

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.12.2011

Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin ist ein sehr humorvolles Hörbuch, das vor allem durch die Protagonistin Becky Bloomwood begeistern kann. Obwohl sie so naiv und blauäugig ist, kann man sie im Lauf der Geschichte einfach nur lieb gewinnen, wenn man nicht alles zu Ernst nimmt und erkennt, dass Sophie Kinsella viele Situationen einfach zugespitzt darstellt.

Die meisten Frauen werden sich mit Becky identifizieren und sie verstehen können, nur dass sie sich besser unter Kontrolle haben. Aber welche Frau geht nicht gerne einkaufen? Die wenigstens. Wie oft geht man an irgendeinem Laden vorbei und sieht ein Teil, das man vielleicht schon lange gesucht hat und das man unbedingt haben will, auch wenn der Kleiderschrank schon voll ist. Genauso verständlich ist es auch, etliche Kosmetikartikel zu kaufen, vor allem wenn es etwas umsonst dazu gibt, auch wenn man eigentlich noch genug zu Hause hat. So ergeht es auch Becky, nur dass sie es eben etwas übertreibt und mehr kauft, als sie sich eigentlich leisten kann.

Sie entwickelt sich im Laufe der Handlung aber auch weiter, zumindest ein bisschen. Sie erkennt, dass sie Fehler gemacht hat und dass sie nun endlich etwas dagegen tun muss. Und sie macht ihre Fehler anderen gegenüber wieder gut. Dadurch eröffnen sich ihr auch beruflich neue Möglichkeiten, die viel besser zu ihre passen und sie mehr erfüllen würden.

Becky ist aber nicht die einzige sympathische Figur. Auch ihre beste Freundin Suze ist wirklich liebenswert. Sie lässt Becks für eine wirklich geringe Miete bei sich wohnen und hilft ihr auch dabei wieder liquide zu werden. Außerdem ist sie sofort in Sorge um ihre Freundin, als diese sich ohne sich zu melden bei ihren Eltern verkriecht.

Besonders interessant ist aber auch Luke Brandon, denn er ist nicht so leicht zu durchschauen. Manchmal wirkt er sehr kühl und distanziert, manchmal aber auch wirklich nett, was nicht nur Becky, sondern auch den Hörer leicht verwirrt.

Insgesamt lebt die Geschichte vor allem von ihrem Humor und den vielen lustigen Szenen, in die sich Becky hinein manövriert. Sei es nun wegen eines frisierten Lebenslaufs oder einem lebenswichtigen Schal. Es ist immer witzig zu hören, wie sie sich erst in die Bredouille bringt und den angerichteten Schlamassel dann wieder irgendwie beseitigen muss. Dabei ist sie zwar naiv, aber irgendwie auch sehr liebenswert, sodass man ihr das gerne verzeiht.

Maria Koschny, die auch Isla Fisher in ihrer Rolle als Rebecca Bloomwood in der Verfilmung des Buches synchronisiert hat, ist die perfekte Wahl für dieses Hörbuch. Sie spricht die Rebecca so lebhaft, dass man ihr wirklich stundenlang zuhören kann. Durch die Ich-Perspektive wirkt es außerdem so, als würde Becky Bloomwood selbst einem ihre Geschichte erzählen, was das Zuhören umso schöner macht.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Ein unmoralisches Sonderangebot

  • Autor: Kerstin Gier
  • Sprecher: Irina von Bentheim
  • Spieldauer: 4 Std. und 28 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 536
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 377
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 378

Sehr ärgerlich: Seine Söhne haben die dreißig schon überschritten, aber immer noch ist kein Enkelkind in Sicht. Fritz, verwitwet und außerordentlich geizig, ist eine Plage für die Schwiegertöchter...

  • 3 out of 5 stars
  • Vorhersehbare Story

  • Von Diana Stein Am hilfreichsten 04.09.2011

Spritzig, ein bisschen ironisch und stets amüsant

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.12.2011

Ein unmoralisches Sonderangebot ist eine typische Kerstin-Gier-Geschichte: spritzig, ein bisschen ironisch und stets amüsant!
Obwohl die Handlung stellenweise ein bisschen vorhersehbar ist, wird es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Nach dem Gespräch zwischen Fritz und seinen Freunden ist man gespannt darauf, was der alte Mann sich für seine Söhne hat einfallen lassen. Anfangs ein wenig empört von der Idee und davon, dass Fritz so wenig Vertrauen in die Entscheidungen seiner Abkömmlinge hat, merkt man doch schnell, dass er Recht hat. Er kennt seine Söhne offensichtlich besser als sie sich selbst und tut tatsächlich das richtige, wenn auch auf eine sehr ungewöhnliche Weise.

