PROFIL

Demsky

Europa
  • 34
  • Rezensionen
  • 82
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 51
  • Bewertungen
  • Die Arena

  • Under the Dome
  • Autor: Stephen King
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 41 Std. und 14 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 6.569
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 3.948
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3.926

Gefangen unter der Käseglocke – das Grauen von Chester's Mill: In dem Hörbuch "Die Arena: Under the Dome" von Stephen King genießen Sie ein Horrorszenario vom Feinsten. Tauchen Sie ein in die düstere Atmosphäre voller Angst und Verzweiflung und erleben Sie ungeahnte Tiefen der menschlichen Grausamkeit.

  • 5 out of 5 stars
  • Ausgesprochen klasse!

  • Von Natalie Am hilfreichsten 05.06.2011

Großartige Parabel auf die Realität...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.09.2015

...von Umweltverschmutzung und Klimawandel in einem fantastisch erdachten Mikrokosmos, aber leider mit einem Hollywoodende, das man Stephen King, der schon immer dazu neigte, entweder gar kein Finale, oder eben ein genau solches Hollywoodende abzuliefern, nicht vorwerfen kann, - ist dem geübten Stephen-King-Leser, beziehungsweise -Zuhörer das Ende doch schon klar, wenn er sich einen dicken Schinken Stephen Kings vornimmt.

Dennoch trübt genau das Hollywoodende die Story in ihrem Gesamteindruck, weshalb ich an der Stelle einen Stern abziehe.

Großartige Leistung wieder vom Sprecher David Nathan, den ich das erste Mal hörte, als er mir Haruki Murakamis "1Q84" vorlas und dessen Stil mich immer wieder fängt, egal, was er mir vorliest. Ich glaube fast, er könnte mir sogar das Telefonbuch von New York City vorlesen und faszinierte mich dennoch.

  • Red Notice

  • Wie ich Putins Staatsfeind Nr. 1 wurde
  • Autor: Bill Browder
  • Sprecher: Jürgen Holdorf
  • Spieldauer: 15 Std. und 42 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 142
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 132
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 132

Goldgräberstimmung in Moskau nach dem Zerfall der Sowjetunion: Die Oligarchen sichern sich die Pfründe und machen ein Vermögen. Der Amerikaner Bill Browder nutzt die Gunst der Stunde und investiert in aufstrebende Unternehmen. Doch dann kommt er Putin in die Quere: Er wird erpresst, verfolgt, das Leben seiner Familie wird bedroht. In einem Rechtsstaat kann man sich dagegen wehren. Aber nicht in einem Russland, wo Willkür und Tyrannei herrschen.

  • 4 out of 5 stars
  • Hervorragend, aber...

  • Von Demsky Am hilfreichsten 01.09.2015

Hervorragend, aber...

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.09.2015

...die Übersetzer haben so ihre Probleme mit der hochdeutschen Grammatik. Im Falle der Hilfsverben "sein" und "haben", um nur ein Beispiel zu nennen, wenden sie die bayrischen Grammatikregeln an, was etwa die Hälfte der Bevölkerung nicht stören wird, weil sie es auch nicht besser weiß und kann. Dennoch ziehe ich an dieser Stelle genau dafür einen Stern ab.

Was den Autoren und die Geschichte selbst betrifft, so sollte man gerade als Deutscher oder Deutsche dieses Buch unbedingt lesen oder eben hören. Wenn man zu denen zählt, welche die Nachrichten täglich verfolgen, dann kennt man sehr viele Einzelheiten bereits. Der Magnitzky-Act ging durch die Medien, der Fall der Mauer ist niemandem im deutschen Sprachraum entgangen, der Ausverkauf der UdSSR und deren rechtsnachfolger Russische Föderation war Thema in den Medien und so weiter.

Dieses Buch lässt aber plötzlich alle Puzzleteile an ihren jeweiligen Platz fallen und aus dem Mosaik an Informationen im Kopf des Zuhörers entsteht ein faszinierendes Bild.

Ein großes Lob an den Autoren und sein Mannschaft.
Ich neige mein Haupt in Respekt und Anerkennung.

Den Vorleser kannte ich vorher nicht. Aber er machte seine Sache gut.

Meine Empfehlung an den geneigten Leser oder Zuhörer:
Lesen!
Oder eben hören!
Unbedingt!

Meine Empfehlung an den Verlag:
Den/die Übersetzer für die nächste Auflage wechseln und statt dessen einen oder eine wählen, der oder die mit der hochdeutschen Gramatik vertraut ist.

