PROFIL

Bernd

  • 137
  • Rezensionen
  • 841
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 369
  • Bewertungen
Tödliche Oliven Titelbild

schwächster Teil

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.08.2019

Ich empfand das Buch als unheimlich kurz, ich habe erst hinterher gesehen, dass es ein gekürztes Hörbuch war. Hätte ich es vorher gesehen, so hätte ich es nicht gekauft.
Über Olivenöl habe ich viel gelernt, der Krime lief ein wenig nebenher. Dafür habe ich über die skurrilen Typen öfters geschmunzelt. Der Sprecher hat seinen Job gut gemacht, man erkannte wer dran war und ich fühlte mich gut unterhalten.

Provinzkrimi

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.04.2019

Tja, mir hat es nicht gefallen. Gefühlt war es ein bayrischer Provinzkrimi, im schlimmsten Sinne der Worte.
Verstärkt wird es durch eine Leserleistung, die mir überhaupt nicht gefallen hat. Er hat allen Personen unterschiedliche Stimmen gegeben, jedoch waren die Frauenstimmen so nervig und Friedl so häufig present, dass es unweigerlich für mich zur Abwertung führte.
So bliebe am Ende nur zwei Punkte übrig.

Irgendwo zwischen Provinzkrimi und Groschenroman

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.09.2018

Kordula Leiße ist für mich eine neue Sprecherin, es ist mein erstes Buch mit ihr. Sie liest durch aus mit Betonungen und ganzer Inbrunst, wenn ältere Männer meinen, laut ihr Meinung durchsetzen zu müssen, so wird sie auch lauter, sie liest mit unterschiedlichen Betonungen, so dass man gut erkennt, wer gerade dran ist. Soweit war das gut. Für einen Provinzkrimi sollte man jedoch lieber einen Ortskundigen nehmen, so dass auch ein wenig der Flair der Stimmlage mit rüber kommt. Dies war natürlich nicht gegeben.
Der Begriff "Groschenroman" ist natürlich eine starke Abwertung und Kategorisierung. Die Figuren waren sehr flach gezeichnet, man erfuhr eigentlich nichts über die Hauptagierenden. So manche Tat und so manches Geschehen innerhalb des Hörbuches haben mich eher an Sendungen der Privaten vom Vor- oder Nachmittag erinnert und mich durchfuhr ein Schauer ob der grausig-schlechten Geschichte.

Schön mit Abzügen

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.06.2018

Es war ein weiteres sehr sehr schönes Buch von Andreas Izquierdo. Man hatte was zu Lachen (Rööömeööööö) und zum mit fiebern.
Christoph Jablonka hat toll gelesen, mit schön verteilten Stimmen, so dass man stets die Orientierung behalten hatte.
Abzüge gab es für mich wegen vieler kleiner unlogischer Punkte, die man im alltäglichen Leben halt so findet. Keine Scheune kann in Deutschland so mal eben ohne Statik und Brandschutz zum Theater umgebaut werden. Die Reaktion der Behörden wäre bestimmt deutlich ausgefallen als hier in Ansätzen gezeigt. Aber Schwamm drüber, darum ging es nicht.
Am Anfang fing es noch skurril mit den drei noch vorhandenen Grabplätzen an. Am Ende war mir alles aber zu dick aufgetragen. Romy musste so ziemlich alles ertragen, was es gibt. Diverse Todesfälle, Untreue des Vaters, geldgeile Verwandte von Dörflern, da war die notorische Geldknappheit ja geradezu ein Segen.
Ich habe mich prima unterhalten gefühlt. Was einmal an dem Leser lag, aber auch an der sehr schönen Geschichte.

Viel Licht, leider auch viel Schatten

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.04.2018

Ich mag die Wachen und ich mag das Buch, in dem beschrieben wird, wie alles anfängt, ein (hier) Obergefreiter Karotte zur Wache kommt, wie Mumm seine Sybil bekommt und und und.
Ich habe öfters Lachen und Schmunzeln müssen, die Geschichte ist wirklich skuril und schräg, aber sehr sehr fein.
Jedoch!
Die Schalmei, was für ein fürchterliches Instrument. Am Anfang empfand ich das Gedudel als höchst störend, am Ende hatte ich gefrustet aufgegeben und weg gehört.
Ich hatte schon Schwierigkeiten zu folgen. Ich denke, dass liegt daran, das es sich um eine gekürzte Fassung handelt. Das Hörspiel ist nicht einmal halb so lang, wie das "normale" Hörbuch, irgendwo muss ja gekürzt sein.
Persönlich würde ich dem "normalen" Hörbuch den Vorzug geben.

Skuriler lustiger Krimi

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.03.2018

Es passiert viel in Meiningen. Die alte Bürgermeisterin kommt zu Tode, ein altes Brahmslied wird wieder entdeckt und Fickel geht in Damenkleider auf .......
Die Geschichte ist schräg aber einfallsreich und lustig. Die Übertäter sind ein wenig absehbar, aber das schmälert den Genuss an der Geschichte nicht.
Martin Baltscheit liest hervorragend, er hat in seiner Stimme manchmal so einen kleinen Schelm, der ganz hervorragend zum Fickel paßt.

Tolle Erinnerungen, Tolles Hörbuch

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.03.2018

Ich bin Jahrgang 63. Meine Mutter hat mir damals die beiden Bücher von Michael Ende vorgelesen. Ich fand sie als Kind große Klasse.
30 Jahre später habe ich die gleichen beiden Bücher meinen Töchtern vorgelesen. Auch hier waren alle wieder hin und weg.
CMH macht hier einen großartigen Job. Er liest voller Inbrunst und Begeisterung und stellt typische Merkmaler aller Beteiligten dar, wie z.B. den Lukas pfeifepaffend. Es ist einfach nur schön.
Das ganze Hörbuch ist ganz große Klasse. Es ist ein Kinderbuch, es lohnt sich aber auch für die älteren Semester, die ein wenig Entspannung aber auch Erinnerungen an die eigene Kindheit suchen.

Man was war ich froh,

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.02.2018

als ich die neueste Ausgabe von Tante Poldi fand und mir auch gleich bestellte. Es ist ein anderer Sprecher, doch den Unterschied habe ich nicht bemerkt. Der Christian Baumann hat das Buch sehr gut gelesen.
Am Ende war ich jedoch noch froher, dass das Buch endlich vorbei war.
Ich mag omnipotente Typen nicht. Eine Poldi 007, die wie Walter Rörl fahren kann und besser als Bruce Lee kämpfen kann, bewirkt, dass das Buch deutlich in Richtung Groschenroman abdriftet.
Mir hat es überhaupt nicht mehr gefallen.

Man, was war ich skeptisch.....

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.01.2018

denn ich mochte Katharina Thalbach als Sprecherin bisher überhaupt nicht, ich konnte mir nicht einmal vorstellen, dass bei einer solchen Stimme etwas akzeptables heraus käme.
So war ich die erste viertel Stunde auch durchaus abwartend und weiterhin skeptisch. Aber anschließend gefiel es mir besser und besser, außer Tod vielleicht.
Die Darstellung von Oma Wetterwachs war schon sehr großartig, so wie ich mir eine Hexe so vorstelle.
Die Geschichte von der Scheibenwelt und der unsichtbaren Universität gefiel mir. Tausend kleine Anspielungen an die Welt und das Leben, das Ganze sehr lustig geschrieben. Ich habe es sehr gern gehört.

Oh Gott

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.10.2017

ich verstehe dieses Buch nicht.
Ich bin jetzt bei der achten Stunde und habe beschlossen, mich nicht weiter zu plagen und dieses Buch einfach zu beenden.
Ich hatte das Buch gekauft, nachdem ich von der Preisverleihung gehört hatte und dachte, es sei durchaus durchaus so etwas wie eine Satire, wofür wird denn sonst so ein Buch ausgezeichnet?
Nun es hat viele Fäden und nach meiner gehörten achten Stunde glaube ich langsam einen roten Faden und eine Richtung zu erkennen. Geschmunzelt (ja bei einer Satire kann man auch mal schmunzeln) habe ich wohl einmal.
Ach ja Satire. Ne das war nicht oder ich habe sie nicht erkannt. Beschrieben wurde der Alltag von Beamten in Brüssel mit all den spannenden Elementen, die so ein Beamtendasein eben mit sich bringen. So mancher Rezension, von wegen langweilig, ich würde ihr nicht widersprechen wollen.
Christian Berkel kenne ich von den Kluftis. Die machen da zu dritt einen prima Job. Hier empfand ich ihn nicht ganz überzeugend. Störend empfand ich so manchen Schnitt, bei dem die Pausen zu kurz geraten waren. Es fehlte dadurch das Zeichen für Umbruch/andere Beteiligte.