Dass die Ehepaare das Angebot annehmen, ist nicht wirklich überraschend. Immerhin handelt es sich um eine Million Euro pro Pärchen und was sie dafür machen müssen, ist nicht allzu schlimm und auch nicht wirklich unmoralisch. Er verlangt ja nicht von ihnen, dass sie wie Ehepaare miteinander leben, sondern einfach nur im gleichen Haus bzw. Apartement übernachten.

Erzählt wird die ganze Geschichte, abgesehen von dem Gespräch zu Beginn, aus der Sicht von Olivia. Sie ist sehr sympathisch. Sie ist normal, hat Ecken und Kanten und wirkt dadurch wie aus dem Leben gegriffen. Ihre Gedanken und Gefühle kann man daher sehr gut nachvollziehen.
Leider ist sie auch sehr naiv und ahnt nichts von dem, was hinter ihrem Rücken vor sich geht. So ergeht es dann natürlich auch dem Hörer, denn was Oliva nicht weiß, weiß man auch selbst nicht. Umso überraschter ist man von den Folgen, die das ganze Experiment nach sich zieht und davon, dass offensichtlich nur Olivia nichts von alledem geahnt hat. In dem Moment kann sie einem wirklich leid tun.
Der Spruch Liebe macht blind trifft nämlich absolut auf Olivia zu. In ihrer Verliebtheit merkt sie nicht, dass ihr Mann sich mehr und mehr verändert hat und nicht annähernd so zufrieden mit seinem Leben ist wie seine Ehefrau.

Aber auch andere Charaktere sind sehr sympathisch. Oliver und Evelyn wachsen dem Hörer auch schnell ans Herz, genauso wie Olivia. Mit der Zeit stellt man fest, dass die Söhne und ihre Frauen tatsächlich nicht zueinander passen und ein Partnertausch gar keine so schlechte Idee ist.

Irina von Bentheim mimt die Ich-Erzählerin so lebhaft, dass man sie fast vor sich sieht. Man hat das Gefühl als schlüpfe man in die Rolle ihrer besten Freundin und bekäme die ganze Geschichte direkt von ihr erzählt, was das Hörbuch zu einem besonders schönen Erlebnis macht.

Das Ende ist Kerstin Gier wieder besonders gut gelungen. Nach einigen Wendungen, von denen einige alles andere als freudig sind, schafft sie es immer wieder, ihren Charakteren trotzdem noch ein Happy End zu bescheren, zumindest denen, die es auch verdienen. Dabei wirkt das Ende aber trotzdem nicht konstruiert und ist auch nicht allzu kitschig. Dadurch kann man die Geschichte mit einem guten Gefühl beenden und muss sich auch nicht fragen, was aus den Figuren werden wird.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Charleston Girl

  • Autor: Sophie Kinsella
  • Sprecher: Maria Koschny
  • Spieldauer: 3 Std. und 47 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 108
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 41
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 41

Im falschen Film gelandet? Zumindest in einer anderen Zeit: Der spritzigen Lara erscheint der Geist ihrer gerade verstorbenen Großtante Sadie. Doch statt steinalt ist dieser Geist jung und kapriziös und will sich so richtig amüsieren. Er schickt Lara auf einen Trip voller Überraschungen: Mit Champagner und Charleston zurück in die wilden 1920er Jahre. Nebenbei soll Lara für Sadie eine rätselhafte Halskette wiederfinden und damit ein uraltes Familiengeheimnis lüften.

  • 5 out of 5 stars
  • Der Traum der schlaflosen Nächte

  • Von elis88 Am hilfreichsten 23.04.2011

Fantastisch!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.10.2010

Charleston Girl ist eine wirklich wundervolle Geschichte. Die Handlung ist nicht nur humorvoll, sondern geht einem auch richtig ans Herz.

Anfangs ist Lara von Sadies Geist eigentlich nur genervt und will so schnell wie möglich ihre Kette finden um sie wieder loszuwerden. Mit der Zeit lernt sie Sadie aber immer besser kennen und bereut es immer mehr, dass sie sich vor ihrem Tod nie die Mühe gemacht hatte Sadie zu besuchen, denn Sadie hatte ein wirklich aufregendes und interessantes Leben geführt.