Danke

5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Cryptonomicon

  • Autor: Neal Stephenson
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • Spieldauer: 47 Std. und 47 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 2.733
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 962
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 970

Während des Zweiten Weltkriegs legt Japan mit Unterstützung von Nazi-Deutschland eine gigantische Goldreserve an. Die Alliierten werden zwar auf verschlüsselte Mitteilungen aufmerksam, aber selbst ihren besten Kryptographen gelingt es nicht, den Code zu knacken. Mehr als ein halbes Jahrhundert später stößt eine Gruppe junger amerikanischer Unternehmer im Wrack eines U-Boots auf die Anzeichen einer riesigen Verschwörung und auf das Rätsel um einen verborgenen Schatz..

  • 4 out of 5 stars
  • Klasse!

  • Von CallMeFreedom Am hilfreichsten 24.06.2011

Herrausragend

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.08.2015

Hassen Sie die Mathematik? - Dann Lesen Sie dieses Buch.
Lieben Sie die Mathematik? - Dann lesen Sie dieses Buch.

Die gleichen Fragen, gefolgt von den gleichen Aufforderungen könnte ich hier zu Süd-Ost-Asien im allgemeinen, oder eben den Philipinen im Besonderen stellen.

Neal Stephenson schrieb eine Liebeserklärung an die Mathematik im Allgemeinen und die Geschichte von Computern und verschlüsselungstechnologien im Speziellen, an Süd-Ost-Asien im Allgemeinen und an die Philipinen im Besonderen, an intelligente Männer und intelligente Frauen im Allgemeinen und an den Unterschied zwischen Ihnen im Besonderen.

Sicher, der Autor erlaubte sich in der Darstellung der Technologie der Deutschen Marine bis 1945 ein, oder zwei sachliche Schnitzer, keiner Nachlässigkeit, sondern der dichterischen Freihheit geschuldet. Das sei verziehen, stiehlt der Sache in der Bewertung aber einen Stern. Ich glaube es wäre Neal Stephenson auch im Exakten möglich gewesen, dieses Buch zu schreiben, wenn dann auch vielleicht drei Goldbarren weniger in der Handlung hätten auftauchen können.

Wie dem auch sei, es ist ein hervorragendes Buch, eine irre Liebeserklärung und sogar dann noch möglich zu verstehen, wenn man beschließt, der einen oder anderen Sache im detail nicht die volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Großes Lob auch an den Übersetzer, der leider hier bei Audible immer noch keine eigene Bewertung neben Gesammt, Sprecher und Geschichte gefunden hat. Er hatte einen schweren Job und hat ihn auf hohem Niveau gemeistert.

Chapeau!

  • Sternenschatten

  • Sternenspiel 2
  • Autor: Sergej Lukianenko
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 16 Std. und 1 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.765
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.831
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.831

Eine fremde, außerordentlich mächtig Zivilisation hat das Konklave angegriffen und droht die Erde zu vernichten...

  • 5 out of 5 stars
  • Was passiert, wenn ein Psychiater auch noch schreiben kann?

  • Von Silke Jäger- Burck Am hilfreichsten 08.03.2011

hakeln auf höchstem Niveau

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.12.2014

Sergej Lunkianenko neigt dazu in jeder seiner Bücher genai einen logischen Fehler einzubauen.

So auch hier im Sternenspiel.
In Teil eins erklärt der Zähler, dass man seinen Besuch bei "Opa" Krumow 3 Jahre lang vorbereitet habe.
Aber das Ereighnis, welches diese Reise begründete, ist erst 12 Tage her?

Jetzt erwarten wir ein Spiel mit der Zeit.

Und genau das kommt nicht.
Auch nicht in diesem, dem zweiten und letzten Teil.

Statt dessen spannt Lukianenkow einen völlig anderen Regenbogen des Schattens, des Lichts und der Gefühle.
Und das auch noch auf höchstem Niveau.

Hin und wieder hakte es im Deutschen. Leider beherrsche ich nicht genug Russisch, um feststellen zu können, ob der Autor (es dann mit Absicht) oder der Übersetzer es (dann leider) hat haken lassen.

Meisterlich gelesen von David Nathan.

In der Summe: äußerst Empfehlenswert für alle, die keine Science Fiction mögen und für solche, die schon immer mit Han Solo mitfieberten.

