PROFIL

Mika Mix

  • 6
  • Rezensionen
  • 31
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 36
  • Bewertungen
  • Evil Has a Name (Original Podcast)

  • The Untold Story of the Golden State Killer Investigation
  • Autor: Audible Original
  • Spieldauer: 6 Std. und 13 Min.
  • Originalaufnahme
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 75
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 70
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 70

The Golden State Killer. The East Area Rapist. The Original Night Stalker. The Visalia Ransacker.

The monster who preyed on Californians from 1975 to 1986 was known by many aliases. And while numerous police sketches tried to capture his often-masked visage, the Golden State Killer spent more than 40 years not only faceless, but nameless.

  • 5 out of 5 stars
  • Unbelievable people involved in this case

  • Von Hanya Leo Am hilfreichsten 22.02.2019

True-Crime-Podcast mit ungewöhnlicher Perspektive

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.04.2019

Sehr gut gemachter True-Crime-Podcast, der ausgesprochen feinfühlig sowohl aus Opfer- als auch die Ermittler-Perspektive erzählt wird. Das macht das Produkt sehr ungewöhnlich und (meines Wissens nach) einzigartig in der inzwischen doch sehr umfangreichen Auswahl an verschiedenen True-Crime-Formaten. Dem Podcast gelingt es, finde ich, sehr gut, den unglaublich zermürbenden und anstrengenden Prozess nachvollziehbar zu machen, den die Ermittler über Jahrzehnte hinweg auf sich genommen haben, um den Täter zu fassen. Da man die Komplexität der Ermittlung und die damit verbundene Frustration der Opfer und der Beamten so deutlich vor Augen gestellt bekommt, gehen einem die letzten Folgen, das unglaubliche Hochgefühl und die Erleichterung der Beteiligten, wenn sich endlich Ermittlungserfolge einstellen, dann auch besonders nah.

Ein wirklich spannendens Zeitdokument.

  • Das Erbe der Elfen

  • The Witcher 1
  • Autor: Andrzej Sapkowski
  • Sprecher: Oliver Siebeck
  • Spieldauer: 12 Std. und 34 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.915
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 2.782
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.763

Seit dem blutigen Überfall auf Cintra ist Ciri, die Thronerbin des Reiches, verschollen. Doch es gehen Gerüchte um, dass sie nicht tot ist, sondern von Geralt, dem Hexer, entführt und an einen geheimen Ort gebracht wurde. Und Geralt sieht sich mit heiklen Fragen konfrontiert. Hat Ciri wirklich magisches Potential? Oder ist sie nur das Medium einer bösen Macht? Der halbverfallene Stammsitz der Hexer wird zum Schauplatz einer großen Prüfung.

  • 4 out of 5 stars
  • Gute Geschichte, Abmischung mangelhaft.

  • Von Lennart Kessler Am hilfreichsten 05.02.2015

Extrem aufdringlicher Sprecher

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.01.2019

Der Sprecher lässt dem Hörer keinen Raum für eigene Imagination. Er schauspielert so stark, dass er jeden vorgelesenen Satz dabei interpretiert. Das kann man sicher mögen, bis zu einem gewissen Grad finde auch ich das okay, hier ist es für meinen Geschmack einfach zu viel. Es reißt mich ständig aus der Geschichte, weil ich denke: Das hätte ich ganz anders verstanden/gelesen... Die Betonung macht da manchmal echt viel aus.

Wollte als großer Witcher-Gamer endlich auch die Bücher hören und hab mich dementsprechend bemüht, aber es ging einfach nicht.

  • Der begrabene Riese

  • Autor: Kazuo Ishiguro
  • Sprecher: Gert Heidenreich
  • Spieldauer: 13 Std. und 25 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 320
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 307
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 307

Das Opus Magnum des Literaturnobelpreis-Trägers - erstmals als Hörbuch! Britannien im 5. Jahrhundert: Nach erbitterten Kriegen zwischen den Volksstämmen der Briten und Angelsachsen ist das Land verwüstet. Axl und Beatrice sind seit vielen Jahren ein Paar. In ihrem Dorf gelten sie als Außenseiter, und man gibt ihnen deutlich zu verstehen, dass sie eine Belastung für die Gemeinschaft sind. Also verlassen sie ihre Heimat in der Hoffnung, ihren Sohn zu finden, den sie seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben.

  • 5 out of 5 stars
  • Ein echter Geheimtipp

  • Von Petra W. Am hilfreichsten 10.10.2018

Ungewöhnlich

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.10.2018

Ein sehr ungewöhnlicher Text; ganz anders als die Bücher, die ich bisher von Ishiguro gelesen hab. Beginnt ganz langsam und rätselhaft, wird dann streckenweise richtig spannend und ist immer wieder für eine Überraschung gut. Wer das mittelalterliche Romanpersonal kennt, wird die eine oder andere vertraute Figur antreffen.

