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NBO

  • 36
  • Rezensionen
  • 145
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 226
  • Bewertungen

Feuerwerk an Klischees

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.04.2020

Nicht einmal der Sprecher rettet dieses Aneinanderreihung von Klischees auf 2 Sterne. Startet das Buch noch mit einer vielversprechenden Idee, so wird in der Kürze der „Seiten“ wirklich nichts ausgespart: böse Osteuropäer, reiche Araber, skrupellose Pharmakonzerne, Abenteuer im Regenwald mit geheimnisvollen Eingeborenen und mysteriöse Clubs von Reichen. Evtl. habe ich noch etwas vergessen, aber ich denke die Aufzählung ist ausreichend genug um den Mix an Einfallslosigkeit zu verdeutlichen. Hinzu kommen hölzerne bis platte Dialoge, die man an vielen Stellen einfach nicht als realistisch einstufen kann sowie eine oberflächliche Handlung, der es mit zunehmender Story immer mehr an Tiefe fehlt. Die handelnden Personen bleiben flach wie eine Flunder, arbeiten sich durch den Roman wie eine Tunnelbohrmaschine: lustlos, monoton und ohne Leben.
Bei jedem neuen Kapitel habe ich mich gefragt, welche abgedroschene Schublade als nächstes aufgemacht werden würde und in dieser Hinsicht wird man als einziges von diesem Buch nicht enttäuscht.

Eigentlich super, aber...

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.12.2019

... das ständige GESCHREI des Sprechers nervt so stark, dass ich Teil 2 und 3 als Buch lesen werde. Es war irgendwann nicht mehr zu ertragen und egal wo man das Hörbuch hört (unterwegs, zum Einschlafen...), der plötzliche und laute Wechsel der Stimme ist einfach nur störend und vor allem an vielen Stellen unnötig. Gern hätte ich Teil 2 und 3 auch gehört, aber so macht das leider keinen Spaß.

scheitert an eigenen Maßstäben

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.07.2019

Da baut die Autorin wirklich gut und gekonnt - zumindest am Anfang, mit zunehmender Seitenzahl ebbt dies leider ab - ein geschicktes Netz und baut die Figuren schon detailliert auf. Allerdings wusste sie dann am Ende wohl leider auch nicht, wie sie diese antagonistische Haltung auflösen und umdrehen konnte, damit der Roman ein sinnvolles Ende gehabt hätte. So scheitert er aber eben daran auf den letzten 50 Seiten. Sehr schade, hätte sich die Autorin mehr dabei überlegt.

Lautstärke des Vorlesers und Plot eine Katastrophe

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.03.2019

Was habe ich Teil 1 vor vielen Jahren verschlungen und kürzlich erneut gehört. Voller Vorfreude ging es danach in den zweiten Teil und 6h vor Ende war bei mir Schluss.

Zum einen SCHREIT der Sprecher immer wieder in Situationen, die etwas LAUTER sind so unverhältnismäßig, dass man das Hörbuch nicht in Ruhe genießen kann. Es handelt sich hierbei immer noch um eine Lesung. Auch wenn einige handelnde Personen ihren Worten Ausdruck verleihen wollen, geht dies in GESCHREI des Vorlesers über, so dass man zwischendurch mehr als nur genervt davon ist. Es hat einfach keinen Spaß gemacht und ich hätte gern durchgehalten, aber in Ruhe hören kann man dieses Hörbuch leider nicht. Bei einem Hörspiel mag das ok sein.

Hinzu kommt die Handlung: Im Grunde reden wir von einer Aneinanderreihung von Kämpfen, ob auf dem Weg von A nach B, am Ziel selbst, beim beschaulichen Ausruhen, ja selbst im Gang zwischen zwei Zimmern wird gekämpft. Und es wird sich verletzt, dramatisch schwer, blutend mit Wunden, von Kampf zu Kampf, und am Ende scheinen diese Wunden einfach vergessen zu sein, wenn es ab...man kann es erraten...in den nächsten Kampf geht. Die Handlung bleibt hierbei so seicht und vorhersehbar (auf der Strecke), dass es mir weh getan hat. Die Protagonisten lamentieren leider auch ewig über die gleichen offensichtlichen Dinge und es wird sich darin ständig wiederholt.

Teil 1 war einfach so schön, doch die Lesung des Sprechers war eine Zumutung und schlussendlich die Handlung leider auch. Einen weiteren Teil werde ich leider nicht beginnen.