  • Ein ganzes halbes Jahr

  • Lou Clark 1
  • Autor: Jojo Moyes
  • Sprecher: Luise Helm, Ulrike Hübschmann, Reinhard Kuhnert
  • Spieldauer: 14 Std. und 45 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 10.418
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 9.251
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 9.249

Weißt du, wie das Leben funktioniert? Lou weiß es noch nicht und Will wusste es mal. Als die beiden aufeinandertreffen, werden sie gezwungen, ihre eigenen Ansichten infrage zu stellen. So beschäftigt sich "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes auf einfühlsame Art mit der Frage: Wann ist ein Leben lebenswert?

  • 5 out of 5 stars
  • Sehr schön ...

  • Von Lisa Braun Am hilfreichsten 04.07.2013

Chick-Lit par excellence

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.11.2014

Man kann der Biografie von Jojo Moyes entnehmen, dass sie einigen beruflichen Tätigkeiten nachging, bevor sie sich dazu entschloss, an einer Hochschule ein Studium zu absolvieren.
Ihrer Literatur kann man entnehmen, dass sie belesen ist und zwar auf einem Niveau, dass sich deutlich von dem abhebt, was sie selber schreibt. Auch ist sie eine Cineastin.

Das Buch selbst, oder dessen Inhalt und Schreibe jedoch dient sich an, als habe Rosamunde Pilcher im Kino 2007 "Le scaphandre et le papillon" ("Schmetterling & Taucherglocke") gesehen und 2011 "Intouchables" ("Ziemlich beste Freunde") und beschlossen ein mit Kitsch und Klischees überfrachtetes Stück Unterhaltungsliteratur zum selben Thema zu veröffentlichen, was sehr schade ist, weil sie aus dem Anliegen der männlichen Hauptperson und damit dem Thema Sterbehilfe und dem Anliegen der weiblichen Hauptperson, "etwas besseres, als den Tod findest Du überall" (ein Zitat aus dem Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten") mehr hätte machen können.

So aber...

Ich will ein paar Beispiele geben, welche die triviale Qualität des Buches unterstreichen.

Da ist zum einen die sachliche Unglaubwürdigkeit.
Die Heldin in diesem Buch ist eine 27-jährige Icherzählerin. Die Geschichte spielt in diesem Jahrzehnt.
1968 wurde der Schraubenkrieg zugunsten des metrischen Systems entschieden. 1983 hat Großbritannien offiziell zum metrischen System gewechselt. Die Heldin kennt also nur noch das metrische System. Trotzdem redet sie dauernd von "Meilen".

Der Autorin, geboren 1969 nähme ich das ab, wenn sie eine Frau die Geschichte erzählen ließe, die selber den 1960ern entsprang. Die ist noch mit Meilen aufgewachsen.
Eine Britin, die nach 1983 das Licht der Welt erblickte, kennt das SAE- & BE-System nicht mehr.

Der Katheterwechsel ist ein weiteres Beispiel. Ein Katheter muss aus hygienischen Gründen regelmäßig gewechselt werden, aber nicht, weil er "vollgelaufen" ist. Der Beutel läuft voll, nicht der Katheter. Und der Beutel ist recht einfach zu wechseln. Man kann es einem 5-Jährigen beibringen.

Derartige Fehler häufen sich in diesem Buch.

---

Dann die psychologischen Schwächen. Gegen Ende hin werden beide Akteure trotzig, obwohl sie beide erzählen, dass sie aus Liebe zum jeweils anderen handeln. Nun, dass nennt man Egoissmus, nicht Liebe. Ein Stalker muss den Unterschied nicht kennen. Eine Schriftstellerin schon. Rosamunde Pilcher, mein Lieblingsbeispiel für banale Trivialliteratur kennt den Unterschied ebenfalls. Jojo Moyes kennt ihn nicht oder versteht nicht, ihn darzustellen. Beides ist einem Buch abträglich, egal wie trivial oder anspruchsvoll es daherkommt.

---

Dann die schriftstellerischen Schwächen. Was ist wohl darunter zu verstehen, wenn jemand sprachlos in einem Streitgespräch steckt und dann nach einer Denkpause feststellt "endlich hatte ich meine Synapsen wieder beisammen"?

Jetzt erwarte ich eine Entgegnung, Widerworte. Aber nein, jetzt lässt die Autorin die Heldin erzählen: "...und so stammelte ich..."

Oder die Namensgebung.

Wir haben also eine belesene Cineastin mit bunter Lebenserfahrung, die Romane schreibt.
Die Heldin heißt Lou(isa) Clark.

Louise Lane war die Freundin von Superman, der im "zivilen" Leben Clark Kent hieß.

Diese Louisa Clark hier bewirkt auch Wunder, wenn auch psychologisch nicht ganz stimmig. Aber Rosamunde Pilcher, entschuldigung, Jojo Moyes enschied sich dazu, nicht Louise Lane, sondern Bridget Jones den Kampf ausfechten zu lassen, auch wenn diese nun "Lou" genannt wird, oder einfach nur "Clark".

Die männliche Hauptfigur war einmal ein sportlicher Womanizer. Nun, als Tetraplegiker "kann" er nicht mehr so, wie er gerne wollte.

Bridged Jones, tschuldigung, Louisa Clark, so lernen wir, wurde mal als junges angetrunkenes Ding von jungen angetrunkenen Burschen vergewaltigt.

Na ja, wenn diese Verbindung jetzt kein Klischee bedient, was denn dann?

---

In Toto ist der kommerzielle Erfolg einer Jojo Moyes nur über die Trivialität ihrer Schreibe zu erklären. "Message in a Bottle" trifft von Bridged Jones gesteuert und von Rosamunde Pilcher geschrieben auf " Ziemlich Beste Freunde".

Fehlt nur noch ein väterlicher Freund oder ein weiser Mann, der die Heldin mit guten Ratschlägen aufmuntert, um dem Klischee die letzte Ecke rund zu feilen.

Was ein Glück, dass da einer ist, der den Tetraplegiker und Bridged Jones versteht. Der Krankenpfleger heißt noch dazu Nathan.

Ein Schelm oder schlich schlecht belesen, wer nun nicht an Nathan den Weisen denkt.

---

Die Sprecher:

Großartig.
Bis auf die (Vor-)Leserin der Lou. Die liest hastig. Das ist Schade.

---

Die Übersetzung kämpft mit der deutschen Sprache. "wie" anstelle von "als" (was in Süddeutschland wohl nicht auffallen wird) und Vokabelfindungsstörungen.

"Mauern aus Flintstein"?
"Flintstein"?
"Flintstone" heißt auf Deutsch "Feuerstein".
"Flintstein" ist weder Deutsch, noch Englisch. Und Vokabeln wie diese tauchen hier zu oft auf.

Tja, wer zwei Sprachen mischt, beherrscht keine der beiden richtig.

---

Fazit:

Genau das richtige Buch für alle, die "handy" fälschlicherweise für die angloamerikanische Vokabel des Mobiltelefons halten, "base-cap" für eine Kopfbedeckung und die obendrein schon immer mal wissen wollten, wie Bridget Jones sich wohl verhielte, wenn Rosamunde Pilcher sie geschrieben und in ein wirklich ernstes moralisches Dilemma geschubst hätte.

Das falsche Buch für alle anderen.







0 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Mein Leben nach der Todeszelle

  • Autor: Damien Echols
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 11 Std. und 37 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 395
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 287
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 284

Die ebenso schockierende wie bewegende Geschichte eines Mannes, der 18 Jahre in der Todeszelle saß: Im Jahr 1993 wurden Damien Echols, Jason Baldwin und Jessie Misskelley Jr. - bald bekannt unter dem Namen "The West Memphis Three" - für schuldig befunden, drei achtjährige Jungen ermordet zu haben. Baldwin und Misskelley erhielten lebenslange Haftstrafen, Echols wurde zum Tode verurteilt.

  • 5 out of 5 stars
  • Unfassbar

  • Von pf Am hilfreichsten 22.06.2013

hoch intelligent und auf jeden Fall empfehlenswert

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.11.2014

Selber das Opfer eines Justizirrtums, der sich erst nach Jahren aufklärte, noch dazu in Deutschland, nicht in den USA, war ich daran interessiert, wie "der Justizirrtum" per ses in den USA "funktioniert" und musste feststellen, dass es keinen Unterschied gibt. Ein Polizist und/oder Staatsanwalt, der "einen auf dem Kieker hat" und ein Richter, der den Fall nur verwaltet, statt ihn zu beurteilen, weil er pünktlich auf dem Golfplatz stehen will, oder was Richter so machen, (es wird schon einen Grund haben, warum Gerichtstermine immer vormittags liegen) genügt auch in Deutschland, ein Urteil zu fällen, dass in seiner Sachbewertung von der im Urteil abweicht.

Die Parallelen waren jedenfalls verblüffend.

Gut, der "Knastalltag" mag in Deutschland (noch) ein anderer sein, als in den USA, aber ein Hotel ist es auch hier nicht.

Allerdings, das gebe ich zu, wurde mir kein Mord zur Last gelegt. Und die Problematik der Todesstrafe existiert in Deutschland auch nicht (mehr).

Trotz erstaunlicher Parallelen der handelnen Personen in Damien Echols Erzählung und denen in meinem Leben, bot Damien Echols Erzählung auch mir einen unerwarteten Bonus: - Intelligenz.

---

Daniel Nathan hat hier streckenweise Schlimmes zu lesen, noch dazu, da es keine Fiktion eines Stephen King oder Haruki Murakami ist, sondern eine Geschichte, die sich so ereignet hat und mit dem Verklingen des letzten Wortes noch nicht vorbei ist.

Und Daniel Nathan ist großartig.
Fast, als hätte Damien Echols es selbst gelesen. "Chapeau".

---

Leider erlaubt Audible (noch) nicht auch Sternchen an den Übersetzer oder für die Übersetzung zu vergeben. Daher hier mein Lob an die Übersetzung.

Damien Echols turnt im Original sprachlich hochbegabt, aber in einem sehr eigenen Stil durch viele Bereiche des in Worten beschreibbaren. Der Übersetzung ist es gelungen, diesen Stil aus dem US-Amerikanischen in das Deutsche hinein zu transportieren. Auch an dieser Stelle ein "Chapeau".

---

Ich empfehle das Buch jedem, der bereit ist, sich von den gängigen Vorurteilen, wie, "ach, dass kann ja sowieso nur in den USA passieren" oder "wie gut, dass ich in Deutschland wohne, hier passiert sowas niemandem", freimachen kann.

Allen anderen wird es wohl lediglich dazu dienen, die eigenen Vorurteile bestätigt zu wissen, was sehr bedauerlich wäre. Denn...-...in this case you just didn`t get the point.

  • Jahrmarkt der Eitelkeit

  • Ein Roman ohne Helden
  • Autor: William M. Thackeray
  • Sprecher: Hans Jochim Schmidt
  • Spieldauer: 40 Std. und 45 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 108
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 83
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 85

Thackeray veröffentlichte diesen Gesellschaftsroman 1847/1848 in der Satirezeitschrift Punch. Der Autor durchleuchtet sarkastisch...

  • 5 out of 5 stars
  • Großes Vergnügen durch ganz großen Vorleser!!!

  • Von ilonka Am hilfreichsten 05.07.2013

Grandiose Steilvorlage....

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.09.2014

...da alle, die später über die Zeit der Napoleanischen Kriege Romane geschrieben haben, vorher Thackerays "Jahrmarkt der Eitelkeit" gelesen zu haben scheinen.

Tolstois "Krieg und Frieden", der die russische Sicht auf die Jahre 1812-1815 schildert, erschien 1856 und es existieren derart viele Parallelen, zu Thackereys "Jahrmarkt der Eitelkeit", der 1848 erschien und die britische Sicht vauf jene Jahre schildert, dass es nur zwei Mögliche erklärungen geben kann, die beide gleichermaßen zutreffen mögen. Entweder hat Tolstoi "Jahrmarkt der Eitelkeit" gelesen und in seinen "Krieg und Frieden" einfließen lassen, bevor er es vollendete, oder aber die Adeligen waren in Russland aus ähnlichem Holz geschnitzt, wie die britischen jener Zeit.

Nicht ohne Grund jedoch gelten sowohl "Jahrmarkt der Eitelkeit", als auch "Krieg und Friedenb" als wichtige Werke der Weltliteratur.

Einzig verwunderlich ist lediglich, dass "Krieg und Frieden" inwzischen so manches Mal verfilmt wurde, während sich meiner Kenntnis nach noch niemand an "Jahrmarkt der Eitelkeit" herantraute.

Schade eigentlich.

Es existieren noch andere Parallelen zu anderen, später entstandenen Werken anderer Autoren, sehr viele sogar, wenn man die Napoleonschen Kriege verlässt und sich den Gesellschaftsstudien zuwendet.

Charles Dickens zum Beispiel scheint Thakeray auch gelesen zu haben und hat sogar einige Male dasselbe Thema gewählt, als die Betrachtung der Behandlung von Pertsonen durch die Angehörigen anderer Gesellschaftsschichten, als der, der die betrachteten Helden angehören. Nur hat Charles Dickes daraus Dramen gemacht, wo Thackerays "Jahrmarkt der Eitelkeit" eine traurige Komödie ist.