Empfehlung für Hörer, die sich auf eine Geschichte der etwas anderen Art einlassen können. Wunderbar gesprochen von Gert Heidenreich.

11 von 14 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Juwelen im Morast der Langeweile (Original Podcast)

  • Autor: Oliver Polak, Micky Beisenherz
  • Sprecher: Oliver Polak, Micky Beisenherz
  • Spieldauer: 12 Std.
  • Originalaufnahme
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 369
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 340
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 336

Die Welt ist zu schnell, zu kaputt und zu kompliziert. In den kalten Wirbelstürmen des Zeitgeists braucht es Menschen, an denen wir uns festhalten können: Oliver Polak und Micky Beisenherz. Ihren neuen Podcast gibt's jetzt immer am Freitag. Anflüge von Melancholie, brüderlicher Introspektion und wahrhaftiger Momentaufnahmen im Morast der Langeweile - dem Lieblingspullover unter den Podcasts.

  • 5 out of 5 stars
  • Das beste Dreamteam seit M. Knight und K.I.T.T.

  • Von Lucas H. Am hilfreichsten 07.04.2018

Grundsätzlich unterhaltsam

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.05.2018

Eingeschalten habe ich wegen Oliver Polak (ich mochte sein Buch), geblieben bin ich wegen Micky Beisenherz, den ich gar nicht kannte und dem ich sehr gerne zugehört habe (und auch noch länger zugehört hätte). Leider ist mir Oliver Polaks Frauenbild hochgradig unsympathisch und da keine Folge vergeht, ohne dass er sich darüber ausbreitet, konnte ich mir den Podcast nicht länger anhören.

3 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Jane Eyre, die Waise von Lowood

  • Autor: Charlotte Brontë
  • Sprecher: Gabriele Blum
  • Spieldauer: 22 Std. und 19 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 477
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 438
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 439

Jane, ich begehre von Ihnen, daß Sie mein Weib werden; nur Sie beabsichtige ich zu heiraten...

  • 5 out of 5 stars
  • Wers nicht hört, ist selber schuld...

  • Von Matthias Am hilfreichsten 04.08.2013

Wundervoll

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.05.2018

Super Übersetzung, wunderbar gelesen, großartiger Text (muss wohl nicht extra gesagt werden). Schönstes Hörerlebnis seit langem.

  • Jonathan Strange & Mr. Norrell

  • Autor: Susanna Clarke
  • Sprecher: Peter Lontzek
  • Spieldauer: 37 Std. und 33 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 508
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 473
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 475

Vor vielen Jahrhunderten gab es in England noch Magie. Jetzt, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, glaubt niemand mehr an wirkliche Zauberei. Bis der zurückgezogen lebende Mr. Norrell auftaucht und die Statuen der Kathedrale von York sprechen und tanzen lässt. Die Nachricht über dieses Ereignis verbreitet sich, und Mr. Norrell geht nach London. Er nimmt den brillanten jungen Zauberer Jonathan Strange als Schüler auf und begründet mit ihm eine neue Tradition englischer Magie.

  • 5 out of 5 stars
  • Großartig!

  • Von schreibfreude Am hilfreichsten 22.08.2016

Neues Lieblingshörbuch

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.08.2016

Was hat Ihnen am allerbesten an Jonathan Strange & Mr. Norrell gefallen?

Einfach alles! Mit Blick auf die bisherigen Rezensionen stelle ich fest, dass sich an diesem Hörbuch anscheinend die Geister scheiden - was ich durchaus verstehe, auch wenn ich sagen muss, dass das mit Abstand das tollste Hörbuch ist, über das ich bisher zufällig gestolpert bin. Frau Clarke ist meiner Meinung nach ein Geniestreich gelungen und Peter Lontzek vertont ihn - jedenfalls meistens - sehr stimmig und schön. Trotzdem verstehe ich, dass diese Geschichte nicht jedermanns Sache ist - was aber um Himmels Willen nicht damit verwechselt werden sollte, dass Susanna Clarke nicht schreiben kann oder das Buch grundsätzlich langweilig ist. (An dieser Stelle mein ganz großes Lob und mein Dank an die Audible-Redaktion, die der Versuchung widerstanden und das Buch nicht gekürzt hat!!!)

Im Grunde handelt es sich bei Strange & Norrell um einen historischen Roman - mit einer fantastischen Prämisse: Es gab früher Magie in der Welt, die 'verloren' gegangen ist und nun - in der Zeit der Napoleonischen Kriege - wieder nach England zurück kommt. Geschrieben ist der Text im Stil der Literatur 19. Jahrhunderts - sehr oft habe Austens Ton gehört, auch Byron und Radcliff. Das muss man also schon mal mögen. Dazu muss ich sagen, dass ich noch nie eine sprachlich dermaßen gute Nachahmung gesehen habe. Oft wenn der Stil früherer Epochen nachgemacht wird, ist das ziemlich fadenscheinig und oberflächlich - schon allein daran finde ich, sieht man Clarkes Talent. Man hat wirklich das Gefühl, einen Roman aus dem 19. Jahrhundert zu lesen.


Bemängelt wurde auch der langsame Erzählstil der Geschichte - etwas, dass mich auch oft stört, wenn es in einem Text allein um die Handlung geht. Hier meine Warnung: Das ist in diesem Buch einfach nicht der Fall. Um die Handlung geht es nicht primär und wenn man von einer Geschichte erwartet, dass die von einem spannungsgeladenen Höhepunkt zum nächsten hetzt, dann sollte man das Buch nicht kaufen. Man wird hier langsam an die Grundprämisse herangeführt und die Charaktere, die fast durchgehend nicht schwarz oder weiß sind, sondern alle ihre liebenswerten und nervigen Seiten haben, entfalten sich nur langsam. In diesem Fall hat mich das aber absolut nicht gestört, weil der Text fast durchgehend in einem wunderbar lakonischen Stil geschrieben ist, dass man eigentlich ständig schmunzeln muss. Gerade die sich so wichtig nehmenden wissenschaftlichen Herren am Anfang des Buchs, werden dadurch permanent 'hinterrücks' aufs Korn und nicht so ernst genommen. Es ist wirklich herrlich treffend, wie die 'theorethischen Zauberer' - schon das ein großartig Witz an sich - am Anfang des Buches über 'ihren Gegenstand' debattieren, der eigentlich vollkommen sinnentleert ist. (Wer sich in schon mal in einer geisteswissenschafftlichen Diskussion wiedergefunden hat, wird da gewisse Parallelen entdecken können.^^)



Es ist jetzt aber auch nicht so, dass das Buch gar keine Spannung aufbauen würde. Es dauert ein bisschen, bis die Figuren etabliert sind und man überhaupt weiß, worauf die Geschichte hinauslaufen soll - dann nimmt das ganze aber durchaus an Fahrt auf und wird streckenweise sehr spannend. Nicht aber, ohne ganz auf ulkigen Seitenhiebe zu verzichten - wofür ich der Autorin sehr dankbar war. Die Beschreibung von Lord Byron gegen Ende des Buches war zum Beispiel großartig. Oder Jonathan Stranges Wahnsinnsanfälle - die eine merkwürdigen Einfluss auf den Ananasimport in Venedig haben. Aber ich komme ins Schwärmen... =)


Was man vielleicht zur Hörbuch-Version hinzusagen muss: Ein großer Teil der Weitschweifigkeit entsteht durch die erklärenden Passagen, die das Buch in Form von Fußnoten präsentiert (bartimäus lässt grüßen). Der Text tut ja so, als ob er eine Art wissenschaftliche Biographie wäre und ahmt dementsprechend eine solche Textsorte nach. Ein Leser, den die historischen, zeitgeschichtlichen, magiekundlichen Erklärungen nicht interessieren, kann in der Buch-Version also einfach dem Haupttext folgen und die Fußnoten weglassen. Das geht klarerweise im Hörbuch nicht - was mich nicht gestört hat, im Gegenteil, ich fand die Fußnotenpassagen oft besonders unterhaltsam. Aber der weniger geneigte Leser hat hier eben nicht mehr die Wahl.


Zum Schluss kann ich nur noch einmal betonen, dass es sich hier um ein ganz großes Werk der Fantasieliteratur handelt und für mich wirklich einmal etas Neues war (und ich hab aus dem Bereich echt schon viel gelesen.) Der Hinweis auf Tolkien, der auch von anderen Rezensenten bemängelt wurde, ist aber tatsächlich Unsinn, führt in die Irre und lässt einen das Hörbuch unter falschen Vorzeichen beginnen. Wenn man mit langsamer Erzählweise, überbordendem Einfallsreichtum, ausgewogener Charakterzeichnung und einem leicht sarkastischem Unterton in der Erzählweise kein Problem hat, wird einen dieses Buch absolut begeistern - es ist wirklich SO SO GUT!

17 von 23 Hörern fanden diese Rezension hilfreich