Sprecher: 1+, offenes Ende: geht gar nicht

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.11.2017

Dies war mein erstes Buch, sowohl von der Autorin als auch vom Sprecher. Letzterer hat durchweg überzeugt und konnte dem Buch die passende Atmosphäre verpassen. Auch die Geschichte selbst ist spannend, manchmal etwas gruselig und vielversprechend, bis...ja bis die letzten 30 Minuten im Hörbuch anbrechen und alles in einem unbefriedigenden und offenen Ende mündet. Anscheinend versteht es nur die Autorin selbst, warum dies so sein musste, aber so kann man nach dieser 11 Stunden Geschichte den Leser nicht zurücklassen. Sehr sehr schade.

Super Sprecher, leider zu wirre Story, 4 Sterne

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.05.2017

Ich gebe dem Hörbuch trotz mehrerer Kritikpunkte 4 Sterne, obwohl die Geschichte nur 3 oder sogar 2 verdient hat. Der Sprechner ist einfach Klasse und hätte von mir 6 Sterne bekommen. Ich bin nur durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden und somit war es auch das erste mit ihm. Die Unterscheide der Stimmen der Personen kann Elmar Börger kontinuierlich beibehalten, so dass es einfach herrlich ist, ihm zuzuhören. Leider startet das Buch zwar extrem spannend, allerdings verliert es sich ab der Mitte in einer Menge an Personen (Namen), deren Beziehung untereinander und Handlungssträngen, so dass ich entnervt war und nur noch wegen des Sprechrs zu Ende gehört habe. Ich lese sonst Fantasy-Zyklen mit mehr als 50 Personen und habe keine Probleme mitzukommen, aber hier war es einfach nicht möglich zu folgen, da die Abhandlung der Beziehung der Personen untereinander und die Handlungsstränge selbst teils so schnell waren, dass es keinen Spaß mehr gemacht hat. Dennoch hat die Geschichte Ihren Reiz und man möchte schon erfahren wie es zu Ende geht. Ob ich aber noch ein Buch des Autors hören werde ist fraglich.

scheitert grandios mit schlimmen Logikfehler

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.04.2017

Obwohl dieses Buch bereits so viele (teils sehr gute) Bewertungen hat komme ich nicht umhin meine Kritik zum Buch hier loszuwerden. Selten war ich so negativ überrascht von einem Buch mit derart vielen guten Rezensionen. Aufgrund des gravierenden Logikfehlers muss ich im vorletzten Absatz dieser Rezension auch spoilern (gekennzeichnet mit **), aber sowas habe ich einfach noch nicht erlebt. Aber der Reihe nach...

Uve Teschner als Leser ist sicher einer der Gründe, warum ich schließlich doch bis zum Ende durchgehalten habe. Professionell liest er die Geschichte über alle Stunden hinweg.

Die Geschichte des Buches beginnt mit einem Feuerwerk an Ideen, das muss ich dem Autor zugute halten. Angefangen von der schön illustrierten Karte bis hin zur Welt von Wedora wäre alles passend für ein rundum gelungenes Buch. Ja ich würde es als sehr ideenreich bezeichnen. Leider scheitert der Autor dabei an mehreren Dingen: (1) Von den Charakteren erfährt man meist für die Geschichte irrelevante Dinge. So identifiziert man sich kaum bis gar nicht mit ihnen. Wer sich da jetzt im Buch für eine gute Sache opfert ist daher beim Lesen egal, andere Informationen kann man getrost wieder vergessen, sie spielen schlichtweg keine weitere Rolle. Auf der anderen Seite lernt man die Charaktere nicht wirklich kennen, sie sind hochgradig austauschbar. (2) Ab der Mitte des Buches verlaufen die Szenen monoton nach dem Schema "neuer Gegener, neue Waffe, neuer Kampf". Hier stürzt vor allem der Hauptprotagonist Treppen hinunter, wird verprügelt, blutet etc., ohne dass dies wiederum in der nächsten Szene noch von Belang ist. Fit als ob Nichts geschehen wäre geht es weiter mit dem nächsten Gegner und dem nächsten Kampf. Ich war aufgrund dieser Abfolge ehrlich gesagt wütend, weil dem Autor anscheinend nichts Besseres einfiel. (3) Ende und Logikfehler als Spoiler im nächsten Absatz

**
Das Ende kommt so überraschend und konstruiert das es schon weh tut. Man erfährt (großartige Idee!), dass Wedora nicht auf dem selben Planeten liegt wie die Heimat der beiden Protagonisten. Sie erhoffen sich dass ein Magier ihnen hilft, in ihre Welt zurückzukehren. Dieser Magier hat allerdings leider diese Kraft nicht, was beide nicht wissen. Der Magier schickt die beiden daher in einen Schlaf in dem sie glauben sie seien nach Hause gelangt und würden dort ein schönes Leben leben. Der Magier macht dies nicht weil er die beiden quälen will oder ähnliches, sondern nach ihrem "Tod" (nach ca. 2 Tagen Zeit in Wedora) würden sie dann wieder in Wedora aufwachen und somit ein weiteres Leben geschenkt bekommen, so die Haltung des Magiers. Das die beiden nicht gealtert sind würde der Magier ihnen damit erklären wollen, dass die Zeit in Wedora langsamer verstreicht. Hmm...hier kam ich ins Stutzen. Wenn man jemanden glauben machen möchte das er wirklich woanders war und das man dort gestorben ist, wieso sollte es dann ausreichen zu sagen dass die Zeit an dem Ort wo man nach seinem Tod aufwacht, langsamer verstreicht?! Ich habe diese Stelle zweimal gehört und länger darüber nachgedacht, aber erschlossen hat sie sich mir nicht. Damit verpufft das schon so extrem schwache Ende vollends.
**

Wäre dieses Buch nur Teil 1 von mehreren, so würde ich mich dennoch ärgern, da es als Teil 1 nicht würdig ist. Wenn oberflächliche Charaktere ohne Leben und sinnlos aneinander gereihte Kämpfe in einer schönen Fantasy-Welt tatsächlich "was Neues" und "genial" sein sollen, dann steht es schlecht um das Fantasy-Buch.

Schade

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.12.2016

Anscheind hat die Autorin geglaubt, dass man den Hörer noch vor Mitte des Buches so oft auf ein und dieselbe falsche Fährte hinweisen muss, daher ist die eigentliche Auflösung dem Leser leider zu schnell klar. Nach dem x-ten „Sie wollten ihn loswerden.“ oder der dauernden Wiederholung in eine Richtung von der man als Leser dann leider eh schon weiß das sie nicht stimmt wird das Hörbuch leider arg vorhersehbar und kann mit der Handlung keine Spannung mehr erzeugen. Extrem schade bei dieser tollen Idee.

das war leider nichts

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.06.2015

Nachdem ich vor einigen Jahren wieder zu Stephen King gefunden hatte mit seinem Buch "Der Anschlag" kamen ein paar wirkliche gute Bücher von ihm heraus. Bei „Revival“ hatte ich mir etwas Zeit mit dem Kauf gelassen und mich dann aufgrund der Beschreibung doch dafür entschieden.

Leider bleibt die Grundhandlung des Buches, nämlich das Geheimnis um die Heilungen mittels Elektrizität, praktisch bis zum Schluss nur eine Nebenhandlung. Viel zu lang(weilig) wird über die Hauptpersonen und ihr Leben geschrieben, ohne dass die Handlung wirklich vorankommt. Das ist man bei Stephen King ein stückweit auch gewohnt, allerdings nicht so wie hier. Würde sich wenigstens am Ende alles noch spannend auflösen, aber auch da bleibt King meines Erachtens weit hinter dem zurück was er sonst kann.

So gesehen also eine nette Geschichte ohne großen Reiz, die vor sich dahin dümpelt ohne je spannend zu werden. Der Sprecher hebt das Ganze zwar, allerdings für mich nicht über 2 Sterne.

unlogisch, konstruiert und langatmig

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.11.2014

Wie hat Ihnen Dietmar Wunder als Sprecher gefallen? Warum?

Allein der Sprecher hat mich bewogen das Buch bis zum Ende zu hören. Seine Stimme ist passend für einen Krimi und hat die Atmosphäre des Buches damit am Leben erhalten.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Die Beschreibung des Buchs hatte mich zum Kauf bewogen, bereits nach der Hälfte des ersten Teils stand ich vor der Frage, aufzuhören. Ich tat dies nicht und sah somit über einige Logikfehler hinweg, zudem hörte ich die betreffenden Stellen noch einmal um zu sehen ob ich etwas nicht verstanden hatte. Leider nein, es gab bereits zu Beginn stark störende Fehler in der Geschichte.
Im weiteren Verlauf wurden die unterschiedlichen Persönlichkeiten des Protagonisten dann stark in die Länge gezogen, immer stärker konstruierte Zufälle trieben die Handlung voran. Bis zum Ende des 2. Hörbuchteils war ich noch so weit dem Buch 2 Sterne insgesamt zu vergeben, aber dann kommen die letzten Stunden samt dem Ende. Eine derart unglaubwürdige Erklärung habe ich selten bei einem Buch erfahren. Ich hatte das Gefühl dass der Autor zu allen Ereignissen einfach die beste Erklärung genommen hat, auch wenn diese vom Leser erwartet wiederum über deren konstruierten Inhalt hinwegzusehen.
Vor allem die letzten 6 Stunden wurden so zur Hör-Qual, ich kann das Buch absolut nicht empfehlen.