Einzig Jane Austen starb 31 Jahre vor "Jahrmarkt der Eitelkeit".

Thakeray scheint also nicht nur die Leute seiner Zeit sehr genau beobachtet, sondern auch Jane Austen gelesen zu haben.

Wie dem auch sei, der Roman ist großartig und löst bei belesenen Zuhörern manches "Aha"-Erlebnis aus.

Der Vorleser Hans Joachim Schmidt hingegen ist einfach wieder einmal Hans Joachim Schmidt. Für die jüngeren Romanliebhaber, Hans Joachim Schmidt ist der Daniel Nathan der Älteren. Da "Jahrmarkt der EItelkeit" eine Geschichte aus der Erzählperspektive eines alten Mannes, der noch dazu 30 Jahre zurückschaut, auferstehen lässt, passt dieser Vorleser hervorragend zu dieser Geschichte.

Ich empfehle dieses Hörbuch jedem, der schon immer mal in die Wurzeln moderner, doppelbödiger Prosa-Romane schnuppern wollte.

Denn wer hats erfunden?

Thackeray hats erfunden.

Sozusagen.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Abgeblasen

  • Kate Brannigan 1
  • Autor: Val McDermid
  • Sprecher: Tanja Geke
  • Spieldauer: 8 Std. und 3 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 188
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 98
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 97

In ihrem ersten Fall durchkämmt Kate Brannigan die Popmusikszene in Manchester nach einer verschwundenen Songwriterin...

  • 3 out of 5 stars
  • Val McDermid schreibt in Serie.

  • Von nbranx Am hilfreichsten 04.02.2013

Enttäuschend

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.09.2014

Es war mein erster Val McDermid.
Und ich wurde bitter enttäuscht.
Das alte Agatha-Christie-Strickmuster, davon gleich zwei, die vorraussehbar am Ende miteinander verwoben werden, eine Sprache, wie Sie Raymond Chandler erfand und die von der Autorin nicht weiterentwickelt wurde, dafür aber jedes Krimiklischee bemüht, welches seit Agatha Christie, Raymond Chandler und Ed McBain seinen Weg in die Kriminalliteratur fand.

Um der Geschichte eine Überraschung mit auf den Weg zu geben, ist ausgerechnet die Person am Ende "der Täter", die als einzige, gar kein Motiv hat. Was für eine merkwürdige Konstruktion.

Bis hier hin ist dieses Buch einfach nur trivial.

Schlimm wird es durch einige Details.

Die "Heldin" ist eine junge Frau, die zwei Drittel ihres Jurastudiums hinter sich brachte, dann aber das Studium abbrach und als Privatdetektivin zu arbeiten begann. Die Autorin hat jedoch weder das Strafgesetzbuch, noch die Strafprozessordnung des Landes ihrer Heldin gelesen, obwohl die schottische Autorin des Englischen mächtig sein durfte. So ist der Autorin, wie auch der Heldin der Unterschied zwischen einer Befragung und einer Vernehmung und einem Verhör, der auch im britischen Recht existiert, nicht bekannt. Gleiches gilt auch für den Unterschied zwischen Festnahme und Verhaftung und einige andere Details, die man wahrnimmt, wenn man mal eine Strafprozessordnung und ein Strafgesetzbuch gelesen hat. Das sind beides übrigens in Rechtsstaaten überschaubar "halbdicke" Büchlein.

Auch besitzt ein Privatdetektiv keine Schweigepflicht, sondern eine Auskunftspflicht, wenn er von einem Polizisten befragt wird. Jornalisten dürfen ihre Informanten, also die Quellen verschweigen, aber keine Inhalte, und Seelsorger, Ärtzte und Anwälte dürfen Inhalte verschweigen, aber nicht immer die Quellen.
Kate Brannigan hingegen, einfach nur Privatdetektivin gibt einem Verdächtigen ein falsches Alibi und belügt die Polizei und verweigert Aussagen gegenüber der Polizei und das alles ohne Konsequenzen durch die Polizei?

Auch hat die Autorin wohl noch nie selbst versucht, mit einer Kreditkarte eine Tür zu öffnen. (Das funktioniert nämlich nicht.)

Und in Zeiten der (von der Autorin in diesem Werk selbst erwähnten) Dauervideoüberwachung auf den Straßen Britanniens immer und überall der rasant schnell zu fahren...-...erstaunlich dass Kate Brannigan noch ihren Führerschein besitzt. So funktioniert das nämlich mit einem Automobil mit einem britischen Kennzeichen und einer britischen Fahrerin auf einer britischen Straße nicht (mehr). Gleiches gilt für den (oder die) Bösen in diesem Buich.

Man könnte ein Buch über die Unkenntnis der Autorin und ihrer Heldin schreiben.

Gesteigert wird das Missvergnügen durch die schlechte Übersetzung. Die Übersetzerin scheint hier und da mit der deutschen Gramatik zu kämpfen. Um nur ein Beispiel zu nennen: "hängen" ist ein unregelmäßiges Verb. Die Vergangenheitsform muss "hing" lauten, nicht "hängte".

Gut, umgangssprachlich mag das in einigen Gegenden Deutschlands nicht auffallen, aber von einem Buch erwarte ich, dass es sich sehr genau an die Gramatikregeln hält, wenn eine Autorin ihre Heldin eine Geschichte in der ersten Person Einzahl erzählen lässt und diese Heldin zwei drittel des Weges durch ein Jurastudium hindurch absolviert hat. Man mag es kaum glauben, aber die Sprache ist das Handwerkszeug des Juristen. Und wer im Jurastudium so weit kommt, kann die Sprache. Warum kann Kate Brannigan die Sprache dann nicht. Oder die Autorin? Oder die Übersetzerin? Oder eine Mischung aus allen dreien?

Das weiteres Negativausrufungszeichen setzt die Vorleserin. Sie lispelt. Gut, es ist kaum noch zu hören und ein Lispler kann nichts dafür zu lispeln, aber das Studio, welches die Personalie buchte, kann etwas dafür, denn Val Mcdermid erwähnt nirgendwo, dass Kate Brannigan lispelt oder nahezu nicht mehr lispelt oder mal gelispelt hat und dank logopädischer Übungen ihre Artikulationsfähigkeiten steigerte.

In der Summe:
nicht empfehlenswert.

Und ich verstehe nicht, was die Leute an Val McDermids Büchern "finden", verspreche aber an dieser Stelle, in der Hoffnung, dass das einfach nur ihr schlechtestes Buch war, ein zweites zu "probieren".

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Verblendung

  • Millennium 1
  • Autor: Stieg Larsson
  • Sprecher: Dietmar Wunder
  • Spieldauer: 17 Std. und 56 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 4.107
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 2.931
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 2.924

Die dunkelsten Geheimnisse einer Familie: Der skandinavische Autor Stieg Larsson hat mit der Millennium-Trilogie eine der spannendsten Krimi-Reihen überhaupt geschaffen. Das Hörbuch "Verblendung (Millennium-Trilogie 1)" wird von Dietmar Wunder, dem deutschen Synchronsprecher von Daniel Craig, gelesen.

  • 5 out of 5 stars
  • Ein Hörerlebnis....

  • Von Hierkaufichein Am hilfreichsten 21.02.2012

Großartig!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.09.2014

Empfehlenswert.
Einfach nur Empfehlenswert.
Und für mich die Überraschung überhaupt war der Sprecher, da ich des Herrn Wunder Stimme "eigentlich" nicht mag. Aber er leistet hier großartiges auf einem Niveau, welches dem Buch angemessen ist und es nicht vorliest, sondern dem geneigten Hörer im wahrsten Sinn des Wortes "serviert".

  • Luftgärten

  • Kate Brannigan 2
  • Autor: Val McDermid
  • Sprecher: Tanja Geke
  • Spieldauer: 8 Std. und 44 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 119
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 71
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 71

Kate Brannigan ermittelt wieder: An mehreren Einfamilienhäusern verschwinden buchstäblich über Nacht die eben erst angebauten Wintergärten...

  • 3 out of 5 stars
  • nette Kriminalgeschichte

  • Von hoeschele Am hilfreichsten 10.06.2013

Trivialliteratur...

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.09.2014

Es war mein erster Val McDermid.
Und ich wurde bitter enttäuscht.
Das alte Agatha-Christie-Strickmuster, davon gleich zwei, die vorraussehbar am Ende miteinander verwoben werden, eine Sprache, wie Sie Raymond Chandler erfand und die von der Autorin nicht weiterentwickelt wurde, dafür aber jedes Krimiklischee bemüht, welches seit Agatha Christie, Raymond Chandler und Ed McBain seinen Weg in die Kriminalliteratur fand.

Um der Geschichte eine Überraschung mit auf den Weg zu geben, ist ausgerechnet die Person am Ende "der Täter", die als einzige, gar kein Motiv hat. Was für eine merkwürdige Konstruktion.

Bis hier hin ist dieses Buch einfach nur trivial.

Schlimm wird es durch einige Details.

Die "Heldin" ist eine junge Frau, die zwei Drittel ihres Jurastudiums hinter sich brachte, dann aber das Studium abbrach und als Privatdetektivin zu arbeiten begann. Die Autorin hat jedoch weder das Strafgesetzbuch, noch die Strafprozessordnung des Landes ihrer Heldin gelesen, obwohl die schottische Autorin des Englischen mächtig sein durfte. So ist der Autorin, wie auch der Heldin der Unterschied zwischen einer Befragung und einer Vernehmung und einem Verhör, der auch im britischen Recht existiert, nicht bekannt. Gleiches gilt auch für den Unterschied zwischen Festnahme und Verhaftung und einige andere Details, die man wahrnimmt, wenn man mal eine Strafprozessordnung und ein Strafgesetzbuch gelesen hat. Das sind beides übrigens in Rechtsstaaten überschaubar "halbdicke" Büchlein.

Auch besitzt ein Privatdetektiv keine Schweigepflicht, sondern eine Auskunftspflicht, wenn er von einem Polizisten befragt wird. Jornalisten dürfen ihre Informanten, also die Quellen verschweigen, aber keine Inhalte, und Seelsorger, Ärtzte und Anwälte dürfen Inhalte verschweigen, aber nicht immer die Quellen.
Kate Brannigan hingegen, einfach nur Privatdetektivin gibt einem Verdächtigen ein falsches Alibi und belügt die Polizei und verweigert Aussagen gegenüber der Polizei und das alles ohne Konsequenzen durch die Polizei?

Auch hat die Autorin wohl noch nie selbst versucht, mit einer Kreditkarte eine Tür zu öffnen. (Das funktioniert nämlich nicht.)

Und in Zeiten der (von der Autorin in diesem Werk selbst erwähnten) Dauervideoüberwachung auf den Straßen Britanniens immer und überall der rasant schnell zu fahren...-...erstaunlich dass Kate Brannigan noch ihren Führerschein besitzt. So funktioniert das nämlich mit einem Automobil mit einem britischen Kennzeichen und einer britischen Fahrerin auf einer britischen Straße nicht (mehr). Gleiches gilt für den (oder die) Bösen in diesem Buich.

Man könnte ein Buch über die Unkenntnis der Autorin und ihrer Heldin schreiben.

Gesteigert wird das Missvergnügen durch die schlechte Übersetzung. Die Übersetzerin scheint hier und da mit der deutschen Gramatik zu kämpfen. Um nur ein Beispiel zu nennen: "hängen" ist ein unregelmäßiges Verb. Die Vergangenheitsform muss "hing" lauten, nicht "hängte".

Gut, umgangssprachlich mag das in einigen Gegenden Deutschlands nicht auffallen, aber von einem Buch erwarte ich, dass es sich sehr genau an die Gramatikregeln hält, wenn eine Autorin ihre Heldin eine Geschichte in der ersten Person Einzahl erzählen lässt und diese Heldin zwei drittel des Weges durch ein Jurastudium hindurch absolviert hat. Man mag es kaum glauben, aber die Sprache ist das Handwerkszeug des Juristen. Und wer im Jurastudium so weit kommt, kann die Sprache. Warum kann Kate Brannigan die Sprache dann nicht. Oder die Autorin? Oder die Übersetzerin? Oder eine Mischung aus allen dreien?

Das weiteres Negativausrufungszeichen setzt die Vorleserin. Sie lispelt. Gut, es ist kaum noch zu hören und ein Lispler kann nichts dafür zu lispeln, aber das Studio, welches die Personalie buchte, kann etwas dafür, denn Val Mcdermid erwähnt nirgendwo, dass Kate Brannigan lispelt oder nahezu nicht mehr lispelt oder mal gelispelt hat und dank logopädischer Übungen ihre Artikulationsfähigkeiten steigerte.

In der Summe:
nicht empfehlenswert.

Und ich verstehe nicht, was die Leute an Val McDermids Büchern "finden", verspreche aber an dieser Stelle, in der Hoffnung, dass das einfach nur ihr schlechtestes Buch war, ein zweites zu "probieren".


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