Die Suche nach der Kette hat auch so ihre Tücken. Obwohl sie sie endlich aufgespürt hatte, gelingt es Lara zunächst nicht sie an sich zu bringen und so geht die turbulente Jagd weiter. Dabei deckt Lara außerdem ein bisher ungeahntes Familiengeheimnis auf.

Als sich Sadie nach einem Streit mit Lara nicht mehr blicken lässt, merkt sie, wie sehr sie die Gesellschaft ihrer Tante vermisst. Auf der Suche nach ihrer Tante besucht Lara alle Orte, an denen Sadie sich aufhalten könnte und erfährt dabei Dinge über ihre Vergangenheit, die nicht einmal Sadie selbst weiß und die den Leser bzw. den Hörer sogar zu Tränen rühren.

Lara und Sadie kann man einfach nur lieb gewinnen und es ist schön zu hören, wie zwei Menschen, die sich, obwohl sie verwandt sind, vorher kaum kannten und nun nicht mehr ohne einander sein wollen. Ihre Beziehung zueinander berührt einen tief und erinnert uns außerdem daran, dass wir unseren Familienmitgliedern manchmal mehr Aufmerksamkeit schenken sollten. Auch wenn sie um einiges älter sind als wir, können sie dennoch einiges erlebt haben, was es zu erzählen lohnt. Man sollte die Gelegenheit nutzen und sich diese Geschichten auch erzählen zu lassen. Irgendwann könnte es zu spät sein.

Maria Koschny liest den Part der Ich-Erzählerin Lara außerdem so überzeugend, dass man als Zuhörer nicht das Gefühl hat, etwas vorgelesen zu bekommen, sondern die Geschichte direkt aus Laras Mund zu hören. Das macht die Geschichte zu einem ganz besonderen Hörgenuss!

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Für jede Lösung ein Problem

  • Autor: Kerstin Gier
  • Sprecher: Josefine Preuß
  • Spieldauer: 4 Std.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 984
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 683
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 680

Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka - und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend...

  • 4 out of 5 stars
  • Witzig, frech, bissig

  • Von D. Am hilfreichsten 08.11.2007

Herrlich!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.10.2010

Für jede Lösung ein Problem ist ein wahrer Hörgenuss!
Die Handlung ist witzig und bringt einen ziemlich oft zum Lachen und schmunzeln. Die Charaktere, allen voran natürlich Gerri, sind unheimlich sympathisch und liebenswert. Auch wenn man vielleicht nicht ganz nachvollziehen kann, warum Gerri keinen anderen Ausweg mehr sieht als ihr Leben tatsächlich zu beenden, so versteht man auf jeden Fall die Situation, in der sie sich nach dem misslungenen Selbstmordversuch befindet. Man will nicht in Gerris Haut stecken. Denn wer möchte schon den Leuten gegenüber treten, denen man mal so richtig die Meinung gesagt hat und dabei alles andere als freundlich war? Die Flucht zu ihrer besten Freundin Charly ist daher ihre einzige Möglichkeit, immerhin ist diese die einzige Person, die einen netten Brief erhalten hat.

Gregor Adrian und seine Beziehung zu Gerri ist wunderbar dargestellt. Beide passen ausgesprochen gut zusammen und verstehen einander, da sie innerhalb ihrer eigenen Familien etwa den gleichen Status haben. Besonders amüsant wird es am Ende, wenn Gregor und Gerri sich auch in ihrer Freizeit mit Gerris Romanen beschäftigen, um es mal so zu formulieren.

Durch den Ich-Erzähler kommt es einem nicht so vor als würde Josefine Preuß ein Buch vorlesen, sondern als ob die Hauptfigur Gerri selbst dem Zuhörer ihre Lebensgeschichte erzählt. Josefine Preuß ist eine wirklich wunderbare Sprecherin. Sie liest das Buch sehr lebhaft und durch die kleinen Pausen zwischendurch auch in einem optimalen Tempo. Außerdem kann sie sehr gut ihre Stimme verstellen, z.B. wenn die Kinder sprechen, ohne dass es albern wirkt. Man könnte ihr ewig zuhören.

Für jede Lösung ein Problem ist ein wundervolles Hörbuch, das einen fantastisch unterhält, aber leider viel zu schnell vorbei ist. Am Ende bleibt daher nur ein relativ trauriger Gedanke: Das war's jetzt schon?

1 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich