PROFIL

Jens Kramer

Oldenburg
  • 25
  • Rezensionen
  • 101
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 123
  • Bewertungen

Respekt

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.11.2019

Es war im Juli 2019, als ich dieses Buch hörte. Ich brauchte einige Zeit, um es zu verdauen.

Außergewöhnlich, beängstigend, verstörend, aber auch liebevoll, mutig und erlebbar ist dieses Mädchen aus dem Marschland! Verlassenheit, Einsamkeit, Isolierung, Verachtung und immer bedroht. Es ist aber der Widerstand gegen diese Bedrohungen, Anfeindungen und dem Missbrauch, die sie für mich als Hörer zu einer virtuellen Widerstandsfrau meines Herzens gemacht hat.

Ich habe mich verliebt und es ist mein Buch 2019!

Der überbohrdende Thriller

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.10.2019

Thriller werden ja immer abstruser. Autoren schreiben um die Wette über die abgedrehtesten Serienkiller. Ist das spannend? Nein! Dieser auch nicht!

Diese Geschichte löst sich so weit von der Realität, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.

Ein Ermittler als Teilnehmer mitten in einer Mordgeschichte ist langsam mal zu viel! Hanebüchen! Krakelen...

Mordriten, Keltenkult, absurde Morde in einer Zeitspanne von 24 Jahren ist nicht mehr auszuhalten! Die Nebenthemen sind zu sehr im Vordergrund, Sprachfindung nach Kopfschuss, unwichtige Liebeleien, langatmiges Palaver.

Es ist eine Geschichte über die schlimmste Straftat der modernen Menschheit, dem Missbauch! Leider nicht gelungen...

Vergleichbar mit dieser Vergangenheitsgeschichte und mein Hörbuchvorschlag über einen vergangenen Tod - von mir mit 5 Sternen belohnt - dieser Vorschlag:

„Ein letzter Sommer in Méjean“ von Cay Rademacher...

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Was ich trinken kann, muss ich nicht essen...

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.10.2019

Dieses Buch hat mich zutiefst darin bestärkt, dass ich für meine Trunkenheit gar nichts kann. Es war die Evolution, die uns zu Trinkern gemacht hat! 😂

So kann ich jetzt beruhigter eine Flasche Wein öffnen und beim Kochen mit meiner Lady einen Kippen. Das Essen war Klasse! Die Flasche ist leer! Ich gehe in den Weinkeller und denke mit einem Schmunzeln an die Geschichte der Trunkenheit! Lehrreich und Lustig!

Dieses Buch zu lesen, wäre wie ein guter Sekt im Piccolo. Dieses Buch zu hören, ist wie Champagner im Pint! Erst durch Jürgen von der Lippe bekommt dieses tolle Buch sein Bouquet!

Komisch nur, dass bei jedem weiteren Gang in den Weinkeller die Treppenstufen ihre Maße ändern...

Ein Hörgenuss - ein Schnäpschen

To tag along after Washington Black

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.10.2019

Das Buch hat mir nie das Gefühl gegeben, mit Washington Black durch’s Leben zu gehen und ihn zu spüren, sondern nur zu seinen Stationen hinterherzutrotten. Grausames empfand ich nicht als grausam beschrieben und vorgelesen, Begeisterung, Trauer, Liebe, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit ebensowenig. Keine emotionale Spannung. Die meisten Ortswechsel mit erheblichen Entfernungen fanden gefühlt in zwei Zeilen oder maximal zwei Buchseiten statt. Der Sinn - Flucht oder Ankommen, Ziel oder Ziellosigkeit - überzeugten nicht. Es gab Lebensphasen mit Personen oder einfach nur Begegnungen, denen der Autor aber niemals in eine emotionale Tiefe gegeben hat. Die Personen waren nicht authentisch.

Kurzum: Es ist kein Buch, welches mit ein oder zwei Sternen abgestraft werden muss, aber auch keines, was vier oder fünf Sterne verdient hätte, also drei Sterne für ein mutiges Buch.

Ich habe die Bewertung dieses Buches im Vergleich mit den 5-Sterne-Büchern „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens und „Geister“ von Nathan Hill vorgenommen. Sehr empfehlenswert und für meine Wertung eine wichtige Grundlage.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Die Chemie der Langeweile

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.09.2019

Trotz eines der besten Sprecher der Hörbuchszene kommt das Buch nicht über 2 Sterne hinaus. Simon Beckett erzählt eine Mordserie in einem englischen Kaff über 10 Stunden lang. Nach hanebüchener Langeweile kam nur in der letzten Stunde Spannung auf - kurz! Das ist zu wenig...! AUS!

Das ist das allerletzte Buch...

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.09.2019

Nach 4 Stunden Langeweile gebe ich das Buch zurück! Hanebüchene, dahinplätschernde Geschichte ohne jegliche Spannung. Ich höre eigentlich keine gekürzten Hörbücher, doch dieses Buch - gemessen an den ersten 4 Stunden - hätte vielleicht mit 8 Stunden Gesamtspielzeit mehr Fahrt aufgenommen. Aber Stephen King ist nun für ewig aus meiner Bibliothek geflogen.

David Nathan, den ich gerne höre, kann natürlich kein schlechtes Buch “Schönreden“.

6 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Es ist ein wirklich wichtiges Buch

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.09.2019

A wie Außergewöhnlich, ein intensives Buch, vielschichtig und vom Autor sehr gut erzählt.
S wie Stolperstein, einer von zigtausend, einer davon in Trondheim und im Pflaster vor einem Haus.
W wie die Wahre Geschichte der Bewohner dieses Hauses und ihrer bewegenden Schiksale im zweiten Weltkrieg.

Im Zentrum der Geschichte steht die Lebensgeschichte eines Menschen aus Trondheim, der als Kind und Jugendlicher immer wieder zutiefst gedemütigt wurde und sich dann von einem kleinen Kriminellen zu einem schweren Kriegsverbrecher entwickelte. Es besteht aber kein zwingender Kausalzusammenhang zwischen eigenem Leid und den daraus folgenden Verbrechen, dass will der Autor bestimmt nicht vermitteln, sondern es ist EINE Biografie, wie die seiner Familie, die aber eine plausible Kausalität vor Augen führt. Und es betraf seine Familie!

Den 5 Sternen der Bewertung möchte ich noch einen Davidsstern hinzufügen und dieses Buch sehr empfehlen.

Schalom

P.S.: T wie Teschner, der das Buch hervorragend vorgelesen hat. Tudah Uve!

11 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Grandios!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.07.2019

Der Inhaltsangabe auf Audible habe ich nichts hinzuzufügen. Es beschreibt den Inhalt gut.

Das Buch zu hören - vortrefflich gelesen von Wiebke Puls - war ein Rausch. Eine Lebensgeschichte, wie sie nur von großen Schriftstellerinnen und Schriftstellern geschrieben werden kann.

Victors „weiter Weg“ ist nicht nur in Entfernungen zu messen, die er auf der Flucht zurückgelegt hat, sondern auch in der Liebe, der Treue und Untreue, den politischen Verhältnissen in Spanien und Chile, den Lebenswegen nahe dem Tode, die ihn aber immer wieder ins Leben zurück geworfen hat, mitzuerleben.

Die Finte für die Schiffspassage auf dem Weg nach Chile, die sei Leben verändern sollte, das Erbe seines Bruders, sein Sohn und einer Lebenslüge, die er in hohem Alter erfährt, ist grandios!

P.S.: Wer sich bis in diese Rezension vorgearbeitet hat, sollte dieses Buch hören/lesen.

Grandios!

11 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Wenn man den Fisch nur mal schwimmen läßt...

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.03.2019

Ok, Luft holen und langsam ausatmen. Ich habe das Buch im 9. Kapitel abgeschaltet. Es ist hanbüchen!

Dieses Buch hätte ich nicht veröffentlicht!

Meinen Kindern werde ich es ganz bestimmt nicht vorlesen. Sie sollen frei aufwachsen und nicht von den Idealen der erwachsenen Eltern - seien sie noch so gut - belehrt werden. Auch wenn gute Lebensvorstellungen gut sind (ein Taliban würde es natürlich anders schreiben, als ein Deutscher), werden sie in Buchform ein Bummerang - weil zementiert.

Die Kids sollen ihre eigenen Erkenntnisse erlangen und Lebenswege gehen, die auch für die Eltern in der Zukunft liegen und insofern nicht bestimmbar sind. Weil die Herausforderungen für beide Generationen unbekannt sind, sollten die Älteren die Klappe halten! Gehen wir doch mal die 50er, 60er, 70er, 80er und 90er durch. In jeder dieser Dekaden wäre das Buch anders geschrieben worden. Noch weiter zurück möchte ich nicht blicken.
 
Wenn die Kinder keine Lust auf "Reisen" haben, dann "Campen" sie einfach und Papa sollte das Zelt aufbauen. Dieses "Reise"-Buch, diese Tipps an die Kinder sind gut, aber von nicht sonderlich großer Tiefe, sind Selbstverständlichkeiten, wenn im Umfeld alles passt, tolle Eltern, genügend finanzielle Mittel, ein gutes Land, das (fast) alles ermöglicht. Hier nur Deutschland als gutes Beispiel zu nennen und  Bangladesch als Negativbeispiel hinzustellen, ist fatal und böse.
 
Man lese/höre "Factfulness" von Hans Rosling, um auf Stand zu kommen!
 
Dieses Buch von Fitzek versiegt den Fluss, weil es nicht nur geschrieben sondern veröffentlicht wurde! Da denkt ein Vater nach - die Kinder sind gerade mal um die 5 Jahre alt - was er seinen Kindern mit auf den Weg geben sollte. Das ist gut! Werte leben und vermitteln ist Elternpflicht. Sollte man es aufschreiben? Meinetwegen, zu privaten Zwecken, wenn es hilft. Aber veröffentlichen als bekannter Schriftsteller? Nein, denn er kann es nicht wieder zurückholen und umschreiben! Es ist ja wirklich kein großes philosophisches Werk mit tiefgreifenden Erkenntnissen.
 
Was Fitzek vergaß, ist, dass er selber auf der "Reise" ist und es genau von dem Bahnhofsvorplatz seines momentanen Lebens aus schreibt. Im nächsten Bahnhof sieht die Welt vielleicht schon ganz anders aus. Da sitzt z. B. auf seinem "Reise"-Weg neben ihm auf den Stufen zum Fahrkartenschalter - nach Rosenkrieg und Trennung - sein ältester Sohn, vollgepisst, mit Heroin im Körper bis zum Anschlag und einer Ziste am Hals, die roter nicht sein kann. Schreibt man jetzt ein Buch oder hilft man, still, als liebender Vater? Ein Buch über Fische, die auf Bäume klettern, läse sich nach  diesem "Reise"-Zwischenstopp wahrscheinlich ganz anders! Da können schon mal "Fahrkarten" eingezogen, "Reisen" verhindert und eine tiefgreifende Zäsur herbeigeführt werden. Da wäre der Held in einem neuen Roman von Fitzek vielleicht ein sehr trauriger Clown, dem die Schnotte über den schwarz gemalten Mund läuft...
 
Eine Buchempfehlung für grandiose, neuzeitliche Philosophie:
Charles Pépin "Die Schönheit des Scheiterns" (auf Audible als Hörbuch verfügbar)
 
Dann noch ein relativ unbekanntes Gedicht von Erich Kästner, der in SEINER Zeit über die "Reise" seines ungeborenen Sohnes nachgedacht hat. Der letzte Vers verwirrt mich (seit über 40 Jahren) bis heute, zeigt aber die verschiedenen "Reise"-Zeiten und -verläufe, die Väter im Laufe der Generationen durchqueren.
 
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Brief an meinen Sohn
 
Ich möchte endlich einen Jungen haben,
so klug und stark, wie Kinder heute sind.
Nur etwas fehlt mir noch zu diesem Knaben.
Mir fehlt nur noch die Mutter zu dem Kind.
 
Nicht jedes Fräulein kommt dafür in Frage.
Seit vielen langen Jahren such ich schon.
Das Glück ist seltner als die Feiertage.
Und deine Mutter weiß noch nichts von uns, mein Sohn.
 
Doch eines schönen Tages wird’s dich geben.
Ich freue mich schon heute sehr darauf.
Dann lernst du laufen, und dann lernst du leben,
und was daraus entsteht, heißt Lebenslauf.
 
Zu Anfang schreist du bloß und machst Gebärden,
bis du zu andern Taten übergehst,
bis du und deine Augen größer werden
und bis du das, was man verstehen muß, verstehst.
 
Wer zu verstehn beginnt, versteht nichts mehr.
Er starrt entgeistert auf das Welttheater.
Zu Anfang braucht ein Kind die Mutter sehr.
Doch wenn du größer wirst, brauchst du den Vater.
 
Ich will mit dir durch Kohlengruben gehn.
Ich will dir Parks mit Marmorvillen zeigen.
Du wirst mich anschaun und es nicht verstehn.
Ich werde dich belehren, Kind, und schweigen.
 
Ich will mit dir nach Vaux und Ypern reisen
und auf das Meer von weißen Kreuzen blicken.
Ich werde still sein und dir nichts beweisen.
Doch wenn du weinen wirst, mein Kind, dann will ich nicken.
 
Ich will nicht reden, wie die Dinge liegen.
Ich will dir zeigen, wie die Sache steht.
Denn die Vernunft muß ganz von selber siegen.
Ich will dein Vater sein und kein Prophet.
 
Wenn du trotzdem ein Mensch wirst wie die meisten,
all dem, was ich dich schauen ließ, zum Hohn,
ein Kerl wie alle, über einen Leisten,
dann wirst du nie, was du sein sollst: mein Sohn!
 
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49 von 73 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Abbruch vor Halbzeit

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.02.2019

Gnadenlos langweilig und langatmig, eine reine spannungsbefreite Zeitverschwendung! Nach 10 Stunden musste ich diesem Elend entfliehen. Good bye Clancy!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich